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Der Park Güell war neben der Sagrada Familia Gaudís größtes Bauprojekt und zählt heute zu den beliebtesten Ausflugszielen in Barcelona. Spielerisch gewundene Architektur trifft hier auf märchenhafte Natur und ermöglicht einen einzigartigen Blick über die gesamte Stadt.

Als 1885 der Industrielle Eusebi Güell das riesige Gelände auf dem Bergrücken mit seiner fantastischen Aussicht auf Barcelona erwarb, hatte er vor, darauf eine Art Gartenstadt zu errichten, die Natur und Wohnen gleichberechtigt verbinden sollte. Für dieses Vorhaben engagierte er den Künstler und Architekten Antoni Gaudí, der von 1900 bis 1914 an dem Projekt arbeitete, es jedoch nie fertig stellte, da die finanziellen Mittel ausgingen. Die bereits entstandenen Gebäude, u.a. auch Gaudís Wohnhaus, die Terrassen, diverse Türmchen sowie der verzweigte Märchengarten sind dennoch eine beeindruckende und verzaubernde Sehenswürdigkeit, die man bei einem Besuch in der Katalanischen Hauptstadt auf keinen Fall missen sollte.    [...mehr]


Die historische Altstadt von Sevilla hat seit dem Frühjahr 2011 eine neue Attraktion: Den Metropol Parasol, eine gigantische Holzkonstruktion, die ihrem Namen nach ein Sonnenschirm ist, jedoch über insgesamt vier Ebenen als Gebäude genutzt werden kann.

Der Metropol Parasol im spanischen Sevilla ist ein Projekt des Berliner Architekturbüros J. Mayer H. und wurde Ende März diesen Jahres offiziell eingeweiht – Nicht ganz ohne Diskussionen. Denn natürlich erregt ein so modernes Bauwerk in einem von historischen Gebäuden geprägten Stadtviertel Aufsehen. Skepsis war demnach jene Emotion, welche den von kritischen Stimmen „Giftpilze“ getauften Konstruktionen am häufigsten entgegen schlug.    [...mehr]


Der Barcelona Pavillon ist ein wegweisendes, stilbildendes Gebäude des 20. Jahrhunderts, das mit klaren Linien und einfachen Formen überzeugt.

Der Barcelona Pavillon bzw. der deutsche Pavillon war 1929 im Rahmen der Weltausstellung der Ausstellungsraum von Deutschland in der spanischen Metropole. Von Mies van der Rohe konzipiert wurde er 1930 nach der Weltausstellung wieder abgebaut und erst mehr als 50 Jahre später nach mehreren Initiativen, zwischen 1983 und 1986, wieder an selber Stelle aufgebaut. Dort steht das Gebäude, das jährlich tausende Architekturfans und Barcelonabesucher anzieht noch heute.    [...mehr]


Der Real Alcázar der andalusischen Hauptstadt ist das am Besten erhaltene Bauwerk in Mudéjarenstil. Der Königspalast, seine Gärten und die zahlreichen Patio-Höfe sind ein mittelalterlicher Komplex mit arabisch-muslimischen Ornamenten und eine der wichtigsten Sehenswürdigkeiten im Süden Spaniens.

Der Alcázar in Sevilla ist eine Perle in einer verschlossenen Auster. Obgleich es eine Schande wäre, Sevilla und die imposanten Bauwerke an der Seite des Palast-Geländes mit einer Auster zu vergleichen. Der Real Alcázar ist das Sahnehäupchen auf der ohnehin schon traumhaft schönen Stadt Sevilla. Allerdings liegt der Komplex etwas versteckt und steht im Schatten der eindrucksvollen Kathedrale mit der Giralda. Ein Besuch im Palast und in den paradiesischen Gärten entführt in eine andere Welt mitten im Herzen Andalusiens.    [...mehr]


Das einstige islamische Minarett aus der Hochzeit der Mauren bildet heute als Giralda den Turm der größten gotischen Kathedrale María de la Sede und ist Wahrzeichen der andalusischen Hauptstadt Sevilla. Der Namensgeber Giraldillo tront auf 105 Metern über der Stadt und beschützt das Weltkulturerbe.

In Sevilla zum Wahrzeichen der Stadt erkoren zu werden, kommt nicht von ungefähr. Denn die Stadt im Herzen Andalusiens hat viele imposante Bauwerke und unzählige Kirchen und Sehenswürdigkeiten. Dennoch repräsentiert wohl niemand die Stadt mit den zwei Kulturen so gut wie der Turm der ehemaligen Moschee, die zur größten gotischen Kathedrale der Welt umgebaut wurde.    [...mehr]


Die Sagrada Familia ist die wohl älteste Baustelle der Welt und fasziniert mit ihrer außergewöhnlichen Architektur.

1882 begann der bekannte katalanische Architekt Antoni Gaudi mit dem Bau der Sagrada Familia in dem zu dieser Zeit üblichen neugotischen Stil.

Als „Kirche der Armen“ finanzierte er den Bau nur mit Spendengeldern. So sollten die Bürger Barcelonas Sühne leisten. Um diese Tradition beizubehalten, wird der Bau im Stadtteil Eixample weiterhin nur durch Spenden- und Eintrittsgelder finanziert.    [...mehr]


Bei einem Besuch in Barcelona kommt sowieso niemand an ihm vorbei - Gaudis unverwechselbarer Baustil hat das Stadtbild der katalanischen Metropole nachhaltig geprägt. Das Casa Mila ist ein Wahrzeichen Barcelonas und ein einzigartiges Beispiel für modernistische Architektur.

Antoni Gaudi erbaute das Casa Mila in den Jahren 1906 bis 1912 als Auftragsarbeit für das ortsansässige Paar Rosario Segimon und Pere Mila. Der wuchtig wirkende Gebäudekomplex war zunächst nicht besonders beliebt bei den Einheimischen. Wegen der zerklüfteten Fassade bekam das Casa Mila auch seinen zynischen Spitznamen weg: “La Pedrera“, katalanisch für “der Steinbruch“. Nichtsdestoweniger wurde das Haus 1984 von der UNESCO als erstes Bauwerk des 20. Jahrhunderts zum Weltkulturerbe erklärt.

La Pedrera © flickr.com/allan5819

Casa Mila - Allgemeine architektonische Fakten

Gaudi verwendete Werkstein und Eisen als Baumaterialien für das 26 Meter hohe Haus. Auf den ersten Blick

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Die auf einem Hügel in Granada erbaute Burg Alhambra ist noch ein Relikt arabischer Besatzungszeit. Übersetzt heißt Alhambra so viel wie ‘rote Festung’, wobei die Herkunft des Namens umstritten ist. Einerseits könnte man es auf die rötliche Färbung ihrer Außenmauern zurückführen, andererseits könnte es auch der Name des Bauherren sein.

Alhambra Nic's events©Flickr

Die im maurischen Stil erbaute Burg Alhambra ist seit 1984 Weltkulturerbe der UNESCO und umfasst eine Fläche von 13 Hektar. Sie ist von mehr als 2 km Festungsmauer umringt, an dessen Fuße der Fluss Darro fließt. Im Hintergrund erheben ich die teils schneebedeckten Berggipfel der Sierra Nevada.    [...mehr]


Die Guggenheim Foundation des Kupfer-Millionärs und Kunstsammler Solomon R. Guggenheim ist nicht nur für ihren beachtlichen Schatz an Kunstgegenständen aus aller Welt bekannt, die Museen selbst trumpfen durch kunstvolle Bauwerke auf. Ein besonders imposantes architektonisches Stück Kunst ist das Guggenheim Museo Bilbao.

Guggenheim Museum Bilbao ©Wikipedia.com/MykReeve

Guggenheim Museum in Bilbao: Frank Gehrys Meisterwerk

Das Guggenheim Museum Bilbao, oder Museo Bilbao, wie es auf Spanisch heißt, ist eine absolute Sehenswürdigkeit, wenn man einmal in das Baskenland reist. Das 1997 fertiggestellte
Bauwerk wird jährlich von 1Milionen Kunstliebhabern aus der ganzen Welt besucht und hat damit der Region im Norden Spaniens nicht nur kulturell neues Leben eingehaucht.

Die Entwürfe des zweifelsohne atemberaubenden Gebäudes stammen von amerikanischen Architekten Frank Gehry, der für seine dekonstruktivistische Bauweise bekannt ist. So trägt auch das Guggenheim Museum in Bilbao Gehrys Handschrift, leicht zu erkennen an den auseinander strebenden Elementen und den gebrochenen geometrischen Figuren, die sich gleichzeitig stützen, andererseits wirken, als würden sie voreinander fliehen. Weiche, wellenhafte Oberflächen, treffen auf eine bis in den letzten Winkel konstruierte Architektur.

Für spannende Kontraste sorgen auch die Materialien Glas, Titan und Kalkstein, aus denen das beeindruckende Gebäude am Ufer des Nervión erbaut wurde. Sie sollen die Unabhängigkeit des Baskenlandes symbolisieren. Wasser des Flusses und die Glasfronten reflektieren auf interessante Weise das Sonnenlicht.    [...mehr]


Der Palacio Real ist ein wirkich imposantes Schloss in Madrid und bedeutet königlicher Palast. Der Palacio ist die ehemalige Residenz des spanischen Königshauses und eine der schönsten Sehenswürdigkeiten Madrids.

Vor dem Palacio Real befindet sich der breite Ehrenhof, „Puerta del Príncipe“ genannt. Besonders schön finde ich die barocke Struktur der Fassaden und die vielen Statuen dort. Madrid Schloss zeigt einem, wie die Royals in Spanien einst lebten. Von einer Kuppel über eine Schlosskapelle bis hin zur märchenhaften Ausstattung des Palacio Real kommt man hier aus dem Staunen nicht mehr heraus.

Palacio Real©flickr/spettacolopuro

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