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Die Dresdner Frauenkirche ist für die Menschen ihrer Stadt ein Symbol des Durchhaltevermögens und des Zusammenhaltes. Nach ihrer Zerstörung kämpfte eine ganze Region für ihren Wiederaufbau und heute ist sie schöner denn je.
Die evangelisch-lutherische Kirche in Dresden wurde während des Barockzeitalters gebaut und gilt als die architektonisch imposanteste Kirche in ganz Europa und sucht auch hier in Deutschland seines gleichen.
Ihr Vorgänger, die Marienkirche, wurde irgendwann zu klein und so begann George Bähr im Jahre 1722 einen Neubau zu planen. Im Jahre 1726 legte man den Grundstein und schon im Jahre 1734 feierte die Dresdner Frauenkirche ihre Eröffnung. In diesem Jahr war allerdings nur der Innenraum ausgestattet. Wichtige Details, die das Gebäude heute ausmachen, fehlten noch. Der pompöse Altar, die Silbermannorgel und “die steinernde Glocke” mussten noch fertiggestellt werden. [...mehr]
Wenn man das Schloss zum ersten Mal sieht, glaubt man eine geheimnisvolle Pforte in ein Märchenland geöffnet zu haben. Und Märchenhaft ist es zweifelsohne.
Es ist das Schloss, das der sagenumwobene König von Bayern Ludwig der Zweite, erbauen ließ. Es ist vermutlich das bekannteste Schloss Deutschlands, wenn nicht sogar der ganzen Welt. Zumindest ist es der Touristenmagnet schlechthin, weil es einfach sehenswert ist.
Als Vorbild galt damals die Wartburg, die hat es aber bei weitem übertroffen. Erbaut wurde Neuschwanstein auf den entfernten Ruinen der Burg Hohenschwangau. Inspiriert wurde der Bauherr damals aber auch von der maurischen Baukunst und von den deutschen Sagen, die auch von Wagner aufgenommen wurden. Passend zum Allgäu, wo das idyllische Schloss Neuschwanstein seine Heimat gefunden hat, hat man sich stilistisch arangiert.
Die Architekten waren Eduard Riedel und Christian Jank. Es war der vermutlich letzte Auftrag des Märchen-Königs, das er vor seinem Tod 1886 bestellte. Das Schloss wurde binnen 17 Jahren gebaut und der König verbrachte hier das letzte halbe Jahr seines Lebens.
Einige Details aus den ursprünglichen Plänen der Architekten wurden aber nie umgesetzt. Darunter der “Maurische Saal” oder der Burggarten mit Brunnen. Insgesamt wurden über 2.000 Tonnen Sandstein und Marmor dort verbaut, was ein enormer Aufwand - nicht nur damals - bedeutete.
Das Innere des Schlosses hatte mich damals enttäuscht, als ich es als Kind gesehen hab. Denn es sieht für den Laien aus, wie ein ganz gewöhnliches Schloss, das mit mit der äußeren Pracht mithalten konnte. Allerdings ist dort neuromantische Innenarchtitektur vom Feinsten zu begutachten. Es gibt sogar einen hausinternen Wasserfall in einem der Räume.
Sogar ein Speise-Aufzug wurde damals für den König eingerichtet. Darüberhinaus gab es eine Heizung und Klingeln, um nach den Dienstboten zu schicken. Ebenfalls up-to-date für die damalige Zeit war eine Toilette mit automatischer Spülung. Auch die Brücke ist von imposanter Bauart.
Anderen Teile des Schlosses sind neogotisch gehalten, wie zum Beispiel das Schlafzimmer mit den Schnitzerei-Verzierten Bett.
Für den Märchenprinz war das Märchenschloss, aber eher ein Alptraum. Denn er wurde hier verhaftet und während seines Aufenthaltes dort zuvor sogar entmündigt. [...mehr]
Berlin ist eine faszinierende Stadt, in der Vergangenheit und Moderne auf wunderbare Weise zusammen treffen. Ob Alexanderplatz, Potsdamer Platz, Reichstag, Dom oder jetzt die O2 World – die Kontraste könnten kaum weitreichender sein.
Mit der O2 World hat Berlin nun eine Multifunktionshalle erhalten, die sich schon in den ersten Wochen zum neuen Zentrum des kulturellen und sportlichen Lebens in der Metropole entwickelt hat. Als Heimstätte von den Eisbären Berlin und Alba Berlin, immerhin mehrfache Titelträger, tragen ihre Heimspiele hier aus. Zudem gastieren die Füchse Berlin sowie andere Sportarten von Fall zu Fall in der Arena.
Aber auch die Musikbranche scheint ein Faible für die O2 World entwickelt zu haben, denn Stars wie Alicia Keys, Elton John, die Toten Hosen oder Ich + Ich zieht es in die neue Arena am Ostbahnhof. Für solche Großereignisse nehmen zahlreiche Fans eine lange Reise nach Berlin in Kauf. [...mehr]
Der Kölner Dom – Die zweithöchste Kirche Deutschlands und die drittgrößte der ganzen Welt ist das Wahrzeichen der Rhein-Metropole Köln. Seine Berühmtheit verdankt er nicht seiner Größe, wie gerne vermutet wird, sondern seiner hochgotischen Bauweise. Jedes Jahr besuchen Millionen Menschen den Kölner Dom, an einem Tag sind es sogar bis zu 20.000 Menschen.
Schon in der spätrömischen Zeit versammelten sich Christen auf dem Platz wo heute der Dom steht. Im Jahre 870 starteten die Bauarbeiten zum heutigen Meisterwerk. Die Gebeine der Heiligen drei Könige wurden im Jahre 1164 vom Kölner Erzbischof von Dassel an den Rhein gebracht. Dieser war sich der Bedeutung, seiner im Krieg erbeuteten Relikte bewusst und ließ einen prachtvollen Schrein bauen. Innerhalb von 50 Jahren arbeiteten Goldschmiede an einem der größten und prunkvollsten Sarkophage.
Im Jahre 1248 brannte der alte Dom nieder. Danach begann man einen neuen nach französischem Vorbild im gotischen Stil zu bauen. Im 14. Jahrhundert konnte man große Fortschritte erkennen und bis zum Jahre 1530 wurden immer mehr Bestände aus dem alten Dom in den neuen gebracht. In den darauffolgenden Jahren musste der Bau aufgrund von Geldmangel und geringem Interesse an gotischer Bauweise unterbrochen werden. [...mehr]
Die Marienkirche von Zwickau (auch St. Marien Kirche oder Zwickauer Dom genannt) bildet den zentralen Spot der Stadt und stellt ein sakrales Baudenkmal von großer Wichtigkeit dar. Der Grundstein des Baus wurde im Jahr 1180 gelegt. Anschließend folgte allerdings ein Umbau: Zwischen 1453 und 1563 verfolgte man die Absicht, die einst romanische Saalkirche zu einer dreischriftigen Hallenkirche im spätgotischen Stil umzufunktionieren.
Der 87 Meter hohe Kirchturm prägt nach wie vor das Stadtbild der sächsischen Stadt. Dieser barocke Kirchturm aus dem Jahr 1672 ersetzte den ursprünglichen Turmaufsatz, der durch einen Blitzeinschlag enormst beschädigt worden war. Ebenfalls bemerkenswert ist, dass sich gegenüber der Kirche St. Marien die Priesterhäuser befinden, die Schätzungen zufolge die ältesten städtischen Wohnbauten Ostdeutschlands darstellen. [...mehr]
Die Burg liegt, wie es die Überschrift verrät, 15 Kilometer westlich der Stadt Göttingen im gleichnamigen Landkreis. Einst war das Gemäuer in Adelebsen eine Burg, wurde aber später in ein Schloss umgewandelt. Auch heute befindet sie sich noch einem ausgesprochen guten Zustand.
Das Dorf Adelebsen wurde im Jahr 990 noch unter dem Namen Ethelleveshusen zum ersten Mal urkundlich erwähnt. Der das Dorf überragende Sandsteinhügel war gerade zu prädisziniert das Fundament einer Burganlage zu bilden. Sie Bauarbeiten an der Burganlage wurde nach zahlreichen Bauperioden im 14. Jahrhundert abgeschlossen. [...mehr]
Der Fernsehturm in Berlin ist eins der Wahrzeichen der deutschen Hauptstadt. Neben dem Brandenburger Tor, Reichstag und Gold-Else trägt er seinen Teil zur unverwechselbaren Skyline von Berlin bei.
Nach 4 Jahren Bauzeit wurde der Turm am 3. Oktober 1969 in der DDR in Betrieb genommen. Seitdem sendet er. Früher Radio, heutzutage Radio und Digitales Fernsehen. Gebaut wurde der Turm am Alexanderplatz.
Die Höhe an der Antennenspitze des Turms beträgt 368,03 Meter. Die Antenne ist 118 Meter lang. Das Aussichtscafé im Innern der Kugel befindet sich auf einer Höhe von ca. 207 Metern. Die 4800 Tonnen der Kugel lasten auf dem Stützgewicht von 26.000 Tonnen des Betonschaftes. Trotz dieser beeindruckenden Maße verankert das Fundament den Turm “nur” 5 Meter tief in den Boden.
Für Touristen interessant: Die atheistische SED ließ den Turm bauen und fühlte sich nachher von der Sonnenreflexion in Form eines Kreuzes, die bei gutem Wetter auf der Kugel auftritt, persönlich beleidigt. Die Berliner nennen das Kreuz seitdem “Die Rache des Papstes”.
Der Fernsehturm dient Berlinern als Orientierungspunkt, Treffpunkt und Wahrzeichen. Ein Gebäude, auf dass es sich stolz sein lässt!
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Leuchttürme haben irgendwie ihren eigenen Charme. Jene drei, die sich am Kap Arkona befinden, gehören ohne Zweifel mit ihren architektonischen Besonderheiten zu den schönsten ihrer Art. Jeder von ihnen besitzt eine andere Bauweise und somit einen ganz eigenen Charakter. Für viele Menschen sind sie auch der Grund zum Kap zu reisen, trotz der Tatsache, dass es sich hier um den nördlichsten Punkt der Insel Rügen handelt.
Schinkelturm
Der Schinkelturm am Kap Arkona entspricht nicht unbedingt dem klassischen Bild eines Leuchtturmes. Da er sich unmittelbar neben seinem größeren Bruder befindet, wirkt er etwas gedrungen und verloren, dabei stellt er gerade eine Besonderheit da. Wie der Name bereits verrät, ist er ein Produkt des großen preußischen Architekten Karl Friedrich Schinkel, der sich unter anderem für Bauwerke wie die Neue Wache oder das Schauspielhaus in Berlin verantwortlich zeigt. Der Leuchtturm wurde in typischer Backsteinbauweise errichtet, wobei er in seiner Formgebung etwas Besonderes darstellt. Quadratisch, stufenförmig sich minimal nach oben verschlankend, ist er der Blickfänger am Kap. Obwohl er mittlerweile mehr als 170 Jahre auf dem Buckel hat, wirkt er wesentlicher moderner als sein Nebenmann.
Peilturm
Der Peilturm am Kap Arkona stammt aus dem Jahr 1927 und diente zunächst als Seefunkfeuer. Leider wurde seine technische Ausrüstung in den Wirren des 2. Weltkrieges zerstört, weshalb sich seit ein paar Jahren eine beeindruckende Bernsteinsammlung in seinem Inneren befindet.
Generell kann man sich im Alten Turm dank einer Ausstellung umfassend über die Seenavigation und Seerettung informieren. Wer zudem eine besondere Location für das Heiraten sucht, kann hier ebenfalls fündig werden.Wunderbar ist es auch an der Küste entlang zu spazieren. Zwar besitzt sie nicht die Einzigartigkeit der Kreidefelsen, ist aber trotzdem wunderschön.
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Nach der Zestörung der Abtei Cluny ist der Kaiser- und Mariendom zu Speyer die größte, fast vollstänig erhaltene romanische Kirche weltweit. Seit dem Jahr 1981 findet man den Namen auch auf der Liste der UNSESCO wieder. Grund genug, dieses Bauwerk mal etwas genauer unter die Lupe zu nehmen.
Gebäude fällt dem Betrachter aufgrund seiner langgezogenen sofort ins Auge. Die Gesamtlänge beträgt insgesamt 134 Meter. Der Speyerer Dom ist darüber hinaus an der Ost- und Westseite mit jeweils zwei Türmen, die unterschiedlich hoch sind, bestückt: Die Osttürme messen eine Höhe von 71,20 Meter wohingegen die Westtürme “nur” 65,60 hoch sind. [...mehr]
Von internationalen Superlativen wie dem Taipei 101 zu regionaleren Sehenswürdigkeiten: Der Maintower befindet sich – wie soll es anders sein – in der Innenstadt Frankfurts am Main und belegt mit 200 Metern (mit Antenne sind es 240 Meter) den vierten Platz in der Rangliste der höchsten Gebäude Frankfurts.
Auf fünf Untergeschosse folgen 56 Obergeschosse, die unter anderem zwei für Besucher begehbare Aussichtsplattformen beherbergen. Diese beiden Aussichtsplattformen befinden sich in einer Höhe von 198 Metern und stellen die einzigen öffentlich zugänglichen in Frankfurt am Main dar. Hierfür wird jedoch eine Gebühr fällig. Darüber hinaus beinhaltet der Maintower in 187 Metern Höhe eine Bar beziehungsweise ein Restaurant mit Seltenheitswert - gestaltet von Bernd Mey - im 53. Stock. In solch einer Atmosphäre sollten Sie nur speisen wenn Sie absolut schwindelfrei sind ;-). [...mehr]










