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In einem kleinen Dorf, das heutzutage vor allem durch eine alternative Lebensweise und reichlich Hippies auffällt, wurde in den 70er Jahren eine geheime Tempelanlage gebaut, die aufgrund von Visionen des Architekten entstand und allgemeinhin auch als “Achtes Weltwunder” bezeichnet wird.
Der Eingang zum Damanhur Tempel, auch “Tempel der Menschheit” genannt, ist so unauffällig, wie überraschend, ein kleines Haus, das wie ein normales Familienhaus wirkt, in einer kleinen Stadt im Süden Italiens. Hier leben Menschen in einer Art Kommune zusammen, die 1975 von Oberto Airaudi gegründet und nach einer ägyptischen Stadt benannt wurde. [...mehr]
Wer die Spanische Treppe in Rom nicht kennt, wird sich zunächst fragen, was das besondere sein soll an ein paar staubigen Treppenstufen in der italienischen Hauptstadt. Fügt man dann noch die Information hinzu, dass es sich hierbei um eines der bekanntesten touristischen Ziele Roms handelt, wird das Erstaunen besonders groß. Was ist das Besondere an diesem Bauwerk an der Piazza di Spagna?
Die Spanische Treppe liegt an der Santa Trinità dei Monti, einer Kirche, deren Bau vom französischen König Ludwig XII in Auftrag gegeben wurde. Papst Innozenz XIII wollte den unbebauten und unschönen Hang zwischen der Kirche und dem Piazza di Spagna füllen und gab daher den Bau einer Treppe in Auftrag. Francesco De Sanctis konnte sich in einem Architekturwettbewerb 1725 gegen andere Bewerber durchsetzten und erhielt so den Auftrag den Raum zu füllen. [...mehr]
Der Begriff Aquädukt leitet sich aus dem Lateinischen ab und bedeutet soviel wie Wasserleitung (aquae ductus). Im engeren Sinn handelt es sich um ein Brückenbauwerk, welches Wasser über eine Senke oder ein Tal leitet.
Die bekanntesten Aquädukte sind die von den Römern in Italien erbauten. Sie zählen zu den wichtigsten Bauwerken der Antike. Die römischen Wasserleitungen bestanden zum Teil aus Blei, Leder oder Holz, aber zum großen Teil fand Material aus Stein Verwendung. [...mehr]
Siena ist beliebter Urlaubsort und bietet seinen Besuchern eine Vielfalt kultureller Angebote. Insbesondere die überragenden Kirchen Sienas begeistern Menschen aus aller Welt!
Siena war früher ein Stadtstaat Italiens und liegt im Zentrum der Toskana. Siena ist eine Renaissance-Stadt die vor allem durch ihren gotischen Charakter bezaubert. Die Mauern und mediterranen Fassaden erzählen die Geschichte dieser Stadt, die nicht um sonst zu einem der beliebtesten Urlaubsziele Italiens herangewachsen. Und auch UNESCO zeichnete Sienas Altstadt zum Weltkulturerbe aus. Besonders imposant sind die Kirchen Sienas.
Die wohl überragendste ‘Kirche’ : Der Dom von Siena
Das wohl berühmteste kirchliche Gebäude dieser bezaubernden Stadt ist der Dom von Siena. Es handelt sich um eine Basilika im gotischen Stil. Und eben diese Basilika ist das wohl bedeutendste Bauwerk gotischer Architektur, in ganz Italien. Der Dom wurde aus schwarzem sowie weißem Marmor errichtet und mit verschiedensten Statuen, Ornamenten und wunderschönen Verzierungen geschmückt. Die äußere Pracht wird durch die Innenarchitektur dieses Bauwerkes beinahe übertrumpft! Denn auch der Innenraum besteht so ziemlich ausschließlich aus Marmor und das in den verschiedensten Formen sowie Farben. Kunstwerke über Kunstwerke bieten sich, den Besuchern des Doms von Siena, dar.
Die Vielfalt der Kirchen Sienas
Weitere imposante Kirchen in Siena (Toskana) sind, die Basilica di Domenico, die Basilica di San Francesco, San Clemente und die Basilica dell’ Oservanza. Ganz besonders ist die Franziskanerkirche zu empfehlen. Diese hat eine aus rotem ziegelstein gestaltete Fassade und ist ganz im Stil der Bettelorden gestaltet. Auch die Besichtigung der Basilika dell’ Oservanza sei allen Kirchenliebhabern ans Herz gelegt. Dieses Bauwerk gehört zu den wichtigsten Basiliken Sienas und liegt als einziges kirchliches Gebäude außerhalb der Stadtmauer. Das auf einem Hügel gelegene Bauwerk der Renaissance sollte in jeder Besichtigungstour eingeplant werden.
Natürlich gibt es neben dieser Auswahl noch weitere Gotteshäuser in Siena zu betrachten. Also wagen Sie sich durch die historische Stadt und endecken Sie die Vielfalt der Toskana!
Hier gibt’s noch mehr über Siena nachzulesen… [...mehr]
Italienreisende, auf deren Weg Mailand liegt, sollten es auf gar keinen Fall versäumen, sich den Mailänder Dom anzuschauen, gehört er doch zu den beeindruckendsten Bauwerken Europas und zählt zu den größten Kirchen der Welt.
Der Mailänder Dom ist einen Ausflug wert und das nicht nur wegen des überaus schönen Ausblicks über die Stadt, schon der Anblick der, aus weißen Marmor bestehenden, fünfschiffigen Kirche verschlägt einem den Atem. Der Bau des Mailänder Doms begann gegen Ende des 14. Jahrhunderts im Auftrag des Herzogs Gian Galeazzo Visconti, zu Ende gestellt wurde er jedoch erst im Jahre 1858. [...mehr]
Der Palazzo Pitti in Florenz ist ein Renaissance-Palast, der neben zahlreicher interessanter Museen, mit einer wunderschönen Gartenanlage jedes Jahr unzählige Touristen anlockt. Das beeindruckende Gebäude ist nicht nur einen Besuch wert, sondern lädt zum Verweilen ein.
Wer seinen Urlaub in der mittelitalienischen Stadt am Fluß Arno verbringt, der wird kaum Zeit finden, sich alle Bauwerke, Brunnen und andere historisch relevante Monumente anzuschauen, somit sollte man sich vorher genau überlegen, [...mehr]
Für jeden Toskana Reisenden gehört mindestens ein Besuch in das von der UNESCO zum Weltkulturerbe ernannte Siena dazu. Die kleine Stadt im Zentrum Norditaliens ist für zwei Merkmale bekannt: Für den warmen, roten Backstein am Piazza del Campo und die schwarz-weiße Marmor Fassade des Doms von Siena. Die toskanische Kirche gilt als eines der ungewöhnlichsten Bauwerke der Region: Sie vereint romanische Elemente mit gotischer Architektur.
Die Geschichte des Doms von Siena
Den Dom von Siena muss man nicht lange suchen, man erkennt ihn schon von Weitem an seinem auffällig schwarz-weiß gestreiften Campanile. Einst wollte die wunderschöne Stadt Siena mit ihrer Kirche noch weiter hinaus: Größer als der Petersdom in Rom sollte das Gotteshaus werden, das im 13. Jahrhundert auf der Basis einer dreischiffigen Basilika entstand, die noch heute für die romanischen Züge verantwortlich ist.
Zu finanziellen Problemen kam Mitte des 14. Jahrhunderts die Pest über die Stadt, die vielen Menschen das Leben kostete und zu anderen Sorgen führte, als eine kostspielige Kirchen-Erneuerung. 1357 stellte man deswegen die Arbeiten an der Vergrößerung ein. Gut erkennen kann man die hochtrabenden Pläne jedoch noch an der unvollendeten Nordschiff -Fassade des Duomo Nuovo (Itl. für “neuer Dom”), die noch immer steht.
Der schwarz-weiße Marmor Campanile, ein freistehender Glockenturm, wurde in der zweiten Hälfte des 14. Jahrhunderts in Anlehnung an den Glockenturm von Pisa errichtet. [...mehr]
Der Konstantinsbogen ist ein monumentaler Bau und Zeugnis römischer Geschichte. Seine Architektur verrät bereits viel über die Zeit, in der er errichtet wurde.
Der Konstantinsbogen in Rom, der heutigen Hauptstadt Italiens, wurde zu Ehren des römischen Kaisers Konstantin des Großen und seines Siegs über Maxentius an der Milvischen Brücke im Jahr 312 nach Christus errichtet. Maxentius machte Konstantin die alleinige Macht über das Römische Reich streitig, indem er sich ebenfalls als römischen Kaiser ausrief. Nachdem Konstantin Maxentius besiegte, konnte er sein Herrschaftsgebiet über das Westreich ausweiten. [...mehr]
Pisa, eine in der Toskana gelegenen Stadt in Italien verdankt ihren Bekanntheitsgrad einem einzigen Bauwerk. Es ist zweifellos eines der bekanntesten Gebäuden der Welt. Tatsache ist, dass dieses nicht nur aufgrund seiner aufwendig gearbeiteten Fassade aus Marmor ins Auge fällt. Der Schiefe Turm von Pisa wirkt, als könne er jeden Moment zur Seite kippen. Da er dies allerdings nicht tut, lockt er jedes Jahr etliche Besucher ins Land.
Schon in der Bauphase des Schiefen Turms von Pisa, begann dieser sich zur Seite zu neigen. Es war versäumt worden, den Untergrund eingehend zu überprüfen. Dieser bestand schon damals aus Sand und Morast und konnte es nicht bewerkstelligen, ein Bauwerk dieser Größe zu tragen. Er brach als der Turm drei Stockwerke hoch war. Trotzdem wurde das Gebäude im Jahre 1332 fertiggestellt. Nachdem der Bau etwa 100 Jahre zum Stillstand gekommen war, hatte man beschlossen, trotz der Neigung nach Südosten, weitere vier Etagen in Schräglage anzubauen. Aufgrund der Vorfälle im Zuge des Baus allerdings, entschied man sich dazu, den Turm nicht, wie ursprünglich geplant, 100 Meter hoch zu bauen. Er misst lediglich 54 Meter.
Der Schiefe Turm von Pisa ist genau genommen ein Campanile, ein freistehender Glockenturm, zugehörig zum Dom von Pisa. Er beeindruckt nicht nur aufgrund seiner Schräglage, sondern zudem dadurch, dass er von etlichen Säulen geziert wird, außerdem verfügt über sieben Glocken. Diese erklingen jedoch nicht mehr, da das Läuten den Turm zum Einstürzen bringen könnte. Während noch vor dem Bau geplant war, den Glockenturm bei Bedarf als Unterschlupf für Geistliche umzubauen, fungiert er heute nur noch als Touristenmagnet und Wahrzeichen der Stadt. Die Schieflage von 3,97 Grad verleiht dem Turm zwar erst seinen ganz besonderen Charme und ist gar nicht mehr wegzudenken, sie machte allerdings auch zahlreiche Rettungsmaßnahmen erforderlich. So musste das schiefe Bauwerk im Jahre 1990 beispielsweise für 12 Jahre geschlossen werden, um ihn im Zuge einer Sanierung wieder 44 Zentimeter aufzurichten und einen Einsturz vorzubeugen.
Venedig ist eine Stadt im Wasser. Sie ist somit ohne Frage etwas ganz Besonderes. Hier gibt es Kanäle an Stelle von Straßen und über 100 Inseln, auf denen die Gebäude stehen. Das Bild dieser einzigartigen Stadt ist zudem von unzähligen Kirchen geprägt. Eines dieser Gotteshäuser ist die San Zaccaria im Bezirk Castello, dem größten Stadtteil von Venedig.
San Zaccaria zählt zu den bedeutendsten Sehenswürdigkeiten Castellos. Die Kirche, welche genau genommen aus zwei Komplexen besteht, die allerdings ineinander übergehen, ist dem heiligen Zacharias geweiht. San Zaccaria ist dadurch, dass sie ehemals im Besitz eines der reichsten und bedeutendsten Nonnenklöstern der Stadt war, ein Bauwerk mit großem Ansehen. Besagtes Kloster wurde aller Wahrscheinlichkeit lange Zeit dafür genutzt, gut gestellte, nicht verheiratete Töchter venezianischer Herkunft unterzubringen.
Der ältere Bau, welcher kleiner ist, als der neuere, stammt aus dem Jahre 1440. Besonders auffällig ist die dekorative Fassade des Gebäudes. Sie ist nicht etwa die Schöpfung eines einzigen Künstlers. Sie geht sowohl auf Antonio Gambelli als auch auf Mauro Codussi, einen Architekten der Frührenaissance zurück. Der Bau begann im Jahre 1458. Fertiggestellt wurde die Stirnseite der Kirche allerdings erst nach 1483. Der neuere Komplex des Gotteshauses entstammt der Epoche der Gotik, was jedoch lediglich durch seine Höhe ersichtlich wird. Architektonische Verzierungen aus Zeiten der Renaissance dominieren den Gesamteindruck der Kirche.
Doch nicht nur die äußere Erscheinung San Zaccarias ist etwas Besonderes. Im Inneren der Kirche findet sich ein bekanntes Gemälde des berühmten venezianischen Malers Giovanni Bellini (s. hier). Bellinis Sacra Conversazione wurde im Jahre 1505 fertiggestellt, stammt somit ebenfalls aus Zeiten der Renaissance und beeindruckt vor allem durch seine strahlenden Farben und den entstehenden Eindruck der Plastizität. [...mehr]











