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In Kairo, der Hauptstadt Ägyptens, steht die Alabastermoschee, auch Mohammed-Ali-Moschee genannt. Sie ist eines der größten Gotteshäuser in der Stadt und zudem eines von Kairos Wahrzeichen. Ein besonders bekanntes Merkmal der Moschee sind die über 80 Meter hohen Minarette, deren Form an einen überdimensionalen Bleistift oder eine Nadel erinnert.

Die Alabastermoschee ist ein Wahrzeichen Kairos. © Flickr / Tscherno

Die Alabastermoschee ist ein Wahrzeichen Kairos. © Flickr / Tscherno

Die Alabastermoschee wurde 1824 bis 1884 im Auftrag Pascha Muhammed Alis (s.hier), welcher 1805 bis 1848 Vizekönig von Ägypten war, auf dem Gelände der Zitadelle von Kairo erbaut. Sie ist vor allem durch den osmanischen Stil gekennzeichnet, enthält allerdings auch typische Elemente des Zeitalters des Barocks. Ihr Name ist auf die prunkvolle Verzierung zurückzuführen, die sich vor allem im Inneren des Gebäudes findet. Während der Boden der Moschee mit üppigen, strahlendroten Teppichen ausgelegt ist, werden die Wände von Alabaster geziert und die größte Kuppel weist Gold-Verzierungen und Koransprüche auf. Die zwei Kanzeln im Gebetsraum des Gotteshauses wurden ebenfalls äußerst prunkvoll gestaltet. Ehemals wurde der Innenraum durch besondere Ölleuchten erhellt, welche das imposante Innere in ein besonders schönes Licht tauchten. Heute beleuchten elektrische Lichter den Innenraum. Sie sind in Form eines Kreises um die große Kuppel herum angeordnet und verfehlen ihre Wirkung ebenfalls keineswegs.

Ein besonders wichtiges Element der Alabastermoschee stellt der Reinigungsbrunnen dar, welcher sich auf dem Hof vor dem Gebäude findet. Vor den Gebeten in der Moschee können die gläubigen Muslime sich mittels dieses „Hanafiyyas“ säubern.

Während der Gebetszeiten wird der Zutritt in die Moschee nur Muslimen gewährt. Zu anderen Zeiten des Tages können auch andere Interessierte das Gotteshaus besichtigen, sofern sie angemessen gekleidet sind.    [...mehr]


Sie ist ganz klar die bekannteste der ägyptischen Pyramiden und wird wegen ihrer imposanten Erscheinung auch die „Große Pyramide“ genannt.

Pyramiden © Flickr / hifklein

Die Grundfläche der Pyramide beläuft sich auf 5,3 Hektar, die sich wie folgt errechnen lassen: Die Länge misst insgesamt 230 Meter und eine Höhe von 146,60 Metern, die bis heute aber auf „nur“ 137,50 Meter geschrumpft ist, da der Boden und die Witterungsverhältnisse dem Bau zu schaffen machen. Insgesamt wurden für die Konstruktion dieser eindrucksvollen Pyramide 6,5 Millionen Tonnen Kalkstein verbaut.

Nahansicht © Flickr / MichaeljohnDie Pläne für den Bau des Inneren der Pyramide wurde mindestens zwei Mal abgeändert. Somit führt der sich auf dem nördlichen Himmelspol befindliche Eingang in die Katakomben, die aber zum Teil unvollständig geblieben sind. So sind die unterirdischen Bauten innerhalb der Pyramide nur geringfügig vervollständigt, da vermutlich unzumutbare Zustände für die Arbeiter bezüglich des Sauerstoffmangels herrschten. Somit wurde die besagte Kammer weiter oben angelegt. Um dieses Projekt verwirklichen zu können, errichtete man einen vom Eingang ausgehenden Gang der den Zugang zu dieser Kammer ermöglichte.

Detaillierte Ansicht © Flickr / Peter GutierrezForscher entdeckten ebenfalls eine bis heute ungeöffnete Türe, die sich am Fuße eines Belüftungssystems befindet. Was sich wohl dahinter verbirgt? Die bis heute andauernden Forschungen liefern diesbezüglich bisher keinen Aufschluss…

Entsprechend der ägyptischen Tradition ist die Hauptkammer, auch Königskammer genannt, durch drei Falltüren gesichert, die als unsichtbares Gatter unter dem Steinboden angebracht sind. Schließlich ist die Cheopspyramide von drei kleineren Pyramiden umgeben, in denen Verwandte und hohe Bedienstete Cheops bestattet wurden.    [...mehr]