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Siena ist beliebter Urlaubsort und bietet seinen Besuchern eine Vielfalt kultureller Angebote. Insbesondere die überragenden Kirchen Sienas begeistern Menschen aus aller Welt!

von phillipC © Flickr

Siena war früher ein Stadtstaat Italiens und liegt im Zentrum der Toskana. Siena ist eine Renaissance-Stadt die vor allem durch ihren gotischen Charakter bezaubert. Die Mauern und mediterranen Fassaden erzählen die Geschichte dieser Stadt, die nicht um sonst zu einem der beliebtesten Urlaubsziele Italiens herangewachsen. Und auch UNESCO zeichnete Sienas Altstadt zum Weltkulturerbe aus. Besonders imposant sind die Kirchen Sienas.

Die wohl überragendste ‘Kirche’ : Der Dom von Siena

Das wohl berühmteste kirchliche Gebäude dieser bezaubernden Stadt ist der Dom von Siena. Es handelt sich um eine Basilika im gotischen Stil. Und eben diese Basilika ist das wohl bedeutendste Bauwerk gotischer Architektur, in ganz Italien. Der Dom wurde aus schwarzem sowie weißem Marmor errichtet und mit verschiedensten Statuen, Ornamenten und wunderschönen Verzierungen geschmückt. Die äußere Pracht wird durch die Innenarchitektur dieses Bauwerkes beinahe übertrumpft! Denn auch der Innenraum besteht so ziemlich ausschließlich aus Marmor und das in den verschiedensten Formen sowie Farben. Kunstwerke über Kunstwerke bieten sich, den Besuchern des Doms von Siena, dar.

Die Vielfalt der Kirchen Sienas

Weitere imposante Kirchen in Siena sind, die Basilica di Domenico, die Basilica di San Francesco, San Clemente und die Basilica dell’ Oservanza. Ganz besonders ist die Franziskanerkirche zu empfehlen. Diese hat eine aus rotem ziegelstein gestaltete Fassade und ist ganz im Stil der Bettelorden gestaltet. Auch die Besichtigung der Basilika dell’ Oservanza sei allen Kirchenliebhabern ans Herz gelegt. Dieses Bauwerk gehört zu den wichtigsten Basiliken Sienas und liegt als einziges kirchliches Gebäude außerhalb der Stadtmauer. Das auf einem Hügel gelegene Bauwerk der Renaissance sollte in jeder Besichtigungstour eingeplant werden.

Natürlich gibt es neben dieser Auswahl noch weitere Gotteshäuser in Siena zu betrachten. Also wagen Sie sich durch die historische Stadt und endecken Sie die Vielfalt der Toskana!

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Italienreisende, auf deren Weg Mailand liegt, sollten es auf gar keinen Fall versäumen, sich den Mailänder Dom anzuschauen, gehört er doch zu den beeindruckendsten Bauwerken Europas und zählt zu den größten Kirchen der Welt.

Der Mailänder Dom ist einen Ausflug wert und das nicht nur wegen des überaus schönen Ausblicks über die Stadt, schon der Anblick der, aus weißen Marmor bestehenden, fünfschiffigen Kirche verschlägt einem den Atem. Der Bau des Mailänder Doms begann gegen Ende des 14. Jahrhunderts im Auftrag des Herzogs Gian Galeazzo Visconti, zu Ende gestellt wurde er jedoch erst im Jahre 1858.    [...mehr]


Der Palazzo Pitti in Florenz ist ein Renaissance-Palast, der neben zahlreicher interessanter Museen, mit einer wunderschönen Gartenanlage jedes Jahr unzählige Touristen anlockt. Das beeindruckende Gebäude ist nicht nur einen Besuch wert, sondern lädt zum Verweilen ein.

Wer seinen Urlaub in der mittelitalienischen Stadt am Fluß Arno verbringt, der wird kaum Zeit finden, sich alle Bauwerke, Brunnen und andere historisch relevante Monumente anzuschauen, somit sollte man sich vorher genau überlegen,    [...mehr]


Für jeden Toskana Reisenden gehört mindestens ein Besuch in das von der UNESCO zum Weltkulturerbe ernannte Siena dazu. Die kleine Stadt im Zentrum Norditaliens ist für zwei Merkmale bekannt: Für den warmen, roten Backstein am Piazza del Campo und die schwarz-weiße Marmor Fassade des Doms von Siena. Die toskanische Kirche gilt als eines der ungewöhnlichsten Bauwerke der Region: Sie vereint romanische Elemente mit gotischer Architektur.

Dom von Siena  ©Flickr.com/Gaspa

Die Geschichte des Doms von Siena

Den Dom von Siena muss man nicht lange suchen, man erkennt ihn schon von Weitem an seinem auffällig schwarz-weiß gestreiften Campanile. Einst wollte die wunderschöne Stadt Siena mit ihrer Kirche noch weiter hinaus: Größer als der Petersdom in Rom sollte das Gotteshaus werden, das im 13. Jahrhundert auf der Basis einer dreischiffigen Basilika entstand, die noch heute für die romanischen Züge verantwortlich ist.

Zu finanziellen Problemen kam Mitte des 14. Jahrhunderts die Pest über die Stadt, die vielen Menschen das Leben kostete und zu anderen Sorgen führte, als eine kostspielige Kirchen-Erneuerung. 1357 stellte man deswegen die Arbeiten an der Vergrößerung ein. Gut erkennen kann man die hochtrabenden Pläne jedoch noch an der unvollendeten Nordschiff -Fassade des Duomo Nuovo (Itl. für “neuer Dom”), die noch immer steht.

Der schwarz-weiße Marmor Campanile, ein freistehender Glockenturm, wurde in der zweiten Hälfte des 14. Jahrhunderts in Anlehnung an den Glockenturm von Pisa errichtet.    [...mehr]


Der Konstantinsbogen ist ein monumentaler Bau und Zeugnis römischer Geschichte. Seine Architektur verrät bereits viel über die Zeit, in der er errichtet wurde.

Der Konstantinsbogen in Rom ©Flickr/Allie_Caulfield

Der Konstantinsbogen in Rom, der heutigen Hauptstadt Italiens, wurde zu Ehren des römischen Kaisers Konstantin des Großen und seines Siegs über Maxentius an der Milvischen Brücke im Jahr 312 nach Christus errichtet. Maxentius machte Konstantin die alleinige Macht über das Römische Reich streitig, indem er sich ebenfalls als römischen Kaiser ausrief. Nachdem Konstantin Maxentius besiegte, konnte er sein Herrschaftsgebiet über das Westreich ausweiten.    [...mehr]


Pisa, eine in der Toskana gelegenen Stadt in Italien verdankt ihren Bekanntheitsgrad einem einzigen Bauwerk. Es ist zweifellos eines der bekanntesten Gebäuden der Welt. Tatsache ist, dass dieses nicht nur aufgrund seiner aufwendig gearbeiteten Fassade aus Marmor ins Auge fällt. Der Schiefe Turm von Pisa wirkt, als könne er jeden Moment zur Seite kippen. Da er dies allerdings nicht tut, lockt er jedes Jahr etliche Besucher ins Land.

Schon in der Bauphase des Schiefen Turms von Pisa, begann dieser sich zur Seite zu neigen. Es war versäumt worden, den Untergrund eingehend zu überprüfen. Dieser bestand schon damals aus Sand und Morast und konnte es nicht bewerkstelligen, ein Bauwerk dieser Größe zu tragen. Er brach als der Turm drei Stockwerke hoch war. Trotzdem wurde das Gebäude im Jahre 1332 fertiggestellt. Nachdem der Bau etwa 100 Jahre zum Stillstand gekommen war, hatte man beschlossen, trotz der Neigung nach Südosten, weitere vier Etagen in Schräglage anzubauen. Aufgrund der Vorfälle im Zuge des Baus allerdings, entschied man sich dazu, den Turm nicht, wie ursprünglich geplant, 100 Meter hoch zu bauen. Er misst lediglich 54 Meter.

Der Schiefe Turm von Pisa ist genau genommen ein Campanile, ein freistehender Glockenturm, zugehörig zum Dom von Pisa. Er beeindruckt nicht nur aufgrund seiner Schräglage, sondern zudem dadurch, dass er von etlichen Säulen geziert wird, außerdem verfügt über sieben Glocken. Diese erklingen jedoch nicht mehr, da das Läuten den Turm zum Einstürzen bringen könnte. Während noch vor dem Bau geplant war, den Glockenturm bei Bedarf als Unterschlupf für Geistliche umzubauen, fungiert er heute nur noch als Touristenmagnet und Wahrzeichen der Stadt. Die Schieflage von 3,97 Grad verleiht dem Turm zwar erst seinen ganz besonderen Charme und ist gar nicht mehr wegzudenken, sie machte allerdings auch zahlreiche Rettungsmaßnahmen erforderlich. So musste das schiefe Bauwerk im Jahre 1990 beispielsweise für 12 Jahre geschlossen werden, um ihn im Zuge einer Sanierung wieder 44 Zentimeter aufzurichten und einen Einsturz vorzubeugen.



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Venedig ist eine Stadt im Wasser. Sie ist somit ohne Frage etwas ganz Besonderes. Hier gibt es Kanäle an Stelle von Straßen und über 100 Inseln, auf denen die Gebäude stehen. Das Bild dieser einzigartigen Stadt ist zudem von unzähligen Kirchen geprägt. Eines dieser Gotteshäuser ist die San Zaccaria im Bezirk Castello, dem größten Stadtteil von Venedig.

San Zaccaria besitzt eine äußerst dekorative Fassade. © Flickr / Gaspa

San Zaccaria besitzt eine äußerst dekorative Fassade. © Flickr / Gaspa

San Zaccaria zählt zu den bedeutendsten Sehenswürdigkeiten Castellos. Die Kirche, welche genau genommen aus zwei Komplexen besteht, die allerdings ineinander übergehen, ist dem heiligen Zacharias geweiht. San Zaccaria ist dadurch, dass sie ehemals im Besitz eines der reichsten und bedeutendsten Nonnenklöstern der Stadt war, ein Bauwerk mit großem Ansehen. Besagtes Kloster wurde aller Wahrscheinlichkeit lange Zeit dafür genutzt, gut gestellte, nicht verheiratete Töchter venezianischer Herkunft unterzubringen.

Der ältere Bau, welcher kleiner ist, als der neuere, stammt aus dem Jahre 1440. Besonders auffällig ist die dekorative Fassade des Gebäudes. Sie ist nicht etwa die Schöpfung eines einzigen Künstlers. Sie geht sowohl auf Antonio Gambelli als auch auf Mauro Codussi, einen Architekten der Frührenaissance zurück. Der Bau begann im Jahre 1458. Fertiggestellt wurde die Stirnseite der Kirche allerdings erst nach 1483. Der neuere Komplex des Gotteshauses entstammt der Epoche der Gotik, was jedoch lediglich durch seine Höhe ersichtlich wird. Architektonische Verzierungen aus Zeiten der Renaissance dominieren den Gesamteindruck der Kirche.

Doch nicht nur die äußere Erscheinung San Zaccarias ist etwas Besonderes. Im Inneren der Kirche findet sich ein bekanntes Gemälde des berühmten venezianischen Malers Giovanni Bellini (s. hier). Bellinis Sacra Conversazione wurde im Jahre 1505 fertiggestellt, stammt somit ebenfalls aus Zeiten der Renaissance und beeindruckt vor allem durch seine strahlenden Farben und den entstehenden Eindruck der Plastizität.    [...mehr]


Rom, heute die Hauptstadt Italiens, war bereits in der Antike als Hauptstadt des römischen Reichs eine Stadt mit großer Bedeutung. Wen wundert es da, dass die so genannte „ewige Stadt“ ein sehr pompöses Rathaus besitzt? Das Gebäude, welches vor allem als „Senatorenpalast“, bzw. “Palazzo Senatorio” bekannt ist, steht auf dem Kapitolsplatz, welcher ohne Frage einen der bekanntesten Plätze Roms darstellt.

Der Senatorenpalast fungiert heute als Rathaus Roms. © Flickr / Allie_Caulfield

Der Senatorenpalast fungiert heute als Rathaus Roms. © Flickr / Allie_Caulfield

Bereits in der Antike beginnt die bewegte Geschichte des heutigen Rathauses, welches derzeit gleichzeitig als Herberge des Bürgermeisters fungiert. Denn in dieser Zeit wurde der Architekt Lucius Cornelius mit dem Bau eines so genannten Tabulariums beauftragt, einem Gebäude, welches für die Aufbewahrung bedeutender Urkunden ausgelegt sein sollte. Das Aussehen des Bauwerks hat sich jedoch seitdem sehr drastisch verändert. Lediglich der Unterbau des Tabulariums ist heute noch immer erhalten. Der Stil des Bauwerks geht wohl teilweise auch auf eine adlige Familie namens Corsi zurück, welche das Gebäude neu aufbaute und veränderte, nachdem es sich im Mittelalter in einem sehr schlechten Zustand befand. So existieren noch heute die von besagter Familie geschaffenen Ecktürme. Es war allerdings vor allem der berühmte italienische Künstler Michelangelo, welcher zu Zeiten der Hochrenaissance für das noch heute existierende Erscheinungsbild des Hauses sorgte.

Die imposante, mit Löwen-Statuen verzierte Treppe, die so genannte Cordonata (s. hier), welche noch heute auf den Kapitolsplatz und somit zum Rathaus führt, ist beispielsweise eine aus dem 16. Jahrhundert stammende Schöpfung Michelangelos. Auch geht der Brunnen in der Nähe des Gebäudes auf den bekannten Künstler zurück. Die Fassade des Senetorenpalasts, welche im Stile des Barock gefertigt wurde, wurde von Michelangelo in Auftrag gegeben. Die Baumeister Giacomo della Porta und Girolamo Rainaldi allerdings ließen auch eigene Ideen in die Realisierung einfließen. Der Glockenturm wiederum stammt von Martino Longhi dem Älteren, einem päpstlichen Baumeister.    [...mehr]


Die Kirche Santa Croce in Florenz: Reich an Kunstwerken und Grabmäler der berühmtesten Italienern prunkt die gotische Basilika mächtig und beeindruckend am Ufer des Flusses Arno.

Santa Croce

Der Legende nach soll der Grundstein der Franziskanerkirche Santa Corce in Florenz vom heiligen Franz von Assisi gelegt worden sein, doch dafür fehlen freilich die Belege. Obwohl die Bauarbeiten bereits 1294 begannen und 100 Jahre später die Kirche bis auf die Fassaden errichtet war, sollte es bis in die zweite Hälfte des 19. Jahrhunderts dauern, bis die Anlage und ihre neugotische Fassade fertiggestellt wurde.

Einzigartige Kunst in der Kirche Santa Croce Florenz

Zahlreiche Kapellen erweitern die Kirche und ihre wertvolle Ausstattung ist einzigartig in Italien und Europa. Im Mittelalter galt die Basilika Santa Croce (Heiligkreuz-Kirche) neben der Kirche Santa Maria Novella als das Zentrum für Kunst und Kultur von Florenz. So finden sich in ihren Mauern Kunstwerke der berühmtesten Maler: Giottos Wandmalereien über das Leben des Heiligen Franziskus, Malereien von Peruzzi über das Leben Johannes des Täufers oder der vergoldete Sandsteintabernakel von Donatello sind nur einige Höhepunkte der kunstvollen Ausstattung.    [...mehr]


Auf einem kleinen Hügel thront das Castel del Monte über der kargen Landschaft Süditaliens. Acht Ecken, acht Türme, ein achteckiger Innenhof – der wohl geheimnisvollste Bau des Mittelalter vereint die Mystik der Zahl acht und gibt seinen Betrachtern Rätsel auf.

Castel del Monte bei Nacht © flickr / Andrea Rinaldi

Kein Festungsgraben, keine Zugbrücke, keine Gesindekammern oder Ställe: Der Nutzen der imposanten Anlage und die Gründe ihrer Errichtung im Auftrag vom Hohenstaufer-Kaiser Friedrich II. bleiben im Verborgenen. Es ist darüber hinaus die Frage, ob der Kaiser das Castel je zu Gesicht bekam. Gebaut wurde es Mitte des 13. Jahrhunderts und genau dann, im Jahre 1250, starb der Staufer.    [...mehr]


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