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Als der Tokyo Tower 1958 eingeweiht wurde, war er der höchste Fernsehturm der Welt. Mittlerweile befindet er sich nur noch auf Platz 21, aber bald schon wird Japan mit dem Sky Tree erneut den Titel für sich beanspruchen können.

Tokyo Tower ©Flickr / mrhayata Der 333 Meter hohe Tokyo Tower gilt neben dem Fiji-Mountain als das Symbol Japans schlechthin. Er sieht dem Eifelturm in Paris ähnlich, ist aber aus weniger Stahl gebaut und für die Luftsicherheit orange-weiß bemalt. Seit 1958 versorgt er die Einwohner von Tokyo mit Signalen, strahlt 24 Fernseh- und Radioprogramme aus und hat jährlich über drei Millionen Besucher. Wegen seines hohen Symbolcharakters für Japan ist der Tokyo Tower oft Schauplatz von Filmaufnahmen wie z.B. bei Godzilla.

Sky Tree löst Tokyo Tower ab

Der Tokyo Tower, so schön er auch ist, wird allerdings den Ansprüchen einer modernen Riesenmetropole wie Tokyo mit über 8 Millionen Einwohnern nicht mehr gerecht. Im Meer der tausenden Hochhäuser gehen viele Signale, die der Tokyo Tower ausstrahlt einfach unter und das verschlechtert die Empfangsqualität enorm. Ein neuer Turm, noch größer und gewaltiger und doppelt so hoch wie der Tokyo Tower musste her, der Sky Tree. Dieser wird seit dem 14. Juli 2008 im Stadtteil Sumida im äußersten Nordosten Tokyos gleich neben dem berühmten 1300 Jahre alten Asakusa-Tempel gebaut und soll zukünftig perfekt an Tokyos Infrastruktur angepasst sein.    [...mehr]


Mit knapp 54 Kilometern Länge ist der Seikan-Tunnel in Japan der längste Tunnel der Welt. Der im Jahre 1988 eröffnete Tunnel verbindet die japanische Hauptinsel Honshu mit der nördlich gelegenen Insel Hokkaido. Somit sind alle vier japanischen Hauptinseln per Zugverkehr miteinander verbunden worden.

Seikan Tunnel © Ariake

Der Seikan-Tunnel fordert viele Opfer

Erstmalig wurde von einem Tunnelbau im Jahre 1939 gesprochen, jedoch begannen die Bauarbeiten erst 1964. Als am 13. März 1988 der Seikan-Tunnel offiziell eröffnet wurde, waren 34 Bauarbeiter ums Leben gekommen und mehr als 700 verletzt worden. Auch die Baukosten waren von anfänglich geplanten 200 Milliarden Yen (rund 1 ½ Milliarden Euro) auf rund 700 Milliarden Yen angestiegen (ca. 4,3 Milliarden Euro).    [...mehr]


Wer über das nötige Kleingeld verfügt, wird es sich selten nehmen lassen, ferne Länder aufzusuchen und neue Kulturen zu entdecken. Japan ist ein Land, das uns Europäern exotisch vorkommt und doch zu den höchst entwickelten Staaten der Welt zählt – Das Land der aufgehenden Sonne stellt nicht umsonst einen wahren Touristenmagneten dar. In Osaka, der drittgrößten Stadt des Landes hat man sich auf die Bedürfnisse der Besucher eingelassen und ein beeindruckendes Gebäude errichtet.

Der Tsūtenkaku könnte beinahe als Geschenk an die Touristen Japans angesehen werden, ist er doch ein Aussichtsturm, welcher Besuchern die Möglichkeit bietet, die Metropole aus der Vogelperspektive auf sich wirken zu lassen. Der Turm kann allerdings noch viel mehr. Er wurde keinesfalls ausschließlich gebaut, um auf ihm Aussichtsplattformen errichten zu können. In der heutigen Zeit ist es nicht selten, dass der Bau von Gebäude mehrere Absichten verfolgt. Dies trifft auch auf den Tsūtenkaku zu. Er fungiert, neben seiner wichtigen Aufgabe, Touristen zu erfreuen, auch als Sendeturm sowie als eine Art Informationssystem und dient somit auch den Einwohnern Osakas.

Der Tsūtenkaku wurde im Jahre 1956 errichtet und trat die Nachfolge eines ähnlich funktionellen Turms an, der allerdings mehr als zehn Jahre zuvor, Anno 1943, abgebaut wurde. Der Turm ist im Stadtteil Naniwa zu finden und steht unweit des JR-West-Bahnhofs Shin-Imamiya. Er misst eine Höhe von 103 Metern, wobei die begehbaren Ebenen in 84 und 87 Metern Höhe angebracht sind. Der höchst gelegene Aspekt des Turms erstrahlt stets in einer bestimmten Farbe. Diese ist keinesfalls willkürlich gewählt und dient nicht nur als farbenfrohe Aufwertung der Erscheinung des Bauwerks. Die zwei Farben der Turmspitze deuten die Wetterverhältnisse an, mit denen man am darauf folgenden Tag zu rechnen hat.

Ab 21. Juli bis 31. August sind Besucher tagtäglich in der Lage, dem Turm von zehn bis 20 Uhr einen Besuch abzustatten. In den restlichen Monaten öffnet das Bauwerk von zehn bis 18 Uhr seine Pforten.



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