» Gefängnis
Auf der Insel Rhodos, wo einst der Koloss von Rhodos - eines der sieben Weltwunder der Antike in den Himmel ragte - erheben sich auch heute noch imposante Zeugnisse der Geschichte.
In Rhodos Stadt befand sich einst im 3. Jahrhundert v.Chr. der Koloss von Rhodos, eine 30-35 Meter hohe, aus Bronze gegossene Statue, die die Einwohner zu Ehren des Gottes Helios errichtet hatten. Leider ist dieses Zeugnis antiker Baukunst nicht erhalten geblieben, denn die Statue thronte nur insgesamt 66 Jahre über der Hafeneinfahrt der Stadt bis sie bei einem Erdbeben zerstört wurde.
Man hat zwar nie archäologische Überreste gefunden, weshalb dieses Bauwerk unter anderem auch als Mythos bezeichnet wird, doch sollen diverse voneinander unabhängige antike Schriften seine Existenz bestätigen.
Heute stehen an der Stelle, wo die Sockel gewesen sein sollen, jeweils die Statue eines Hirsches und einer Hirschkuh.
Zum Glück jedoch sind einige andere Bauwerke der Insel noch zu besichtigen, die vom Lauf der Geschichte zeugen.
Die Altstadt von Rhodos
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Die Bastille in Paris: Ihre Erstürmung im Jahre 1789 gilt als die Geburtsstunde der Französischen Revolution. Viele Mythen ranken sich um das gefürchtete Gefängnis und den Aufstand des Volks. Heute erinnert nur noch eine Linie auf dem Boden an die sagenumwobene Bastille.
Bereits 1370 erbaut, war die Bastille in Paris einst eine Festung zum Schutze der Hauptstadt gegen Angriffe von Truppen Englands, die sich im Hunderjährigen Krieg in Frankreich aufhielten. Die Bastille verlor dennoch mit der Zeit ihre militärische Bedeutung und Anfang des 17. Jahrhunderts wurde sie zum Staatsgefängnis umfunktioniert.
In teils unterirdischen Räumen beherbergte die Bastille etwa 80 Kerker. Dennoch war die 23 Meter hohe Anlage ein vergleichbares luxuriöses Gefängnis für gehobenere Schichten Paris. Unter den Inhaftierten waren auch der Schriftsteller Voltaire sowie der Marquise de Sade. [...mehr]




