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Im Westen Frankreichs liegt die kleine Ortschaft Bouteville. Keine 400 Einwohner leben am Fuße eines Schlosses, dessen Geschichte vermutlich bis ins erste Jahrtausend zurückgeht. Zerstörungen, Restaurationen und Verfall prägen die Erscheinung des Schlosses Bouteville.
Unter den Grundrissen der imposanten Anlage findet man noch Reste einer gallischen Villa, die weit vor der ersten Jahrtausendwende auf dem Hügel über dem Land thronte. In der Zeit der Normanneneinfälle entstand die erste Form der Burg Bouteville, errichtet von den Grafen von Angoulême.
Zahlreiche Besitzer und Bewohner kann das Schloss aufweisen. Durch Hochzeiten, Kriege, Schenkungen und Verkäufe war sie zwischenzeitlich auch Residenz des französischen Königshauses. [...mehr]
Schon von weitem sieht man die eindrucksvolle Silhouette der felsigen Insel mitten im Wasser. Langsam nähert man sich ihr auf einem schmalen Damm, bis man endlich vor diesem Meisterwerk mittelalterlicher Baukunst steht. Doch bis zum eigentlichen Kloster ist es noch ein weiter Aufstieg.
In einer Vielzahl unterschiedlicher Stile übereinander gebaut, ragt das ehemalige Kloster aus den Fluten hervor. Über eine verschlungene und von kleinen Läden gesäumte Gasse erreicht man das riesige Portal aus dem Mittelalter.
Der Erzengel Michael höchstselbst soll den Bau der Kirche befohlen haben. Über dem ursprünglichen Bau wurden seit dem Jahre 709 viele weitere Abschnitte fertiggestellt, die in einem Rundgang besichtigt werden können. Über den Kreuzgang erreicht der Besucher eine weite Plattform, von der man sowohl das Meer als auch das entfernte Festland betrachten kann. Vom Refektorium kommt man in die Halle der “dicken Säulen”, die der Statik des Gebäudes dient. Zu bestimmten Zeiten trifft man auf seiner Besichtigung in etlichen Räumen Musiker, die mit klassischer Musik für eine entsprechende Untermalung sorgen. Das in Fresken und Reliefs wiederkehrende Motiv des Erzengels findet seine beindruckendste Darstellung in einer überlebensgroßen Statue mit weit ausgebreiteten Flügeln, einer mittelalterlichen Rüstung und einem darunter kauernden Drachen. [...mehr]
Das Schloss Chambord ist eines von 400 Schlössern, die am Ufer der Loire und ihren Nebenflüssen stehen. Mit 440 Zimmer und knapp 400 Kaminen ist es das größte, imposanteste und berühmteste Schloss der damaligen Zeit.
Frankreichs König Franz der I. veranlasste im 16. Jahrhundert den Bau des prunkvollsten Schlosses der Epoche Leonardo Da Vincis. Die gesamte Anlage ist mit einem 32 Kilometer langen Zaun geschützt und das Waldstück wurde von Franz I. zum jagen genutzt.
Mit 5.433 Hektar war der Jagdraum fast so groß wie Paris zum damaligen Zeitpunkt und wenn zur Jagd gerufen wurde, konnte das Schloss bis zu 10.000 Menschen Unterkunft bieten.
Da das Schoss allerdings nicht als Jagdschloss gebaut wurde, wurde die Jagd lediglich als Vorwand für diplomatische Treffen genutzt um sich gegen Kaiser Karl V. aufzulehnen und ihn zu entmachten. [...mehr]
In der Stadt der Liebe gibt es viele Sehenswürdigkeiten, die die Touristen seit je her faszinieren, aber eines der imposantesten Werke ist mit Sicherheit der Obelisk von Luxor.
Städtereisen nach Paris sind beliebter denn je, weil die Stadt mit ihrem natürlichen Charme und den vielen Sachen, die es zu entdecken gibt, einfach einzigartig ist.
Der Obelisk von Luxor ist aus dem 13. Jahrhundert und steht seit dem 25. Oktober 1836 auf dem größten Platz in Paris, der Place de la Concorde. Mit seinem Gewicht von etwa 240 Tonnen und einer Höhe von 23 Metern kann man den ägyptischen Monolith aus Granit schon vom Triumphbogen aus sehen und wird fasziniert vor ihm stehen bleiben. Erst recht, wenn man seine Geschichte erfährt.
Das Bauwerk war ein Geschenk des ägyptischen Königs Muhammad Ali Pascha an den französischen König Louis Philippe. Zwei Jahre hat Jean-Francois Champollion, der mit dem Transport beauftragt wurde, gebraucht, ehe der Obelisk auf der Place de la Concorde in Paris angekommen ist.
Im Gegenzug erhielt Muhammad Ali eine Turmuhr für die Alabastermoschee in Kairo.
Sollten auch sie eine Reise geplant haben, schauen sie auf jeden Fall in ihrem Reisebüro nach aktuellen Angeboten für Städtereisen. Die wohl schönste Stadt in Europa ist für Jeden eine Reise wert. [...mehr]
Der Insel inmitten in Paris auf der das Kunstwerk errichtet wurde, ist die Île de la Cité. Dieser Platz war schon immer heilig. Den Heiden war dies ein Heiligtum, weswegen die Römer dort einen Tempel einrichteten.
Notre Dame de Paris, wo knapp 10.000 Menschen hineinpassen, heißt übersetzt, unsere Dame von Paris und soll an die heilige Mutter Gottes erinnern. In vielen Städten Frankreichs gibt es eine Notre Dame. Die bekannteste ist allerdings diejenige in Paris.

Notre Dame de Paris von Westen
Die beiden Türme sind 69 Meter hoch, das Kirchenschiff ist 130 Meter lang und fast 50 Meter breit.
Bereits im Jahre 540/550 entstand dort eine Kathedrale. Das Wort Kathedrale bezeichnet übrigens den Sitz des jeweiligen Bischofs beziehungsweise den Sitz des höchsten religiösen Amtes der Region. Die Erbauung der „Notre Dame de Paris“ begann im Jahre 1163 unter Ludwig VII. Damals wollte man den Kirchengang nicht verhindern, also baute man die neue über die alte Kathedrale. [...mehr]
In Versailles, ein Vorort von Paris, lag lange Zeit die Residenz diverser französischer Könige. Bis zur französischen Revolution war das einstige Jagdschloss von Größen wie Ludwig XIII. fast immer bewohnt.
Namhafte französische Innen- und Aussenarchitekten bekamen den Zuschlag für das Projekt: Die Innenausstattung ist das Werk von Charles Le Brun wohingegen die Idee und Ausführung der weltberühmten Gartenanlagen André de Nôtre entstammem. Die Bauart des Schlosses galt ab dem 17. Jahrhundert vielen Schlössern, weiteren Bauten sowie damaliger Fürsten und Könige als Vorbild. Wenig überraschend ist es daher, dass das Schloss Versailles seit 1979 Teil des UNESCO-Weltkulturerbes ist. [...mehr]
Die „Grande Dame“, wie die Einwohner Ronchamps ihre Kapelle einst betitelten, steht in der Haute-Saône und bildet den touristischen Höhepunkt dieses idyllischen Dorfes.
Erbaut vom berühmten französischen Architekten “Le Corbusier” steht die malerische Kapelle, die heute den romantischen Namen Notre-Dame-du-Haut, übersetzt: Notre Dame der Höhe, trägt, auf dem Hügel von Bourlémont und ist somit stets im Blickfeld der friedlich lebenden Bewohner und Touristen Ronchamps. Die Kapelle wurde von 1950 bis 1954 erbaut und am 25. Juni 1955 geweiht.
Die vom französisch-schweizerischen Architekten und Maler erbaute Kapelle ist eines der imposantesten Beispiele für die zeitgenössische sakrale Kunst und eine absolute „Kultstätte“, dessen Konzept eigenhändig von Le Corbusier erschaffen und umgesetzt wurde. Den Weg zum Bau dieser Kapelle ebneten folgende Geschehnisse: Ein Blitz schlug in die sich an diesem Standort befindliche Kirche aus dem 15. Jahrhundert, die jedoch mit Elementen aus dem 18. und 19. Jahrhundert bereichert wurde, ein und brannte diese nieder. Daraufhin errichtete man dort von 1923 bis 1936 eine gotische Kirche, die allerdings ebenfalls, jedoch durch schwere Artillerieangriffe im Zuge des Kampfes um den heiß begehrten Berg im Zweiten Weltkrieg, zerstört wurde.
Ronchamp ist ein Ort, der von der langen Tradition einer Wallfahrt, die der Jungfrau gewidmet, gebrandmarkt ist. Die blütenweiße Farbe des Bauwerks steht im krassen Kontrast zum verwendeten Baumaterial Beton. Le Corbusiers Absicht war es jedoch eine Kapelle zu erbauen, die “sich den vier Himmelsrichtungen öffnen, und die vier Himmelsrichtungen aufnehmen soll”.
Paris – die Stadt der Liebe und der Kunst ist eines der beliebtesten Reiseziele dieser Welt. Zusammen mit London und Berlin gehört die französische Hauptstadt zu den meistbesuchten Städten in Europa. Im Zeitalter der Billigflieger und Städtereisen hat das Interesse an Paris und seinen Bauwerken weiter zugenommen. In unserer Reihe der imposantesten
Bauten würde fast jede Sehenswürdigkeit der Millionenmetropole einen Platz finden, aber der Louvre ragt mit seiner Architektur und seinen jährlich acht Millionen Besuchern noch etwas heraus.
Allein schon das Kapitel der Erbauungsgeschichte der ehemaligen Königsresidenz würde ganze Seiten füllen, schließlich hat fast jeder Herrscher Frankreichs seit dem 12. Jahrhundert teils erheblich Umbaumaßnahmen durchgeführt. Die Anfänge des Louvre finden sich im Jahr 1190 als Philipp II. eine Burg errichten ließ, die 1200 fertig gestellt werden konnte. Mit der Renaissance (15./16.Jh) begannen die grundlegendsten Umbauarbeiten, denn die eine königliche Residenz musste nun ganz anderen Ansprüchen gerecht werden. Statt einer Befestigung mit umfangreichen Wehranlagen sollte eine königliche Residenz vor allem Repräsentationszwecken dienen. Somit ändert sich auch der grundlegende
Charakter des Louvre, es werden weitläufige Flügel angelegt, Verzierungen in Bau integriert, eine sehenswerte Umgebung geschaffen und das Gebäude mit kostbarem Interieur versehen.
Aufgrund dieser wechselnden Einflüsse, die bis ins 20. Jahrhundert reichen, lässt sich der Louvre in keine genaue Architekturrichtung einordnen, wobei sein grundsätzlicher Charakter in der Renaissance beheimatet ist. Die im Innenhof angelegte gläserne Pyramide stammt aus dem Jahr 1989 und wurde anhand der Entwürfe des chinesischen Architekten Ieoh Ming Pei errichtet. Diese fungiert heute als Haupteingang des eindrucksvollsten Museums der Welt. Berühmtestes Werk im Innern des Louvre ist die „Mona Lisa“ von Leonardo da Vinci. Selbstverständlich sind hier alle Meister der Kunst in vielfacher Form vertreten und machen das Museum zu einem der faszinierendsten Orte dieser Welt.
Paris ist sich dieser Tatsache bewusst und investiert sehr viel in den Erhalt und den Ausbau des Louvre. Unter Ministerpräsident Mitterrand wurde das Bauwerk aufwendig restauriert und neu gestaltet. Für einen Besuch sollte man sich ausreichend Zeit mitbringen, schließlich gibt es jede Menge zu entdecken. [...mehr]








