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Der Hadrianswall bildet seit der römischen Antike die ungefähre Grenze zwischen England und Schottland. Er gilt heute als eines der bedeutendsten Bauwerke auf den britischen Inseln und lockt jährlich Unmengen Besucher hierher.
Nahe der Englisch-Schottischen Grenze gelegen ist das 1987 von der UNESCO zum Weltkulturerbe ausgerufene Bauwerk heute eine der populärsten Touristenattraktionen der Region. Die Sehenswürdigkeit führt fast genau von der Nordsee zur Irischen See einmal quer über die Britische Insel. An der Westküste beginnt die Mauer in Bowness-on-Solway, einem kleinen Dorf am Meeresarm Solway Firth, und endet an der Ostküste in dem Ort Wallsend, von wo aus die Mündung des Flusses Tyne die Linie als natürliche Grenze weiter zieht. [...mehr]
Fans alter Burgen und Schlösser sind fasziniert von den Geschichten und Geistern, die in den alten Gemäuern leben. Kaum jemand, der schon mal ein altes Gemäuer besichtigt hat, wird widersprechen, wenn man von der Aura und dem lebendigen Geist all jener spricht, die hier lebten und starben, und das sind meist bei Burgen und Schlössern nicht wenige. Ganz besonders trifft dies auf Chillingham Castle in Northumberland zu.
“Chilling” heißt übersetzt soviel wie “abschrecken”, und der Name passt auf das Schluss im nördlichen England kurz vor der schottischen Grenze. Chillingham Castle blickt auf eine über 700-jährige Geschichte zurück und hat in dieser Zeit eine Menge Blut, Mord und Totschlag gesehen. Die englische Geschichte, die besonders im Grenzgebiet zu Schottland reich an Mord und Totschlag ist, wird hier auf Chillingham plötzlich sehr lebendig und die heutigen Betreiber verstehen sich darauf dem Besucher das Gruselige besonders schmackhaft zu machen.
Bei der “Ghost Tour” durch das Spukschloss wird dem unerschrockenen Besucher die Geschichte des Schlosses anschaulich erzählt; herausraugend in dieser Geschichte ist der Folterknecht John Sage, der im 13. Jahrhundert hunderte Menschen regelrecht schlachtete. Aber auch weitere Spukgeschichten werden über Chillingham berichtet, etwa von einem “blauen Jungen”, der bei lebendigem Leib in die Schlossmauer eingemauert wurde. Seine Überreste wurden Anfang des 20. Jahrhunderts gefunden, die Fingerknochen waren durch die Versuche sich zu befreien abgeschabt. Manchmal kann man noch heute sein Weinen in den alten Mauern hören. [...mehr]
John Pawson gehört zu den begehrtesten Architekten der heutigen Zeit. Seine einfache, klare und moderne Linie begeistert die Menschen. Dabei entwirft und gestaltet er nicht nur Gebäude sondern auch Wohnaccessoires
Der Architekt John Pawson wurde 1949 in Halifax in England geboren. Der Vater von John Pawson hegte schon früh den Wunsch, dass sein Sohn den Textilbetrieb der Familie übernehmen sollte. Jedoch wurde John Pawson schnell klar, dass die Tätigkeit im Familienunternehmen nicht sein Lebensinhalt sein sollte. Daraufhin unternahm er Reisen nach Australien, Indien und Japan. [...mehr]
Das Vertigo 42 in London ist eine exklusive Angelegenheit, sehr exklusiv. Hoch über den Dächern der Themsestadt im Tower 42 wird ausschließlich Champagner und Cocktails serviert und ohne Reservierung geht gar nichts.
Das Vertigo 42 befindet sich in der Londoner Innenstadt im obersten Stockwerk des Towers 42. Das von 1971 bis 1979 nach den Plänen des Büros des britischen Architekten Richard Seifert erbaute Hochhaus sorgte damals für eine Sensation. Mit einer Höhe von 183 Metern war das Gebäude das mit Abstand höchste Haus in der Innenstadt Londons.
Tower 42
Ursprünglich hieß der Tower 42 einmal NatWest Tower, benannt nach dem Auftraggeber, der National Westminster Bank. Im Jahre 1993 wurde auf Grund eines Terroranschlages der IRA in der Nähe des Towers eine Generalsanierung notwendig. Nach Fertigstellung der Bauarbeiten entschied die Bank allerdings, das Hochhaus an eine Investmentfirma zu verkaufen. Die neuen Eigentümer benannten das Gebäude um in Tower 42 entsprechend der Anzahl der Stockwerke.
Früher befand sich im obersten Stockwerk eine Aussichtsplattform, heute sitzt dort die exklusive Champagner-Bar Vertigo 42. Wer hier verkehrt, gehört in der Regel zu den Besserverdieneden. [...mehr]
Gegründet im 10. Jahrhundert, wurde La Rochelle im Mittelalter zur größten Hafenstadt am Atlantik ausgebaut. Während der Zeit der Religionskriege war La Rochelle eine Hochburg des Protestantismus und musste zwei lange Belagerungszeiten über sich ergehen lassen.
Viele Relikte aus der über tausendjährigen Geschichte von La Rochelle befinden sich auch noch heute in der Hafenstadt. Der maritime Charakter der Stadt läd ein, sich vom Stadtzentrum aus die vier Häfen etwas genauer anzuschauen: den Alten Hafen, den Yachthafen, den Handelshafen und den Fischerhafen. La Rochelle gehört damit zu den national und international bedeutensden Wassersportstätten. [...mehr]
Ganz in der Nähe der Stadt Welshpool in der walisischen Grafschafts Powys liegt die mittelalterliche Burg Powys Castle. Nicht nur das besonders gut erhaltene Hauptgebäude zieht viele Besucher aus der ganzen Welt an, vor allem die unglaublich aufwändig gestalteten Gärten sind eine wahre Attraktion.

Powis Castle und seine barocken Gärten
Powis Castle gehört zu einer der besten noch erhaltenen Burganlagen der britischen Insel und sorgt vor allem während der Sommermonate immer wieder für regen Besuch. Dann nämlich finden in den wunderschönen Gartenanlagen regelmäßig Pflanzenausstellungen und andere Veranstaltung statt, die vom Hobbygärtner bis zum modernen Landschaftsarchitekten zahlreich besucht werden.
Die mittelalterliche Festung wurde im 12. Jahrhundert gebaut, über das genaue Datum ist man jedoch leider im Unklaren. Sie galt als wichtiger Verteidigungspunkt bei den Kämpfen zwischen den Walisern und Engländern und wechselt im Laufe der Jahrhunderte mehrfach die Besitzer.
So zählten u.a. die Poeten und Philosophen George und Edward Herbert zu ihren Bewohnern.
Auf einem Felsvorsprung erbaut erhebt sich die herrschaftliche Burganlage steil über die barocken Gartenanlagen. Dazu zählen kunstvoll geschnittene Hecken und Eiben, romantische Terrassengärten, idyllische Küchen- und Kräutergärten aber auch wahre Exoten der Pflanzenwelt gedeihen hier in den aufwändig angelegten Beeten. [...mehr]
Das Ironbridge Gorge Museum ist eine beliebte Sehenswürdigkeit in England, und liegt knapp 20 km von Shrewsbury, im gleichnamigen Ort Ironbridge. Grob gesagt, der Museumskomplex liegt im Südwesten Großbritanniens. Hier entstand nämlich, von 1777-1779, die erste Eisenbrücke der Welt.
1986 wurde das Ironbridge Gorge Museum zum Weltkulturerbe ernannt. Diese erste Eisenbrücke markierte darüber hinaus Beginn des Industriezeitalters. Im Museum selbst wird unter anderem die Geschichte der industriellen Revolution verdeutlicht. Über 300.000 Besucher finden jährlich den Weg hierher. Ob der Aussattung und des Angebots ist das Ironbridge Gorge eines der erfolgreichsten Industriemuseen.
Die Tate Gallery of British Art heißt seit geraumer Zeit einfach nur Tate Britain. Das Museum steht in London und man kann dort die größte britische Kunstsammlung bewundern. Die Tate Gallery bietet Euch sehenswertes vom 16. bis zum 21. Jahhundert. Also wenn Ihr Urlaub in England macht solltet Ihr dieses Museum unbedingt einmal besichtigen.
Es war der Zuckermillionär Sir Henry Tate, der die Idee zu dieser Gallerie im 19. Jahrhundert hatte. Er brachte seine eigene Kunstsammlung, die über 60 Gemälde von bekannten britischen Künstlern enthielt, als Grundstock mit ein, nachdem die britische Regierung ihm dafür ein Grundstück zur Verfügung stellt. Heute findet man in der Tate Gallery auch viele moderne und internationale Gemälde.
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Dover Castle ist eine alte und sehr berühmte Burg in England. Gegründet wurde sie vor über 2000 Jahren. Eine römische Besatzungsgruppe hat hier einen Leuchtturm errichtet, der noch heute erhalten ist. Dover Castle ist mehr als imposant. Wenn Ihr mal in England seid, besichtigt diese Burg unbedingt.
Der Leuchtturm ist heute das zentrale Element der Burg Dover. Im Mittelalter nutze man ihn als Glockenturm für das angelsächsige Klosters St. Mary-in-Castro. Heute ist es eine riesige Anlage mit hohen Mauern und tiefen Tunneln, die unzerstörbar wirken.
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Welches das bedeutendste kulturgeschichtliche Museum der Welt ist, kann nicht eindeutig beantwortet werden, da es sich in diesem Punkt die Geister scheiden. Einige Experten jedoch behaupten, es sei das britische Museum, beziehungsweise das British Museum in London.
Die Entstehung des British Museum ist auf eine einzige Literatur- und Kunstsammlung zurückzuführen. Diese war ursprünglich Eigentum eines englischen Wissenschaftlers und Mediziners, namens Hans Sloane, der sie jedoch dem Staat stiftete. Im Jahre 1753 als jene Übereignung stattfand, wurde die Sammlung bereits mit dem Namen British Museum in Bloomsbury in England untergebracht. Damals jedoch waren die Räumlichkeiten noch schlicht und klein. Der Umzug in die heute zum Museum gehörenden Gebäude konnte im Jahr 1850 stattfinden.
Das Museumsgebäude ist eine Schöpfung von Robert Smirke und wurde 1848 eigens zum Zweck der Aufbewahrung der Museumssammlung errichtet. Es hat einen quadratischen Grundriss und verfügt heute zudem über einen beeindruckendenInnenhof, der mit einer Fläche von 7100 Quadratmetern, der größte überdachte öffentliche Platz Europas ist. Die Planung übernahm vor allem der britische Architekt Sir Norman Foster. Die Dachkonstruktion aus Stahl und Glas konnte im Jahre 2000 fertig gestellt werden.
Im Inneren des Gebäudes, in den großen Ausstellungsräumen und unten in den Magazinen, finden sich mehrere Millionen kulturgeschichtliche Sammelstücke, die aus verschiedenen Epochen und Ländern stammen. Zudem verfügt das imposante Museum über eine imposante Bibliothek. Sie ist nicht nur ein architektonisches Meisterwerk sondern verfügt außerdem über 350.000 Bücher. Der Lesesaal stammt noch aus dem Jahr 1857 und besitzt eine imposante Dachkonstruktion in Form einer Kuppel. Diese ist sowohl bei Einheimischen als auch bei Touristen bekannt und beliebt. [...mehr]











