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Das Schloss Moritzburg bei Dresden ist ein Traumschloss, wie es im Buche steht. Wie im Märchen steht es da, mitten im Grünen, von wundervollen Gartenanlagen umsäumt. Es ist umgeben von glitzernden Teichen, in denen sich die anmutige Silhouette des Bauwerkes spiegelt.
Das Schloss Moritzburg erreicht man in gerade mal 20 Minuten mit dem Auto aus dem Stadtkern Dresdens. In 20 Minuten befindet man sich in einer ganz anderen Welt. Einer Welt fern ab des Großstadtrummels und der Unruhe des Alltags. Wertvolles Porzellan, kostbare Malereien und Möbelstücke zeugen von der Tafelkultur längst vergangener Zeiten. Tauchen Sie ein in die Kultur des 18. Jahrhunderts und entdecken Sie die Geheimnisse eines der schönsten Schlösser in Deutschland!
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Sie nimmt für sich den Titel in Anspruch Deutschlands einzige Dreiecksburg zu sein, und sie blickt auf eine bewegte, fast 800-jährige Geschichte zurück: Die Wewelsburg.
Bekannt ist die Wewelsburg noch heute vor allem wegen ihrer Nazi-Vergangenheit, dabei ist ihre Geschichte bedeutend älter. Bereits im 12. Jahrhundert wurde die erste Burganlage in der Nähe von Paderborn errichtet, aber auch wieder zerstört. Zweihundert Jahre später wurde sie zwischen verschiedenen Edelleuten hin- und herverpfändet, bis dann im 16. Jahrhundert zur fürstbischöflichen Nebenresidenz des Stift Paderborn wurde.
Zwischen 1603 und 1609 wurde die Wewelsburg als dreieckige Burganlage mit Ecktürmen ausgebaut. Noch im selben Jahrhundert erlebte sie verschiedene Besatzungen während des Dreißigjährigen Krieges und wurde zum krönenden Abschluss niedergebrannt. In der zweiten Hälfte des 17. Jahrhunderts begann aber auch der Wiederaufbau der Wewelsburg.
Im 19. Jahrhundert ging die Wewelsburg dann in preußischen Besitz über, der mehr oder weniger ereignislos verlief. 1924/25 erwarb der Kreis Büren die Burg und baute sie zur Jugendherberge aus. Nach Hitlers Machtergreifung jedoch interessierten sich die Nazis für die Wewelsburg und pachteten sie ab 1934 für eine Reichsmark pro Jahr. Die Burg wurde umbenannt in “SS-Schule Haus Wewelsburg”. Die Öffentlichkeit hatte keinen Zutritt mehr. In der Nazizeit nutzte Himmler vielfach die Burg und auch ein Konzentrationslager wurde hier errichtet. [...mehr]
Imposant, mächtig und schön - Die Porta Nigra ist das Wahrzeichen der Stadt Trier und das am besten erhaltene römische Stadttor in Deutschland.

Die Porta Nigra in Trier wurde 180 n.Chr. von Römern als nördliches Stadttor errichtet. Das Tor sollte vor allem Angreifer davon abhalten in die Stadt einzudringen. Erst im Mittelalter erhielt die Porta Nigra (lat. Schwarzes Tor) ihren Namen. Denn die Farbe der Porta Nigra wurde mit Zeit durch Umwelteinflüsse immer dunkler. [...mehr]
So richtig wie eine Kirche wirkt sie nicht, besonders nicht von innen. Und eigentlich denkt man auch nicht an Kirche, sondern mehr an Geschichte und Politik, wenn man über sie stolpert: Die Frankfurter Paulskirche.
Kaum ein Gebäude in Deutschland ist so eng mit deutscher Geschichte verknüpft, wie die Frankfurter Paulskirche.
1848 war das Jahr der deutschen Demokratie: Nach der deutschen Revolution wurde hier, in der Frankfurter Paulskirche, die Demokratie geboren, zumindest für einen kurzen Zeitraum. Die Paulskirche war erst 1833 geweiht worden. Sie stand auf den Resten der Barfüßerkirche, die Ende des 18. Jahrhunderts wegen Baufälligkeit abgerissen worden war.
Hier nun, in der Paulskirche Frankfurt, tagte die deutsche Nationalversammlung ein Jahr lang, bis sie bereits ein Jahr später scheiterte. Die Paulskirche Frankfurt wurde seinerzeit als Tagungsort für die Nationalversammlung gewählt, weil ihr elliptischer Zentralbau der größte und modernste Saal in Frankfurt war und sich somit als Sitzungssaal anbot.
Fast 100 Jahre später, 1944, wurde die Frankfurter Paulskirche im Zweiten Weltkrieg komplett zerstört. Bereits kurz nach Ende des Krieges wurde sie jedoch wieder aufgebaut. Die Einweihung fand am 18. Mai 1949 anlässlich der Hundertjahrfeier der Deutschen Nationalversammlung statt. Sie dient seitdem als Erinnerungsstätte für den Beginn der Demokratie in Deutschland; in ihr finden aber auch Veranstaltungen statt. So werden hier in den ehrwürdigen Hallen der Friedenspreis des Deutschen Buchhandels und der Goethepreis der Stadt Frankfurt hier verliehen.
Wer in Frankfurt zum Sightseeing unterwegs ist, sollte die Frankfurter Paulskirche nicht verpassen; sie steht in unmittelbarer Nähe zu anderen Frankfurter Sehenswürdigkeiten, wie dem Römer und dem Dom.
Paulskirche
Paulsplatz 11
60311 Frankfurt am Main
Besichtigungen
Mo-So 10-17h [...mehr]
Braunschweig wird architektonisch gemeinhin mit Heinrich dem Löwen und seiner ansehnlichen Altstadt in Verbindung gebracht. Doch auch die moderne Pop-Art-Architektur hat ihren Weg in die Stadt gefunden: Das Happy Rizzi House steht dort am Eingang zum Braunschweigerischen Magniviertel.
Der amerikanische Pop-Art-Künstler James Rizzi ist in seinen Werken bekannt für kindlich-naive Einfachheit sehr bunte, knallige Farben. Sie strahlen Fröhlichkeit, urbane Lebensfreude und Optimismus aus. Von der Kunstpresse wird er gern “Urban Primitive Artist“ genannt. Seinen Bekanntheitsgrad erhöhte der Künstler unter anderem durch die Gestaltung eines Condor-Flugzeugs, des “Rizzi Bird” oder der drei “New Beetles” von VW.
Gemeinsam mit dem Architekten Konrad Kloster gestaltete Rizzi anlässlich der Expo 2000 in Hannover das “Happy Rizzi House”, das meist nur “Rizzi-Haus” genannt wird, in Braunschweig. Ein Braunschweiger Galerist regte die Initiative an. Während des Magnifestes vom 03. bis 05. September 1999 wurde der Grundstein zu dem Pop-Art-Projekt gelegt. Die Bauzeit des aus neun verbundenen Teilbaukörpern bestehenden Hauses betrug insgesamt zwei Jahre.
Konrad Kloster sagte über den Bau: „Mit diesem Projekt wollen wir weg von der Bodenständigkeit des Bauens hin zu einer experimentellen Architektur, zur Verschmelzung von Kunst und Technik. Mit Rizzi-Motiven arbeiten zu können, die Lässigkeit und die Kunst des Pop-Art hier umzusetzen in ein Gebäude, ist schon eine geniale Herausforderung.”
Das Rizzi-Haus im Rücken der neuen Shopping-Mall “Schloss Arkaden” hat fünf Stockwerke und wird heute als Bürogebäude genutzt. Es zählt heute zu den Sehenswürdigkeiten der Stadt Braunschweig und ist mit Pop-Art-Malereien gestaltet, darunter viele wiederkehrende, fröhliche Gesichter, sowie Herzen, Augen, Sterne und Vögel.
Das Rizzi-Haus hat sogar eine eigene Website, die hier aufgerufen werden kann. [...mehr]
Im beschaulichen Paderborn in Ostwestfalen steht der Paderborner Dom, der wie kein anderes Bauwerk der Stadt die Geschichte selbiger dokumentiert.
Die Stadt Paderborn wurde urkundlich erstmals 777 erwähnt; ein Jahr zuvor wurde sie von Karl dem Großen begründet. 799 trafen sich hier Karl der Große und Papst Leo III. um die Kaiserkrönung Karls zu beschließen. Gewissermaßen wurde hier bereits der Grundstein für das bis heute geltende Vorurteil vom katholischen Paderborn gelegt, als nämlich im selben Jahr der Grundstein für den Urbau des Paderborner Dom gelegt und Paderborn zum Bistum erklärt wurde.
Der heutige Paderborner Dom ist jedoch keineswegs mit dem aus dem 8. Jahrhundert vergleichbar, denn er wurde in seiner langen Geschichte mehrfach zerstört. Im Wesentlichen stammt der heutige Bau mit seiner dreischiffigen Hallenkirche mit Querhaus und dem Paradiesportal aus dem 13. Jahrhundert. Auch der charakteristische, romanische Westturm stammt aus dieser Zeit. Er ist 93m hoch und überragt damit die Innenstadt.
Die fünf Fenster an der Seite zeigen im Gegensatz zum romanischen Turm in den feinen Steinmetzarbeiten gotische Formen, die der langen Bauzeit geschuldet sind. Jedes Fenster scheint das vorhergehende in seiner Kunstfertigkeit übertreffen zu wollen. Direkt neben dem Paderborner Dom wurde 776 die Karlsburg gebaut, nördlich von ihr liegt die ebenfalls aus der Zeit stammende Kaiserpfalz, deren Grundmauern noch heute zu besichtigen sind. [...mehr]
Hundertwasser Häuser gibt es in vielen Ländern der Welt, aber jedes ist einzigartig und ein Kunstwerk für sich. Friedensreich Hundertwasser hat unter anderem in den USA, Neuseeland, Japan, Deutschland, und in der Schweiz seinen unverkennbaren architektonischen Fingerabdruck hinterlassen.
Jedes Kind kennt Hundertwasser Häuser, denn besonders für die Kleinen wirken die organisch gestalteten, bunt verzierten Formen des österreichischen Künstlers magisch und anziehend. Hundertwasser kam erst spät über die Malerei zur Architektur - Und setzte dort seine sehr individuelle Linie fort. Der Künstler selbst spricht von einer vegetativen Bauform. Die Natur steht im Einklang mit dem Gebäude, und durchbricht die Fassade der Häuser an vielen Stellen. Hundertwasser Häuser sehen nicht aus wie konstruiert, sondern wie natürlich gewachsen.
Hundertwasser Häuser - Architektur für den Menschen
Friedensreich Hundertwassers erklärtes Ziel war es, eine Architektur zu schaffen, die dem Menschen ein Leben in einem harmonischen Gleichgewicht mit Natur und Umgebung ermöglicht. Jeder Mensch hat ein Recht auf Luft und Sonne - Daher sind alle Hundertwasser Häuser mit unzähligen, individuell gestalteten Fenstern ausgestattet. Hier kann die Luft zirkulieren, und die Nähe zur Begrünung schafft einen angenehmen Lebensraum.
Hundertwasser Häuser - Harmonie zwischen Mensch und Natur
Um einen möglichst organischen Eindruck zu vermitteln, finden sich an einem Hundertwasser Haus keine geraden Linien, weder an der Fassade, noch im Inneren der Bauwerke. Funktionalität steht [...mehr]
Das Albertinum in Dresden ist ein ehemaliges Zeughaus, das vor mehr als hundert Jahren als Museum umfunktioniert wurde. Es befindet sich in Dresden und bezaubert unter anderem durch seine überragende Architektur.
Dresden ist die Hauptstadt des Bundeslandes Sachsen, in Deutschland. Von der Semperoper bis zum Zwinger bietet Dresden seinen Besuchern eine Vielzahl architektonischer Meisterleistung. Das Albertinum in Dresden lässt sich den Bauwerken der Renaissance zuordnen und verbirgt eine lange Geschichte hinter seiner Fassade. [...mehr]
Das Schloss Ahrensburg gehört zu den sehenswertesten Attraktionen Schleswig Holsteins und lockt durch sein außergewöhnliches Programm Jahr um Jahr die Besucher an.
Das wunderschöne Wasserschloss Ahrensburg liegt ungefähr 30km entfernt von dem Hamburger Stadtzentrum eingebettet in der schönen Natur Schleswig Holsteins. Schloss Ahrensburg blickt auf eine lange Geschichte zurück, die mit dem Bau im Jahre 1570 ihren Anfang nahm. Ursprünglich befand sich das Schloss Ahrensburg in dem Besitz der einflussreichen Adelsfamilie Rantzau, ging aber Mitte des 18. Jahrhunderts in den Besitz der Grafen Schimmelmann über, die das Haus kennzeichnend umgestalteten.
Schlossgeschichte erleben
Das unter Denkmalschutz gestellte Schloss, gehört zu den imposantesten Bauwerken Schleswig Holsteins und bietet unteranderem seinen Besuchern einen Rundgang an. Dieser führt durch die alten Innenräume, die durch das umfangreiche Mobiliar, Porzellanstücke und Gemälde einen Teil adeliger Lebensgeschichte repräsentieren. Aufgrund der [...mehr]
Für viele Amerikaner hat die Brücke von Remagen etwas magisches - Sie konnte den Kriegsverlauf entscheidend verändern. Trotz der Sprengung durch die deutschen Truppen blieb die Brücke stehen, und die Alliierten konnten mit vielen Einheiten auf die andere Rheinseite übersetzen. Heute ist im noch intakten Brückenkopf ein Friedensmuseum untergebracht.
Für die einen war es reiner Zufall, für die anderen eine Fügung des Schicksals - Trotz der Sprengung am 7. März 1945 blieb die Brücke von Remagen intakt. Die deutsche Seite erhielt den falschen Sprengstoff, und eines der Sprengkabel fiel aus. So wurde zwar ein Krater in die Brücke gerissen, aber sie stürzte nicht sofort ein. Innerhalb der nächsten 24 Stunden gelang es den Alliierten, mit 8000 Soldaten die Brücke zu überqueren. Das Wunder von Remagen war geboren.
Die Brücke von Remagen - Geschichte zum Anfassen
Im ersten Weltkrieg wurde die Brücke von Remagen auf Drängen der deutschen Generalität unter dem Namen Ludendorffbrücke errichtet. Ihr Zweck bestand darin, mehr Truppen und Kriegsgerät
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