» Frankreich
Der Eiffelturm in Paris gilt als Wahrzeichen der französischen Hauptstadt und stellt eine wahre Technik-Ikone des 20. Jahrhunderts dar.
Der Eiffelturm ist nicht nur das Wahrzeichen von Paris, sondern gilt weltweit auch als Symbol für das gesamte Land Frankreich. Rund sechs Millionen Besucher zahlen jährlich Eintritt, um auf der Aussichtsplattform in 274 Metern Höhe einen einmaligen Blick über die Hauptstadt zu genießen. Doch zu Beginn hatte es der, mit Antenne gemessen, insgesamt 324 Meter hohe Stahlkoloss nicht leicht, der von den Bürgern Paris’ zunächst sogar als Schandfleck angesehen wurde, den es zu beseitigen galt. Inzwischen lieben die Franzosen aber ihre „eiserne Dame”, die nach dem Erbauer Gustave Eiffel benannt wurde. [...mehr]
Der Arc de Triomphe in Paris bildet den Abschluss der Champs-Élysées und den Mittelpunkt des Place Charles-de-Gaulle. Hier versammeln sich nicht nur Touristen, sondern regelmäßig auch Andachtssuchende, die an diesem Denkmal den Toten vergangener Kriege gedenken.
Denn am Fuße des Arc de Triomphe liegt das Grab eines unbekannten Soldaten, der stellvertretend für die vielen Opfer des Ersten Weltkrieges steht. 1920 wurde er hier am Ende der Champs-Élysées beigesetzt, sodass aus Napoleons Triumphbogen zusätzlich ein Mahnmal wurde. Eine ewige Flamme erinnert seitdem nicht nur an die Erfolge der französischen Armee, sondern vor allem auch an die Verluste, die eine Nation trotz aller militärischen Siege hinnehmen muss. Jedes Jahr wird den Kriegsopfern mit Kranzniederlegungen gedacht, während der Bogen selbst als einer der wichtigsten Besuchermagneten der Stadt fungiert. [...mehr]
Das Viaduc de Millau ist wahrlich ein sehr imposantes Bauwerk. Die in Südfrankreich befindliche Schrägseilbrücke, die eine Länge von 2.640 Meter hat, wurde offiziell am 14. Dezember 2004 eingeweiht und war für einige Zeit die höchste Autobahnbrücke der Welt.
Entworfen wurde das Bauwerk von dem französischen Ingenieur Michel Virlogeux, der für seine bisherigen Arbeiten schon mehrfach mit Preisen ausgezeichnet worden ist. So war er 1999 der erste Ingenieur, der mit dem Fritz-Leonhardt-Preis ausgezeichnet worden ist. [...mehr]
Die Kathedrale von Bourges, auch als Cathédrale Saint-Etienne bekannt, ist ein bedeutendes gotisches sakrales Bauwerk, das im Jahr 1992 von der UNESCO zum Weltkulturerbe ernannt wurde.
DerErzbischof von Bourges, Henri de Sully, setzte sich 1185 dafür ein, eine Kathedrale zu errichten, die dem Heiligen Stephan gewidmet sein soll. Der Bau der Kathedrale begann vermutlich 1195 und fertiggestellt wurde sie im Jahr 1324. Die lange Bauzeit beruht auf den drei relativ lang andauernden Bauetappen, da der Bau immer wieder von unvorhergesehenen Ereignissen gestört wurde. Unter anderem brach 1295 ein Feuer aus, wodurch es zu einer Fundamentabsenkung kam und zwei Kirchtürme absanken. Die in Frankreich
[...mehr]
Sacré-Cœur de Montmatre ist wohl eine der schönst gelegenen Basiliken der Welt. Statten Sie in der Stadt der Liebe dem romantischsten Ort einen Besuch ab!
Die Basilika Sacré-Cœur ist eines der imposantesten Bauwerke in Paris. Es befindet sich auf dem 130m hohen Hügel Montmatre. Der Grundstein der Basilika Sacré-Cœur wurde 1875 von Paul Abadie gelegt. Paul Abadie ließ sich durch die römisch- byzantinische Baukunst des Markusdom in Venedig inspirieren. Da der Architekt vor der Vollendung seines Kunstwerkes starb, wurde die Basilika Sacré-Cœur in den folgenden Jahren von sechs weiteren Architekten fertiggestellt.
Sacré-Cœur – Die Umgebung
Sacré-Cœur erreicht man am besten durch den Scare Willette, einen wunderschönen Park, welcher mit Treppen die den Montmatre hoch führen durchzogen ist. Wer sich den sportlichen Aufwand des Treppensteigens ersparen will hat auch die Möglichkeit mit Hilfe einer kleinen Bahn den 130m hohen Hügel zu erklimmen. Die Basilika ist wohl einer der schönsten Orte Paris‘, denn von dem Hügel Montmartre lässt sich die gesamte Stadt, mit ihrer Vielzahl an Sehenswürdigkeiten überblicken. Der beste Moment um die Sacré-Cœur in ihrer vollen Schönheit zu erkennen sind die frühen Morgenstunden, kurz vor dem Sonnenaufgang und spät in der Nacht. Zu diesen Zeiten ist der Besucherandrang auf Montmatre nicht so groß und die 85m hohe, weiße Basilika am besten zu betrachten.
Es lohnt sich die Besichtigung der Sacré-Cœur mit einem Spaziergang durch das frühere Künstlerviertel Montmatre zu verbinden. Hier gibt es eine Menge gemütlicher Kaffeestuben, Bars und viele, kleine Kunstläden zu bestaunen. Hier erleben Sie den Flair Frankreichs. [...mehr]
Der Europapalast in Straßburg gehört zu den ältesten Gebäuden im Zusammenhang mit der Europäischen Union. Erbaut wurde der Europapalast nach Plänen des französischen Architekten Henry Bernard.
Der Europapalast befindet sich in unmittelbarer Nähe zum heutigen Europäischen Parlament in Straßburg/ Frankreich. Auf Grund seiner eher massiven und regelmäßigen Fassadenstruktur gilt der Europapalast als „Klotz“. Das Gebäude ist quadratisch aufgebaut (106 Meter breit, 38 Meter hoch) und entspricht einem typischen Bau der 70er Jahre. [...mehr]
Gegründet im 10. Jahrhundert, wurde La Rochelle im Mittelalter zur größten Hafenstadt am Atlantik ausgebaut. Während der Zeit der Religionskriege war La Rochelle eine Hochburg des Protestantismus und musste zwei lange Belagerungszeiten über sich ergehen lassen.
Viele Relikte aus der über tausendjährigen Geschichte von La Rochelle befinden sich auch noch heute in der Hafenstadt. Der maritime Charakter der Stadt läd ein, sich vom Stadtzentrum aus die vier Häfen etwas genauer anzuschauen: den Alten Hafen, den Yachthafen, den Handelshafen und den Fischerhafen. La Rochelle gehört damit zu den national und international bedeutensden Wassersportstätten. [...mehr]
In der beschaulichen Stadt Pons im Südwesten Frankreichs findet sich einer der am besten erhaltenen Donjons Europas. Dieser imposante Burgturm ist ein hervorragendes Zeugnis romanischer Baukunst.
Der Donjon von Pons – die Architektur
Ein Donjon ist in der Architektur allgemein ein Turm, meist zugehörig zu einer Burg. Im Gegensatz zum Bergfried im deutschen Raum ist der Donjon jedoch bewohnt, meist sogar vom Burgherren selbst. Daher leitet sich auch die Bezeichnung Donjon ab.
Der Donjon von Pons zeichnet sich nun in erster Linie durch seine massive Konstruktion aus. Die Grundfläche ist rechteckig und die über vier Meter dicken Wände des Turmes ziehen sich 30 Meter in die Höhe. Der frei stehende Donjon von Pons diente Verteidigungszwecken, zuallererst gegenüber dem Schloss von Pons. Diese Wehrfunktion wird in der Architektur ganz deutlich: Bereits im Mittelalter wurden viele Fenster der Anlage wieder zugemauert, um das Bauwerk noch massiver und gewaltiger wirken zu lassen. [...mehr]
Steht man vor dem Liefrauenmünster im Straßburg, dem Wahrzeichen des Elsass, fühlt man sich schnell in eine längst vergangene Zeit zurück versetzt- der aufwärtsstrebende Bau verweist sogleich auf den Stil der Gotik. Bereits der erste Blick lässt die Bedeutung des Straßburger Münsters erahnen. Und dieser Eindruck trügt nicht. Das römisch-katholische Gotteshaus ist gleich in doppelter Hinsicht einzigartig: Es zählt zu den bedeutendsten Kathedralen der europäischen Architekturgeschichte und ist zudem eines der größten Sandsteinbauten der Welt.
Das Liebfrauenmünster wurde 1176 bis 1439 erbaut. Es ist zunächst im romanischen und später im gotischen Stil gefertigt worden. Noch immer sind Elemente beider architektonischen Strömungen erkennbar. Während der Ostbau vor allem Anzeichen der Romanik birgt, ist der Westbau von der Gotik geprägt. Doch die Kathedrale war noch viel mehr Einflüssen ausgesetzt, so entstand beispielsweise erst im 16. Jahrhundert mit dem Laurentiusportal eines der fünf Portale, welche als künstlerische Höhepunkte der Kirche gehandelt werden. Es entstand somit als Werk der Renaissance.
Das Gebäude ist heute 110 Meter lang. Die Fassade erreicht eine Höhe von 66 Metern. Der Nordturm allerdings ist ganze 142 Meter hoch. Ihm ist es zu verdanken, dass der Straßburger Münster fast 250 Jahre lang, nämlich von 1625 bis 1874, den Titel des höchsten Gebäudes der Welt innehatte.
Ein Highlight des Münsters ist die astronomische Uhr, welche sich im südlichen Querschiff des Liebfrauenmünsters befindet und Erd-, Mond- und etliche Planetenbahnen anzeigt. Der Vorläufer dieser Uhr wurde von einem Mathematiker namens Conrad Dasypodius erdacht und von Josias und Isaak Habrecht im Jahre 1574 erschaffen. Sie lief ganze 215 Jahre lang. Nachdem sie anschließend etwa 50 Jahre stillgestanden hatte, folgte eine Zeit der Planung. Im Jahre 1842 wurde dann ein neues Modell geschaffen, welches auf Jean-Baptiste Schwilgué (s. hier) zurückgeht. Lediglich Uhrgehäuse und wenige Porträts erinnern noch an die vorangegangene Uhr.
1996 wurde eine neue Sehenswürdigkeit in Paris eröffnet: Das neue Gebäude der Nationalbibliothek Frankreichs. Erinnernd an den Initiator des Baus, dem ehemaligen Staatspräsidenten François Mitterand, trägt sie seinen Namen.
Bereits 1988 kündigte der ehemalige Präsident Frankreichs, François Mitterand, den Bau eines neuen Gebäudes der Bibliothèque nationale de France an, doch sollte es noch acht Jahre dauern, bis die 60.000 Quadratmeter große Anlage eröffnete. Grundstein wurde bereits 1990 gelegt, doch aufgrund von Fehlplanungen verzögerte sich der Bau der Nationalbibliothek, so dass das neue Gebäude erst 1996 fertiggestellt werden konnte. [...mehr]













