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Der Stephansdom in Wien ist das Wahrzeichen der Stadt und befindet sich am Wiener Stephansplatz. Von den Wienern wird er auch liebevoll Steffl genannt. Jährliche besuchen etwa drei Millionen Menschen den Dom.
Das imposante Bauwerk ist das bedeutendste gotische Bauwerk Österreichs und beherbergt eine Vielzahl von Kunstschätzen, die zum Teil nur während einer Führung besichtigt werden können.
Stephansdom in Wien - Domkirche St. Stephan zu Wien
Die Domkirche hat eine Länge von 107 Meter und ist 34 Meter breit. Einige Teile des spätromanischen Baues aus der Zeit von 1230/40 bis 1263 sind auch heute noch erhalten. Der Dom besitzt vier Türme. Der höchste ist der Südturm, der eine Höhe von 136,4 Meter hat. Der noch nicht fertig gestellte Nordturm ist 68 Meter hoch und die sich links und rechts vom Haupteingang befindenden Heidentürme messen jeweils 65 Meter. [...mehr]
Das Palau de les Arts Reina Sofia ist die Oper von Valencia. Das Opernhaus im schwungvoll futuristischen Design wurde von Santiago Calatrava entworfen und 2005 von seiner Intendantin Helga Schmidt eröffnet.
Das Palau de les Arts ist in jeder Hinsicht ein außergewöhnliches Bauwerk. Seit 2005 bildet es das Zentrum des Kulturlebens von Valencia. Mit seinen 40.000 m² Fläche gilt es als das größte Opernhaus Europas. Sein geschwungenes Design macht es gleichzeitig zur wohl außergewöhnlichsten und modernsten Kunststätte unseres Kontinents. [...mehr]
Wien, die Hauptstadt Österreichs, ist bekannt für ihre Prachtbauten. Das Schloss Schönbrunn, welches in mitten eines großen Parks gelegen ist und sich im Bezirk Hietzing findet, stellt sogar eines der berühmtesten Kulturgüter des Landes dar. Das Gebäude hat eine lange und interessante Geschichte. Im Jahre 1996 erklärte die UNESCO das Prunkhaus, nicht zuletzt aus diesem Grund, zum Weltkulturerbe. Heute steht es somit unter Denkmalschutz.
Bereits im 17. Jahrhundert begann der Bau des Schlosses. Beauftragter für Planung und Bauvorhaben war vorerst Johann Bernhard Fischer von Erlach. Der mittlere Abschnitt des so genannten Jagdschlosses wurde im Jahre 1700 erstmals bewohnt. Fertig war das Gebäude allerdings noch lange nicht und der Bau kam aus finanziellen Gründen vorerst zum Erliegen. Erst auf Wunsch Maria Theresias (s. hier), der Tochter des Kaisers Karl VI., wurde das Schloss zuerst mit Hilfe des Architekten Nicolaus Pacassi, dann unter der Leitung von Johann Ferdinand Hetzendorf von Hohenberg in den Jahren ab 1740 bis Ende der 1770er Jahre, immer wieder ausgebaut und umgebildet. Nennenswert ist zudem die Umgestaltung der Fassade, zwischen 1817 und 1819 durch Johann Aman, welcher Rokoko-Elemente von Picassi entfernte. Bei einer umfassenden Restaurierung, welche im Jahre 1869 begann, wurden allerdings einige Rokoko-Elemente im Inneren des Schlosses ergänzt bzw. neu hergestellt.
Im Innern des Schlosses finden sich heute ganze 1.441 Zimmer. Das Schloss ist nun Eigentum des Staates, birgt ein Museum und wird nicht zuletzt aufgrund seiner atemberaubenden Lage, inmitten eines großen Schlossparks, jedes Jahr von etwa 1,5 Millionen Touristen, bzw. interessierten Einwohnern Österreichs, besucht. Allerdings werden einige der Räumlichkeiten auch an Privatpersonen vermietet. Verwaltet wird das Gebäude seit 1992 von der Schloß Schönbrunn Kultur- und Betriebsges. m. b. H. [...mehr]
Der berühmte österreichische Künstler Friedrich Stowasser (1928-2000), ihnen wahrscheinlich besser bekannt als Friedensreich Hundertwasser, gestaltete insgesamt 37 Gebäude, von denen die meisten im Volksmund auch Hunderwasser-Haus genannt werden.
Eines seine Kunstwerke kann man im 3. Wiener Gemeindebezirk Landstraße bewundern. In den Jahren 1983 - 1986 entstanden, ist das Haus bis heute eines der meist besuchtesten Ziele in ganz Österreich.
Das vom Architekten Josef Krawina geplante Bauwerk ist reich begrünt, hat unebene Fußböden und 53 Wohnungen, 5 Lokale und insgesamt 19 Dachterassen. Die unterschiedlichen Farben an der Fassade des Hauses, lassen die einzelnen Wohnungen erkennen und die grauen Flächen markieren die Räume, die von den Mietern gemeinsam genutzt werden.
Im gesamten Gebäude finden sich zahlreiche Mosaike und kleine Details, die das Haus zu etwas Besonderem machen. Die Staturen auf dem Dach oder der sogenannte Zwiebelturm in den Lieblingsfarben Hundertwassers, Gold und Schwarz, zum Beispiel.
Hundertwasser starb am 19. Februar 2000 auf dem Kreuzfahrtschiff “Queen Elizabeth II” an Herzversagen und wurde auf seinem Grundstück in Neuseeland beigesetzt. [...mehr]
Wir setzen unsere Reise durch die zweitgrößte Stadt Österreichs und zugleich Landeshauptstadt der Steiermark fort und betrachten neben dem Franziskanerkloster das Wahrzeichen der österreichischen Metropole: Der Grazer Uhrturm.
Man vermutet, dass die Bauarbeiten am Grazer Uhrturm im 13. Jahrhundert begannen. Zuerst genannt wurde das Bauwerk im Jahre 1265, die heutige Form entstand allerdings erst im Jahre 1560. Alle vier Seiten des Turm sind mit einem Zifferblatt aus dem Jahr 1712 geschmückt, das jeweils einen Durchmesser von fünf Metern hat. Ursprünglich verfügte jedes der Zifferblätter über nur einen Stundenzeiger, der das Ablesen der Uhrzeit aus größerer Entfernung erleichtern sollte. Um den später installierten Minutenzeiger vom Stundenzeiger unterscheiden zu können, musste er daher kleiner gestaltet werden.
Im Jahre 1809, nachdem der Uhrturm in französische Hand fiel, wurde er von den Grazer Bürgern wieder freigekauft da er ansonsten wohl zerstört worden wäre. Historisch: Der Uhrturm enthält die älteste Glocke von Graz aus dem Jahre 1382. Diese schlägt zu jeder vollen Stunde. Darüber hinaus beherbergt der Turm eine Feuerglocke, die vor Feuern wartne sowie eine Armensünderglocke, die bei Hinrichtungen lautstark ertönte.
Der Uhrturm bekam im Jahr 2003 (als Graz zur Kulturhauptstadt Europas gekürt wurde) einen sogenannten Schatten: Ein von einem Kümstler entworfener schwarzer Zwillingsturm aus Stahl, der schließlich an eine Institution in der Grazer Innenstadt verkauft wurde. [...mehr]
Das Franziskanerkloster Graz ist eine in der ersten Hälfte des 13. Jahrhunderts erbaute Kirche am Ufer der Mur. Darüber hinaus war sie die erste Ordensnierderlassung auf Grazer Stadtgebiet. Heutzutage ist das Kloster im Besitz der reformierten Franziskaner (OFM), die das Gebäude in Folge der Observanzbewegung im 16. Jahrhundert übernahmen.
Die in Graz ansässige Brüdergemeinschaft hält in ihrer Klosterkirche täglich (!) Gottesdienste ab. Welche Aufgaben hat die Kirche noch? Sie ist für die Seelsorge als auch für die Ausblidung junger Franziskaner (mit 1.300 Mitgliedern die kleinste Kirchengemeinde aus Graz) verantwortlich und hat und übernimmt ebenfalls Verantwortung für den bemerkenswerten Bestand der Zentralbibliothek der Franziskanerprovinz von insgesamt 13.000 Titeln! Damit beherbergt dieses Gebäude eine der bedeutendsten und vor allem kostbarsten Bibliotheken des Landes Steiermark (Österreich). [...mehr]









