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Das Castelo de São Jorge in Lissabon ist das älteste Bauwerk der Stadt. Es wurde im Verlauf der Geschichte von allen Völkern, die in Lissabon siedelten, als Lager und Befestigungsanlage genutzt. Die Anlage befindet sich idyllisch auf einem Hügel gelegen. Die Burganlage befindet sich auf einer Fläche von 6000 m².
Nachdem die Römer in Lissabon verweilten, kamen die Westgoten in die Stadt, die mächtige Türme und Mauern erbauten. Im 8. Jahrhundert nahmen die Mauren den Berg mit der Burg ein und nutzen die Anlage 400 Jahre lang. [...mehr]
Das Cahir Castle ist eine der Sehenswürdigkeiten, die man sich bei einem Urlaub in Irland auf keinen Fall entgehen lassen sollte. Diese wunderschöne alte Burg verzaubert seine Besucher nicht nur mit einer faszinierenden Geschichte, sondern auch mit einem tollen alten Gemäuer.
Das Cahir Castle in Irland ist ein wirklich geschichtsträchtiges Monument. So war die Burg 1599 Schauplatz der Belagerung von Cahir Castle. Diese fand während des Neunjährigen Krieges in Irland statt, als englische Truppen versuchten, die am schwersten zu erobernde Burg Irlands einzunehmen [...mehr]
Die auf einem Hügel in Granada erbaute Burg Alhambra ist noch ein Relikt arabischer Besatzungszeit. Übersetzt heißt Alhambra so viel wie ‘rote Festung’, wobei die Herkunft des Namens umstritten ist. Einerseits könnte man es auf die rötliche Färbung ihrer Außenmauern zurückführen, andererseits könnte es auch der Name des Bauherren sein.
Die im maurischen Stil erbaute Burg Alhambra ist seit 1984 Weltkulturerbe der UNESCO und umfasst eine Fläche von 13 Hektar. Sie ist von mehr als 2 km Festungsmauer umringt, an dessen Fuße der Fluss Darro fließt. Im Hintergrund erheben ich die teils schneebedeckten Berggipfel der Sierra Nevada. [...mehr]
In der beschaulichen Stadt Pons im Südwesten Frankreichs findet sich einer der am besten erhaltenen Donjons Europas. Dieser imposante Burgturm ist ein hervorragendes Zeugnis romanischer Baukunst.
Der Donjon von Pons – die Architektur
Ein Donjon ist in der Architektur allgemein ein Turm, meist zugehörig zu einer Burg. Im Gegensatz zum Bergfried im deutschen Raum ist der Donjon jedoch bewohnt, meist sogar vom Burgherren selbst. Daher leitet sich auch die Bezeichnung Donjon ab.
Der Donjon von Pons zeichnet sich nun in erster Linie durch seine massive Konstruktion aus. Die Grundfläche ist rechteckig und die über vier Meter dicken Wände des Turmes ziehen sich 30 Meter in die Höhe. Der frei stehende Donjon von Pons diente Verteidigungszwecken, zuallererst gegenüber dem Schloss von Pons. Diese Wehrfunktion wird in der Architektur ganz deutlich: Bereits im Mittelalter wurden viele Fenster der Anlage wieder zugemauert, um das Bauwerk noch massiver und gewaltiger wirken zu lassen. [...mehr]
Wer die tschechische Hauptstadt besucht hat weiß, dass sie architektonisch kaum zu übertreffen ist. Der historische Kern der Stadt ist äußerst gut erhalten und stellt eindeutig den Grund dafür dar, dass der Tourismus in Prag boomt. Zu den bekanntesten Sehenswürdigkeiten der Stadt zählt neben der Karlsbrücke, die Prager Burg, welche erhöht auf dem Prager Berg Hradschin liegt.
Die Prager Burg stellt das größte geschlossene Burgareal der Welt dar. Ihr Baustil lässt sich nicht leicht definieren, da etliche Architekten an ihrem Bau und diversen Umbau-Aktionen beteiligt waren. Diesen ist es zu verdanken, dass die Burg keiner einzelnen Stilepoche zuzuordnen ist, sondern unterschiedlichste Formen der Baukunst miteinander verbindet.
Seit die Prager Burg im 9. Jahrhundert gegründet wurde, fungierte sie überwiegend als Sitz des Staatsoberhauptes. Heute lebt der Präsident der tschechischen Republik in ihren Mauern. Es wird vermutet, dass die Burg Levy Hradec (s. hier), welche im Gebiet der heutigen Stadt Roztoky zu finden war, vor dem Bau der Prager Burg ähnliche Zwecke erfüllte und hinsichtlich der Funktion somit als Vorgänger des Gebäudes anzusehen ist.
Die Geschichte der Prager Burg ist lang und kann im Folgenden nur auszugsweise dargestellt werden. Aus Aufzeichnungen geht hervor, dass das berühmte Bauwerk seine erste, fünf bis sechs Meter breite Burgmauer, bestehend aus Holz, Erde, Lehm und Steinen, in der Zeit um 900 bekam. Besucher der Burg kennen die, sich im Ostteil befindende St. Georgsbasilika, welche im Jahr 920 vom Fürsten Vratislav I gestiftet wurde. Etwa zur gleichen Zeit entstand ein weiterer wichtiger Sakralbau innerhalb der Burg: die St.-Veits-Rotunde. Vor 1055 fanden zudem einige Umbau-Bemühungen statt: vor allem die Mauer wurde mittels der Verwendung von mehr Steinen, stabiler gestaltet. Anno 1070 hielt der erste böhmische König in die Burg Einzug, teilte sich das Areal allerdings mit den Bischöfen von Prag. Im Jahre 1135 fand ein besonders folgenschwerer Umbau statt: Das Gebäude wurde zu einer Steinburg, umgeben von einer Steinmauer. Anno 1303 fiel die Burg jedoch einem Brand zum Opfer und machte den Wiederaufbau durch Karl IV. im Jahre 1333 unerlässlich. Es folgte allerdings ein gemindertes Interesse an der Burg, welche erst nach dem Prager Aufstand im Jahre 1483 abflaute und die Burg erneut zum Sitz des Hofes machte. Im Zuge des 30-jährigen Krieges wurde die Prager Burg zu einem Machtzentrum der Habsburger. Im 18. Jahrhundert erfolgte dann ein Umbau zugunsten Maria Theresias, bevor im Jahre 1919 erneut an dem Gebäude gebaut wurde, um es für den Präsidenten herzurichten.
Die Burg liegt, wie es die Überschrift verrät, 15 Kilometer westlich der Stadt Göttingen im gleichnamigen Landkreis. Einst war das Gemäuer in Adelebsen eine Burg, wurde aber später in ein Schloss umgewandelt. Auch heute befindet sie sich noch einem ausgesprochen guten Zustand.
Das Dorf Adelebsen wurde im Jahr 990 noch unter dem Namen Ethelleveshusen zum ersten Mal urkundlich erwähnt. Der das Dorf überragende Sandsteinhügel war gerade zu prädisziniert das Fundament einer Burganlage zu bilden. Sie Bauarbeiten an der Burganlage wurde nach zahlreichen Bauperioden im 14. Jahrhundert abgeschlossen. [...mehr]







