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Die Probyläen bilden das beeindruckenden Tor zur “Altstadt” von Griechenlands Metropole Athen. Nicht nur rein optisch beeindruckend, sondern auch architekturhistorisch bedeutsam ist der Komplex auf dem altehrwürdigen Hügel. Im letzten Jahr wurden die Renovierungsarbeiten abgeschlossen, und die Probyläen erstrahlen in neuem Glanz.
Errichtet wurden die Propyläen zwischen 437 und 432 vor Christus, zur Blütezeit der athenischen Demokratie. Die Arbeiten an den im dorischen Stil gehaltenen Säulen wurden wegen des Ausbruchs des Peloponnesischen Krieges eingestellt, und danach nicht wieder aufgenommen. Entwerfender Architekt des Bauvorhabens war der bis dato unbekannte Mnesikles. Erst fast 2500 Jahre später sollte sein Werk vollendet werden.
Die Probyläen der Akropolis - Ein Wahrzeichen Athens
Die Errichtung der Probyläen war ein Bestandteil des perikleischen Bauprogramms auf der Akropolis, die in Angriff
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Das orthodoxe Kloster Moni Preveli ist ein Mönchskloster im Süden Kretas. Es gehört der halbautonomen Kirche der Insel an, die wiederum dem Patriarchen von Konstantinopel unterstellt ist. Das Kloster liegt auf einem Berg, von wo aus man eine wunderschöne Aussicht auf die Insel und die Mittelmeerküste hat.
Kreta ist die größte Mittelmeerinsel Griechenlands. Ihre Flora und Fauna ist sehr vielfältig. Landwirtschaftlich wird die Insel vor allem für Wein-, Oliven- und Obstanbau genutzt, denn Kreta gehört zu den größten Olivenölexporteuren der Europäischen Union. [...mehr]
Die Akropolis in Athen ist das touristische Wahrzeichen Griechenlands und ein Glanzstück altgriechischer Baukunst. Übersetzt bedeutet Akropolis ‘Die Oberstadt von Athen’ und bezeichnet eigentlich die gesamte Stadtfestungen aus der Zeit des antiken Griechenland. Heute aber ist im allgemeinen der Parthenon-Tempel über den Dächern der Stadt gemeint.
Die Akropolis in Athen ist sicherlich die bekannteste Vertreterin der als Akropolis bezeichneten Bauwerke. Dieses bemerkenswerte Gebäude befinden sich im ältesten Teil der Stadt Athen auf dem Tempelberg. Hier ließ der Politiker Perikles nach der Zerstörung durch die Perser das neue Zentrum Athens und Griechenlands erbauen.
Unter der Leitung des berühmten Bildhauers Phidias und der Architekten Iktinos und Kallikrates wurde der Parthenon-Tempel auf dem 156 Meter hohen Felsen errichtet. Der zwischen 467 v. Chr. und 406 v. Chr. erbauten Tempel soll in seinem Innern eine Statue der Göttin Athene beherbergt haben. Eine Kopie dieser steht nun im Akropolis-Museum in Athen.
Die Akropolis in Athen
Die Akropolis wurde 1986 zum UNESCO-Weltkulturerbes erklärt um ihren geschichtlichen und historischen Wert zu würdigen und die Reste der Skulpturen und Reliefs, welche schon fast vollständig verschwunden sind, zu erhalten. Ein Engländer, Lord Elgin, entfernte um 1800 beim Anmarsch der Franzosen viele der Skulpturen und zerstörte einige der wertvollsten Stücke. Was den Abbau einigermaßen überlebte, wurde später eingesammelt und nach England verschifft. Im Britischen Museum wurde eigens eine Halle für die Schätze Griechenlands gebaut, die Schmuckstücke des Parthenon, sie sind hier im Exil zu bewundern.
Skulpturen und Reliefs der Akropolis
Der Bildhauer Perikles wollte die Heldentaten der sagenumwobenen Vergangenheit Athens in den Reliefs und Statuen darstellen. Zentauren, Götterbilder und glorreiche Schlachten gegen die Spartaner und Perser prägen die ehemals fein ausgearbeiteten Bildnisse. [...mehr]
Bereits das antike Athen war eine architektonisch beeindruckende Stadt. Die Ruinen sind stille Zeugen des Ruhmes längst vergangener Zeit. Sie lassen Größe und Funktion vieler Gebäude erahnen und tragen auf diese Weise Sorge dafür, dass die Vergangenheit in unseren Köpfen weiterlebt. Glücklicherweise existieren auch Schriftstücke, welche unsere Vorstellungskraft hinsichtlich verfallener Bauwerke beflügeln können und ihre beeindruckende Geschichte preisgeben. So auch im Falle der Hadriansbibliothek.
Der römische Kaiser Hadrian (s. hier), welcher von 117 bis 138 als Oberhaupt fungierte, hatte eine Schwäche für Griechenland und griechische Philosophen. Aus diesem Grund fühlte er sich scheinbar berufen, unter anderem den Bau der Hadriansbibliothek in Athen zu veranlassen und zu finanzieren. Diese wurde anschließend nach ihrem Gründer benannt.
Wer südlich des Monastiraki-Platzes auf Entdeckungsreise geht, findet die Hadriansbibliothek, bzw. das, was heute noch von ihr übrig geblieben ist. Die Ruine deutet darauf hin, dass das Bauwerk, welches aus dem Jahr 132 stammt, eine imposante Größe hatte. Es heißt sogar, dass sie einst zu den größten Bibliotheken der Stadt zählte. Zwei Stockwerke sind noch erkennbar. Man geht allerdings davon aus, dass das Bauwerk mindestens drei Etagen hatte und unter anderem über zwei Lese- und zwei Vortragssäle verfügte. Wie im antiken Griechenland üblich, ist das Bibliotheksgebäude viel mehr als zweckdienlich. Der Peristyl, ein eckiger Hof, welcher auf allen Seiten von Säulenhallen umgeben ist und von welchem ein paar korinthische Säulen noch immer existieren, sowie der 100 × 70 m große Innenhof, verleihen dem Bauwerk ein äußerst imposantes Erscheinungsbild.
Es ist bekannt, dass das Gebäude im Jahre 412 restauriert werden musste. Das Ausmaß des Innenhofes wird besonders deutlich, wenn man bedenkt, dass in diesem, kurze Zeit darauf, eine Kirche errichtet wurde. Diese jedoch wurde im 7. und 11. Jahrhundert erweitert bzw. neu errichtet und fiel im Jahre 1885 schließlich einem Brand zum Opfer.
Wer genau hinsieht, kann die Hadriansbibliothek entdecken:
Der Parthenon ist ein Tempel, der um 447-432 v.Chr. auf der Akropolis in Athen fertiggestellt wurde. Das Gotteshaus ist heute eines der berühmtesten Bauwerke der Welt.
Unzählige Ansichtskarten zeigen Fotos des Parthenon, die eingängige Säulenkonstruktion wird auch oft bemüht, um den Begriff “Athen” in grafischen Darstellungen zu repräsentieren.
Der Bau ist ein Projekt des Politikers Perikles, dem der Architekt Iktinos und der Bildhauer Phidias zur Seite standen.
Besonders an der Bauweise sind zwei Dinge: Zum einen wird die ganze Struktur von einem bestimmten Verhältnis beherrscht: 1 : 2 (+1).
Die Maße der Grundfläche des Parthenon, auf der die Säulen stehen, sind mit 4:9 proportioniert, im Aufriss der Tempelfront finden sich alle Proportionen im umgekehrten Verhältnis 9 : 4.
Laut neueren Forschungen aber liegt die Besonderheit der Bauweise des Parthenon vor allem in der so genannten Kurvatur: Dabei wird davon ausgegangen, dass die mit bloßen Auge als gerade wahrgenommenen Linien der Grundfläche eigentlich absichtlich gewölbt sind. Diese Wölbung wird von den Säulen weiter getragen und bis in die Dachkonstruktion vererbt, so entsteht dem Auge unterbewusst eine dynamischere Struktur des Tempels.
So ist der Parhenon eines der ersten Beispiele von Architektur, bei der dem Auge durch Tricks im Detail Dinge vorgetäuscht werden, die es bewusst nicht wahrnehmen kann. Die plastische Gestalt des Baus von außen gesehen ist damit auch in der Konstruktion wichtiger gewesen als das innere Raumerlebnis.
Ein wunderbarer Bau. Jeder, der sich für Architektur interessiert, sollte den Parthenon einmal besucht haben.
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