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Für viele Amerikaner hat die Brücke von Remagen etwas magisches - Sie konnte den Kriegsverlauf entscheidend verändern. Trotz der Sprengung durch die deutschen Truppen blieb die Brücke stehen, und die Alliierten konnten mit vielen Einheiten auf die andere Rheinseite übersetzen. Heute ist im noch intakten Brückenkopf ein Friedensmuseum untergebracht.

Für die einen war es reiner Zufall, für die anderen eine Fügung des Schicksals - Trotz der Sprengung am 7. März 1945 blieb die Brücke von Remagen intakt. Die deutsche Seite erhielt den falschen Sprengstoff, und eines der Sprengkabel fiel aus. So wurde zwar ein Krater in die Brücke gerissen, aber sie stürzte nicht sofort ein. Innerhalb der nächsten 24 Stunden gelang es den Alliierten, mit 8000 Soldaten die Brücke zu überqueren. Das Wunder von Remagen war geboren.

Die Brücke von Remagen - Geschichte zum Anfassen

Im ersten Weltkrieg wurde die Brücke von Remagen auf Drängen der deutschen Generalität unter dem Namen Ludendorffbrücke errichtet. Ihr Zweck bestand darin, mehr Truppen und Kriegsgerät

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Das Washington Monument ist wohl den meisten Besuchern der amerikanischen Hauptstadt nicht weniger bekannt als das Weiße Haus oder das Kapitol. Auch architektonisch gesehen kann das Bauwerk mit einigen Superlativen aufwarten und hat sich nicht allein aus diesem Grund in das kulturelle Gedächtnis der Menschen eingeschrieben. Als Schauplatz bedeutender historischer Ereignisse gehört es ohne Zweifel zu den Ikonen der Zeitgeschichte.

Vielen Kinogängern dürfte das Washington Monument „visuell“ genauso ein Begriff sein wie die Skyline von New York, denn  als filmische Kulisse ist es in vielen amerikanischen Blockbustern für immer auf Zelluloid gebannt. Wenn also Forrest Gump auf seine Jugendliebe Jenny trifft und ihr küssend in die Arme fällt, ist das Bauwerk im Hintergrund genauso verewigt, wie in Roland Emerichs Film „Independence Day“, in dem die Hauptstadt Washington D.C. ganz spektakulär von Außerirdischen zerstört wird.

Entstehungsgeschichte des Washington Monument

Wie bei anderen berühmten amerikanischen Bauwerken ist auch die Entstehungsgeschichte des Washington Monument eng mit der Geschichte der USA verbunden. Bereits der Name des höchsten Obelisken der Welt lässt auf den Anlass seiner Erbauung schließen.    [...mehr]


Las Vegas mit seinen vielen Kasinos, überstürzten Hochzeiten und leuchtenden Reklameschildern wirkt auf viele wie eine künstliche Glitzerwelt. Hier, so scheint es, kann man seinem Alltag entfliehen. Nicht umsonst reisen jährlich etwa 39 Millionen Menschen in die größte Stadt des US-Bundesstaats Nevada. Das Mandalay Bay Resort und Casino hat sich in Größe und Funktion den Bedürfnissen der Las-Vegas-Touristen angepasst.

Das Mandalay Bay Resort ist ein Teil der Glitzerwelt von Las Vegas. © Flickr / mandj98

Das Mandalay Bay Resort ist ein Teil der Glitzerwelt von Las Vegas. © Flickr / mandj98

Mit 4766 Räumlichkeiten, welche zur Übernachtung in luxuriöser Ambiente einladen, wird das Mandalay Bay Resort ( s. hier) zu den größten Hotels der Welt gezählt. Das Hotel ist genau wie Las Vegas selbst keinesfalls konventionell aufgebaut, sondern kann unter einem Dach verschiedensten Bedürfnissen gerecht werden. Das Gästehaus der Superlative verfügt natürlich über ein Casino, welches bei den Besuchern natürlich besonders beliebt ist. Zu den Räumlichkeiten zählen allerdings auch zahlreiche Restaurants, Spas, Geschäfte, Konferenzräume, ein Theater, eine Halle für besondere Events und eine Aquarium-Anlage. Auch auf Poolanlagen, beispielsweise in Form imposanter Lagunen, müssen die exklusiven Gäste des Luxushotels nicht verzichten.

Wie erstklassig das Mandalay Bay Resort ist, soll bereits die Architektur des Gebäudes deutlich machen. Die Fassade besteht beispielsweise vor allem aus Glas, welches in einem goldenen Farbton gehalten ist. Die Anlage ist zudem im Zuge der Thematik „Südostasien“ errichtet worden und verfügt aus diesem Grund über etliche tropische Pflanzen. Ebenso extravagant erscheint die Form des Bauwerks. Das Gebäude wirkt nicht im Geringsten verschachtelt und doch mutet es keinesfalls langweilig an. Wie eine riesige Wand in gold und weiß streckt sich das Hotel von der einen Seite, über vierzig Stockwerke hoch in den Himmel empor. Betrachtet man es aus einer anderen Perspektive, merkt man erst, dass es durch seine Abrundungen gar organisch wirkt und zudem in einen schmalen Turm mündet. Die Erscheinung des Hotels ist somit ausgefallen und trotzdem auf seine Art schlicht.    [...mehr]


Los Angeles, die zweitgrößte Stadt in den USA, hat einiges zu bieten. Unter anderem ist hier das höchste Gebäude der USA westlich des Mississippis zu finden. Es handelt sich hierbei um den U.S. Bank Tower, welcher eine Höhe von 310,3 Meter misst.

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Der U.S. Bank Tower ist unter verschiedenen Namen bekannt. Als das Gebäude im Jahre 1987, nach einer zwei Jahre währenden Bauphase fertig gestellt wurde, nannte man es zunächst „First Interstate World Center“. Da die First Interstate Bank damals als Besitzer des Wolkenkratzers galt. Nach der Fusion mit der Wells Fargo Bank, wurde das Gebäude meist als „Library Tower“ bezeichnet. Dies ist auf seine Entstehungsgeschichte zurückzuführen. Es wurde nämlich im Zuge des eine Billion Dollar schweren „Los Angeles Central Library Redevelopment Plan“ erschaffen. Als das Gebäude im Jahre 2003 in den Besitz des Finanzunternehmens U.S. Bancorp überging, brachte ihm dies die aktuelle Bezeichnung ein.

Gefertigt wurde das Bauwerk, welches über 73 Stockwerke verfügt, vor allem aus Beton und Stahl, im Stil der Postmoderne (s. hier). Die Architekten Pei Cobb Freed & Partners sind für den Bau verantwortlich, welcher 350 Millionen US-Dollar kostete. Da Los Angeles häufig von Erdbeben heimgesucht wird, wurde der Bau besonders standfest errichtet, sodass er angeblich Erdbeben einer Stärke von 8,3 auf der Richterskala unbeschadet überstehen soll.

Das imposante Bauwerk tritt weder rund noch eckig in Erscheinung. Vielmehr ist die Form der Fassade einzigartig und von verschiedensten Stufen und Ausbuchtungen gekennzeichnet. Wie viele Gebäude der Neuzeit verfügt auch der U.S. Bank Tower über eine enorme Anzahl großer Fenster. Das Dach des Wolkenkratzers ist alles andere als normal. Hier findet sich ein Hubschrauber-Landeplatz. Zudem zieren zwei große U.S. Bancorp-Inschriften den oberen Abschnitt des Gebäudes.    [...mehr]


Das Rathaus Philadelphias ist etwa 167 Meter hoch. Diese Größe mag nicht unbedingt erwähnenswert anmuten, wenn man an die 818 Meter denkt, welche der höchste Wolkenkratzer der Welt misst. Die Philadelphia City Hall ist dennoch ohne Frage eines der imposantesten Bauwerke aller Zeiten. Sie gilt nämlich als höchstes gemauertes Gebäude der Erde.

Das Rathaus Philadelphias besitzt eine prunkvolle Fassade. © Flickr / ToastyKen

Was viele nicht wissen: Philadelphia im US-Bundesstaat Pennsylvania (s. hier), war einst die größte Stadt der Vereinigten Staaten von Amerika. Heute findet sie sich diesbezüglich nur noch auf Rang sechs wieder. Unbestreitbar ist jedoch, dass Philadelphia eine sehr bedeutende Stadt war und beispielsweise dadurch, dass sie eine der ältesten US-amerikanischen Städte ist, auch immer außergewöhnlich sein wird. Kein Wunder also, dass sie der Standpunkt wunderschöner und eindrucksvoller Bauten ist.

Die Philadelphia City Hall im sehenswerten historischen Stadtkern, dem sogenannten Penn Square, wurde bereits im Jahre 1901, nach einer Bauzeit von ganzen 30 Jahren, fertig gestellt. Erbaut wurde das Gebäude im Stil der Viktorianischen Architektur, dem Pendant zum europäischen Historismus, welche in englischsprachigen Ländern etwa in der Zeit von 1837 bis 1901 verbreitet war.

Der Uhrenturm bildet den höchsten Teil des Gebäudes. Durch die stattliche Größe dieses Abschnitts, trug die Philadelphia City Hall ganze sieben Jahre lang den Titel des höchsten Bürogebäudes weltweit.

Dem Rathaus Philadelphias sollte bei Gelegenheit zweifellos ein Besuch abgestattet werden. Die aufwendig gearbeitete Fassade ist unbedingt einen Schnappschuss wert. Eventuell sollte sogar gleich zu Beginn des Philadelphia-Besuchs hier hereingeschaut werden, befindet sich doch im Inneren des Gebäudes das „City Hall Visitor Center“, welches sowohl Stadtpläne als auch Broschüren und Souvenirs anbietet. Anschließend darf die Besichtigung der Aussichtsplattform des Gebäudes keinesfalls verpasst werden.    [...mehr]


Wenn man es nicht besser wüsste, könnte man das Gebäude des Solomon R. Guggenheim Museums nahe des Central Park in New York für ein überdimensionales weißes Schneckenhaus halten. Eigentlich jedoch handelt es sich hier um einen Spiralbau des berühmten Architekten Frank Lloyd Wright aus dem Jahre 1959.

Das Innere des Guggenheim-Museums in New York ist ungewöhnlich und eindrucksvoll. © Flickr / mysol

Das vielfach bewunderte New Yorker Museum wirkt ohne Frage ein wenig befremdlich, da es von der restlichen Architektur der Großstadt stark abweicht. Es wurde jedoch nicht nur aus diesem Grund vielfach kritisiert. Der Bau sollte ursprünglich in roter Farbe gehalten sein, was nicht gefiel. Zudem waren vor allem Künstler der Meinung, die ungewöhnliche Architektur des Gebäudes könnte von den Ausstellungsstücken ablenken. Der Architekt wurde so schon in der Planungsphase immer wieder gebremst und in Diskussionen um sein Bauwerk verwickelt. Sowohl die Baubehörde New Yorks, als auch seine Auftraggeber und die Öffentlichkeit verlangsamten die Entstehung des Bauwerks und wirkten gleichzeitig auf Schöpfer und Schöpfung ein.
Sowohl das Hauptgebäude des ungewöhnlichen Solomon R. Guggenheim Museums, als auch das Nebengebäude, welches einst unter anderem als Herberge Guggenheims diente und heute lediglich als Bürogebäude genutzt wird, besitzen einen runden Grundriss. Das Motiv des Kreises wird in dem Museumskomplex mittels des terrassenähnlichen, kreisrund aufsteigenden Aufgangs erneut aufgegriffen. Dieser fungiert als Präsentationsfläche für die ausgestellten modernen Kunstwerke. Die Architektur ist hier den Bedürfnissen des Museums angepasst worden, denn dadurch, dass besagte Rampe nicht geschlossen ist, ermöglicht sie den Besuchern einen Blick auf die Ausstellungsstücke verschiedener Etagen. Beim Dach des Gebäudes handelt es sich um eine gläserne Kuppelkonstruktion, welche viel Licht ins Innere fallen lässt.

Der Entwurf Wrights sah zusätzlich zu besagten runden Elementen allerdings auch die optische Ergänzung durch einen Turm vor. Dessen Bau fand erst Anfang der 1990er Jahre statt.

Fotos vermitteln selten ein realistisches Bild des ausgefallenen Bauwerks. In einer Actionszene des Politthrillers „The International“ (s. hier) von Tom Tykwer beispielsweise kommt die beeindruckende Architektur besser zur Geltung.    [...mehr]


Stolze 318,9 Meter ragt das Chrysler Building, der  dritt größte Wolkenkratzer New Yorks, in den Himmel. Nach einer zwei Jahre währenden Bauphase, wurde das bekannte Hochhaus im Stil des Art Déco im Jahre 1930 fertig gestellt. Es war damals kurzzeitig das höchste Gebäude der Welt. In Bezug auf seine Höhe belegt das imposante Bauwerk heutzutage weltweit nur noch den 28. Rang. Es zählt jedoch noch immer zu den Wahrzeichen New Yorks sowie zu den bekanntesten und zugleich schönsten Gebäuden überhaupt.

Das Chrysler Building besitzt eine unverwechselbare Kuppelkonstruktion. © Flickr / adactio

Der US-amerikanische Architekt William van Alen schuf im Auftrag Walter Chryslers ein 15 Millionen Dollar schweres, 77 Stockwerke hohes Gebäude der Superlative. Das Chrysler Gebäude ist vor allem aus Stahl, Beton und Stein gefertigt. Da das Gebäude ursprünglich der Sitz des Automobilherstellers Chrysler war, wurde das Motiv „Auto“ verschiedentlich aufgegriffen: Radkappen wurden in die Fassade integriert  und die berühmten Wasserspeier erinnern in Form und Material an Chryslers Automobile.

Den ganz besonderen Charme verdankt das Chrysler Building allerdings seiner Kuppelkonstruktion, welche ebenfalls aus Stahl gefertigt ist und lediglich dekorative Zwecke erfüllt, zudem allerdings dafür sorgte, dass das Chrysler Building im Wettbewerb um das Ziel des höchsten Gebäudes, über den Turm der Bank of Manhattan triumphierte. Erwähnenswert ist zudem die Tatsache, dass besagte Konstruktion in einem Stück montiert wurde.

Besucher können lediglich die Eingangshalle des Wolkenkratzers besichtigen. Diese diente einst als Ausstellungshalle für Automobile, heute ist sie aufgrund ihrer Marmor- und Granitverzierung einen Besuch wert. Auf den verschiedenen Etagen sind vorwiegend Büroräume verschiedener Firmen angesiedelt, zu denen Außenstehende jedoch keinen Zutritt haben.    [...mehr]


Zwischen der gigantischen Architektur New York brauchen Gebäude schon etwas ganz Besonderes, um aufzufallen. Mitten auf dem Times Square in Manhattan thront das Paramount Building: Nicht besonders hoch, doch einzigartig in seiner Geschichte und seiner Bauweise.

Paramount Theater © flickr / jillclardy
Paramount Pictures, das größte amerikanische Filmunternehmen der 1920er, setzte sein Hauptquartier direkt ins Theaterviertel um den Broadway in New York. 1926 eröffnet, sollte das Paramount Building, als Premierenort für die größten Filmproduktionen der Firma dienen.

Skyscraper mussten riesigen Kathedralen gleichen, so beherbergte auch das Paramount Buildung ein gigantisches Kino mit über 3600 Sitzen in seinen Mauern. „Die Kathedrale des Kinos“, so lautete der Spitzname der imposanten Anlage.

Im Paramount Building traten Frank Sinatra und Co. auf

Es lief sehr gut. Das Paramount Kino brach alle Einnahmerekorde und wurde im Laufe der Jahre zu einem der meist gefragtesten Veranstaltungsorte in New York. Nicht nur Filme, auch live Konzerte und Rock´n´Roll fanden ihren Weg zum Times Square. Stars wie Frank Sinatra oder Dean Martin traten im Paramount Building auf, Elvis Presleys erster Film wurde hier uraufgeführt.

Doch in den 60er Jahren sank der Stern des Paramount Buildings. Das Theater brannte aus und der Betrieb schloss schließlich 1964. Nachdem es als Verkaufsort, als Restaurant und Club diente, beherbergt es heute das Hard Rock Café.    [...mehr]


Zu seiner Zeit galt das Woolworth Building als das achte Weltwunder. Heute ist der Wolkenkratzer nur noch einer von vielen in New York, doch seine außergewöhnliche Architektur macht es wahrlich zu einem imposanten Bauwerk!

Woolworh Building © flickr / Robnaldo

Fertiggestellt im Jahre 1913 nach drei Jahren Bauzeit, war das Woolworth Building für 17 Jahre der höchste Wolkenkratzer Welt. 241 Meter ragt es in die Luft New Yorks – geradezu ein Zwerg nach heutigen Maßstäben. Das heute höchste Gebäude der Welt, das Burj Dubai, ist mit seinen 818 Metern mehr als dreimal so hoch.

Dennoch: 1913 war das Woolworth Building eine Sensation in den USA. Nicht nur die Höhe beeindruckte die Menschen, vor allem die Architektur stellte andere Hochhäuser in den Schatten. Orientiert am Houses of Parliaments in London, zieren zahlreiche Wasserspeier, Ornamente, Türmchen und Zinnen seine Fassade und erinnert an eine gotische Kathedrale. Nicht zu unrecht trägt das Woolworth Building daher den Spitznamen „Kathedrale des Kommerz“.    [...mehr]


Das Adler Planetarium war 1930 das erste Planetarium in der westlichen Hemisphäre. Sein zeitloser Baustil im Stil eines römischen Tempels ist mit modernern Architektur in Einklang gebracht worden.

Das Adler Planetarium wurde 1930 von Max Adler eröffnet. Der Geschäftsmann interessierte sich für Astronomie und wollte deshalb ein Monument schaffen, das der Nachwelt erhalten bleiben sollte.anders als der Sears-Tower ist es nicht nur Zeichen einer Wirtschaftsmacht, sondern auch das resultat einer Passion.

Planer des Bauwerks war der Chicagoer Architekt John Grunsfeld, der sich entschloss, einen zwölfeckigen Granitbau anzufertigen, dessen Silhouette von einer Kuppel entschärft wird. Das eigentliche Granitgebäude hat einen Treppenaufgang, der den Gesamtbau im Sinne einer altrömischen Tempelanlage erscheinen lässt.

Adler Planetarium Frontansicht © flickr / Go Card USA

An den zwölf Seitenwänden ist jeweils eine Bronzeplatte angebracht, die von dem italienischen Künstler Alfonso Ianelli gestaltet wurden. Die zwölf Art Deco - Platten erinnern an Steinarbeiten, wie man sie in altrömischen oder griechischen Stätten bewundern kann, weisen aber gleichzeitig strenge Linien auf. Insgesamt verstärken sie den Eindruck, den man von der gesamten Bauweise erhält.

1933 wurden die Strahlen des Sterns Arcturus umgeleitet und in elektrische Energie umgewandelt, so entzündete das Adler Planetarium die Lichter der Weltausstellung.

1999 wurde dem alten Gebäude eine Erweiterung an der Rückseite angefügt. Diese ist aus Glas und Stahl und wirkt unauffällig im Hintergrund wie ein Rahmen um das Granitgebäude selbst. Die dezente Kontrastbildung zu dem alten Baustil, verstärkt die Wirkung eines Tempelbaus und passt sich dynamisch in das Konzept ein. In diesem Fall bilden alter und neuer Stil eine Symbiose.

Auch die Wahl des Granitgesteins und die exponierte Lage auf der künstlichen Insel Northerly Island, erinnern an Tempelbauten in Rom, in der Türkei oder Griechenland.

Im Inneren des Gebäudes befinden sich drei Theater in denen Shows und Vorträge stattfinden. Für das neueste Programm steht jederzeit die Webseite des Adler Planetarium bereit. Natürlich kann man hier auch das Universum bestaunen. Ein Projektor der Firma Zeiss, zeigt jedem Besucher die unendlichen Weiten des Universums.

Das Adler beinhaltet einige Ausstellungsstücke, die in einer Dauerausstellung gezeigt werden. Darunter Objekte, die Max Adler selbst sammelte und die allesamt die astronomischen Fortschritte und das Wissen z. B. aus dem alten Persien dokumentieren.    [...mehr]


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