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Von einem eigenen Palast träumte der 1836 in Frankreich geborene Ferdinand Cheval, der sich als einfacher Landbriefträger ohne handwerkliche Ausbildung seinen Traum mit dem Bau des Palais Idéal verwirklichte.
Von 1914 bis 1922 baute Ferdinand Cheval an seiner Vorstellung des idealen Palastes und schuf damit ein äußerst eigenwilliges Bauwerk, das orientalische Tempelarchitektur mit skurrilen Fantasiegebilden vereint und dem Landbriefträger eigentlich als Grabmal dienen sollte. Da er für diesen Zweck jedoch keine Genehmigung erhielt, baute er später ein weiteres, im gleichen Stil gehaltenes, aber kleineres Grabmal auf dem Friedhof von Hauterives. Der große Palast ist inzwischen ein Besuchermagnet für Touristen aus aller Welt geworden und ein Symbol dafür, dass alles machbar ist. „Nicht ist unmöglich” steht treffenderweise auch über einem Eingang des Palais Idéal. [...mehr]
Das Atomium ist ein Gebäude, welches für die „Expo ‘58″ in Brüssel, der Hauptstadt von Belgien, errichtet wurde. Als Symbol für das Atomzeitalter und die friedliche Nutzung der Kernenergie, ist es inzwischen zum Wahrzeichen der Stadt und einem nach wie vor beliebten Ausflugsziel für Touristen aus aller Welt geworden.
Das Bauwerk wurde vom Ingenieur André Waterkeyn entworfen und unter der Leitung der Architekten André und Jean Polak erbaut. Das Atomium stellt die 165-milliardenfache Vergrößerung eines Eisenmoleküls dar und erstreckt sich mit scheinbarer Leichtigkeit in die Höhe von bis zu 102 Metern. Die Konstruktion aus Stahl, Aluminium und Glas besteht aus 9 Kugeln mit einem Durchmesser von jeweils 18 Metern, welche von insgesamt 20 Röhren mit einer Länge von je 23 Metern verbunden werden. 6 der Kugeln sind für Besucher begehbar, wobei die oberste Kugel ein Restaurant mit Panoramafenster beherbergt von dem aus man bei gutem Wetter einen Ausblick über ganz Brüssel genießen kann. [...mehr]
Einige Bauwerke dieser Welt lassen uns bei ihrem Anblick ehrfurchtsvoll innehalten. Doch um wirkliche Erhabenheit zu besitzen braucht es etwas mehr als imposante Architektur.
Wer sich auf Reisen begibt, möchte in der Regel etwas mehr von Land und Leuten kennenlernen. Um sich der Kultur anzunähern, spielt die Architektur eine zentrale Rolle. Denn selten ist etwas so aussagekräftig und liefert ein so dauerhaftes Zeugnis wie die geschaffenen Bauwerke. [...mehr]
Der Dom zu Helsinki liegt im Zentrum der finnischen Hauptstadt und ist das wohl berühmteste Wahrzeichen Finnlands. Die Kathedrale ist ein echter Touristenmagnet und vor allem an warmen Tagen tummeln sich auf den Treppen vor dem Dom zahlreiche Sonnenhungrige.
Als evangelische Kirche thront der Dom zu Helsinki, auch “Helsingin tuomiokirkko” genannt, auf einem Sockel im Zentrum der Stadt. Das Wahrzeichen am Senatsplatz wird jährlich von 350.000 Menschen besucht und ist damit ein richtiger Touristenmagnet. Wer das Bauwerk auch von innen einmal mit eigenen Augen besichtigen will, hat täglich von 9 bis 18 Uhr die Gelegenheit dazu. Der Eintritt ist übrigens frei. [...mehr]
Der Eiffelturm in Paris gilt als Wahrzeichen der französischen Hauptstadt und stellt eine wahre Technik-Ikone des 20. Jahrhunderts dar.
Der Eiffelturm ist nicht nur das Wahrzeichen von Paris, sondern gilt weltweit auch als Symbol für das gesamte Land Frankreich. Rund sechs Millionen Besucher zahlen jährlich Eintritt, um auf der Aussichtsplattform in 274 Metern Höhe einen einmaligen Blick über die Hauptstadt zu genießen. Doch zu Beginn hatte es der, mit Antenne gemessen, insgesamt 324 Meter hohe Stahlkoloss nicht leicht, der von den Bürgern Paris’ zunächst sogar als Schandfleck angesehen wurde, den es zu beseitigen galt. Inzwischen lieben die Franzosen aber ihre „eiserne Dame”, die nach dem Erbauer Gustave Eiffel benannt wurde. [...mehr]
Die historische Altstadt von Sevilla hat seit dem Frühjahr 2011 eine neue Attraktion: Den Metropol Parasol, eine gigantische Holzkonstruktion, die ihrem Namen nach ein Sonnenschirm ist, jedoch über insgesamt vier Ebenen als Gebäude genutzt werden kann.
Der Metropol Parasol im spanischen Sevilla ist ein Projekt des Berliner Architekturbüros J. Mayer H. und wurde Ende März diesen Jahres offiziell eingeweiht – Nicht ganz ohne Diskussionen. Denn natürlich erregt ein so modernes Bauwerk in einem von historischen Gebäuden geprägten Stadtviertel Aufsehen. Skepsis war demnach jene Emotion, welche den von kritischen Stimmen „Giftpilze“ getauften Konstruktionen am häufigsten entgegen schlug. [...mehr]
Der Parlamentspalast in Bukarest ist eine mehr als imposante Anlage. Mitten in der rumänischen Hauptstadt dient es nicht nur als Zentrum der Landespolitik, sondern hält ganz nebenbei den Rekord des größten Gebäudes Europas.
So ist der Parlamentspalast in Bukarest eine der beeindruckendsten Sehenswürdigkeiten des ganzen Landes. Einst wurde es das „Haus des Volkes“ genannt, immerhin waren viele rumänische Bürger an der Errichtung dieses Baus beteiligt: Etwa 20.000 Arbeiter setzen die Pläne von insgesamt 700 Architekten um und erschufen damit ein Regierungsgebäude monumentalen Ausmaßes. Rund 270 Meter lang und 240 Meter breit ist der Parlamentspalast, der sich im Mittelteil über 12 Stockwerke bis auf eine Höhe von 92 Metern erhebt, während vier weitere Ebenen in den Untergrund gebaut wurden. So kommt das Gebäude insgesamt auf die beeindruckende Grundfläche von 340.000 Quadratmeter. [...mehr]
Das tanzende Haus, das von den Pragern liebevoll Fred und Ginger genannt wird, darf bei einem Pragbesuch auf keinen Fall fehlen.
„Das tanzende Haus“ ist der Spitzname, den die Prager diesem eindrucksvollen wie auch lustigen Gebäude gegeben haben. Das Haus, das eigentlich der Sitz einer niederländischen Versicherungsfirma ist, sollte man einfach gesehen haben. Vom tschechischen Architekten Vlado Milunic in Kooperation mit dem aus Kanada stammenden Architekten Frank Gehry erbaut, steht dieses Gebäude direkt am Ufer der Moldau und bringt frischen Wind nach Prag. [...mehr]
Der Tempel von Tarxien auf Malta ist mehrere tausend Jahre alt und gehört zum Weltkulturerbe der UNESCO. Die Anlage wird von insgesamt vier Gebäuden gebildet, von denen angesichts ihres Alters erstaunlich viele Strukturen erhalten sind.
Allerdings haben diese vier Tempel von Tarxien im Vergleich mit den anderen megalithischen Tempeln der Insel, die als Ganzes die Weltkulturerbestätte bilden, doch deutlicher unter dem nagenden Zahn der Zeit gelitten. Dafür bilden sie die umfangreichste der Tempelanlagen auf Malta und begeistern Besucher vor allem mit den detaillierten Reliefs, die hauptsächlich Tiere und ornamentale Strukturen zeigen. Wissenschaftler vermuten, dass die Tempel von Tarxien vor allem als Orte religiöser Kulthandlungen genutzt und bei diesen Ritualen nicht selten Tiere geopfert wurden. [...mehr]
Die Abraj Al Bait Towers in Mekka sind ein ambitioniertes Bauprojekt, das seit 2004 nach Plänen des Architekturbüros Dar al-Handasah Shair & Partners umgesetzt wird. Noch Ende diesen Jahres soll der Großbau fertiggestellt werden und darf dann zumindest kurzfristig den Titel des zweithöchsten Gebäudes der Welt tragen.
Denn auch wenn die Abraj Al Bait Towers in Mekka seit der Fertigstellung des 601 Meter hohen zentralen Wolkenkraters einzig hinter dem Burj Khalifa in Dubai zurückbleiben, werden sie mit der Vollendung des 632 Meter hohen Shanghai Tower, die für 2014 geplant ist, wohl wieder auf den dritten Platz in der Rangliste der höchsten Gebäude der Welt zurückfallen. Nichtsdestrotrotz bleibt das Projekt beeindruckend und wird dem Luxushotel, das hier eröffnet werden soll, ein würdiges zu Hause bieten. [...mehr]












