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Das Empire State Building befindet sich in New York City - wo auch sonst? Seit dem Terrorangriff auf die beiden Zwillingstürme des World Trade Centers stellt es außerdem wieder das höchste Gebäude New Yorks dar.
Die Bauzeit betrug exakt 410 tage; Vom 17. März 1930 bis zum 1. Mai 1931. Bis dahin war das traditionsreiche Chrysler Building das höchste Gebäude der Welt, wurde dann aber vom Empire State Building abgelöst. Es beherbergt 102 Stockwerke und man muss 1860 Treppenstufen bewältigen um das oberste Stockwerk zu erreichen. Zum Vergleich: Der Kölner Dom hat lediglich 509 Treppen bis zur Spitze. Im Jahre 1972, mit der Fertigstellung des World Trade Centers, wurde das Empire State Building auf Platz zwei der höchsten Gebäude der Welt bugsiert. Darüber hinaus belegt er heutzutage Platz zwei der höchsten Wolkenkratzer Amerikas - lediglich der Sears Tower überragt das Empire State Building um 77,5 Meter (rechnet man die Antennen mit ein). [...mehr]
Das John Hancock Center ist ein sich in Chicago befindlicher, 344 Meter hoher Wolkenkratzer der in den USA den vierten Platz der höchsten Gebäude einnimmt. Bezieht man die Antennen mit ein, so kommt der Wolkenkratzer sogar auf 457,2 Meter.
Den Zuschlag für das Gebäude bekam der amerikanische Archtiekt Bruce Graham in Zusammenarbeit mit dem Ingenieur Fazlur Kahn. Die Fertigstellung des Gebäudes erfolgte nach 5 Jahren Bauzeit im Jahr 1970. Damals stellte das Jonh Hancock Center das weltweit höchste Gebäude außerhalb New Yorks dar, heute belegt es weltweit immerhin noch Platz 16. [...mehr]
Der Sears Tower befindet sich in der amerikanischen Metropole Chicago und ist mit einer Höhe von 442 Metern (mit Antenne kommt das Gebäude sogar auf 527 Meter) das derzeit höchste Gebäude Chicagos und Amerikas. Des Weiteren belegt das Bauwerk den vierten Platz der höchsten nicht abgespannten Gebäude der Welt!
Der Tower wurde nach dem amerikanischen Einzelhandelskonzern Sears benannt und wurde nach drei Jahren Bauzeit im Jahr 1974 fertiggestellt. Bis 1997 war der Sears Tower das höchste Gebäude der Welt bis die Petronas Towers in Kuala Lumpur (mit einer Höhe von 452 Metern – ohne Antenne) diesen Rang für sich beanspruchten. Mit dem Bau des Taipei Financial Centers in Taiwan wurde der Sears Tower in einer zweiten Kategorie von dem ersten auf den zweiten Platz bugsiert: Der zuletzt genannte Wolkenkratzer beherbergte bis zum Bau des Taipeis im Jahr 2004 das höchste begehbare Stockwerk in 440 Metern Höhe. [...mehr]
Im Jahre 1928 wurde das Grundstück, auf dem das Rockefeller Center erbaut wurde, von John D. Rockefeller Jr. erworben, um darauf ursprünglich eine Oper zu errichten. Der Komplex, der 225.000 Menschen weltweit mit Arbeit versorgt, wurde von 1931 bis 1940 erbaut und umfasste insgesamt 14 Gebäude. Zwischen 1947 und 1973 wurde der Komplex um 5 weitere Gebäude bereichert.
Das Rockefeller Center bildet heute mit 21 Skyscrapern die größte „Hochhaus-Stadt“ der Welt! Darüber hinaus haben sich über die Jahrzehnte hinweg zahlreiche Restaurants, unzählige Geschäfte, Fernsehstudios und Ausstellungsräume angesiedelt. Im Untergeschoss des Komplexes befindet sich ein gigantisches Kaufhaus, das durch unterirdische Tunnel mit dem Rest des Gebäudekomplexes verbunden ist. Ein Wahrzeichen New Yorks, besonders zur Weihnachtszeit, ist die Eislaufbahn, die sich traditionell neben einer imposanten Tanne mit einer Höhe von 20 Metern befindet.
Vor dem GE-Gebäude findet man die Rockefeller Plaza vor, die stets mit Flaggen diverser Länder und Bezirke verziert ist. Eine Etage tiefer befindet sich die legendäre Sunken Plaza, die gestressten Büroangestellten besonders im Sommer als Erholungsoase während der Mittagspause dient.
Des Weiteren fungiert das Rockefeller Center als Kunstmuseum des 20. und 21. Jahrhunderts: Die Gebäude beherbergen teilweise Skulpturen international anerkannter Künstler wie zum Beispiel die vergoldete Bronzeplastik “Promotheus” von Paul Manship auf der Lower Plaza und Lee Lawries Bronzestatue “Atlas” vor dem International Building.
Bei einer Besichtigung des Rockefeller Centers sollten Sie auf jeden Fall nicht die Aussichtsplattform im 70. Stockwerk missen, welche allerdings nur den Besuchern eines renommierten, dort ansässigen Restaurants zur Verfügung steht. [...mehr]
„Der Einsamkeit ausgesetzt, denkt der Gefangene nach. Allein gelassen, Im Angesicht seines Verbrechens, lernt er es zu hassen, und wenn seine Seele noch nicht mit dem Verbrechen übersättigt ist und so jeden Geschmack an besseren Dingen verloren hat, dann ist es die Einsamkeit, in der ihn die Reue packt.“ – mit diesen Worten berichteten die französischen
Gesandten Alexis de Tocqueville und Gustave de Beaumont ihrer Regierung vom amerikanischen Gefängnis „Eastern State Penitentiary“ (50 Klassiker der Architektur, S.201)
Damit trafen die französischen Beobachter genau die Motivation der Erbauer. Statt wie bisher in Gemeinschaftszellen unter widrigen Umständen zusammen gescharrt zu werden, sollten die Gefangenen im Eastern State Penitentiary unter humanitären Einflüssen über ihre Tat nachdenken können. Statt des Aufbewahrens des gesellschaftlichen Aussatzes hätten die Insassen in absoluter Isolierung die Möglichkeit, neu zu sich selbst finden zu können.
Was man allerdings in den 20er Jahren des 19. Jahrhunderts darunter verstanden hat, äußerst sich in einem gigantischen Gefängnisbau, der auf den ersten Blick wie eine Festung anmutet. Schießscharten, hohe und massive Mauern, markante Ecktürme sind die typischen Merkmale des Eastern State Penitentiary. Jeder Gefangene erhielt eine Zelle und selbst der Freigangsbereich war für jeden Insassen mit einer hohen Mauer umgeben. Arbeit und Besuch gab es keinen, der Kontakt zu den Wärtern und dem Seelsorger wurde auf das Minimum begrenzt, so dass vollkommene Isolation herrschte. Diese Form des Gefängnisbaus fand überall
auf der Welt Nachahmer, so wurden das La Petit Roquette in Paris, das Model Prison bei London und das Gefängnis Moabit in Berlin dem amerikanischen Vorbild nachempfunden.
Zum Glück gelangten die Verantwortlichen recht schnell zur selben Erkenntnis wie Charles Dickens seinerzeit, der über das Eastern State Penitentiary folgendes schrieb: „Ich halte diese langsame und tägliche Beeinflussung des Gehirns für unendlich schlimmer als jede körperliche Qual, und weil ihre entsetzlichen Zeichen für das Auge nicht so offensichtlich sind, prangere ich sie umso mehr an.“
Heutzutage ist das Gefängnis, in dem auch der berühmte Al Capone saß, als Museum zu besichtigen. Aber auch heute lässt sich dieser Hauch von Einsamkeit nicht vertreiben. [...mehr]






