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Das Hotel Adlon hat die turbulentesten Zeiten in Berlin miterlebt - und nicht immer unbeschädigt überstanden. Das Luxushotel rühmt sich als erste Adresse für Promis und Adel in der Hauptstadt, und ist vom Pariser Platz nicht wegzudenken.
Der Hauptgrund für die Popularität des 1907 erbauten Hotel Adlon ist sicherlich seine perfekte Lage mit Blick auf das Brandenburger Tor. Streng genommen handelt es sich heutzutage um ein komplett anderes Gebäude als zu Beginn des 20. Jahrhunderts, da das Haus während der letzten Kriegstage aus ungeklärten Gründen ausbrannte und in den Neunziger Jahren komplett neu errichtet wurde. Der Neubau gleicht seinem Vorgänger allerdings wie ein Ei dem anderen.
Hotel Adlon - Ein Haus mit turbulenter Historie
Um die Jahrhundertwende kamen Luxushotels in Europa in Mode. Die Oberschicht und der Adel liebten es, sich in prunkvollem Ambiente mit weltmännischer Atmosphäre zu tummeln. Unter Mitwirkung von [...mehr]
Die Blaue Moschee in Istanbul gehört du den Wahrzeichen der Stadt am Bosporus, der Schnittstelle zwischen Orient und Okzident. Die Blaue Moschee wurde 1616 fertig gestellt und gehört zum Hauptwerk der osmanischen Architektur.
Als Blaue Moschee ist Istanbuls beeindruckendstes Gotteshaus nur den Europäern bekannt, ihr korrekter Name lautet Sultan-Ahmed-Moschee (Sultanahmet Camii). In der Türkei hat die Moschee ihren Namen nach dem Auftraggeber. Sultan Ahmed I. ordnete 1609 den Bau an, fertig gestellt wurde die Moschee schließlich ein Jahr vor seinem Tod, im Jahre 1616.
Die Blaue Moschee hat sechs Minarette
Die Blaue Moschee befindet sich direkt gegenüber der Hagia Sophia, am Hippodrom in Istanbul. Die überragenden blauen Farbtöne der Kacheln (Fayancen) haben der Moschee in Deutschland ihren Namen verliehen. Besonders auffällig an dem Gotteshaus sind ihre sechs Minarette, die kühn und schlank in den Himmel ragen. Während der Arbeiten in Istanbul ließ Sultan Ahmed I. an der Moschee in Mekka ein weiteres Minarret anbauen, um ihre Einzigartigkeit und herausgehobene Stellung nicht zu untergraben. Mekka gilt als heiligste Stadt für alle Muslime, den Gang nach Mekka sollte deswegen jeder Muslime einmal im Leben angetreten haben.
Das beeindruckende Innenleben der Blauen Moschee
Im Innenbereich der Blauen Moschee fallen dem Besucher sofort die blauen Kacheln (Fayancen) an den Wänden auf. Sie sind reichhaltig geschmückt mit Ornamenten, traditionellen Pflanzenmotiven wie Lilien, Nelken, Tulpen, Rosen und Zypressen sowie weiteren osmanischen Motiven in den Farben Rot und Grün. [...mehr]
Schon Kaiserin Sissi von Österreich und Siegmund Freud hatten ihrer Zeit eine Stammadresse, wenn sie nach München kamen: Der Bayerische Hof am Promenadeplatz. Das gigantische Luxushotel mit Gründerstil Fassade hat seinen Gästen heute viel mehr als erstklassigen Service zu bieten: Mehrere Restaurants, Bars, ein Theater und eine wunderschöne Spa Landschaft machen die Hotelanlage zu einem unvergleichbaren Erlebnis.
Bayerischer Hof – Hotel der Superlative
Der Bayerische Hof in München zählt nicht nur zu einer der erstklassigen Adressen, wenn man in der Landeshauptstadt gastiert, er gehört auf vielen Touristenrouten durch die Stadt zu einem der Denkmäler schlechthin.
Im Jahre 1841 von Friedrich von Gärtner erbaut, umfasste das pompöse Gebäude bereits 100 Zimmer und zwei Ballsäle, in denen Opernstars wie Enrico Caruso Auftritte hatten. Nach dem Verkauf und einem Umbau mit neuer Fassade im Gründerzeit-Stil galt das Gebäude 1924 als größtes Hotel in Europa. Nach dem Wiederaufau nach dem zweiten Weltkrieg wurde das gegenüber gelegene Palais Monteglas dazu erworben.
Heute verfügt die erstklassige Hotelanlage über 350 Zimmer, 60 Suiten, 40 Tagungsräume, 5 Restaurants, einem sich auf dem Dachgarten befindenden Frühstücksraum und 6 Bars.
Da der Bayerische Hof noch immer vor allem namenhaften und prominenten Gästen einen komfortablen Unterschlupf bietet, wurde der komplette siebte Stock zu einem VIP-Trakt umgebaut, in dem die Sicherheitsmaßnahmen verschärft sind und Service und Diskretion besonders groß geschrieben werden. [...mehr]
Geprägt durch die Epoche der Romantik und den auslaufenden Klassizismus, hatte der Historismus im 18. bis 19. Jahrhunderts seine Hochphase in Deutschland. Neogotische Elemente wurden mit phantasievollen Elementen aus allen architektonischen Stilrichtungen gemischt. Zwei besonders schöne Beispiele sind die Schlösser Stolzensfels und Neuschwanstein.
Romantischer Historismus: Schloss Stolzenfels am Rhein
Bauwerke der Romantik lassen sich nicht deutlich von anderen Epochen oder Stilrichtungen abgrenzen, doch gibt es sehr wohl bestimmte Merkmale, an denen man den Einfluss der Romantik als Geisteshaltung und kulturgeschichtliche Epoche auf die Architektur erkennen kann.
Die Natur wird aufgewertet und mystisch verklärt, man lehnt die Vernunft und klare Regeln rigoros ab und zitiert in der Architektur vergangene Stilrichtungen und Bauweisen z.B. aus dem Mittelalter.
So entstand auch das Schloss Stolzensfels in Koblenz, das in der wunderschönene und verwunschen wirkenden Natur am Rhein gelegen viele Elemente der Neogotik aufweist. Ab 1826 ließ Friedrich Wilhelm IV. An Stelle der alten Burg Stolzenfels ein Schloss als Sommerresidenz errichten. Typisch für den romantischen Historismus ist die Handschrift Karl Friedrich Schinkels, der zusammen mit Johann Claudius von Lassaulx an dem wunderschönen Gebäude wirkte. Für die bezaubernden und romantischen Gartenanlagen war der Architekt Peter Joseph Lenné verantwortlich. [...mehr]
Die Festung Kufstein liegt in Tirol und gilt als das Wahrzeichen der Bezirkshauptstadt Kufstein. Die wirklich imposante mittelalterlich Festungsanlage lässt die Geschichte der Vergangenheit noch erahnen. Zu Übersehen ist sie auch nicht. Denn sie befindet sich auf dem Festungsberg, welcher oberhalb der Stadt liegt.
Man sagt die Festung Kufstein sei ein bedeutendes Juwel in Tirol. Literarische Quellen der Festung lassen sich ertsmals aus dem Jahre 1205 finden. Zu dieser Zeit ist die Festung in Besitz der Bischöfe von Regensburg. Im Besitz der der Stadt Kufstein ist sie jedoch erst seit 1924. Heute gilt sie als touristische Attraktion. Die gesamte Anlage wurde seit 1996 an die Top-City-Kufstein GmbH verpachtet.
Die Karlskirche in Wien gehört zu den schönsten Sehenswürdigkeiten Wiens. Die römisch-katholische Pfarrkirche befindet sich im 4. Wiener Gemeindebezirk Wieden. Nördlich der Alpen zählt sie zu einer der bedeutendsten barocken Kirchenbauten.
Die Karlskirche ist ein Wahrzeichen Wiens. Das Besondere hier sind die zwei flankierenden Reliefsäulen und die Kuppel. Diese Kirche in altem Schick bietet ein schönes Konstrastbild zu den Gebäuden der Technischen Universität. Ein Ausflug dorthin lohnt sich in jedem Fall.
Der Limes wurde von den Römern als Grenzwall errichtet und stellt die Grenze zwischen dem Römischen Reich und den germanischen Stammesverbänden dar. Diese Befestigungsanlage durchzog vor fast 2000 Jahren den gesamten südwestlichen Teil Deutschlands.
Der etwa 550 Kilometer lange Grenzwall verlief durch die heutigen Bundesländer Rheinland-Pfalz, Hessen, Baden-Württemberg und Bayern und ist somit das längste Bodendenkmal der Welt nach der Chinesischen Mauer, und der Hadrianswall in Großbritannien.
Der Limes war weniger eine Abwehranlage, welche vor ernsthaften Angriffen schützen sollte, denn viel mehr eine Überwachungsanlage an den Reichsgrenzen. Neben der Funktion als militärisches Frühwarnsystem dienten der Grenzwall eher der Kontrolle. Freie Flächen an Zollstellen und Grenzübergängen wurden als Marktplätze für den Außenhandel genutzt.
Der römische Limes in Deutschland
Der bekannte Limes In Deutschland ist unter dem Namen Obergermanisch-Rätische Limes bekannt. Die Grenzanlage bestand je nach Ausbauzustand und Region aus Wall und Graben, einer Holzpalisade oder Steinmauer. Die Wachttürme wurden zuerst aus Holz errichtet und später durch Türme aus Stein ersetzt. Etwas zurückgezogen im Hinterland entstanden Kastelle für kleinere Truppenteile, welche notfalls ausrücken konnten und schnell am Grenzwall Stellung nehmen konnten. Insgesamt entstanden etwa 900 Wachttürme am deutschen Limes, sowie an die 120 Kastelle. An manchen Streckenabschnitten entlang des ehemals kilometerlangen Walls sind die Überreste der Anlagen noch gut zu erkennen. Einzelne Wachttürme, Teile von Kastellen, Holzpalisaden oder Steinmauern wurden mancherorts rekonstruiert und können nun besichtigt werden.
Projekt UNESCO Weltkulturerbe
In Zusammenarbeit arbeiteten die vier Limes-Bundesländer Baden-Württemberg, Bayern, Hessen und Rheinland-Pfalz im März 2000 an der Aufnahme des römischen Limes in die UNESCO-Liste des Weltkulturerbes. Für diesen Eintrag war eine aktuelle Zustandsbeschreibung des Denkmals nötig und so wurde der genaue Verlauf der Limes und seine heutige Erhaltung neu untersucht und mit Karten und Luft-Bildern detailliert erfasst. Am 15. Juli 2005 war es dann geschafft. Der Obergermanisch-Rätische Limes steht nun in die Welterbeliste der UNESCO. [...mehr]
Die Stadt Leipzig ist nicht nur eines der wichtigsten Wirtschaftszentren der Neuen Bundesländer und ein wichtiger Verkehrsknotenpunkt in Deutschland. Leipzig verfügt außerdem über viele historisch bedeutende Bauwerke. Eines davon ist das alte Rathaus, das auf der Ostseite des Marktes gelegen ist und den Platz optisch dominiert.
Das Alte Rathaus zählt zu den bedeutendsten Rathäusern Deutschlands. Es verfügt über zwei Etagen, besitzt ein Dach mit verschiedenen Giebeln und einen Turm. Trotz seiner Größe und Schönheit währte die Bauphase des Rathauses im Renaissancestil nur neun Monate, anno 1556/57. Der Bau des Rathauses, das zu den ältesten Rathäusern Deutschlands zählt, wurde von Hieronymus Lotter, dem damaligen Bürgermeister in die Wege geleitet. Entwürfe und letztlich die Umsetzung sind vor allem auf drei Männer zurückzuführen: Baumeister Paul Speck, Meister Paul Widemann und Ratsmaurermeister Leipzigs, Sittich Pfretzschner.
Das Alte Rathaus ist überwiegend als Rekonstruktion aus dem frühen 20. jahrhundert anzusehen, da das Gebäude im Zuge mehrerer Restaurationen von Grund auf verändert und verbessert wurde. Trotzdem gilt das Alte Rathaus heute als eines der letzten und bedeutendsten Renaissancebauwerke in Deutschland.
Der Turm des alten Rathauses in Leipzig ist insofern etwas besonderes, als dass er asymmetrische in der Gebäudefront angebracht wurde. Dies geschah, um die Fassade im Goldenen Schnitt zu teilen. Der Turm verfügt zudem über einen Balkon, der von Ratsherren genutzt wurde, um Nachrichten zu verkünden.
Seit 1905 verfügt Leipzig über das Neue Rathaus, das seither der neue Sitz der Stadtverwaltung ist. Mittels Umbauten und Renovierungen machte man das Alte Rathaus in den Jahren 1905-1909 zum Stadtgeschichtlichen Museum.
Das Innere des Gebäudes überzeugt vor allem durch einen 43×11 Meter großen Festsaal, die Ratsstube, Landschaftszimmer des Spätbarock, Schatz- und Rüstkammer und das Porträt Johann Sebastian Bachs, gemalt von Elias Gottlob Haussmann.
Das schöne Schloss Benrath liegt direkt im Stadtteil Benrath in Düsseldorf. Es zählt zu den Sehenswürdigkeiten überhaupt in Nordrhein-Westfalen. Wer Karten für das morgen bevorstehende Musikfestival dort bekommen hat darf dieses Event im Schloss nicht versäumen.
Das Schloss Benrath wurde von 1755 bis 1773 erbaut und zwar im Auftrag des Kurfürsten Karl Theodor von der Pfalz. Das Schloss steht unter Denkmalschutz. Es vereint ein Ensemble von Weihern und Kanalsystem mit Lustschloss und Jagdpark. Die Sehenswürdigkeit Düsseldorfs wurde nun auch für die Liste zur Aufnahme des UNESCO- Weltkulturerbes vorgeschlagen.
Frankfurt am Main ist hinsichtlich ihrer Größe lediglich auf Rang fünf der deutschen Städte anzusiedeln. Es gilt allerdings als Finanz-, Messe- und Dienstleistungszentrum. Zudem steht hier einer der berühmtesten Türme überhaupt. Der Europaturm nämlich, von den Einwohnern Frankfurts liebevoll „Ginnheimer Spargel“ oder gar „Ginni“ genannt, ist, betrachtet man die Höhe der eigentlichen Bausubstanz, als größtes freistehendes Gebäude Deutschlands zu sehen.
Der Europaturm ist ein Fernsehturm, dessen Räumlichkeiten überwiegend von der Telekom (s. hier) genutzt werden. Dies ist auch der Grund für die abendliche Beleuchtung in der Firmenfarbe. Der Turm leitet Sattelitensignale an Frankfurter Haushalte und Empfänger in Südhessen und unterstützt zudem durch Mobilfunk- und Richtfunkantennen die Nutzung von Funk und tragbaren Telefonen.
Die Bauphase begann im Jahre 1974 unter der Leitung des Architekten Johannes Möhrle und konnte bereits fünf Jahre später, Anno 1979, erfolgreich abgeschlossen werden. Am Boden misst der Turm einen Durchmesser von 20 Metern. Er wird nach oben hin jedoch immer schmaler und besitzt unter der Aussichtsplattform, welche sich in 227 Metern Höhe befindet, einen Umfang von elf Metern. Die Kanzel des Frankfurter Fernsehturms ist insofern etwas ganz besonderes, als dass sie die weltweit breiteste ist. Gästen bietet sie zudem einen unvergleichlichen Blick über die Umgebung. Bis vor zehn Jahren konnte man hier, über den Dächern der Stadt, tanzen- und essen gehen. Restaurant und Diskothek sind heute allerdings nicht mehr in Betrieb. Was nach der Schadstoff- und Brandstoffsanierung, welche derzeit durchgeführt wird, im Inneren der Kanzel geschieht, ist bisher unbekannt.
Vor fünf Jahren wurde bereits die Antenne gegen eine neue ausgetauscht, was den Turm insgesamt auf eine Höhe von 335 Metern brachte. Er bleibt allerdings, nach dem Berliner Fernsehturm, der zweitgrößte Fernmeldeturm Deutschlands.








