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Der Daming-Palast ist eine Stätte einer tangzeitlichen Palastanlage. Der Palast befindet sich auf der Longshou-Ebene. Diese liegt im Norden der Stadt Xi’an. Der Daming-Palast ist eine  archäologische Stätte und eine kleine Sensation, an der man den Zaubern des Alten Chinas noch erahnen kann.

Der Daming-Palast in China wurde seit dem Jahr 1957 ausgegraben. Diese Anlage bildet den imposantesten und größten Baukomplex der Stadt Chang’an, zur Zeit der Tang-Dynastie. Erbaut wurde der Daming-Palast bereits im 8. Jahrhundert, während der Zhenguan-Ära.




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Das Betrachten einer Tempelanlage ist für die meisten Europäer etwas ganz Besonderes. Schließlich kann es äußerst faszinierend sein, ein Bauwerk einer fremdartigen Kultur zu besichtigen und besonders Tempeln sind viele versteckte Details zu eigen, die es zu entdecken gilt. Der Himmelstempel in Chinas Hauptstadt Peking, ist ein gutes Beispiel für die atemberaubende Architektur des asiatischen Raumes.

Die größten Hallen des Himmelstempels weisen einen runden Grundriss auf. © Flickr / madiko83

Der Himmelstempel besteht aus mehreren Anlagen, welche idyllisch in einem Park gelegen sind. Sie werden allerdings von zwei Mauern abgetrennt. Eine dieser Abgrenzungen, im Norden gelegen, ist rund angeordnet, während die andere, welche sich im Süden der Anlage befindet, von eckiger Gestalt ist. Die Anlage ist zudem in einen inneren und einen äußeren Aspekt unterteilt, wobei die bedeutsamsten Tempelgebäude sich im inneren Teil befinden. Besagter innerer Teil ist zusätzlich in einen südlichen und nördlichen Bereich aufgeteilt worden.

Die Halle der Ernteopfer gilt als wichtigstes Gebäude des Tempels und ist gleichzeitig eines der Wahrzeichen der chinesischen Hauptstadt (s. hier). Sie wurde in Ming- und Qing-Dynastie einmal jährlich vom jeweiligen Kaiser höchst persönlich aufgesucht, welcher hier für eine erfolgreiche Ernte betete. Das Gebäude wurde rund gestaltet, was ihm seinen ganz besonderen Charme einbringt. Doch auch die Dachkonstruktion ist außergewöhnlich. Es handelt sich um eine dreistufige Konstruktion, welche zudem mit zahlreichen Verzierungen versehen wurde. Umgeben ist das Gebäude von einer ebenfalls dreistufigen Terrasse, die aus Marmor gefertigt wurde. Die Halle, welche heute besucht werden kann, ist eine originalgetreue Rekonstruktion aus dem Jahre 1890. Das ursprüngliche Bauwerk stammte aus dem Jahr 1420, dieses fiel allerdings Anno 1889 einem Brand zum Opfer.

Über die 360 Meter lange Danbi-Brücke gelangt man von besagter Halle zu einem weiteren Gebäude mit rundem Grundriss. Dieses befindet sich im südlichen Teil der Anlage und ist etwas kleiner. Es wird als „Halle des Himmelsgewölbes“ bezeichnet und stellt ebenfalls einen wichtigen Bestandteil der Tempelanlage dar.    [...mehr]


Insbesondere die historischen Bauten Chinas sind in den Augen eines Europäers einzigartig und bewundernswert. Die Baukunst ist voller dekorativer Details. Die Dächer haben ganz eigene Formen und oft tauchen Symbole wie etwa der Drache auf. Ganz anders ist der moderne Baustil. Doch auch dieser hat einen besonderen Charme, denn trotz der sich wandelnden Architektur scheint China noch immer großen Wert auf Originalität zu legen. Die Hangzhou Bay Bridge ist ein gutes Beispiel für dieses Phänomen.

Die Hangzhou Bay Bridge, auch Hangzhou Wan Daqiao genannt, ist eine sehr moderne Schrägseilbrücke (s. hier). Ihre Fertigstellung ist gerade mal ein Jahr her- sie wird seit dem ersten Mai 2008 durch den Verkehr genutzt.  Die lange Bauphase, welche sich über fünf Jahre und einen Monat erstreckte, zeugt bereits von der Arbeit, die in diese besondere Brücke investiert wurde. Mit einer Gesamtlänge von 36.000 Metern ist sie die längste Überseebrücke der Welt- ihr schlichtes Aussehen täuscht somit über ihre Relevanz hinweg.

Genau genommen handelt es sich bei der Hangzhou Bay Bridge in China aus zwei Schrägseilbrücken, welche miteinander verbunden sind. Eine dieser Brücken  weist eine Stützweite von 318 Metern auf. Die andere besitzt eine Stützweite von ganzen 448 Metern.

Es kostete 11, 8 Milliarden Yuan, umgerechnet etwa 1,2 Milliarden Euro, einen Übergang von Cixi, nahe Ningbo, nach Jiaxing, einer der wichtigsten Seidenindustriestädte, zu schaffen. 50 Prozent der finanziellen Mittel zum Aufbau des Verkehrsweges wurden allerdings von Privatfirmen Ningbos getragen, da diese scheinbar in besonderem Maße von der geschaffenen Verbindung profitieren. Der Grund hierfür ist aller Wahrscheinlichkeit nach die geschmälerte Distanz zwischen Ningbo und Shanghai, der bedeutendsten Industriestadt Chinas. Diese hat sich durch die Brücke um 120 Kilometer verkürzt.



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Spirituelle Besinnung im kommerziellen Trubel der Stadt? Gibt es, und zwar  mit einem der bekanntesten Tempel Thailands, dem Longhua-Tempel, welcher auch Tempel der Drachenblume genannt wird.

Gemeint ist die größte und wohl schönste Anlage dieser Art in Shanghai, der übrigens größten Hafenstadt Chinas. Die anmutige Pagode aus dem Jahr 977 steht direkt vor dem Haupttor. Der vermutlich im 3. Jahr nach Christus gegründete Tempel - welcher im 15. und 19. Jahrhundert neu aufgebaut und 2003 renoviert wurde - war während der Kulturrevolution geschlossen und niemand hatte Zugang zu dem imposanten Bauwerk.

Luftsprung © Flickr by Shazari

Keine der ursprünglichen Statuen hat die Zerstörungswut der Roten Garden überlebt, trotzdem hat der prächtige “Tempel der Drachenblume” nichts von seiner beruhigenden Aura verloren. Heute leben hier wieder über 80 Mönche, deren monotone Gesänge die Luft erfüllen und den Tempel mit einer ganz besonderen Ruhe durchfluten.

Für 50 Yuan (ungerechnet ca. 50-60 ct.) kann man auf den Glockenturm steigen, welcher im Jahr 1764 erbaut wurde und einmal selber die Glocke schlagen. Dem buddhistische Glauben nach, wird man nach dem Glockenschlag von seinen Sorgen befreit. Ist man zufällig zur Mittagszeit dort, kann man sich mit einer guten Nudelsuppe stärken oder auch einmal das vegetarische Restaurant Peony im östlich angrenzenden Longhua-Hotel ausprobieren.

Goldene Buddhas © Flickr by kanegenDer Märtyrerpark mit dem “Memorial Museum” nebenan bietet das ideologische Kontrastprogramm zum Tempel. Skulpturen im Stil des sozialistischen Realismus und eine futuristische Mausoleumspyramide erinnern an die Opfer des Massakers von 1927. Die Truppen Chiang Kai-sheks richteten damals, mit Unterstützung der Geschäfts- und Unterwelt Shanghais, ein Massaker an, dem schätzungsweise 5000 streikende Arbeiter und Kommunisten zum Opfer fielen.

Schon von weitem sieht man die Pagode, die aus dem Jahre 977 stammt, welche in 5 große Räume aufgeteilt ist. Sehr faszinierend ist die Halle, in der goldene Buddhas, dicht aneinander gereiht, aufgebaut sind.

Überall riecht es nach Räucherstäbchen und es herrscht eine entspannte Atmosphäre. Wenn möglich, sollte man den Tempel während der Woche besuchen, denn da trifft man kaum auf Touristen. Denn der Longhua Tempel ist übrigens eine der schönsten Anlagen von Shanghais Tempeln wie ich finde und auf jeden Fall einen Besuch wert!

Der Longhua-Tempel ist täglich von  7.00 -16.30 Uhr geöffnet und der
Eintritt beträgt 10 Yuan .    [...mehr]


Der Oriental Pearl Tower (DōngfÄng Míngzhūtǎ „Perle des Ostens“) befindet sich in direkter Nähe zum Shanghai World Financial Center und dem Jin-Mao Turm im sich in Shanghai befindlichen Geschäfts- und Finanzviertel Pudong.

Der Tower bei Nacht © Flickr / beggs

Er stellt mir einer atemberaubenden Höhe von 468 Metern den höchsten und gleichzeitig bekanntesten Fernsehturm Asiens dar und ist weltweit der dritthöchste. Lediglich der CN Tower (553 Meter hoch) und der Ostankino-Turm (540 Meter hoch) laufen dem Oriental Pearl Tower in Sache Höhe den Rang ab. Bis die Endhöhe des World Financial Centers von insgesamt 492 Metern im September letzten Jahres erreicht wurde war der Fernsehturm sogar das höchste Gebäude der chinesischen Republik.    [...mehr]


Imposante-Bauwerke.de hat viel über die innovativen und beeindruckenden Gebäude Asiens, die einen Großteil der forderen Plätze der höchsten Gebäude der Welt besetzen, berichtet. Jetzt folgt der nächste Streich…

Das Two International Finance Centre © Flickr / laszlo-photoDie Bauartbeiten des Two International Finance Centers (2 IFC) begannen im Jahr 2000 und dauerten bis 2003 an. Es befindet sich an einer der bekanntesten Geschäftsstraßen der Welt: der Man Po Street und ragt dort 415 Meter in die Höhe. Diese Höhe ist ambivalent zu der des Südturms des ehemaligen World Trade Centers, das gegenüber dem 2 IFC  jedoch “nur” 86 Stockwerke beherbergt. Überraschend: Man verzichtete auf den Ausbau der Etagen 14 und 24, da die Zahlen auf Chinesisch wie “must die” (du musst sterben) oder “easy to die” (einfach zu sterben) klingen, was man als einen Unglücksfaktor für das Gebäude charakterisierte.    [...mehr]


Der Bank of China Tower beherbergt – wie es der Name vermuten lässt – die Zentrale der Bank of China. Er ist misst insgesamt eine Höhe von 367 Metern und befindet sich in Hong Kong.

Der Tower bei Nacht © Flickr / Helgas Lobster Stew

Aus kurzer Distanz wirkt das Gebäude zunächst wie ein Kristall, dieser Effekt wird durch die reflektierenden Glaselemente verstärkt. Aus größerer Entfernung gleicht der Bank of China Tower aber eher einem Bambusstab, der nach oben hin spitz zuläuft. Anders als beim Jin-Mao-Tower, dem World Financial Center, die beide in Shanghai stehen, und dem Taipei 101 hielten sich die Architekten nur bedingt an die streng etikettierte chinesische Baukunst, fügten stattdessen Elemente des Expressionismus hinzu. Man zog also keine Meister der Feng-Shui Lehre zu Rate und somit ist es die bis heute einzige sich in Hong Kong befindliche Sehenswürdigkeit, die nicht nach den Grundsätzen dieser Lehre errichtet wurde.    [...mehr]


Mit 421 Metern ist der Jin-Mao-Turm (JÄnmào Dàshà, etwa: goldenes prachtvolles Gebäude) hinter dem SWFC (mit einer Höhe von 492 Metern) das zweithöchste Gebäude der Republik China. Das 88 Stockwerke hohe Bauwerk ist der fünfthöchste Wolkenkratzer der Welt und wurde von 1994-1998 errichtet.

Blick nach unten von einer oberen Etage © Flickr / peamasher

Das Gebäude orientiert sich stark an der typisch asiatischen Bauweise: Die treppenförmig ansteigende Stahlfassade, die mit etlichen Fenstern geschmückt ist, soll an eine Pagode beziehungsweise einen Bambushalm erinnern. Des Weiteren gilt die Zahl „8“ als absolute Glückszahl; Deswegen wurde die Auswahl des Entwurfs vom damals 88-jährigen Staatschef Deng Xiaoping getroffen, das Gebäude weist 88 Stockwerke aus und wurde schließlich am 28. August 1998 eröffnet und geweiht.    [...mehr]


Das Shanghai World Financial Center befindet sich derzeit noch im Bau, der im Jahr 1997 mit dem Aushub in dem neu errichteten Stadtviertel Pudong. Wieso das Gebäude nach nun elf Jahren Bauzeit immernoch nicht fertiggestellt ist?

World Financial Center © Flickr / damnblastIm Jahr 1998 wurde die Anfertigung des Gebäudes für fünf Jahre eingestellt bevor man im Jahr 2003 die Bauarbeiten wieder aufnahm. Die Fertigstellung soll Mitte 2008 erfolgen, jedoch war man sich über die Höhe, die das Gebäude einst erreichen sollte, lange nicht im Klaren. Die Chinesen sind diesbezüglich anscheinend sehr variabel. Sie erhoffen sich aufgrund der Expo 2010 in Shanghai einen Mehrbedarf an Büroräumen und überlegten das Gebäude eventuell noch um das ein oder andere Stockwerk zu erhöhen. Die atemberaubende Architektur schraubt das Gebäude nun in eine Höhe von 492 Metern. Die Endhöhe wurde am 14. September 2007 erreicht, die 101 Stockwerke sind aber noch nicht komplett vervollständigt.    [...mehr]


Sonnenuntergang auf chinesischer Mauer

Die große Mauer in China, deren ursprünglicher Name soviel bedeutet wie „unendlich lange Mauer“, ist eins der imposantesten Bauwerke der Welt. Ihre Entstehung lässt sich zurückverfolgen bis ins Jahr 500 v. Christus.

Detail chinesische MauerDer erste chinesische Kaiser von China, Qin Shihuangdi, ließ zum Schutz vor barbarischen Nordvölkern um 217 v. Chr. weitere Schutzwälle errichten. Die heute bekannte geschlängelte Form der Mauer entstand zur Seit der Ming- Dynastie, um 1493 begann die letzte intensive Bauphase unter Kaiser Hongzhi. Damals wurde die Mauer auf den Hügelkämmen errichtet, was zum diesem Zeitpunkt eine architektonische Meisterleistung darstellte. Neben dem 3- Schluchten- Staudamm ist die Mauer ein weiteres Bauwerk der Chinesen, welches die Natur in eindrucksvoller Weise den menschlichen Gesetzen unterwirft.

Man kann sich nur vorstellen, wie viele Arbeiter für die Visionen dieses Kaisers ihr Leben lassen mussten – das Resultat zieht auch heute noch Besucher aus aller Welt an.

Die Mauer ist heutzutage in langen Abschnitten vorhanden, die teilweise miteinander verbunden sind. In ihrer gesamten erhaltenen Form bemisst sie 6.350 km – damit ist sie das größte Bauwerk der Welt.

Chinesische Mauer im NebelUm die Mauer ranken sich viele Legenden, unter anderem auch das nicht auszurottende Gerücht, man könne die Anlagen mit bloßem Auge vom Weltraum aus sehen. Das ist jedoch definitiv eine Legende, an ihrer dicksten Stelle ist die Mauer 10 Meter breit und somit für Weltraumtouristen nicht auffälliger als eine große Landstraße.

chinesische MauerLeider ist das chinesische Wahrzeichen bedroht – teilweise durch Graffiti, andernorts durch das Fehlen von Restaurationsgeldern oder Dorfbewohner, die sich Baumaterial in Form von Steinen aus nahe gelegenen Mauerabschnitten besorgen.

Es wäre eine Schande, sollte dieses Bauwerk, welches 2007 inoffiziell in die Liste der sieben neuen Weltwunder gewählt wurde, tatsächlich verkommen – vor allem, da es hier noch viel zu entdecken und zu erforschen gibt.




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