» Schlösser
Umgeben von einer malerischen Landschaft, findet man Schloss Pillnitz zu Dresden zwischen Weinbergen und der Elbe. Ehemals in Pillnitz gelegen, wurde das Dorf mittlerweile längst von der ostdeutschen Großstadt Dresden eingemeindet und liegt nun als Stadtteil im Südosten der sächsischen Landeshauptstadt.
Im Laufe der Jahre gelangte das Schloss Pillnitz früh in Besitzt des sächsischen Kurfürsten August dem Starken. Zweimalig kam das Schloss als Schenkung in Besitz hoheitlicher Mätressen. So übergab auch August der Starke die Residenz seiner Mätresse Anna Constantia von Cosel, welches daraufhin zu ihrem ständigen Wohnsitz wurde. Die polarisierende Frau versucht schon früh, Einfluss in die Politik zu nehmen, und verärgert so den Kurfürsten, welcher sie vom sächsischen Hof verbannte. [...mehr]
Das Schloss Moritzburg bei Dresden ist ein Traumschloss, wie es im Buche steht. Wie im Märchen steht es da, mitten im Grünen, von wundervollen Gartenanlagen umsäumt. Es ist umgeben von glitzernden Teichen, in denen sich die anmutige Silhouette des Bauwerkes spiegelt.
Das Schloss Moritzburg erreicht man in gerade mal 20 Minuten mit dem Auto aus dem Stadtkern Dresdens. In 20 Minuten befindet man sich in einer ganz anderen Welt. Einer Welt fern ab des Großstadtrummels und der Unruhe des Alltags. Wertvolles Porzellan, kostbare Malereien und Möbelstücke zeugen von der Tafelkultur längst vergangener Zeiten. Tauchen Sie ein in die Kultur des 18. Jahrhunderts und entdecken Sie die Geheimnisse eines der schönsten Schlösser in Deutschland!
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Fans alter Burgen und Schlösser sind fasziniert von den Geschichten und Geistern, die in den alten Gemäuern leben. Kaum jemand, der schon mal ein altes Gemäuer besichtigt hat, wird widersprechen, wenn man von der Aura und dem lebendigen Geist all jener spricht, die hier lebten und starben, und das sind meist bei Burgen und Schlössern nicht wenige. Ganz besonders trifft dies auf Chillingham Castle in Northumberland zu.
“Chilling” heißt übersetzt soviel wie “abschrecken”, und der Name passt auf das Schluss im nördlichen England kurz vor der schottischen Grenze. Chillingham Castle blickt auf eine über 700-jährige Geschichte zurück und hat in dieser Zeit eine Menge Blut, Mord und Totschlag gesehen. Die englische Geschichte, die besonders im Grenzgebiet zu Schottland reich an Mord und Totschlag ist, wird hier auf Chillingham plötzlich sehr lebendig und die heutigen Betreiber verstehen sich darauf dem Besucher das Gruselige besonders schmackhaft zu machen.
Bei der “Ghost Tour” durch das Spukschloss wird dem unerschrockenen Besucher die Geschichte des Schlosses anschaulich erzählt; herausraugend in dieser Geschichte ist der Folterknecht John Sage, der im 13. Jahrhundert hunderte Menschen regelrecht schlachtete. Aber auch weitere Spukgeschichten werden über Chillingham berichtet, etwa von einem “blauen Jungen”, der bei lebendigem Leib in die Schlossmauer eingemauert wurde. Seine Überreste wurden Anfang des 20. Jahrhunderts gefunden, die Fingerknochen waren durch die Versuche sich zu befreien abgeschabt. Manchmal kann man noch heute sein Weinen in den alten Mauern hören. [...mehr]
Schlösser gibt es viele in Schottland, doch das Braemar Castle ist ein echtes Highlight unter den altehrwürdigen Gemäuern im Land der Highlands. Die architektonischen Besonderheiten, die bewegte Geschichte und nicht zuletzt die zahlreichen Geistersichtungen machen Braemer Castle zu einem spannenden Ausflugsziel.
Schon der erste Blick auf die beeindruckende Fassade des Schlosses in der Nähe des Ortes Braemar in Aberdeenshire ist beeindruckend. Die ungewöhnliche Schlossmauer ist ein echter Hingucker, sie wurde 1748 errichtet und bildet die Form eines achteckigen Sterns. Bevor das Schloss für Touristen geöffnet wurde, war Braemar Castle der angestammte Wohnsitz des Clan Farquharson. Es wurde schliesslich der örtlichen Braemar Community Ltd. überlassen, und ist seit dem für die Öffentlichkeit zugänglich.
Braemar Castle - Ein Schloss mit langer Tradition
Seit dem späten Mittelalter hatte der Earl Of Mar Braemer Castle als Rückzugsmöglichkeit genutzt. Seinen ersten Turm erhielt das Gebäude ungefähr 1628, als Erskine, der 18. Earl Of Mar einen neuen Jagdsitz plante. Die Rivalität mit den Farquharsons war wohl auch [...mehr]
Schloss Drottningholm gehört zu den bekanntesten und schönsten architektonischen Sehenswürdigkeiten Schwedens und kann nicht umsonst einen Eintrag in der Liste der UNESCO Weltkulturerbe verzeichnen. Lernen auch Sie die berühmte Königsinsel kennen.
Schloss Drottningholm zählte einstmals zu den königlichen Lustschlössern und ist seit Ende des 19. Jahrhunderts Wohnsitz der schwedischen Königsfamilie. Das besondere an dieser außergewöhnlichen Sehenswürdigkeit ist, das es das erste Bauwerk Schwedens ist, das als Kulturdenkmal in die Liste der UNESCO Weltkulturerbe [...mehr]
Das Schloss Ahrensburg gehört zu den sehenswertesten Attraktionen Schleswig Holsteins und lockt durch sein außergewöhnliches Programm Jahr um Jahr die Besucher an.
Das wunderschöne Wasserschloss Ahrensburg liegt ungefähr 30km entfernt von dem Hamburger Stadtzentrum eingebettet in der schönen Natur Schleswig Holsteins. Schloss Ahrensburg blickt auf eine lange Geschichte zurück, die mit dem Bau im Jahre 1570 ihren Anfang nahm. Ursprünglich befand sich das Schloss Ahrensburg in dem Besitz der einflussreichen Adelsfamilie Rantzau, ging aber Mitte des 18. Jahrhunderts in den Besitz der Grafen Schimmelmann über, die das Haus kennzeichnend umgestalteten.
Schlossgeschichte erleben
Das unter Denkmalschutz gestellte Schloss, gehört zu den imposantesten Bauwerken Schleswig Holsteins und bietet unteranderem seinen Besuchern einen Rundgang an. Dieser führt durch die alten Innenräume, die durch das umfangreiche Mobiliar, Porzellanstücke und Gemälde einen Teil adeliger Lebensgeschichte repräsentieren. Aufgrund der [...mehr]
Viele Baumeister und Bauherren haben im Schloss Mirabell in Salzburg ihre Spuren hinterlassen. Hinter der prunkvollen Fassade verbirgt sich jedoch nicht nur Handwerkskunst, sondern auch eine Geschichte über Liebe und Vertreibung.
Der Fürsterzbischof Wolf Dietrich von Raitenau, in dessen Auftrag das Schloss – damals nannte er es Schloss Altenau – gebaut wurde, verfügte über großen Einfluss in Salzburg (Österreich), er galt als strategischer Denker, soll jähzornig und unberechenbar gewesen sein. Als Kunstsammler machte er sich genauso einen Namen wie als fleißiger Bauherr – viele öffentliche Barockgebäude und Schlösser werden ihm zugerechnet, wie auch die Neue Residenz in Salzburg. [...mehr]
Reiseführer für Bauwerke gibt es in verschiedenen Ausführungen. So kann man sich Reiseführer für bestimmte Denkmäler in Deutschland oder für ganz Europa kaufen. Jede größere Stadt bietet diese Hilfe für Touristen an, um die erstaunlichsten, schönsten und skurrilsten Bauwerke nicht zu versäumen.
Sehr beliebt sind aber Reiseführer für Bauwerke in Deutschland. Denn die Deutschen machen gern Urlaub im eigenen Land. Und da gibt es viele Denkmäler und Wahrzeichen zu entdecken. Mit einem passenden Reiseführer hat man die wichtigsten Eckdaten immer parat. Zudem offenbaren die City oder Building Guides oft auch wahre Geheimtipps.
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Warschau, die Hauptstadt Polens gilt als eines der wichtigsten Handels-, Verkehrs- und Wirtschaftszentren Mittel- und Osteuropas. Sie ist zudem eine bedeutende Universitätsstadt und hat ohne Frage zahlreiche Sehenswürdigkeiten bieten. Zu den wichtigsten Kulturdenkmälern Warschaus zählt beispielsweise das Warschauer Königsschloss.

Das Warschauer Königsschloss ist eine beeindruckende Rekonstruktion. © Flickr / JarosÅ‚aw Pocztarski
Bereits der Name des Schlosses, dessen Fassade heute zu einem Großteil aus roten Backsteinen besteht, gibt erste Anzeichen seiner Geschichte. Die Schlossanlage diente einst, genau genommen bis 1795, als Sitz des polnischen Königs, zudem allerdings beherbergte es auch den Senat, sowie den Sejm (s. hier).
Die Architektur des Schlosses ist nicht leicht zu charakterisieren, da es Elemente verschiedener Epochen in sich vereint. Anzumerken ist allerdings, dass das Schloss im Jahre 1939, im Zuge des zweiten Weltkriegs, durch Luftangriffe zerstört und schließlich im Jahre 1944 sogar auf Himmlers Befehl hin, gesprengt wurde. Das Bauwerk, welches wir heute in Warschau bewundern können, ist somit lediglich eine Nachbildung. Diese allerdings ist äußerst originalgetreu. So gibt es etwa Mauern am Südflügel des Innenhofs, welche an Zeiten der Gotik erinnern. Diese wurden dem Original nachempfunden, welches auf zwei gotische Gebäude, namens Dwór Wielki und Dwór Mniejszy, aus dem 15. Jahrhundert, zurückzuführen ist.
Das Aussehen des Gebäudes wandelte sich vor allem im 16. Jahrhundert. Auf Befehl des damaligen Königs Sigismund III., wurde zwischen 1598 und 1619 das eigentliche Schloss errichtet, da Warschau im Jahre 1596 zur neuen Hauptstadt Polens ernannt worden war. Auf diese Weise kam das Gebäude durch die Architekten Matteo Castelli und Giacomo Rodondo auch zu barocken Elementen. König August III. wiederum veranlasste im 18. Jahrhundert den Bau eines Flügels im Stil des Rokoko. Die Innenräume sind hingegen vor allem klassizistischer Art, was unter anderem auf den polnisch-italienischen Architekten Domenico Merlini und Jan Chrystian Kamsetzer, einen polnischen Innendekorateur, zurückzuführen ist. Besagte Innenausstattung konnte glücklicherweise teilweise erhalten bleiben und ist heute wieder im Schloss zu finden.
Nachdem das Schloss im Jahre 1988 mit Hilfe von zahlreichen Spenden rekonstruiert werden konnte, dient es heute als Museum. [...mehr]
Wien, die Hauptstadt Österreichs, ist bekannt für ihre Prachtbauten. Das Schloss Schönbrunn, welches in mitten eines großen Parks gelegen ist und sich im Bezirk Hietzing findet, stellt sogar eines der berühmtesten Kulturgüter des Landes dar. Das Gebäude hat eine lange und interessante Geschichte. Im Jahre 1996 erklärte die UNESCO das Prunkhaus, nicht zuletzt aus diesem Grund, zum Weltkulturerbe. Heute steht es somit unter Denkmalschutz.
Bereits im 17. Jahrhundert begann der Bau des Schlosses. Beauftragter für Planung und Bauvorhaben war vorerst Johann Bernhard Fischer von Erlach. Der mittlere Abschnitt des so genannten Jagdschlosses wurde im Jahre 1700 erstmals bewohnt. Fertig war das Gebäude allerdings noch lange nicht und der Bau kam aus finanziellen Gründen vorerst zum Erliegen. Erst auf Wunsch Maria Theresias (s. hier), der Tochter des Kaisers Karl VI., wurde das Schloss zuerst mit Hilfe des Architekten Nicolaus Pacassi, dann unter der Leitung von Johann Ferdinand Hetzendorf von Hohenberg in den Jahren ab 1740 bis Ende der 1770er Jahre, immer wieder ausgebaut und umgebildet. Nennenswert ist zudem die Umgestaltung der Fassade, zwischen 1817 und 1819 durch Johann Aman, welcher Rokoko-Elemente von Picassi entfernte. Bei einer umfassenden Restaurierung, welche im Jahre 1869 begann, wurden allerdings einige Rokoko-Elemente im Inneren des Schlosses ergänzt bzw. neu hergestellt.
Im Innern des Schlosses finden sich heute ganze 1.441 Zimmer. Das Schloss ist nun Eigentum des Staates, birgt ein Museum und wird nicht zuletzt aufgrund seiner atemberaubenden Lage, inmitten eines großen Schlossparks, jedes Jahr von etwa 1,5 Millionen Touristen, bzw. interessierten Einwohnern Österreichs, besucht. Allerdings werden einige der Räumlichkeiten auch an Privatpersonen vermietet. Verwaltet wird das Gebäude seit 1992 von der Schloß Schönbrunn Kultur- und Betriebsges. m. b. H. [...mehr]












