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Das London Eye Riesenrad in London ist die Touristenattraktion schlechthin. Nicht nur die Aussicht über die Stadt macht den Reiz einer Fahrt aus, sondern auch die Fahrt an sich wird zum Erlebnis.

London Eye © wikipedia

Bekannt ist das London Eye auch unter dem Namen „Millenium Wheel“ und wie der Name schon nah legt, wurde das Riesenrad zum Ende des letzten Jahrtausends errichtet. Eigentlich sollte es für Besucher schon im Jahre 1999 eröffnet werden, doch aufgrund technischer Schwierigkeiten war es erst im März 2000 so weit.

Das Riesenrad London Eye wurde 2000 eröffnet

Natürlich ist das London Eye oder Millenium Wheel kein Riesenrad, wie man es vom Jahrmarkt kennt. Nicht nur in der Größe übertrumpft es alle Kirmes-Anlagen sondern vor allem die Ausstattung macht den Unterschied. 32, fast vollständig aus Glas geformte Gondeln bieten je Platz für bis zu 25 Personen. Vollklimatisiert bieten sie den höchsten Komfort und bewegen sich mit 0,26 Metern in der Sekunde um die Achse. Das Riesenrad hält bis auf wenige Ausnahmen nie an und Ein- und Austieg erfolgt während der Fahrt.

Der Kampf der Superlative macht auch vor Riesenrädern nicht halt. Bis 2009 war das London Eye mit seinen 135 Metern Höhe das höchste Riesenrad der Welt. Doch asiatische Länder nahmen den Kampf auf, übertrumpften sich gegenseitig und so steht heute in Singapur mit 160 Metern das höchste Exemplar der Welt!    [...mehr]


Im Manchester Opera House ist immer etwas los: Musicals, Opern, Ballett und viele andere Veranstaltungen finden jedes Jahr in seinen Mauern statt.

Manchester ist eines der bedeutendsten kulturelles Zentren im Norden von England und so dürfen in der 500.000 Einwohner Stadt Theater und Konzerthäuser natürlich nicht fehlen.

Manchester Opera House © flickr / pit-yacker

Das Manchester Opera House feierte an Weihnachten 1912 Eröffnung. Zunächst unter dem Namen „New Theatre“ bekannt, sollte es dem Palace Theatre in Manchester Konkurrenz machen. Drei Jahre nach seiner Eröffnung wurde das Opera House an das United Theatre Ltd verkauft und erhielt seinen (vorläufigen) neuen Namen „New Queens Theatre“.

Sein Name weiste das Gebäude also zunächst in erster Linie als Spielort für Theater und Kabarett aus, doch das sollte sich in den kommenden Jahren zwischen 1916 und 1920 ändern. In diesen Jahre kam Sir Thomas Beecham, einer der berühmtesten Dirigenten Englands nach Manchester und spielte in dem „New Queens Theatre“ einige Opernvorstellungen. Dem Dirigenten zur Ehre erhielt die Anlage schließlich den Namen „Opera House“ und so heißt es auch heute noch.    [...mehr]


Auf einem Berg inmitten der Stadt thront die Liverpool Cathedral über der Stadt im Nordwesten Englands. Es sind gerade einmal gut 100 Jahre vergangen, als der Grundstein für die größte Kirche Großbritanniens gelegt wurde. Heute ist die neugotische Kathedrale Anziehungspunkt für Besucher von Nah und Fern.

Liverpool Kathedrale © wikipedia

Ende des 19. Jahrhunderts war Liverpool eine stark wachsende Hafenstadt im Nordwesten Englands und wurde alsbald von der anglikanischen Kirche zur Diözese erhoben. Doch was eindeutig fehlte, war ein repräsentatives Kirchengebäude.

Das durfte natürlich nicht so bleiben und der Bau der Liverpool Cathedral wurde in einem Wettbewerb öffentlich ausgeschrieben. Als Sieger der Ausschreibung um die Errichtung des Doms ging der gerade einmal 23-jährige Giles Gilbert Scott hervor. Auch später machte der Architekt von sich Reden: Er designte die typischen roten Telefonzellen, die man überall in Großbritannien findet.    [...mehr]


Wir führen unsere kleine Tour durch England fort und präsentieren nach dem Palace of Westminster nun die nicht weniger interessante Tower Bridge.

Tower Bridge bei Nacht © Flickr / alextmf1

Die Brücke führt Fahrzeuge und Fußgänger über den bekanntesten Fluss Englands, die Themse. Die Eröffnung im Jahre 1894 bewirkte eine Verbindung zwischen der City of London mit dem Stadtteil Southwark. Genau wie der Palace of Westminster und zahlreiche andere Bauwerke Englands wurde die Tower Bridge im neugotischen Stil errichtet. Dieser Stil war im 19. Jahrhundert sehr angesagt und erfreute sich besonders im englischen Königreich größter Beliebtheit.    [...mehr]


Die ältesten noch erhaltenen Teile des Palace of Westminster stammen aus dem Jahr 1097. Das Gebäude wurde im neugotischen Stil errichtet und ist eines der bedeutendsten von der UNESCO gekürten Weltkulturerben der Welt.

Ein Überblick über den Westminster Palace © Flickr / Tony Moorey

Der atemberaubende Palast, an den unter anderem der weltberühmte Clock Tower samt dem Big Ben anschließt, war einst eine Königsresidenz. Der letzte Monarch lebte hier im Jahr 1529. Aufgrund eines Großbrandes am 16. Oktober 1834, der große Teile des Bauwerks zerstörte, entschloss man sich zu einem Neuaufbau, der durch den englischen Architekten Charles Barry durchgeführt wurde. Der Wiederaufbau brachte jedoch Schwierigkeiten mit sich da der neugotische Stil perfekt nachempfunden werden musste.    [...mehr]


London ist eine Stadt, die mit interessanter Architektur nur so gefüllt ist. Der Buckingham Palace, der Westminster Palace und der Tower of London sind Beispiele altehrwürdiger Gebäude, aber auch moderne Meisterleistungen finden sich hier: Zum Beispiel das Gebäude der Tate Modern. Die Tower Bridge verdient dabei besondere Erwähnung.

Die Tower Bridge sticht unter den Themse- Brücken Londons besonders hervor: Zum Zeitpunkt ihrer Fertigstellung im Jahr 1894 war sie die komplizierteste Brücke der Welt, die mit sogenannten Basküle- Elementen arbeitete. Als Basküle werden dabei die beiden Teile der Fahrbahn bezeichnet, die sich hydraulisch um bis zu 83 Grad anheben lassen. So entsteht ein Durchlassfenster, welches in seiner vollen Größe heutzutage nur noch von Kreuzfahrtschiffen benötigt wird.

London Tower Bridge und Themseufer © flickr / Vic LicDie Hydraulik der Brücke funktionierte früher per Dampfdruckerzeugung, heutzutage wird sie mit Öl und Strom betrieben. Innerhalb der Brücke existiert eine Ausstellung, im Zuge derer unter anderem die alten Fußgängerwege der Brücke, welche über die Fahrbahn hinweg führen, verglast wurden.

Diese Ausstellung besteht mittlerweile seit 25 Jahren und ist mit ihrer Kombination von Videomaterial und Artefakten, wie dem alten Antriebssystem der Brückenhydraulik, auf jeden Fall empfehlenswert.

Die Tower Bridge selbst existiert nunmehr seit über hundert Jahren und ergänzt den Kanon von imposanten Bauwerken durch zwei Dinge: Stil und Innovation. Vielleicht passt sie auf den ersten Blick nicht zu den Hochglanz- Wolkenkratzern anderer Länder, doch macht gerade das ihren besonderen Reiz aus.

London Themse und Tower Bridge © flickr / JohnSeb

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