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Das Château de Chillon ist eines der berühmtesten Schlösser der Schweiz. Rund 300.000 Besucher jährlich zählt das Jahrhunderte alte Gebäude, das vor allem zu Zeiten der Romantik Maler und Schriftsteller verzauberte.

Idyllisch auf einer Felseninsel am Rande des Genfersee gelegen gilt das Château de Chillon als eine der schönsten Wasserburgen des Landes. Was man heute hier zu sehen bekommt, ist das Resultat mehrerer Jahrhunderte voller Umbauten und Neugestaltungen, die nicht zuletzt dem sich wandelnden Nutzen des Gebäudes folgten: So wurde Schloss Chillon mal als stolze Festung und mal als Lagerhaus genutzt, doch von seiner Imposanz hat es nie etwas verloren.    [...mehr]


Der Burgpalast in Budapest bietet dem Auge des Betrachters einen im wahrsten Sinne des Wortes überragenden Anblick. Die Anlage thront auf dem hiesigen Burgberg und überblickt stolz die Stadt unter ihren Grundmauern.

Dass einst die ungarischen Herrscher den Burgpalast in Budapest als Residenz nutzten, scheint da wenig verwunderlich. Nicht nur ist der Ausblick auf die Umgebung wahrlich königlich, auch konnten sie von hieraus ihr Reich stets im Blick behalten und ein wachsames Auge auf ihre Untertanen werfen. Da darf eine Plastik des mythologischen Vogels Turul, der in der Herrscher-Legende der ungarischen Könige eine wichtige Rolle spielt, natürlich nicht fehlen – Sie gehört zu den interessantesten Details, die im Burgpalast besichtigt werden können. In der Landessprache heißt die gesamte Anlage „Budavári palota“, und schon dieser schwer klingende Name verdeutlicht die Ausmaße des Palastes auf dem Burgberg, der 1987 von der UNESCO zum Weltkulturerbe erklärt wurde.    [...mehr]


Der Real Alcázar der andalusischen Hauptstadt ist das am Besten erhaltene Bauwerk in Mudéjarenstil. Der Königspalast, seine Gärten und die zahlreichen Patio-Höfe sind ein mittelalterlicher Komplex mit arabisch-muslimischen Ornamenten und eine der wichtigsten Sehenswürdigkeiten im Süden Spaniens.

Der Alcázar in Sevilla ist eine Perle in einer verschlossenen Auster. Obgleich es eine Schande wäre, Sevilla und die imposanten Bauwerke an der Seite des Palast-Geländes mit einer Auster zu vergleichen. Der Real Alcázar ist das Sahnehäupchen auf der ohnehin schon traumhaft schönen Stadt Sevilla. Allerdings liegt der Komplex etwas versteckt und steht im Schatten der eindrucksvollen Kathedrale mit der Giralda. Ein Besuch im Palast und in den paradiesischen Gärten entführt in eine andere Welt mitten im Herzen Andalusiens.    [...mehr]


Sie nimmt für sich den Titel in Anspruch Deutschlands einzige Dreiecksburg zu sein, und sie blickt auf eine bewegte, fast 800-jährige Geschichte zurück: Die Wewelsburg.

Bekannt ist die Wewelsburg noch heute vor allem wegen ihrer Nazi-Vergangenheit, dabei ist ihre Geschichte bedeutend älter. Bereits im 12. Jahrhundert wurde die erste Burganlage in der Nähe von Paderborn errichtet, aber auch wieder zerstört. Zweihundert Jahre später wurde sie zwischen verschiedenen Edelleuten hin- und herverpfändet, bis dann im 16. Jahrhundert zur fürstbischöflichen Nebenresidenz des Stift Paderborn wurde.

Zwischen 1603 und 1609 wurde die Wewelsburg als dreieckige Burganlage mit Ecktürmen ausgebaut. Noch im selben Jahrhundert erlebte sie verschiedene Besatzungen während des Dreißigjährigen Krieges und wurde zum krönenden Abschluss niedergebrannt. In der zweiten Hälfte des 17. Jahrhunderts begann aber auch der Wiederaufbau der Wewelsburg.

Im 19. Jahrhundert ging die Wewelsburg dann in preußischen Besitz über, der mehr oder weniger ereignislos verlief. 1924/25 erwarb der Kreis Büren die Burg und baute sie zur Jugendherberge aus. Nach Hitlers Machtergreifung jedoch interessierten sich die Nazis für die Wewelsburg und pachteten sie ab 1934 für eine Reichsmark pro Jahr. Die Burg wurde umbenannt in “SS-Schule Haus Wewelsburg”. Die Öffentlichkeit hatte keinen Zutritt mehr. In der Nazizeit nutzte Himmler vielfach die Burg und auch ein Konzentrationslager wurde hier errichtet.    [...mehr]


Das Castelo de São Jorge in Lissabon ist das älteste Bauwerk der Stadt. Es wurde im Verlauf der Geschichte von allen Völkern, die in Lissabon siedelten, als Lager und Befestigungsanlage genutzt. Die Anlage befindet sich idyllisch auf einem Hügel gelegen. Die Burganlage befindet sich auf einer Fläche von 6000 m².

Das Castelo in Lissabon by ceiling©Flickr

Nachdem die Römer in Lissabon verweilten, kamen die Westgoten in die Stadt, die mächtige Türme und Mauern erbauten. Im 8. Jahrhundert nahmen die Mauren den Berg mit der Burg ein und nutzen die Anlage 400 Jahre lang.    [...mehr]


Das Cahir Castle ist eine der Sehenswürdigkeiten, die man sich bei einem Urlaub in Irland auf keinen Fall entgehen lassen sollte. Diese wunderschöne alte Burg verzaubert seine Besucher nicht nur mit einer faszinierenden Geschichte, sondern auch mit einem tollen alten Gemäuer.

Das Cahir Castle in Irland ist ein wirklich geschichtsträchtiges Monument. So war die Burg 1599 Schauplatz der Belagerung von Cahir Castle. Diese fand während des Neunjährigen Krieges in Irland statt, als englische Truppen versuchten, die am schwersten zu erobernde Burg Irlands einzunehmen    [...mehr]


Die auf einem Hügel in Granada erbaute Burg Alhambra ist noch ein Relikt arabischer Besatzungszeit. Übersetzt heißt Alhambra so viel wie ‘rote Festung’, wobei die Herkunft des Namens umstritten ist. Einerseits könnte man es auf die rötliche Färbung ihrer Außenmauern zurückführen, andererseits könnte es auch der Name des Bauherren sein.

Alhambra Nic's events©Flickr

Die im maurischen Stil erbaute Burg Alhambra ist seit 1984 Weltkulturerbe der UNESCO und umfasst eine Fläche von 13 Hektar. Sie ist von mehr als 2 km Festungsmauer umringt, an dessen Fuße der Fluss Darro fließt. Im Hintergrund erheben ich die teils schneebedeckten Berggipfel der Sierra Nevada.    [...mehr]


In der beschaulichen Stadt Pons im Südwesten Frankreichs findet sich einer der am besten erhaltenen Donjons Europas. Dieser imposante Burgturm ist ein hervorragendes Zeugnis romanischer Baukunst.

Donjon von Pons © rosier @ wikipedia.org

Der Donjon von Pons – die Architektur

Ein Donjon ist in der Architektur allgemein ein Turm, meist zugehörig zu einer Burg. Im Gegensatz zum Bergfried im deutschen Raum ist der Donjon jedoch bewohnt, meist sogar vom Burgherren selbst. Daher leitet sich auch die Bezeichnung Donjon ab.
Der Donjon von Pons zeichnet sich nun in erster Linie durch seine massive Konstruktion aus. Die Grundfläche ist rechteckig und die über vier Meter dicken Wände des Turmes ziehen sich 30 Meter in die Höhe. Der frei stehende Donjon von Pons diente Verteidigungszwecken, zuallererst gegenüber dem Schloss von Pons. Diese Wehrfunktion wird in der Architektur ganz deutlich: Bereits im Mittelalter wurden viele Fenster der Anlage wieder zugemauert, um das Bauwerk noch massiver und gewaltiger wirken zu lassen.    [...mehr]


Wer die tschechische Hauptstadt besucht hat weiß, dass sie architektonisch kaum zu übertreffen ist. Der historische Kern der Stadt ist äußerst gut erhalten und stellt eindeutig den Grund dafür dar, dass der Tourismus in Prag boomt. Zu den bekanntesten Sehenswürdigkeiten der Stadt zählt neben der Karlsbrücke, die Prager Burg, welche erhöht auf dem Prager Berg Hradschin liegt.

Die Prager Burg thront über den Dächern der Stadt. © Flickr / FaceMePLS

Die Prager Burg thront über den Dächern der Stadt. © Flickr / FaceMePLS

Die Prager Burg stellt das größte geschlossene Burgareal der Welt dar. Ihr Baustil lässt sich nicht leicht definieren, da etliche Architekten an ihrem Bau und diversen Umbau-Aktionen beteiligt waren. Diesen ist es zu verdanken, dass die Burg keiner einzelnen Stilepoche zuzuordnen ist, sondern unterschiedlichste Formen der Baukunst miteinander verbindet.

Seit die Prager Burg im 9. Jahrhundert gegründet wurde, fungierte sie überwiegend als Sitz des Staatsoberhauptes. Heute lebt der Präsident der tschechischen Republik in ihren Mauern. Es wird vermutet, dass die Burg Levy Hradec (s. hier), welche im Gebiet der heutigen Stadt Roztoky zu finden war, vor dem Bau der Prager Burg ähnliche Zwecke erfüllte und hinsichtlich der Funktion somit als Vorgänger des Gebäudes anzusehen ist.

Die Geschichte der Prager Burg ist lang und kann im Folgenden nur auszugsweise dargestellt werden. Aus Aufzeichnungen geht hervor, dass das berühmte Bauwerk seine erste, fünf bis sechs Meter breite Burgmauer, bestehend aus Holz, Erde, Lehm und Steinen, in der Zeit um 900 bekam. Besucher der Burg kennen die, sich im Ostteil befindende St. Georgsbasilika, welche im Jahr 920 vom Fürsten Vratislav I gestiftet wurde. Etwa zur gleichen Zeit entstand ein weiterer wichtiger Sakralbau innerhalb der Burg: die St.-Veits-Rotunde. Vor 1055 fanden zudem einige Umbau-Bemühungen statt: vor allem die Mauer wurde mittels der Verwendung von mehr Steinen, stabiler gestaltet. Anno 1070 hielt der erste böhmische König in die Burg Einzug, teilte sich das Areal allerdings mit den Bischöfen von Prag. Im Jahre 1135 fand ein besonders folgenschwerer Umbau statt: Das Gebäude wurde zu einer Steinburg, umgeben von einer Steinmauer. Anno 1303 fiel die Burg jedoch einem Brand zum Opfer und machte den Wiederaufbau durch Karl IV. im Jahre 1333 unerlässlich. Es folgte allerdings ein gemindertes Interesse an der Burg, welche erst nach dem Prager Aufstand im Jahre 1483 abflaute und die Burg erneut zum Sitz des Hofes machte. Im Zuge des 30-jährigen Krieges wurde die Prager Burg zu einem Machtzentrum der Habsburger. Im 18. Jahrhundert erfolgte dann ein Umbau zugunsten Maria Theresias, bevor im Jahre 1919 erneut an dem Gebäude gebaut wurde, um es für den Präsidenten herzurichten.



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Die Burg liegt, wie es die Überschrift verrät, 15 Kilometer westlich der Stadt Göttingen im gleichnamigen Landkreis. Einst war das Gemäuer in Adelebsen eine Burg, wurde aber später in ein Schloss umgewandelt. Auch heute befindet sie sich noch einem ausgesprochen guten Zustand.

Das Dorf Adelebsen wurde im Jahr 990 noch unter dem Namen Ethelleveshusen zum ersten Mal urkundlich erwähnt. Der das Dorf überragende Sandsteinhügel war gerade zu prädisziniert das Fundament einer Burganlage zu bilden. Sie Bauarbeiten an der Burganlage wurde nach zahlreichen Bauperioden im 14. Jahrhundert abgeschlossen.    [...mehr]