» Australien
Das Suncorp Stadium ist ein riesiges Sportstadion in Australien, genauer gesagt in Brisbane. Umgangssprachlich wird das Suncorp dort Lang Park genannt. In dem Stadion finden viele Sportevents statt, wie zum Beispiel die Spiele der National Rugby League.
Das Wahrzeichen Brisbanes ist das Suncorp Stadium. In ihm finden 52.500 Zuschauer Platz und können Stadionfeeling pur miterleben und ihre Mannschaft lautstark anfeuern. Im Suncorp finden auch Sportveranstaltungen statt wie die Rugby Union-Spiele, Fußballspiele der Brisbane Roar aber auch American Football-Spiele kann man in diesem Sportstadion besuchen.
Sydney ist eine imposante Metropole am anderen Ende der Welt. Die Stadt ist Standort einiger außergewöhnlicher Bauten. Das Sydney Opera House zählt ohne Frage zu den berühmteste besagter Gebäude. Ein fast ebenso bedeutender Bau und zudem ein weiteres Wahrzeichen der Stadt, stellt allerdings eine Brücke dar, die Sydney Harbour Bridge.
Die Sydney Harbour Bridge wurde nach einer fast acht Jahre währenden Bauphase, in die 1400 Bauarbeiter involviert waren, im Jahre 1932 fertiggestellt. Sie sollte ursprünglich die längste Bogenbrücke der Welt darstellen, was sie letzendlich nie war. Diese Tatsache lässt sie allerdings nicht weniger außergewöhnlich anmuten.
Die Erscheinung der Sydney Harbour Bridge fällt vor allem durch den imposanten Bogenscheitel auf, welcher aus über 39.000 Tonnen Stahl gefertigt wurde. Dies ist allerdings nur ein Bruchstück der metallischen Legierungen, welche für den gesamten Brückenbau verwendet wurden. Die Sydney Harbour Bridge ist schließlich über 500 Meter lang- für das restliche Brückensegment wurden zusätzlich fast 13800 Tonnen des Werkstoffs verarbeitet. Das außergewöhnlich hohe Stahlaufkommen, welches für den Brückenbau verwendet werden musste, ist allerdings nicht der Grund dafür, dass die Sydney Harbour Bridge einen Platz im Guiness Buch Der Rekorde ergattern konnte. Der „court hanger“, wie die Brücke liebevoll von den Bewohnern Sydneys (s. hier) genannt wird, hat den Titel der „Breitesten Brücke der Welt mit langer Spannweite“ inne. Kein Wunder, denn mittlerweile sind auf der Brücke zwei Bahn- und acht Straßenspuren, sowie Gehweg und Fahrradweg untergebracht.
Das hohe Verkehrsaufkommen, welchem die Sydney Harbour Bridge beständig ausgesetzt ist und wodurch auch die Brückenbreite zu erklären ist, kommt dadurch zustande, dass die Sydney Harbour Bridge die Hauptverbindung zwischen Nord- und Südküste der Stadt darstellt. Zudem allerdings gewinnt die Brücke immer mehr als Begegnungsstätte von Hobbybergsteigern an Bedeutung. Diesen wird hier seit 1998 die Möglichkeit geboten, sich am sogenannten „Bridge Climb“ zu versuchen. [...mehr]
Die Oper von Sydney stellt eines der Wahrzeichen von Australien dar.
Dieses Bauwerk, dessen Herstellungsgeschichte vom langen Kampf des Architekten mit der geldgebenen Regierung gezeichnet ist, ist 2007 in die Liste des UNESCO Weltkulturerbes aufgenommen worden.
Das Haus beinhaltet gleich fünf Theaterräume, dazu befinden sich noch Kinos und Restaurants im 67 Meter hohen Gebäude. Hier finden jedes Jahr die wichtigsten Events statt – von Neujahrskonzerten mit abschließendem Riesenfeuerwerk hin zu aktuellen Kulturereignissen aus den Bereichen Oper, Kino und Theater. Verglichen mit anderen imposanten Bauwerken auf der Welt sticht das Opernhaus von Sydney vor allem durch sein Design hervor. Die Bauarbeiten am repräsentativen Mammutprojekt wurden 1959 unter der Leitung von Architekt Jørn Utzen begonnen. Vor allem die Form des Daches ist ungewöhnlich: Die ineinander verschachtelten Schalenelemente stellten denn auch in der Bauphase ein großes Problem dar. Das war mit ein Grund für die Verschiebung des Termins zur Fertigstellung des Gebäudes.
Statt wie ursprünglich geplant 1965 wurde das Opernhaus erst acht Jahre später, am 20. Oktober 1973 von der englischen Krone eingeweiht.In der Zwischenzeit hatte der Architekt wutentbrannt das Land verlassen, die restlichen Bauarbeiten wurden nach Meinung vieler Beobachter zu schnell und an den entscheidenen Stellen zu kostensparend durchgeführt.
Trotz des Versuchs der Kosteneinsparung kostete das Ganze im Endeffekt an die 50 Millionen US- Dollar.
Die Beziehung zwischen der Stadt Sydney und dem geistigen Gründer des Opernhauses blieb bis zur Jahrtausendwende ungeklärt, als sich dann eine überraschende Wende abzeichnete. Jørn Utzen hat im Zuge einer Versöhnung mit der Stadt ein Set von Design Prinzipien zusammengestellt – eine Art Regelbuch, nach dem sich zukünftige Veränderungen der Oper richten sollen. Ob das jetzt gut für die Oper ist oder eher als die Mätzchen eines alternden Künstlertypen angesehen werden sollte, bleibt offen.
Klar ist, dass dieser visonengeschwängerte Architekt ab 2002 mit seinen Ausbesserungen am eigentlich fertigen Opernhaus die Stadt schon wieder eine ganze Stange Geld gekostet hat. Natürlich wurden dadurch bestehende Mängel behoben, aber war es das wirklich wert? Das, was den Wert der Oper als Wahrzeichen von Australien ausmacht, bleibt nun mal in erster Linie ihr Dach…





