» Paris

Die romantischste Stadt der Welt ist auf abertausenden Leichen gebaut, denn in den vielen Katakomben von Paris befinden sich Massengräber in morbiden Kunstwerken.

Schuld ist die Kirche, denn eigentlich war es in Paris damals Gang und Gäbe, die Toten außerhalb zu begraben, nicht zuletzt, um Krankheiten außerhalb der Stadt zu halten. Doch im Christentum war es Brauch, die Friedhöfe direkt neben der Kirche zu situieren und die musste bekanntlich im Zentrum einer Gemeinde stehen.    [...mehr]


Der Arc de Triomphe in Paris bildet den Abschluss der Champs-Élysées und den Mittelpunkt des Place Charles-de-Gaulle. Hier versammeln sich nicht nur Touristen, sondern regelmäßig auch Andachtssuchende, die an diesem Denkmal den Toten vergangener Kriege gedenken.

Denn am Fuße des Arc de Triomphe liegt das Grab eines unbekannten Soldaten, der stellvertretend für die vielen Opfer des Ersten Weltkrieges steht. 1920 wurde er hier am Ende der Champs-Élysées beigesetzt, sodass aus Napoleons Triumphbogen zusätzlich ein Mahnmal wurde. Eine ewige Flamme erinnert seitdem nicht nur an die Erfolge der französischen Armee, sondern vor allem auch an die Verluste, die eine Nation trotz aller militärischen Siege hinnehmen muss. Jedes Jahr wird den Kriegsopfern mit Kranzniederlegungen gedacht, während der Bogen selbst als einer der wichtigsten Besuchermagneten der Stadt fungiert.    [...mehr]


Das Brandenburger Tor ist neben dem Fernsehturm das wohl bekannteste Wahrzeichen der deutschen Hauptstadt. Seit 1791 bildet es den Abschluss der Prachtstraße „Unter den Linden“ in Berlin.



Das Brandenburger Tor wurde 1791 im Auftrag des preußischen Königs Friedrich Wilhelm II. errichtet und gilt seither nicht nur als Wahrzeichen der Stadt Berlin, sondern auch als Nationalsymbol der Deutschen. Als dieses durchlebte es eine äußerst wechselhafte Geschichte.    [...mehr]


Das Vorstadt- und Geschäftsviertel „La Défense“ in Paris wird zur Großbaustelle.

La Défense © Flickr / robertpaulyoung

Im Deutsch-Französischen Krieg konnte man Paris als Herzstück Frankreichs verteidigen und errichtete daraufhin ein Bronzedenkmal, von dem das Pariser Vorstadtviertel seinen Namen erhielt.

Eiffelturm © Flickr / http2007„La Défense“ beherbergt bald das höchste Bauwerk Paris namens „Le Phare“, übersetzt: der Leuchtturm. Das Gebäude soll 300 Meter hoch werden und ist somit im internationalen Vergleich rein Höhe-bezogen nichts Außergewöhnliches mehr. Lange war man sich jedoch uneinig ob das neue Gebäude den Eiffelturm, samt Funkantenne 320 Meter hoch und das Wahrzeichen der so traditionsbewussten Franzosen, in den Hintergrund rücke. Letztlich kam man zu dem Entschluss, dass „der Leuchtturm“ weit genug von der Innenstadt entfernt sei. “Wir brauchten ein Symbol, ein Gebäude, das die Ambitionen Frankreichs herausstreicht”, sagt Bernard Bled, Chef der Stadtentwicklungsgesellschaft Epad, die „La Défense“ zu einem der attraktivsten Geschäfts- und Wohnvierteln Europas machen will.

Den Zuschlag für den Auftrag hat der renommierte amerikanische Architekt Thom Mayne von einer vielköpfigen Jury, die aus Politikern, Baufachexperten und Investoren bestand, erhalten. Der 62-jährige gewann mit seinem Büro den Pritzker-Preis, die bedeutendste Auszeichung in der Architektur.

La Défense © Flickr / Ol.v!er [H2vPk]Um den Zuschlag für dieses imposante Bauwerk zu erhalten, sollten die Bewerber neben einer atemberaubenden Architektur auch innovative Technologien mit in ihr Projekt einfließen lassen: Die 130.000 Quadratmeter Nutzfläche sollen mithilfe von auf dem Dach angebrachten Windrädern und doppelschichtiger Fassade aus Stahl und Glas beheizt und belüftet werden.

2012 erfolgt die geplante Fertigstellung des Gebäudes.




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Louvre wikipedia©Benh Lieu Song

Paris – die Stadt der Liebe und der Kunst ist eines der beliebtesten Reiseziele dieser Welt. Zusammen mit London und Berlin gehört die französische Hauptstadt zu den meistbesuchten Städten in Europa. Im Zeitalter der Billigflieger und Städtereisen hat das Interesse an Paris und seinen Bauwerken weiter zugenommen. In unserer Reihe der imposantesten Louvre flickr©Solar ikonBauten würde fast jede Sehenswürdigkeit der Millionenmetropole einen Platz finden, aber der Louvre ragt mit seiner Architektur und seinen jährlich acht Millionen Besuchern noch etwas heraus.

Allein schon das Kapitel der Erbauungsgeschichte der ehemaligen Königsresidenz würde ganze Seiten füllen, schließlich hat fast jeder Herrscher Frankreichs seit dem 12. Jahrhundert teils erheblich Umbaumaßnahmen durchgeführt. Die Anfänge des Louvre finden sich im Jahr 1190 als Philipp II. eine Burg errichten ließ, die 1200 fertig gestellt werden konnte. Mit der Renaissance (15./16.Jh) begannen die grundlegendsten Umbauarbeiten, denn die eine königliche Residenz musste nun ganz anderen Ansprüchen gerecht werden. Statt einer Befestigung mit umfangreichen Wehranlagen sollte eine königliche Residenz vor allem Repräsentationszwecken dienen. Somit ändert sich auch der grundlegendeLouvre flickr©absolutwade Charakter des Louvre, es werden weitläufige Flügel angelegt, Verzierungen in Bau integriert, eine sehenswerte Umgebung geschaffen und das Gebäude mit kostbarem Interieur versehen.

Aufgrund dieser wechselnden Einflüsse, die bis ins 20. Jahrhundert reichen, lässt sich der Louvre in keine genaue Architekturrichtung einordnen, wobei sein grundsätzlicher Charakter in der Renaissance beheimatet ist. Die im Innenhof angelegte gläserne Pyramide stammt aus dem Jahr 1989 und wurde anhand der Entwürfe des chinesischen Architekten Ieoh Ming Pei errichtet. Diese fungiert heute als Haupteingang des eindrucksvollsten Museums der Welt. Berühmtestes Werk im Innern des Louvre ist die „Mona Lisa“ von Leonardo da Vinci. Selbstverständlich sind hier alle Meister der Kunst in vielfacher Form vertreten und machen das Museum zu einem der faszinierendsten Orte dieser Welt.

Paris ist sich dieser Tatsache bewusst und investiert sehr viel in den Erhalt und den Ausbau des Louvre. Unter Ministerpräsident Mitterrand wurde das Bauwerk aufwendig restauriert und neu gestaltet. Für einen Besuch sollte man sich ausreichend Zeit mitbringen, schließlich gibt es jede Menge zu entdecken.    [...mehr]