Der Nidarosdom wurde nach dem ursprünglichen Namen der Stadt Trondheim in Norwegen benannt, die früher den Namen „Nidaros“ trug. Für deutsche Verhältnisse eine eher kleine Stadt, ist Trondheim mit seinen knapp 170.000 Einwohnern die viertgrößte Metropolregion Norwegens. Obwohl erst 1869 der Aufbau begann, kann die Stätte auf eine beinahe tausend Jahre alte Geschichte zurückblicken.
Der Tod eines Königs legte den Grundstein für den Bau des Nidarosdom in Trondheim. König Olav, welcher nach seinem Tode heilig gesprochen wurde, hat maßgeblich dazu beigetragen, das Christentum in Norwegen, und ganz Skandinavien zu verbreiten. Der Wikinger wurde bei Kämpfen in der Normandie zum Christentum bekehrt. Als er in sein Heimatland Norwegen zurückkehrte, erklärte er sich zum König und versuchte das Christentum im Lande mit Gewalt zu verbreiten, wobei er mit enormen Widerstand zu kämpfen hatte. [...mehr]
Der Berliner Reichstag hat eine bewegte Geschichte hinter sich. Seit 1999 ist er Sitz des deutschen Bundestags und ist bei Besuchern besonders wegen seiner gläsernen Kuppel beliebt.
1871 wurde Berlin zur Hauptstadt des Deutschen Kaiserreichs ernannt. Damit das Parlament hier tagen konnte, wurde 1884 bis 1894 der Reichstag nach dem Entwurf des Architekten Paul Wallot errichtet. Nachdem Berlin der neue Sitz der Regierung von Deutschland wurde, wurde der Reichstag in den 90ern erneut umgebaut. [...mehr]
Chichén Itzá lockt neben Teotihuacan die meisten Touristen nach Mexiko. Die Ruinenstätte der Maya auf der Halbinsel Yucatán verteilt sich auf 1547 Hektar.
Tempel, Ballspielplatz, Brunnen und viele andere Funde zeigen, dass Chichén Itzá auf Yucatán eine große Rolle spielte. Die imposanten Gebäude aus politischen und religiösen Bereichen weisen darauf hin, dass Chichén Itzá eine Art Hauptstadt der Mayas war. Die Geschichte von Chichén Itzá ist noch immer nicht ganz geklärt. [...mehr]
Größenwahn in der arabischen Luxus-Stadt Dubai: der größte Wolkenkratzer Burdsch Chalifa, auch Burj Khalifa, ragt in den Arabischen Emiraten 828 Meter in den Himmel. Fast doppelt so hoch wie das World Trade Center war, lässt der Turm jede Höhe klein erscheinen.
Dubai, die Stadt der teuersten Hotels und edelsten Kamele, bombastischen Paläste und modernsten Technik. Jetzt haben sich die Scheichs von Dubai auch noch das höchste Gebäude der Welt geleistet. In nur 5 Jahren schoss der 2 Milliarden Dollar schwere Riese aus dem Boden.
Namensgebung zu Ehren des Präsidenten Chalifa bin Zayid Al Nahyan
Erst sollte der höchste Turm der Welt Burj Dubai, also Dubai-Turm, heißen. Doch der aktuell herrschende Scheich Präsident Chalifa wollte sein gigantisches Statussymbol ganz auf sich bezogen haben.
Früher kamen uns die Pyramiden in Gizeh schon hoch vor, heute sieht man in Dubai einen Turm, der mehr als 5 mal höher ist und in nur 5 Jahren nach den Plänen des amerikanischen Architekten Adrian Smith fertiggestellt wurde.
Trotz Wirtschaftskrise, die auch die Vereinten Arabischen Emirate nicht verschont hat, investierten die Scheichs 2 Milliarden US-Dollar in ihr demonstratives Machtinstrument. [...mehr]
Das Viaduc de Millau ist wahrlich ein sehr imposantes Bauwerk. Die in Südfrankreich befindliche Schrägseilbrücke, die eine Länge von 2.640 Meter hat, wurde offiziell am 14. Dezember 2004 eingeweiht und war für einige Zeit die höchste Autobahnbrücke der Welt.
Entworfen wurde das Bauwerk von dem französischen Ingenieur Michel Virlogeux, der für seine bisherigen Arbeiten schon mehrfach mit Preisen ausgezeichnet worden ist. So war er 1999 der erste Ingenieur, der mit dem Fritz-Leonhardt-Preis ausgezeichnet worden ist. [...mehr]
Das einstige islamische Minarett aus der Hochzeit der Mauren bildet heute als Giralda den Turm der größten gotischen Kathedrale María de la Sede und ist Wahrzeichen der andalusischen Hauptstadt Sevilla. Der Namensgeber Giraldillo tront auf 105 Metern über der Stadt und beschützt das Weltkulturerbe.
In Sevilla zum Wahrzeichen der Stadt erkoren zu werden, kommt nicht von ungefähr. Denn die Stadt im Herzen Andalusiens hat viele imposante Bauwerke und unzählige Kirchen und Sehenswürdigkeiten. Dennoch repräsentiert wohl niemand die Stadt mit den zwei Kulturen so gut wie der Turm der ehemaligen Moschee, die zur größten gotischen Kathedrale der Welt umgebaut wurde. [...mehr]
Der im Zentrum von Moskau liegende Kreml wurde vor mehr als 800 Jahren von dem Fürsten Juri Dolgoruki erbaut und hat sich im Verlauf der Zeit zum bedeutendsten Machtzentrum Russlands entwickelt. Heute zählt die Holzfestung weltweit zu den größten Museen. Im Jahr 1990 ernannte die UNESCO den Kreml und den davor befindlichen Roten Platz zum Weltkulturerbe.
Die Geschichte des Bauwerks reicht weit in das 12. Jahrhundert zurück, als Ivan I. auf dem Hügel über der Moskwa den Bau einer Befestigungsanlage in Auftrag gab. Seitdem ist die Anlage Sitz der russischen Herrscher sowie der russisch orthodoxen Kirche. Zar Peter I. verlegte im 18. Jahrhundert die Hauptstadt nach Sankt Petersburg, allerdings wurde Moskau nach Beendigung der Oktoberrevolution 1918 abermals Regierungssitz, und ist es bis heute noch. [...mehr]
Der Hadrianswall bildet seit der römischen Antike die ungefähre Grenze zwischen England und Schottland. Er gilt heute als eines der bedeutendsten Bauwerke auf den britischen Inseln und lockt jährlich Unmengen Besucher hierher.
Nahe der Englisch-Schottischen Grenze gelegen ist das 1987 von der UNESCO zum Weltkulturerbe ausgerufene Bauwerk heute eine der populärsten Touristenattraktionen der Region. Die Sehenswürdigkeit führt fast genau von der Nordsee zur Irischen See einmal quer über die Britische Insel. An der Westküste beginnt die Mauer in Bowness-on-Solway, einem kleinen Dorf am Meeresarm Solway Firth, und endet an der Ostküste in dem Ort Wallsend, von wo aus die Mündung des Flusses Tyne die Linie als natürliche Grenze weiter zieht. [...mehr]
Die Sagrada Familia ist die wohl älteste Baustelle der Welt und fasziniert mit ihrer außergewöhnlichen Architektur.
1882 begann der bekannte katalanische Architekt Antoni Gaudi mit dem Bau der Sagrada Familia in dem zu dieser Zeit üblichen neugotischen Stil.
Als „Kirche der Armen“ finanzierte er den Bau nur mit Spendengeldern. So sollten die Bürger Barcelonas Sühne leisten. Um diese Tradition beizubehalten, wird der Bau im Stadtteil Eixample weiterhin nur durch Spenden- und Eintrittsgelder finanziert. [...mehr]
Das Kloster Maulbronn ist die am besten erhaltene Klosteranlage nördlich der Alpen. In dem mittelalterlichen Bauwerk vereinen sich alle Stilrichtungen von der Romanik bis hin zur Spätgotik.
Im Dezember 1993 wurde das Kloster, welches von 1147 bis 1556 als Zisterzienserabtei genutzt wurde, von der UNESCO zum Weltkulturdenkmal ernannt.
Kloster Maulbronn - Wissenswertes
Das imposante Kloster wurde im Jahr 1147 gegründet und stellt heute ein äußerst eindrucksvolles Dokument der Kultur der Zisterzienser dar. Darüber hinaus ist das Bauwerk die am besten erhaltene mittelalterliche Klosteranlage nördlich der Alpen. [...mehr]













