» Sehenswürdigkeit

Einige Bauwerke dieser Welt lassen uns bei ihrem Anblick ehrfurchtsvoll innehalten. Doch um wirkliche Erhabenheit zu besitzen braucht es etwas mehr als imposante Architektur.

Wer sich auf Reisen begibt, möchte in der Regel etwas mehr von Land und Leuten kennenlernen. Um sich der Kultur anzunähern, spielt die Architektur eine zentrale Rolle. Denn selten ist etwas so aussagekräftig und liefert ein so dauerhaftes Zeugnis wie die geschaffenen Bauwerke.    [...mehr]


Auf der Insel Rhodos, wo einst der Koloss von Rhodos - eines der sieben Weltwunder der Antike in den Himmel ragte - erheben sich auch heute noch imposante Zeugnisse der Geschichte.

In Rhodos Stadt befand sich einst im 3. Jahrhundert v.Chr. der Koloss von Rhodos, eine 30-35 Meter hohe, aus Bronze gegossene Statue, die die Einwohner zu Ehren des Gottes Helios errichtet hatten. Leider ist dieses Zeugnis antiker Baukunst nicht erhalten geblieben, denn die Statue thronte nur insgesamt 66 Jahre über der Hafeneinfahrt der Stadt bis sie bei einem Erdbeben zerstört wurde.

Man hat zwar nie archäologische Überreste gefunden, weshalb dieses Bauwerk unter anderem auch als Mythos bezeichnet wird, doch sollen diverse voneinander unabhängige antike Schriften seine Existenz bestätigen.

Heute stehen an der Stelle, wo die Sockel gewesen sein sollen, jeweils die Statue eines Hirsches und einer Hirschkuh.

Zum Glück jedoch sind einige andere Bauwerke der Insel noch zu besichtigen, die vom Lauf der Geschichte zeugen.

Die Altstadt von Rhodos

[...mehr]


Die Brooklyn Bridge in New York gehört wohl zu den bekanntesten Brückenbauten der Welt. Heute ist sie als eine der ältesten erhaltenen Brücken der USA zwar von vielen modernen Bauwerken überholt worden, doch einst stellte sie neue Rekorde auf.

Denn zum Zeitpunkt ihrer Errichtung und Einweihung stellte die Brooklyn Bridge alles bisher Dagewesene in den Schatten. Mit über 1,8 Kilometern war sie um die Hälfte länger als alle zu diesem Zeitpunkt existenten Hängebrücken und setzte so ganz neue Maßstäbe. Heute gibt es zwar diverse Bauten, die den in New York deutlich übertreffen, doch beeindruckend ist die Brooklyn Bridge, die sich einmal quer über den East River spannt, noch immer.    [...mehr]


Wer die Spanische Treppe in Rom nicht kennt, wird sich zunächst fragen, was das besondere sein soll an ein paar staubigen Treppenstufen in der italienischen Hauptstadt. Fügt man dann noch die Information hinzu, dass es sich hierbei um eines der bekanntesten touristischen Ziele Roms handelt, wird das Erstaunen besonders groß. Was ist das Besondere an diesem Bauwerk an der Piazza di Spagna?

Die Spanische Treppe liegt an der Santa Trinità dei Monti, einer Kirche, deren Bau vom französischen König Ludwig XII in Auftrag gegeben wurde. Papst Innozenz XIII wollte den unbebauten und unschönen Hang zwischen der Kirche und dem Piazza di Spagna füllen und gab daher den Bau einer Treppe in Auftrag. Francesco De Sanctis konnte sich in einem Architekturwettbewerb 1725 gegen andere Bewerber durchsetzten und erhielt so den Auftrag den Raum zu füllen.    [...mehr]


Der Arc de Triomphe in Paris bildet den Abschluss der Champs-Élysées und den Mittelpunkt des Place Charles-de-Gaulle. Hier versammeln sich nicht nur Touristen, sondern regelmäßig auch Andachtssuchende, die an diesem Denkmal den Toten vergangener Kriege gedenken.

Denn am Fuße des Arc de Triomphe liegt das Grab eines unbekannten Soldaten, der stellvertretend für die vielen Opfer des Ersten Weltkrieges steht. 1920 wurde er hier am Ende der Champs-Élysées beigesetzt, sodass aus Napoleons Triumphbogen zusätzlich ein Mahnmal wurde. Eine ewige Flamme erinnert seitdem nicht nur an die Erfolge der französischen Armee, sondern vor allem auch an die Verluste, die eine Nation trotz aller militärischen Siege hinnehmen muss. Jedes Jahr wird den Kriegsopfern mit Kranzniederlegungen gedacht, während der Bogen selbst als einer der wichtigsten Besuchermagneten der Stadt fungiert.    [...mehr]


Die zwei imposanten Hildesheimer Kirchen und der Domschatz sind einzigartig in romanischer Kunst aus dem Heiligen Römischen Reich und Schlüsselwerke mittelalterlicher Architektur. Vor fast 1000 Jahren erbaut, sind sie seit einem viertel Jahrhundert UNESCO Weltkulturerbe.

Die Schätze des Hildesheimer Doms und die ehemalige Benediktinerabteikirche St. Michael sind wertvolle Zeugnisse des christlischen Abendlandes. Ihre strenge Symmetrie und ihre massige Gestalt mit der schlichten und doch beeindruckenden künstlerischen Gestaltung der Innenräume zieht jedes Jahr tausende Geschichts- und Kunstinteressierte in ihren Bann.

Nördlich der Alpen gibt es keinen romanischen Bau, der es an Bedeutung mit Saint Michaelis aufnehmen könnte.

1000 Jahre St. Michaeliskirche in Hildesheim

Mit ausgiebigen Festlichkeiten feierten Hildesheim und die Evangelisch-lutherische Landeskirche Hannover das Jubiläum ihrer romanischen Prachtstücke.

St. Michaelis ist von 1010 bis 1022 durch Bischof Bernward von Hildesheim erbaut worden. Dieser wollte in seiner Kirche die Schönheit göttlicher Ordnung gespiegelt sehen. Deshalb schuf er ein Bauwerk, dass sich in klaren Linien und exakter Symmetrie über dem Stadtkern von Hildesheim erhebt: Zwei schmale Rundtürme, zwei massige Vierungstürme und zwei Choranlagen flankieren das Querschiff der Basilika.    [...mehr]


Der Real Alcázar der andalusischen Hauptstadt ist das am Besten erhaltene Bauwerk in Mudéjarenstil. Der Königspalast, seine Gärten und die zahlreichen Patio-Höfe sind ein mittelalterlicher Komplex mit arabisch-muslimischen Ornamenten und eine der wichtigsten Sehenswürdigkeiten im Süden Spaniens.

Der Alcázar in Sevilla ist eine Perle in einer verschlossenen Auster. Obgleich es eine Schande wäre, Sevilla und die imposanten Bauwerke an der Seite des Palast-Geländes mit einer Auster zu vergleichen. Der Real Alcázar ist das Sahnehäupchen auf der ohnehin schon traumhaft schönen Stadt Sevilla. Allerdings liegt der Komplex etwas versteckt und steht im Schatten der eindrucksvollen Kathedrale mit der Giralda. Ein Besuch im Palast und in den paradiesischen Gärten entführt in eine andere Welt mitten im Herzen Andalusiens.    [...mehr]


Umgeben von einer malerischen Landschaft, findet man Schloss Pillnitz zu Dresden zwischen Weinbergen und der Elbe. Ehemals in Pillnitz gelegen, wurde das Dorf mittlerweile längst von der ostdeutschen Großstadt Dresden eingemeindet und liegt nun als Stadtteil im Südosten der sächsischen Landeshauptstadt.

Im Laufe der Jahre gelangte das Schloss Pillnitz früh in Besitzt des sächsischen Kurfürsten August dem Starken. Zweimalig kam das Schloss als Schenkung in Besitz hoheitlicher Mätressen. So übergab auch August der Starke die Residenz seiner Mätresse Anna Constantia von Cosel, welches daraufhin zu ihrem ständigen Wohnsitz wurde. Die polarisierende Frau versucht schon früh, Einfluss in die Politik zu nehmen, und verärgert so den Kurfürsten, welcher sie vom sächsischen Hof verbannte.    [...mehr]


Chichén Itzá lockt neben Teotihuacan die meisten Touristen nach Mexiko. Die Ruinenstätte der Maya auf der Halbinsel Yucatán verteilt sich auf 1547 Hektar.

Tempel, Ballspielplatz, Brunnen und viele andere Funde zeigen, dass Chichén Itzá auf Yucatán eine große Rolle spielte. Die imposanten Gebäude aus politischen und religiösen Bereichen weisen darauf hin, dass Chichén Itzá eine Art Hauptstadt der Mayas war. Die Geschichte von Chichén Itzá ist noch immer nicht ganz geklärt.    [...mehr]


Größenwahn in der arabischen Luxus-Stadt Dubai: der größte Wolkenkratzer Burdsch Chalifa, auch Burj Khalifa, ragt in den Arabischen Emiraten 828 Meter in den Himmel. Fast doppelt so hoch wie das World Trade Center war, lässt der Turm jede Höhe klein erscheinen.

Dubai, die Stadt der teuersten Hotels und edelsten Kamele, bombastischen Paläste und modernsten Technik. Jetzt haben sich die Scheichs von Dubai auch noch das höchste Gebäude der Welt geleistet. In nur 5 Jahren schoss der 2 Milliarden Dollar schwere Riese aus dem Boden.

Namensgebung zu Ehren des Präsidenten Chalifa bin Zayid Al Nahyan

Erst sollte der höchste Turm der Welt Burj Dubai, also Dubai-Turm, heißen. Doch der aktuell herrschende Scheich Präsident Chalifa wollte sein gigantisches Statussymbol ganz auf sich bezogen haben.

Früher kamen uns die Pyramiden in Gizeh schon hoch vor, heute sieht man in Dubai einen Turm, der mehr als 5 mal höher ist und in nur 5 Jahren nach den Plänen des amerikanischen Architekten Adrian Smith fertiggestellt wurde.

Trotz Wirtschaftskrise, die auch die Vereinten Arabischen Emirate nicht verschont hat, investierten die Scheichs 2 Milliarden US-Dollar in ihr demonstratives Machtinstrument.    [...mehr]


Page 1 of 212»