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In diesem besonderen Kabinett finden Skulpturen und Raritäten unterschiedlichster Art zusammen. Moderne Künstler und Künstlerinnen treffen auf das Ambiente der früheren Fürsten- und Patrizierhäuser des 15./16. Jahrhunderts. Aber auch antike Stücke fanden ihren Weg in die Galerie und versuchen den ‘Makrokosmos im Mikrokosmos’ greifbar zu machen.
Die Ausstellungen im Skulpturen-Kabinett Sölden konzentrieren sich ausschließlich auf Skulpturen, Plastiken und Installationen. Junge Künstler wie der gelernte Bildhauer B. Eimo Cremer bekommen hier ein Sprachrohr und eine Möglichkeit ihre Kunst zu zeigen. der aus Deutschland stammende Cremer zum Beispiel vertritt eine ganz bestimmt Nische der modernen Kunst.
Er erschafft zum Teil gigantische Bauwerke und Plastiken, welche nach getaner Arbeit und angemessener Zeit ganz einfach wieder abgebaut und wirtschaftlich verwertet werden. Frei nach dem Motto ‘Kunst kostet nichts und belastet keinen‘ geht er gegen das Überangebot an Kunst vor und stellt gerne im Freien aus ohne ein Museum zu belasten.
Im Skulpturen-Kabinett Sölden bei Freiburg
Genau für diese spezielle und nicht alltägliche Art der jungen Kunst findet man im Skulpturen-Kabinett Sölden in Freiburg. Das Kabinett vermittelt auch Besuche in den Ateliers der Künstler, unterstützt bei Präsentationen und organisiert Projekte unterschiedlicher Art. Außerdem versuchen die Betreiber dieses Kleinod der Freiburger Kunstszene über sämtliche Medien verfügbar zu machen. So können sich Kunstliebhaber und interessierte Besucher über das mediale Bildhauerzentrum in Sölden via Internet über die Werke der zur Zeit vertretenden Künstlerinnen und Künstler informieren. Relevante Informationen werden hier archiviert und so gehen auch vergangene Ausstellungen und deren Künstler nicht im schnelllebigen Medienzeitalter unter. [...mehr]
Wer dem Berliner Hauptbahnhof bereits einen Besuch abgestattet hat weiß, dass er architektonisch einzigartig ist. Er ist etwas so Besonderes, dass die Bahn einstündige Führungen anbieten und auf diese Weise zusätzliches Geld verdienen kann. Insbesondere die Glasdachkonstruktion und die gitterähnliche Fassade finden viele Bewunderer. Doch der Hauptbahnhof Berlins ist zudem ein wichtiger Verkehrsknotenpunkt, ein Einkaufszentrum und der größte Turmbahnhof Europas.
Der Berliner Hauptbahnhof ist ein Entwurf des Architekten Meinhard von Gerkan. Es ist ein sehr modernes Gebäude, welches erst am 26. Mai 2006 seine Pforten öffnete. Seine Bedeutung wird bereits dadurch deutlich, dass er nur ein Jahr nach seiner Eröffnung durch den Verband „Allianz pro Schiene“ (s. hier) mit dem Titel „Bahnhof des Jahres“ ausgezeichnet wurde.
Nicht umsonst wurde das Design des Berliner Hauptbahnhofs zudem im Jahre 2008 im Zuge des Brunel-Awards geehrt. Im Berliner Hauptbahnhof liegen die insgesamt 14 Gleise auf zwei Stockwerken verteilt. Sowohl S-Bahnen als auch Regional und Fernzüge können so im Minutentakt den Bahnhof ansteuern ohne sich gegenseitig zu tangieren. Das umfangreiche U-Bahnnetz der Stadt ist allerdings noch nicht an den wichtigsten Eisenbahnknotenpunkt angeschlossen. Der Bahnhof verfügt allerdings bereits über U-Bahngleise. In nächster Zeit soll der Hauptbahnhof zunächst in eine kleine Linie integriert werden, welche voraussichtlich aus wenigen Stationen bestehen wird. In etwa zehn Jahren soll der Hauptbahnhof jedoch vollständig in eine der großen Linien (U5) eingegliedert werden. Bis in drei Jahren ist zudem geplant drei Straßenbahnlinien in Richtung Hauptbahnhof zu erweitern, um für eine angemessene Mobilität der Reisenden zu sorgen.
Im Inneren des Bahnhofs findet man derzeit etwa 80 Geschäfte bzw. Gastronomiebetriebe. Es ist demnach nicht von der Hand zu weisen, dass der Berliner Hauptbahnhof auch als Einkaufszentrum fungiert, welches insbesondere durch seine Öffnungszeiten überzeugt, denn hier öffnen alle Läden täglich von acht bis 22 Uhr.
Der Berliner Hauptbahnhof hat allerdings nicht nur Bewunderer. Kritiker bemängeln u.a. seinen finanziellen Aufwand, die Größe, seine Lage und die Auswirkungen auf andere Bahnhöfe. Dass beispielsweise der Bahnhof Zoo durch die Inbetriebnahme des Hauptbahnhofs an Bedeutung verlor, wurde ungern gesehen und auch, dass das Gebäude des Lehrter Stadtbahnhofs für den Bau abgerissen werden musste, obwohl dieses unter Denkmalschutz stand, wurde mehrfach kritisiert. [...mehr]
Frankfurt am Main ist eine moderne Stadt. Sie ist vor allem für ihre Skyline bekannt, denn Frankfurt besitzt als Finanzzentrum viele imposante Wolkenkratzer. Doch natürlich sind in der fünfgrößten Stadt Deutschlands auch Spuren vergangener Zeiten zu finden. Die Liebfrauenkirche, in der Altstadt Frankfurts gelegen und im gotischen Stil errichtet, ist ohne Frage älteren Jahrgangs und übernimmt trotz allem eine wichtige Funktion in der fortschrittlichen Stadt.
Die Bauphase der Liebfrauenkirche in Frankfurt erstreckte sich über zwei Jahrhunderte. Die Geschichte des heute sowohl als Kloster, als auch als Gemeindekirche fungierenden katholischen Gotteshauses, begann bereits im Jahre 1318. In diesem Jahr stiftete ein Patrizier namens Wigel von Wanebach der Stadt eine Kapelle. Seine Frau veranlasste eine Erweiterung besagter Kapelle und ist für deren Namen verantwortlich. Damals nannte man die neue Stiftskirche „Zu Unserer Lieben Frau“. Im 15. und 16. Jahrhundert kam es zu zahlreichen Vergrößerungen und Umgestaltungen. Die Säkularisation im Jahre 1803 war für die Liebfrauenkirche äußerst folgenreich. Die Kirche ging in den Besitz der Stadt über. Frankfurt hatte von nun an für die Kirche zu sorgen. Die Kapuziner übernahmen die Betreuung der Gläubigen im Jahre 1923. Der zweite Weltkrieg hinterließ hier allerdings große Spuren. Im März des Jahres 1944, fiel die Liebfrauenkirche einem Luftangriff zum Opfer. Die Kirche konnte allerdings im Jahre 1956 wieder errichtet werden. In dieser Zeit erhielt das Gotteshaus fünf Glocken. Als Architekt der dreischiffigen gotischen Hallenkirche gilt trotz des Wiederaufbaus bis heute J. Östereicher.
Die langen Öffnungszeiten der Liebfrauenkirche lassen bereits ihre Relevanz für die Katholiken der Region erahnen. Die Kirche öffnet täglich von 5:30 bis 21 Uhr ihre Pforten.
Weitere Informationen zur Liebfrauenkirche und einige Bilder findet ihr hier, auf der Internetpräsenz der Kirche. [...mehr]
Bereits die volksmündliche Bezeichnung der Loschwitzer Brücke, welche in Dresden, der Landeshauptstadt des Freistaates Sachsen, zu finden ist, lässt erahnen, dass dieses Bauwerk etwas Besonderes ist. Nicht umsonst wurde das „Blaue Wunder“ für eine bedeutende Auszeichnung der deutschen Bundesingenieurkammer für beachtliche Arbeiten der Ingenieurbaukunst, „Historische Wahrzeichen der Ingenieurbaukunst in Deutschland“, vorgeschlagen.
Für die Elbstadt Dresden sind Brücken ohne Frage bedeutsam. Die Loschwitzer Brücke wurde zudem aus Metall gefertigt, was Ende des 19. Jahrhundert in diesem Ausmaß äußerst fortschrittlich anmutete. Fertiggestellt wurde die 280 Meter lange und 3500 Tonnen schwere Auslegerbrücke nach einer zwei Jahre währenden Bauphase, im Jahre 1893. Sie ist eine Schöpfung von Bauingenieur und Wissenschaftler Claus Koepcke und Hans Manfred Krüger. Diesen standen für den Bau ganze 2,25 Mio Goldmark zur Verfügung. Für die Farbgebung, die zusammen mit der imposanten Baukunst den Spitznamen der Brücke einbrachte, wurden zudem 57.000 DDR-Mark ausgegeben. Die Benutzung der hellblauen Brücke allerdings war bis ins Jahr 1923 kostenpflichtig, sogar für Fußgänger, sodass ein Teil der Baukosten ausgeglichen werden konnten.
Die vorrückende Industrialisierung veranlasste im Jahre 1935 einen Umbau der Loschwitzer Brücke. Kraftfahrzeuge gewannen immer mehr an Wichtigkeit, sodass die Fahrbahn erweitert werden musste. Bis 1985 führten so auch zwei Straßenbahnlinien über das Blaue Wunder. Heute werden immer wieder Diskussionen um die Brücke geführt. Um sie nach 2030 noch nutzen zu können, müssten wahrscheinlich umfassende Modernisierungsarbeiten initiiert werden. Eine Entlastung der viel genutzten Brücke wird bereits durch den Bau der voraussichtlich im Frühjahr 2011 fertiggestellten Waldschlößchenbrücke angestrebt.
Neuigkeiten hinsichtlich des so genannten Blauen Wunders findet ihr hier. [...mehr]
Der Name einer der letzten Schöpfungen des berühmten Künstlers Friedensreich Hundertwasser lautet, „Die grüne Zitadelle“ und ist ein wenig irreführend, da das bekannte Gebäude, welches in der Innenstadt Magdeburgs zu finden ist, vorwiegend in der Farbe rosa gehalten ist.
Wie alle Bauwerke, die der Phantasie Hundertwassers entsprungen sind, ist auch die grüne Zitadelle äußerst auffällig, bunt und ausgefallen. Das Gebäude wurde im Jahre 2005 fertig gestellt und steht auf einem Grundstück, welches vorher der Standort eines Plattenbaus aus DDR-Zeiten war. Die Lage des unkonventionellen Bauwerks wird oftmals kritisiert, da die Nähe zum Magdeburger Dom aus Zeiten der Gotik, auffällig ist. Befürworter allerdings schätzen gerade den starken architektonischen Kontrast, welchen die Innenstadt Magdeburgs nun zu bieten hat.
Das Bauwerk stellt das letzte Projekt des österreichischen Künstlers dar und besitzt sogar eine eigene Internetpräsenz (s. hier). Es wird von etlichen bunten Säulen geziert, während das Dach überwiegend mit Gras und Bäumen bepflanzt ist. Sogar aus einigen Teilen der Fassade wachsen Pflanzen, die so genannten „Baummieter“, was den Namen des Bauwerks erklärt. Die grüne Zitadelle hat zwei Innenhöfe, wobei einer mit einem farbenfrohen Springbrunnen ausgestattet ist. Eine weitere Besonderheit des ungewöhnlichen Gebäudes besteht darin, dass es den Mietern gestattet ist, die Bereiche um ihre Fenster herum, also einen kleinen Teil der Fassade, selbst zu gestalten.
In dem großen Gebäude befinden sich vor allem Mietwohnungen, zudem jedoch ein Kindergarten, ein Kabarett, ein Hotel und auch Restaurant, Café und viele kleine Geschäfte laden zum Verweilen ein. Hundertwasser-Fans ist es zudem möglich, mittels einer Führung, Einsicht in das Innere des Bauwerks zu bekommen. [...mehr]
Floating Homes: In Hamburg galt das Wohnen am Wasser schon immer als chic, doch der neuste Clou ist das Wohnen auf dem Wasser! Das Hamburger Architektenduo „Förster + Trabitzsch“ ermöglicht mit ihren Floating Homes dieses neue Lebensgefühl!
Während in London, Amsterdam und anderen Großstädten Hausboote zum Stadtbild gehören, konnte sich in Deutschland noch keine Hausbootkultur etablieren. Doch zusehends werden in Städten wie Berlin und Hamburg die Wasserflächen neu entdeckt und als Lebensraum in Betracht gezogen.
Das Architektenduo „Förster + Trabitzsch“ aus Hamburg konnten mit ihrem Konzept der „Floating Homes“ den Wettbewerb für modernes Leben auf dem Wasser für sich entscheiden. Dabei gleichen die Boote mehr schwimmenden Gebäuden denn Hausbooten, mit denen man von Ort zu Ort ziehen kann. [...mehr]
Am Potsdamer Platz ist das große Unterhaltungszentrum – das Sony Center – gelegen.
Sieben Gebäude umfassen den 26.000 m großen Sony Center Komplex im Herzen von Berlin. 4 Jahre lang wurde gebaggert und gebaut und im Jahr 2000 konnte der Entertainmentkomplex am Potsdamer Platz in Berlin eröffnet werden.
Kino, Essen und Shoppen in dem Sony Center Komplex am Potsdamer Platz
Ziel des Architekten Helmut Jahn sei es gewesen, einen Unterhaltungszentrum mit facettenreichen Angeboten zu schaffen. Gelungen ist dem Wahl- New Yorker die Kombination aus Unterhaltung, urbanem Wohnen und Unterhalung und Shoppen am Potsdamer Platz zu etablieren. Kinos, Events, Cafes, Casino, Shopping, die Sonyzentrale und das Filmhaus ziehen Millionen von Besucher in Ihren Bann.
Im Dreieck angeordnet, ragen die langen Skyscraper hoch in den Berliner Himmel, und sollen einen Hauch von New York am Potsdamer Platz etablieren. Gläserne Hochhaus-Riesen, gebaut aus viel Glas und Stahl, bilden einen Komplex aus insgesamt sieben Gebäuden.
Der Architekt des Sony Centers: Helmut Jahn
Das Herz des dreieckig angelegten Sony Center Ensembles bildet das ovale Forum samt seiner einzigartigen 67 Meter hohen Dachkonstruktion mit einer Spannweite von 102 Meter. An einem Zeltdach erinnert die Form und die weißen Stoffbahnen, die an den umliegenden Gebäuden befestigt sind.
Besonders anmutig in Farben und Licht-Illuminationen getaucht, wirkt die spektakuläre Dachkonstruktion im Sony Center von dem Pariser Lichtkünstler Yann Kersale, die abends ein Touristenmagnet bildet. Caen und Magenta lassen einen Sonnenuntergang künstlich in einem Lichtschauspiel aufleben, dass die veränderte Stimmung zwischen Tag und Nacht imitieren soll.
In der Europazentrale von dem Sony-Shop kann die aktuellste Unterhaltungstechnik bestaunt und erlebt werden. Das historische Esplanade Hotel mit dem berühmten Kaisersaal befindet sich in umliegender Nachbarschaft zu dem Unterhaltungskomplex am Postdamer Platz. 600 Millionen Euro wurden für das Sony Center verbaut, ein Besuch zum Shoppen am Potsdamer Platz, Essen oder einen Fim schauen, lohnt!
Das 306 Grad Panorama von dem Sony Center läßt sich unter diesem Link einsehen! [...mehr]
Weltweit einzigartig ist die Museumsinsel in Berlin. Fünf Museen entstanden ab Mitte des 19 Jahrhunderts auf der Spreeinsel im Zentrum der Stadt. Die wichtigsten Kunstwerke des 19. Jahrhunderts sind in der Alte Nationalgalerie Berlin zu sehen, die 1876 eröffnete.
Die Museumsinsel ist Ort der Kunst in Berlin. Neben dem Alten und Neuen Museum, dem Pergamon- und Bode-Museum, sowie dem Berliner Dom und dem Lustgarten, reiht sich die Alte Nationalgalerie in das von der UNESCO zum Weltkulturerbe ernannte Museumsensemble.
Imposant ist das Gebäude der Nationalgalerie Berlin mit seinen monumentalen Freitreppen allemal. Es werden verschiedene architektonische Elemente kombiniert, um die Einheit von Nation, Geschichte und Kunst zu verdeutlichen: Die Fassade und Säulen erinnern an einen Tempelbau, das prachtvolle Treppenhaus ähnelt dem eines Schlosses und die anhängende Apsis ist einer Kirche entliehen. [...mehr]
Als eines der Wahrzeichen der Hansestadt ragt der Turm der evangelischen Hauptkirche St. Michaelis 132 Meter in den Hamburger Himmel. Schon von weitem sichtbar, begrüßt die Barockkirche die Schiffe, die in den Hafen einlaufen.
Seit 1762 prägt die Architektur der Sankt Michaelis Kirche, oder des Michel, wie sie auch genannt wird, das Stadtbild von Hamburg und zählt zu den bedeutendsten Barockkirchen im Norden Deutschlands. Besonders markant ist der Turm der Kirche, der nicht aus Stein gefertigt wurde, sondern aus einer mit Kupferplatten bedeckten Stahlkonstruktion besteht.
Der Michel hat eine turbulente Geschichte hinter sich. Der erste Bau einer großen St. Michaelis Kirche an ihrem heutigen Standpunkt in der Neustadt Hamburgs begannen bereits Mitte des 17. Jahrhunderts im Dreißigjährigen Krieg. Doch ein Blitzschlag im Jahre 1850 zerstörte die Anlage vollständig.
Man ließ sich von diesem Unglück nicht unterkriegen und errichtete ein neues Gotteshaus an gleicher Stelle. Auch dieser Bau sollte nicht lange stehen: 1906 verursachten Lötarbeiten einen verheerenden Brand und die Kirche St. Michaelis wurde in zweites Mal zerstört und ein weiteres Mal im Anschluss neu aufgebaut. [...mehr]
Ganz wie auch die Kollegen aus Wolfsburg mit ihrer Autostadt präsentieren BMW ebenfalls ihre Konzerngeschichte als Erlebniswelt. Ganz neu ist dies nicht, denn das Museum wurde bereits 1973 eröffnet, doch inzwischen fügt es sich nahtlos und konzeptionshomogen in den Komplex aus Werk, Haus der Vierzylinder und BMW-Welt ein.
Seit dem 21. Juni 2008 erstrahlt das Museum in neuem Glanz, gute 30 Jahre nach seiner Erbauung hat BMW sein Museum runderneuert. Aber schon in seiner Urform war es etwas ganz besonderes.
Aus der Luft sieht man nur das Logo, denn auf dem Dach trägt der Rundbau das BMW-Emblem. Doch steht man davor, erkennt man, dass sowohl das Vierzylinder-Haus als auch der Museumsbau miteinander harmonieren. Und dies kommt nicht von ungefähr, sind doch beide Häuser von dem Wiener Architekten Prof. Dr. Karl Schwanzer erdacht worden.
Und beide Bauten für sich sind schon ungewöhnlich. Das Hochhaus ist Stockwerk für Stockwerk am Boden erbaubt worden. Die Einzelnen Segmente wurden anschließend aneinander gehängt. So wie der “Vierzylinder” gewissermaßen ein Hängehaus ist, so gleicht der Museumsbau einer selbsttragenden Karosserie. [...mehr]











