Der Burgpalast in Budapest bietet dem Auge des Betrachters einen im wahrsten Sinne des Wortes überragenden Anblick. Die Anlage thront auf dem hiesigen Burgberg und überblickt stolz die Stadt unter ihren Grundmauern.

Dass einst die ungarischen Herrscher den Burgpalast in Budapest als Residenz nutzten, scheint da wenig verwunderlich. Nicht nur ist der Ausblick auf die Umgebung wahrlich königlich, auch konnten sie von hieraus ihr Reich stets im Blick behalten und ein wachsames Auge auf ihre Untertanen werfen. Da darf eine Plastik des mythologischen Vogels Turul, der in der Herrscher-Legende der ungarischen Könige eine wichtige Rolle spielt, natürlich nicht fehlen – Sie gehört zu den interessantesten Details, die im Burgpalast besichtigt werden können. In der Landessprache heißt die gesamte Anlage „Budavári palota“, und schon dieser schwer klingende Name verdeutlicht die Ausmaße des Palastes auf dem Burgberg, der 1987 von der UNESCO zum Weltkulturerbe erklärt wurde.    [...mehr]


The O2 ist ein großer Unterhaltungskomplex auf der Greenwich Pensinsula, einer Landzunge im Westen der Stadt, um welche die Themse einen gekonnten Bogen macht. Herzstück der Anlage ist der Millennium Dome, der als größter Kuppelbau der Welt gilt.

Die ganze Anlage, die meist schlicht The O2 genannt wird, trägt viele Teilnamen: The O2 Dome, was eigentlich den Kernbau beschreibt; The O2 Arena, womit der Konzertraum in dessen Inneren gemeint ist; oder The O2 Centre als übergreifende Bezeichnung für das gesamte Areal. Die meisten Besucher des eigenwillig gestalteten Gebäudes interessieren sich jedoch nicht für Namen, sondern für die außergewöhnliche Architektur und den Saal, in dem regelmäßig Weltstars vor bis zu 20.000 Fans auftreten.    [...mehr]


Itaipu ist der Name des mächtigen Staudamms, des dazugehörigen Stausees sowie des hier betriebenen Wasserwerkes an der Grenze zwischen Paraguay und Brasilien. Das Bauwerk ist eines der beeindruckendsten seiner Art, und das Wasserwerk ist wahrscheinlich das ertragreichste der Welt.

Die Staudamm-Anlage Itaipu am Fluss Paraná wird auch Itaipu Binacional genannt, da es als Gemeinschaftsprojekt zweier Nationen entstanden ist und betrieben wird. 1973 wurden die ersten Verträge für das Großprojekt unterschrieben, der Bau der Anlage begann nur ein Jahr später. Fertiggestellt wurde der Staudamm selbst jedoch erst 1982, die letzte Turbine konnte gar erst 1991 in Betrieb genommen werden.    [...mehr]


Schon bald könnte der Kingdom Tower in Dschidda das Burj Chalifa in Dubai als höchstes Gebäude der Welt ablösen. Mit dem Bau von hohen Wolkenkratzern scheint man auf der arabischen Halbinsel nicht zu spaßen. Während früher die meisten Wolkenkratzer in den Vereinigten Staaten und Europa vorzufinden waren, sind nun Araber und Asiaten diejenigen, die die Weltranglisten anführen.

Der Kingdom Tower soll eine Gesamthöhe von einem Kilometer erreichen und wie ein Pfeil in den Himmel der saudi-arabischen Hafenstadt Dschidda ragen. Dschidda liegt in der Provinz Hedschas und bildet mit über drei Millionen Einwohnern die wichtigste Hafenstadt Saudi-Arabiens. Bald beheimatet die Stadt auch das höchste Gebäude der ganzen Welt.    [...mehr]


Wer die Spanische Treppe in Rom nicht kennt, wird sich zunächst fragen, was das besondere sein soll an ein paar staubigen Treppenstufen in der italienischen Hauptstadt. Fügt man dann noch die Information hinzu, dass es sich hierbei um eines der bekanntesten touristischen Ziele Roms handelt, wird das Erstaunen besonders groß. Was ist das Besondere an diesem Bauwerk an der Piazza di Spagna?

Die Spanische Treppe liegt an der Santa Trinità dei Monti, einer Kirche, deren Bau vom französischen König Ludwig XII in Auftrag gegeben wurde. Papst Innozenz XIII wollte den unbebauten und unschönen Hang zwischen der Kirche und dem Piazza di Spagna füllen und gab daher den Bau einer Treppe in Auftrag. Francesco De Sanctis konnte sich in einem Architekturwettbewerb 1725 gegen andere Bewerber durchsetzten und erhielt so den Auftrag den Raum zu füllen.    [...mehr]


Der Arc de Triomphe in Paris bildet den Abschluss der Champs-Élysées und den Mittelpunkt des Place Charles-de-Gaulle. Hier versammeln sich nicht nur Touristen, sondern regelmäßig auch Andachtssuchende, die an diesem Denkmal den Toten vergangener Kriege gedenken.

Denn am Fuße des Arc de Triomphe liegt das Grab eines unbekannten Soldaten, der stellvertretend für die vielen Opfer des Ersten Weltkrieges steht. 1920 wurde er hier am Ende der Champs-Élysées beigesetzt, sodass aus Napoleons Triumphbogen zusätzlich ein Mahnmal wurde. Eine ewige Flamme erinnert seitdem nicht nur an die Erfolge der französischen Armee, sondern vor allem auch an die Verluste, die eine Nation trotz aller militärischen Siege hinnehmen muss. Jedes Jahr wird den Kriegsopfern mit Kranzniederlegungen gedacht, während der Bogen selbst als einer der wichtigsten Besuchermagneten der Stadt fungiert.    [...mehr]


Die zwei imposanten Hildesheimer Kirchen und der Domschatz sind einzigartig in romanischer Kunst aus dem Heiligen Römischen Reich und Schlüsselwerke mittelalterlicher Architektur. Vor fast 1000 Jahren erbaut, sind sie seit einem viertel Jahrhundert UNESCO Weltkulturerbe.

Die Schätze des Hildesheimer Doms und die ehemalige Benediktinerabteikirche St. Michael sind wertvolle Zeugnisse des christlischen Abendlandes. Ihre strenge Symmetrie und ihre massige Gestalt mit der schlichten und doch beeindruckenden künstlerischen Gestaltung der Innenräume zieht jedes Jahr tausende Geschichts- und Kunstinteressierte in ihren Bann.

Nördlich der Alpen gibt es keinen romanischen Bau, der es an Bedeutung mit Saint Michaelis aufnehmen könnte.

1000 Jahre St. Michaeliskirche in Hildesheim

Mit ausgiebigen Festlichkeiten feierten Hildesheim und die Evangelisch-lutherische Landeskirche Hannover das Jubiläum ihrer romanischen Prachtstücke.

St. Michaelis ist von 1010 bis 1022 durch Bischof Bernward von Hildesheim erbaut worden. Dieser wollte in seiner Kirche die Schönheit göttlicher Ordnung gespiegelt sehen. Deshalb schuf er ein Bauwerk, dass sich in klaren Linien und exakter Symmetrie über dem Stadtkern von Hildesheim erhebt: Zwei schmale Rundtürme, zwei massige Vierungstürme und zwei Choranlagen flankieren das Querschiff der Basilika.    [...mehr]


Der Real Alcázar der andalusischen Hauptstadt ist das am Besten erhaltene Bauwerk in Mudéjarenstil. Der Königspalast, seine Gärten und die zahlreichen Patio-Höfe sind ein mittelalterlicher Komplex mit arabisch-muslimischen Ornamenten und eine der wichtigsten Sehenswürdigkeiten im Süden Spaniens.

Der Alcázar in Sevilla ist eine Perle in einer verschlossenen Auster. Obgleich es eine Schande wäre, Sevilla und die imposanten Bauwerke an der Seite des Palast-Geländes mit einer Auster zu vergleichen. Der Real Alcázar ist das Sahnehäupchen auf der ohnehin schon traumhaft schönen Stadt Sevilla. Allerdings liegt der Komplex etwas versteckt und steht im Schatten der eindrucksvollen Kathedrale mit der Giralda. Ein Besuch im Palast und in den paradiesischen Gärten entführt in eine andere Welt mitten im Herzen Andalusiens.    [...mehr]


Heiß diskutiert wurde die Humboldt-Box auf dem Schlossplatz in Berlin Mitte. Futuristisch wie ein gelandetes Raumschiff scheint das architektonisch interessante Gebäude zunächst eine Herausforderung für das Auge darzustellen. Interessantes Konzept oder Hässlicher „Klotz“ - an der Frage scheiden sich die Geister.

Dabei ist die Humboldt-Box in vielerlei Hinsicht ein interessanter Plan. Das temporäre Bauwerk, welches zu 85 % aus recyclebaren Materialien besteht, soll bis zur Fertigstellung des neuen Humboldt-Forum die Besucher über die zukünftigen Pläne informieren.    [...mehr]


Umgeben von einer malerischen Landschaft, findet man Schloss Pillnitz zu Dresden zwischen Weinbergen und der Elbe. Ehemals in Pillnitz gelegen, wurde das Dorf mittlerweile längst von der ostdeutschen Großstadt Dresden eingemeindet und liegt nun als Stadtteil im Südosten der sächsischen Landeshauptstadt.

Im Laufe der Jahre gelangte das Schloss Pillnitz früh in Besitzt des sächsischen Kurfürsten August dem Starken. Zweimalig kam das Schloss als Schenkung in Besitz hoheitlicher Mätressen. So übergab auch August der Starke die Residenz seiner Mätresse Anna Constantia von Cosel, welches daraufhin zu ihrem ständigen Wohnsitz wurde. Die polarisierende Frau versucht schon früh, Einfluss in die Politik zu nehmen, und verärgert so den Kurfürsten, welcher sie vom sächsischen Hof verbannte.    [...mehr]


Page 3 of 30«12345»...Last »