» Antike

Einige Bauwerke dieser Welt lassen uns bei ihrem Anblick ehrfurchtsvoll innehalten. Doch um wirkliche Erhabenheit zu besitzen braucht es etwas mehr als imposante Architektur.

Wer sich auf Reisen begibt, möchte in der Regel etwas mehr von Land und Leuten kennenlernen. Um sich der Kultur anzunähern, spielt die Architektur eine zentrale Rolle. Denn selten ist etwas so aussagekräftig und liefert ein so dauerhaftes Zeugnis wie die geschaffenen Bauwerke.    [...mehr]


Auf der Insel Rhodos, wo einst der Koloss von Rhodos - eines der sieben Weltwunder der Antike in den Himmel ragte - erheben sich auch heute noch imposante Zeugnisse der Geschichte.

In Rhodos Stadt befand sich einst im 3. Jahrhundert v.Chr. der Koloss von Rhodos, eine 30-35 Meter hohe, aus Bronze gegossene Statue, die die Einwohner zu Ehren des Gottes Helios errichtet hatten. Leider ist dieses Zeugnis antiker Baukunst nicht erhalten geblieben, denn die Statue thronte nur insgesamt 66 Jahre über der Hafeneinfahrt der Stadt bis sie bei einem Erdbeben zerstört wurde.

Man hat zwar nie archäologische Überreste gefunden, weshalb dieses Bauwerk unter anderem auch als Mythos bezeichnet wird, doch sollen diverse voneinander unabhängige antike Schriften seine Existenz bestätigen.

Heute stehen an der Stelle, wo die Sockel gewesen sein sollen, jeweils die Statue eines Hirsches und einer Hirschkuh.

Zum Glück jedoch sind einige andere Bauwerke der Insel noch zu besichtigen, die vom Lauf der Geschichte zeugen.

Die Altstadt von Rhodos

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Der Hadrianswall bildet seit der römischen Antike die ungefähre Grenze zwischen England und Schottland. Er gilt heute als eines der bedeutendsten Bauwerke auf den britischen Inseln und lockt jährlich Unmengen Besucher hierher.

Nahe der Englisch-Schottischen Grenze gelegen ist das 1987 von der UNESCO zum Weltkulturerbe ausgerufene Bauwerk heute eine der populärsten Touristenattraktionen der Region. Die Sehenswürdigkeit führt fast genau von der Nordsee zur Irischen See einmal quer über die Britische Insel. An der Westküste beginnt die Mauer in Bowness-on-Solway, einem kleinen Dorf am Meeresarm Solway Firth, und endet an der Ostküste in dem Ort Wallsend, von wo aus die Mündung des Flusses Tyne die Linie als natürliche Grenze weiter zieht.    [...mehr]


Die Pyramiden von Gizeh lassen uns in eine längst vergangene Zeit eintauchen, erzählen Geschichten von Pharaonen und ägyptischen Herrschern. Schon die Erbauung der Pyramiden scheint ein Mysterium und gibt uns auch heutzutage noch Rätsel auf.

Die Pyramiden von Gizeh zählen zu den ältesten Bauwerken der Menschheit und sind das einzige erhaltene Weltwunder der Antike. Entstanden um 2600 vor Christus sind sie eines der ersten und einzigen erhaltenen Zeugnisse frühmenschlicher Baukunst. Sie stellen eine architektonische Meisterleistung dar, wurden sie doch ohne die Hilfe beräderter Fahrzeuge oder ähnlicher Maschinen errichtet. Die wahrscheinlich einzigen Messgeräte, die man in Ägypten zu dieser Zeit kannte, waren Seil und Stock.    [...mehr]


Imposant, mächtig und schön - Die Porta Nigra ist das Wahrzeichen der Stadt Trier und das am besten erhaltene römische Stadttor in Deutschland.

Porta Nigra ©Flickr QuartierLatin1968
Die Porta Nigra in Trier wurde 180 n.Chr. von Römern als nördliches Stadttor errichtet. Das Tor sollte vor allem Angreifer davon abhalten in die Stadt einzudringen. Erst im Mittelalter erhielt die Porta Nigra (lat. Schwarzes Tor) ihren Namen. Denn die Farbe der Porta Nigra wurde mit Zeit durch Umwelteinflüsse immer dunkler.    [...mehr]