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Die Uspenski-Kathedrale erinnert an die Zeit der russischen Herrschaft über Finnland und ist die größte russisch-orthodoxe Kirche in Nord- und Westeuropa.
Eine der wichtigsten Sehenswürdigkeiten der finnischen Hauptstadt ist die Uspenski-Kathedrale (Uspenskin katedraali). Das Gotteshaus ist der Anlaufpunkt der finnisch-orthodoxen Gemeinde von Helsinki und befindet sich auf der Halbinsel Katajanokka. Über kleine Brücken ist diese vom Marktplatz gut zu erreichen. Die Kirche selbst ist schon von weitem gut zu erkennen, da sie auf einem Felsen errichtet wurde. Aber auch das Äußere selbst ist sehr auffällig, die Fassade der Kathedrale besteht aus roten Backsteinen und auch die goldenen Zwiebeltürme, sowie das von einer Patina überzognene Kupferdach stechen sofort ins Auge. Es ist somit kaum verwunderlich, dass das Bauwerk von jährlich in etwa einer halben Million Menschen besucht wird.
Bau und Restauration der Uspenski-Kathedrale
Die Uspenski Kathedrale wurde vom Architekten Alexej M. Gornostajev entworfen und im Jahre 1868 fertiggestellt. Die Architektur des im russisch-byzantinischen Stil erbauten Gotteshauses ist stark von der Architektur der Zarenresidenz Kolomenskoje in Moskau geprägt. [...mehr]
Der Burgpalast in Budapest bietet dem Auge des Betrachters einen im wahrsten Sinne des Wortes überragenden Anblick. Die Anlage thront auf dem hiesigen Burgberg und überblickt stolz die Stadt unter ihren Grundmauern.
Dass einst die ungarischen Herrscher den Burgpalast in Budapest als Residenz nutzten, scheint da wenig verwunderlich. Nicht nur ist der Ausblick auf die Umgebung wahrlich königlich, auch konnten sie von hieraus ihr Reich stets im Blick behalten und ein wachsames Auge auf ihre Untertanen werfen. Da darf eine Plastik des mythologischen Vogels Turul, der in der Herrscher-Legende der ungarischen Könige eine wichtige Rolle spielt, natürlich nicht fehlen – Sie gehört zu den interessantesten Details, die im Burgpalast besichtigt werden können. In der Landessprache heißt die gesamte Anlage „Budavári palota“, und schon dieser schwer klingende Name verdeutlicht die Ausmaße des Palastes auf dem Burgberg, der 1987 von der UNESCO zum Weltkulturerbe erklärt wurde. [...mehr]
Wer die Spanische Treppe in Rom nicht kennt, wird sich zunächst fragen, was das besondere sein soll an ein paar staubigen Treppenstufen in der italienischen Hauptstadt. Fügt man dann noch die Information hinzu, dass es sich hierbei um eines der bekanntesten touristischen Ziele Roms handelt, wird das Erstaunen besonders groß. Was ist das Besondere an diesem Bauwerk an der Piazza di Spagna?
Die Spanische Treppe liegt an der Santa Trinità dei Monti, einer Kirche, deren Bau vom französischen König Ludwig XII in Auftrag gegeben wurde. Papst Innozenz XIII wollte den unbebauten und unschönen Hang zwischen der Kirche und dem Piazza di Spagna füllen und gab daher den Bau einer Treppe in Auftrag. Francesco De Sanctis konnte sich in einem Architekturwettbewerb 1725 gegen andere Bewerber durchsetzten und erhielt so den Auftrag den Raum zu füllen. [...mehr]
Die zwei imposanten Hildesheimer Kirchen und der Domschatz sind einzigartig in romanischer Kunst aus dem Heiligen Römischen Reich und Schlüsselwerke mittelalterlicher Architektur. Vor fast 1000 Jahren erbaut, sind sie seit einem viertel Jahrhundert UNESCO Weltkulturerbe.
Die Schätze des Hildesheimer Doms und die ehemalige Benediktinerabteikirche St. Michael sind wertvolle Zeugnisse des christlischen Abendlandes. Ihre strenge Symmetrie und ihre massige Gestalt mit der schlichten und doch beeindruckenden künstlerischen Gestaltung der Innenräume zieht jedes Jahr tausende Geschichts- und Kunstinteressierte in ihren Bann.
Nördlich der Alpen gibt es keinen romanischen Bau, der es an Bedeutung mit Saint Michaelis aufnehmen könnte.
1000 Jahre St. Michaeliskirche in Hildesheim
Mit ausgiebigen Festlichkeiten feierten Hildesheim und die Evangelisch-lutherische Landeskirche Hannover das Jubiläum ihrer romanischen Prachtstücke.
St. Michaelis ist von 1010 bis 1022 durch Bischof Bernward von Hildesheim erbaut worden. Dieser wollte in seiner Kirche die Schönheit göttlicher Ordnung gespiegelt sehen. Deshalb schuf er ein Bauwerk, dass sich in klaren Linien und exakter Symmetrie über dem Stadtkern von Hildesheim erhebt: Zwei schmale Rundtürme, zwei massige Vierungstürme und zwei Choranlagen flankieren das Querschiff der Basilika. [...mehr]
Der Nidarosdom wurde nach dem ursprünglichen Namen der Stadt Trondheim in Norwegen benannt, die früher den Namen „Nidaros“ trug. Für deutsche Verhältnisse eine eher kleine Stadt, ist Trondheim mit seinen knapp 170.000 Einwohnern die viertgrößte Metropolregion Norwegens. Obwohl erst 1869 der Aufbau begann, kann die Stätte auf eine beinahe tausend Jahre alte Geschichte zurückblicken.
Der Tod eines Königs legte den Grundstein für den Bau des Nidarosdom in Trondheim. König Olav, welcher nach seinem Tode heilig gesprochen wurde, hat maßgeblich dazu beigetragen, das Christentum in Norwegen, und ganz Skandinavien zu verbreiten. Der Wikinger wurde bei Kämpfen in der Normandie zum Christentum bekehrt. Als er in sein Heimatland Norwegen zurückkehrte, erklärte er sich zum König und versuchte das Christentum im Lande mit Gewalt zu verbreiten, wobei er mit enormen Widerstand zu kämpfen hatte. [...mehr]
Die Sagrada Familia ist die wohl älteste Baustelle der Welt und fasziniert mit ihrer außergewöhnlichen Architektur.
1882 begann der bekannte katalanische Architekt Antoni Gaudi mit dem Bau der Sagrada Familia in dem zu dieser Zeit üblichen neugotischen Stil.
Als „Kirche der Armen“ finanzierte er den Bau nur mit Spendengeldern. So sollten die Bürger Barcelonas Sühne leisten. Um diese Tradition beizubehalten, wird der Bau im Stadtteil Eixample weiterhin nur durch Spenden- und Eintrittsgelder finanziert. [...mehr]
Die Wieskirche in Steingaden mag auf den ersten Blick unscheinbar wirken, doch tritt ein Besucher durch die Kirchentür, weiß er augenblicklich, warum der Sakralbau zum Weltkulturerbe der UNESCO gehört.
Die Wieskirche steht zwar seit mehr als 350 Jahren in dem kleinen oberbayrischen Ort Steingaden, doch erst mit ihrer Aufnahme in das UNESCO Weltkulturerbe wurde sie überregional wirklich bekannt. Heute zieht der prächtig dekorierte Kirchenbau nicht mehr nur Pilger, sondern vor allem auch Architektur-Freunde und Kunsthistoriker aus ganz Deutschland und aller Welt an. [...mehr]
Imposant, mächtig und schön - Die Porta Nigra ist das Wahrzeichen der Stadt Trier und das am besten erhaltene römische Stadttor in Deutschland.

Die Porta Nigra in Trier wurde 180 n.Chr. von Römern als nördliches Stadttor errichtet. Das Tor sollte vor allem Angreifer davon abhalten in die Stadt einzudringen. Erst im Mittelalter erhielt die Porta Nigra (lat. Schwarzes Tor) ihren Namen. Denn die Farbe der Porta Nigra wurde mit Zeit durch Umwelteinflüsse immer dunkler. [...mehr]










