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Bei einem Besuch in Barcelona kommt sowieso niemand an ihm vorbei - Gaudis unverwechselbarer Baustil hat das Stadtbild der katalanischen Metropole nachhaltig geprägt. Das Casa Mila ist ein Wahrzeichen Barcelonas und ein einzigartiges Beispiel für modernistische Architektur.
Antoni Gaudi erbaute das Casa Mila in den Jahren 1906 bis 1912 als Auftragsarbeit für das ortsansässige Paar Rosario Segimon und Pere Mila. Der wuchtig wirkende Gebäudekomplex war zunächst nicht besonders beliebt bei den Einheimischen. Wegen der zerklüfteten Fassade bekam das Casa Mila auch seinen zynischen Spitznamen weg: “La Pedrera“, katalanisch für “der Steinbruch“. Nichtsdestoweniger wurde das Haus 1984 von der UNESCO als erstes Bauwerk des 20. Jahrhunderts zum Weltkulturerbe erklärt.
Casa Mila - Allgemeine architektonische Fakten
Gaudi verwendete Werkstein und Eisen als Baumaterialien für das 26 Meter hohe Haus. Auf den ersten Blick
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Die auf einem Hügel in Granada erbaute Burg Alhambra ist noch ein Relikt arabischer Besatzungszeit. Übersetzt heißt Alhambra so viel wie ‘rote Festung’, wobei die Herkunft des Namens umstritten ist. Einerseits könnte man es auf die rötliche Färbung ihrer Außenmauern zurückführen, andererseits könnte es auch der Name des Bauherren sein.
Die im maurischen Stil erbaute Burg Alhambra ist seit 1984 Weltkulturerbe der UNESCO und umfasst eine Fläche von 13 Hektar. Sie ist von mehr als 2 km Festungsmauer umringt, an dessen Fuße der Fluss Darro fließt. Im Hintergrund erheben ich die teils schneebedeckten Berggipfel der Sierra Nevada. [...mehr]
Die Guggenheim Foundation des Kupfer-Millionärs und Kunstsammler Solomon R. Guggenheim ist nicht nur für ihren beachtlichen Schatz an Kunstgegenständen aus aller Welt bekannt, die Museen selbst trumpfen durch kunstvolle Bauwerke auf. Ein besonders imposantes architektonisches Stück Kunst ist das Guggenheim Museo Bilbao.
Guggenheim Museum in Bilbao: Frank Gehrys Meisterwerk
Das Guggenheim Museum Bilbao, oder Museo Bilbao, wie es auf Spanisch heißt, ist eine absolute Sehenswürdigkeit, wenn man einmal in das Baskenland reist. Das 1997 fertiggestellte
Bauwerk wird jährlich von 1Milionen Kunstliebhabern aus der ganzen Welt besucht und hat damit der Region im Norden Spaniens nicht nur kulturell neues Leben eingehaucht.
Die Entwürfe des zweifelsohne atemberaubenden Gebäudes stammen von amerikanischen Architekten Frank Gehry, der für seine dekonstruktivistische Bauweise bekannt ist. So trägt auch das Guggenheim Museum in Bilbao Gehrys Handschrift, leicht zu erkennen an den auseinander strebenden Elementen und den gebrochenen geometrischen Figuren, die sich gleichzeitig stützen, andererseits wirken, als würden sie voreinander fliehen. Weiche, wellenhafte Oberflächen, treffen auf eine bis in den letzten Winkel konstruierte Architektur.
Für spannende Kontraste sorgen auch die Materialien Glas, Titan und Kalkstein, aus denen das beeindruckende Gebäude am Ufer des Nervión erbaut wurde. Sie sollen die Unabhängigkeit des Baskenlandes symbolisieren. Wasser des Flusses und die Glasfronten reflektieren auf interessante Weise das Sonnenlicht. [...mehr]
Der Palacio Real ist ein wirkich imposantes Schloss in Madrid und bedeutet königlicher Palast. Der Palacio ist die ehemalige Residenz des spanischen Königshauses und eine der schönsten Sehenswürdigkeiten Madrids.
Vor dem Palacio Real befindet sich der breite Ehrenhof, „Puerta del Príncipe“ genannt. Besonders schön finde ich die barocke Struktur der Fassaden und die vielen Statuen dort. Madrid Schloss zeigt einem, wie die Royals in Spanien einst lebten. Von einer Kuppel über eine Schlosskapelle bis hin zur märchenhaften Ausstattung des Palacio Real kommt man hier aus dem Staunen nicht mehr heraus.
Spanien ist nicht nur ein beliebtes Urlaubsland, das traumhafte Strände zu bieten hat. Die Hauptstadt Madrid ist zudem eine der größten Metropolen Europas, die über viele Sehenswürdigkeiten verfügt. Ein ganz besonderes Bauwerk stellt beispielsweise der Bahnhof Atocha dar.
Der Atocha Bahnhof in Madrid ist im Zentrum der Stadt gelegen und stellt einen der größten Fernbahnhöfe und einen wichtigen Anlaufpunkt der S-Bahnlinien der Stadt dar. Doch dieser Bahnhof ist nicht nur deshalb ein besonderes Gebäude, weil er einen wichtigen Verkehrsknotenpunkte Madrids darstellt. Auch die Architektur ist etwas ganz Besonderes.
Der Bau des Bahnhofs begann im Jahre 1888 unter der Leitung der Architekten Alberto del Palacio und Gustave Eiffel. Anno 1892 öffneten die Bahnsteige ihre Pforten. Insbesondere die Bahnhofshalle, welche aus dieser Zeit stammt, ist besonders sehenswert, da sie über eine Dachkonstruktion verfügt, welche nach Art des Jugendstils (s.hier) aus Gusseisen und Glas gefertigt wurde. Die Konstruktionen aus besagter Zeit sind äußerlich sehr reizvoll. Ende des 20. Jahrhunderts allerdings musste der Bahnhof dem erhöhten Verkehrsaufkommen angepasst werden. Man beauftragte somit den Architekten José Rafael Moneo damit, einen neuen Bau zu entwerfen. Dieser wurde im Jahre 1992 südlich des alten Bahnhofs errichtet. Seitdem dient die ältere Halle nur noch als Wartehalle. In dieser allerdings verweilen Reisende nicht ungern, wofür nicht nur die interessante Architektur verantwortlich ist. Die Jugendstil-Bahnhofshalle erinnert nun an eine tropische Biosphäre, da ein Palmengarten angelegt wurde.
Gegenwärtig ist der Bahnhof zweigeteilt und relativ mordern. Während die Fernzüge oberirdisch in den Bahnhof fahren, gibt es auch einen unterirdischen Teil, der von Regionalzügen und S-Bahnen genutzt wird. Reisende, welche unterirdisch ankommen, gelangen über einen Tunnel in das Zentrum der Stadt. [...mehr]
La Seu, wie die Kathedralkirche der Heiligen Maria im Volksmund genannt wird, gehört ohne Zweifel zu den bedeutendsten Sehenswürdigkeiten Mallorcas. Das imposante Bauwerk, das während der Nacht von unzähligen Strahlern ausgeleuchtet wird, ist schon weit am Horizont erkennbar. Die einzigartige Architektur, die von verschiedenen Stilrichtungen beeinflusst wurde, wird der Gotik zugerechnet, womit Le Seu als eines der bedeutendsten jener Epoche in die Geschichte eingegangen ist.
Der Bau der eigentlichen Kathedrale begann am Anfang des 13. Jahrhundert unter König Jaume I. Als Zeugnis
des Christentums wollte man auf der Baleareninsel nach der Befreiung aus muslimischer Hand ein Zeichen setzen. Wie im Mittelalter üblich war der Bauprozess erst Jahrhunderte später mit der Errichtung des Kirchenschiffes 1587 im Groben abgeschlossen. Von einer Vollendung konnte man wirklich erst nach den Arbeiten von Antoni Gaudí sprechen, der zwischen 1904 und 1914, der das Gesicht der Kathedrale noch einmal entscheidend verändert.
Das Gotteshaus gehört zum Pflichtteil eines Mallorca-Besuches. So hat man täglich ab 10 Uhr die Gelegenheit ins Innere von Le Seu zu gelangen, kann dann dort das beeindruckende Interieur sowie die zahlreichen Kunstwerke betrachten. [...mehr]









