Hierapolis bedeutet auf griechisch Heilige Stadt. Der Bischof Papias Hierapolis der im zweiten Jahrhundert die Kirche leitete, gab der Stadt ihren Namen. Damals wirklich noch in Griechenland gelegen, findet man ihre Überreste heute in der Türkei, oberhalb von Pamukkale.
Bereits im 3. Jahrhundert vor Christi lässt sich die antike Stadt nachweisen. Durch ein Erdbeben im 17. Jahrhundert wurde sie mitsamt ihren Bauwerken völlig zerstört und in größerer Gestalt wieder aufgebaut.
Besonders sehenswert sind die bereits im ersten und zweiten Jahrhundert erbauten Brunnen und Thermalbäder, das Theater und die Tempel. Aus dieser Zeit stammen auch die zahlreichen Sarkophage und Gräber die sich rund um die Stadt finden lassen. 1323 wurde die Stadt durch ein Erdbeben vollkommen zerstört.
Viele Online-Ratgeber empfehlen einen Ausflug zu der antiken Stadt. Allein das Alte Theater, von denen noch so große Teile erhalten sind das zum Teil noch Veranstaltungen in ihm statt finden, soll eine Reise wert sein.
Wie sie sehen kann man in der Türkei nicht nur Cluburlaub genießen sondern auch in eine längst vergangene Zeit reisen. Oder am besten: Verbinden sie beides! [...mehr]
Malta wird heutzutage eher als wunderschöne Mittelmeerinsel auf Urlaubsreisen und Kreuzfahrten wahrgenommen, denn als Festungsort. Aber genau als dieser fungierte das Eiland insbesondere im Mittelalter, wo zunächst die Kreuzfahrer von hier aus agierten und in den Nahen Osten übersetzten, später als Heimatort der Johanniter.
Besonders verdeutlichen lässt sich dieser Aspekt in der Hauptstadt Valletta, die einst mit riesigen Festungsanlagen umgeben wurde, um sie beispielsweise bei der „Großen Belagerung“ (1565) vor den Angriffen der Osmanen zu schützen. Prinzipiell lässt sich sogar sagen, dass Valletta erst aufgrund der massiven Mauern zu jener Stadt geworden ist, wie man sie heute sehen kann.
St. Elmo, an der Spitze der Sciberras-Halbinsel gelegen, ist ein wichtiger Bestandteil der Schutzeinrichtungen Vallettas. Weit ins Meer hinaus ragend schützte das Fort den Großen Hafen Maltas, schon lange vor der Errichtung der Stadt. Betrachtet man St. Elmo aus der Luft, fühlt man sich an einen gequetschten vierzackigen Stern erinnert, was aber vermutlich nur an der Wahrnehmung liegt. [...mehr]
Wir setzen unsere Reise durch die zweitgrößte Stadt Österreichs und zugleich Landeshauptstadt der Steiermark fort und betrachten neben dem Franziskanerkloster das Wahrzeichen der österreichischen Metropole: Der Grazer Uhrturm.
Man vermutet, dass die Bauarbeiten am Grazer Uhrturm im 13. Jahrhundert begannen. Zuerst genannt wurde das Bauwerk im Jahre 1265, die heutige Form entstand allerdings erst im Jahre 1560. Alle vier Seiten des Turm sind mit einem Zifferblatt aus dem Jahr 1712 geschmückt, das jeweils einen Durchmesser von fünf Metern hat. Ursprünglich verfügte jedes der Zifferblätter über nur einen Stundenzeiger, der das Ablesen der Uhrzeit aus größerer Entfernung erleichtern sollte. Um den später installierten Minutenzeiger vom Stundenzeiger unterscheiden zu können, musste er daher kleiner gestaltet werden.
Im Jahre 1809, nachdem der Uhrturm in französische Hand fiel, wurde er von den Grazer Bürgern wieder freigekauft da er ansonsten wohl zerstört worden wäre. Historisch: Der Uhrturm enthält die älteste Glocke von Graz aus dem Jahre 1382. Diese schlägt zu jeder vollen Stunde. Darüber hinaus beherbergt der Turm eine Feuerglocke, die vor Feuern wartne sowie eine Armensünderglocke, die bei Hinrichtungen lautstark ertönte.
Der Uhrturm bekam im Jahr 2003 (als Graz zur Kulturhauptstadt Europas gekürt wurde) einen sogenannten Schatten: Ein von einem Kümstler entworfener schwarzer Zwillingsturm aus Stahl, der schließlich an eine Institution in der Grazer Innenstadt verkauft wurde. [...mehr]
Das Franziskanerkloster Graz ist eine in der ersten Hälfte des 13. Jahrhunderts erbaute Kirche am Ufer der Mur. Darüber hinaus war sie die erste Ordensnierderlassung auf Grazer Stadtgebiet. Heutzutage ist das Kloster im Besitz der reformierten Franziskaner (OFM), die das Gebäude in Folge der Observanzbewegung im 16. Jahrhundert übernahmen.
Die in Graz ansässige Brüdergemeinschaft hält in ihrer Klosterkirche täglich (!) Gottesdienste ab. Welche Aufgaben hat die Kirche noch? Sie ist für die Seelsorge als auch für die Ausblidung junger Franziskaner (mit 1.300 Mitgliedern die kleinste Kirchengemeinde aus Graz) verantwortlich und hat und übernimmt ebenfalls Verantwortung für den bemerkenswerten Bestand der Zentralbibliothek der Franziskanerprovinz von insgesamt 13.000 Titeln! Damit beherbergt dieses Gebäude eine der bedeutendsten und vor allem kostbarsten Bibliotheken des Landes Steiermark (Österreich). [...mehr]
Der CN Tower befindet sich, wie man bereits der Überschrift entnehmen kann, in der Innenstadt Torontos und besetzt in der Liste der höchsten Fernsehtürme souverän Platz eins.
Die Bauzeit des Turms betrug insgesamt drei Jahre: Von 1973 bis 1976. Vom Tag der Fertigstellung an bis zum 11. September 2007 war der CN Tower das höchste freistehende Bauwerk der Welt. Am 12. September jedoch erreichte das Burj Dubai eine Höhe von 555,30 Metern. Dies beudeutete Platz zwei für den Fernsehturm. Der Turm befindet sich nicht unmittelbar in der Innenstadt neben den Geschäftshochhäusern sondern liegt etwas am Rande des Stadtkerns. Jährlich zieht er über zwei Millionen (!) Touristen an!
Die Kosten des Baus beliefen sich auf insgesamt 260 Millionen US-Dollar. Diese Investition sollte den Fernsehempfang der Region deutlich verbessern und tat dies auch, des Weiteren bietet sich der CN Tower (Canadian National Tower) wunderbar als Werbeträger an. Doch wie verleiht man einem solch monströsen Bau Stabilität?
Dafür sorgen die bis zu 454 Meter langen Spannglieder, die sich nahezu durch den gesamten Turm ziehen. Überraschend: Mithilfe zahlreicher Messungen unternahm man Anstalten, dass der Turm auch wirklich lotrecht stehen konnte. Der 553,34 Meter hohe Tower wicht tatsächlich nur 2,7 Zentimeter von der optimalen Senkrechten ab! Ein Beweis für menschliche Baukunst… [...mehr]
Die Marienkirche von Zwickau (auch St. Marien Kirche oder Zwickauer Dom genannt) bildet den zentralen Spot der Stadt und stellt ein sakrales Baudenkmal von großer Wichtigkeit dar. Der Grundstein des Baus wurde im Jahr 1180 gelegt. Anschließend folgte allerdings ein Umbau: Zwischen 1453 und 1563 verfolgte man die Absicht, die einst romanische Saalkirche zu einer dreischriftigen Hallenkirche im spätgotischen Stil umzufunktionieren.
Der 87 Meter hohe Kirchturm prägt nach wie vor das Stadtbild der sächsischen Stadt. Dieser barocke Kirchturm aus dem Jahr 1672 ersetzte den ursprünglichen Turmaufsatz, der durch einen Blitzeinschlag enormst beschädigt worden war. Ebenfalls bemerkenswert ist, dass sich gegenüber der Kirche St. Marien die Priesterhäuser befinden, die Schätzungen zufolge die ältesten städtischen Wohnbauten Ostdeutschlands darstellen. [...mehr]
Die Burg liegt, wie es die Überschrift verrät, 15 Kilometer westlich der Stadt Göttingen im gleichnamigen Landkreis. Einst war das Gemäuer in Adelebsen eine Burg, wurde aber später in ein Schloss umgewandelt. Auch heute befindet sie sich noch einem ausgesprochen guten Zustand.
Das Dorf Adelebsen wurde im Jahr 990 noch unter dem Namen Ethelleveshusen zum ersten Mal urkundlich erwähnt. Der das Dorf überragende Sandsteinhügel war gerade zu prädisziniert das Fundament einer Burganlage zu bilden. Sie Bauarbeiten an der Burganlage wurde nach zahlreichen Bauperioden im 14. Jahrhundert abgeschlossen. [...mehr]
La Seu, wie die Kathedralkirche der Heiligen Maria im Volksmund genannt wird, gehört ohne Zweifel zu den bedeutendsten Sehenswürdigkeiten Mallorcas. Das imposante Bauwerk, das während der Nacht von unzähligen Strahlern ausgeleuchtet wird, ist schon weit am Horizont erkennbar. Die einzigartige Architektur, die von verschiedenen Stilrichtungen beeinflusst wurde, wird der Gotik zugerechnet, womit Le Seu als eines der bedeutendsten jener Epoche in die Geschichte eingegangen ist.
Der Bau der eigentlichen Kathedrale begann am Anfang des 13. Jahrhundert unter König Jaume I. Als Zeugnis
des Christentums wollte man auf der Baleareninsel nach der Befreiung aus muslimischer Hand ein Zeichen setzen. Wie im Mittelalter üblich war der Bauprozess erst Jahrhunderte später mit der Errichtung des Kirchenschiffes 1587 im Groben abgeschlossen. Von einer Vollendung konnte man wirklich erst nach den Arbeiten von Antoni Gaudí sprechen, der zwischen 1904 und 1914, der das Gesicht der Kathedrale noch einmal entscheidend verändert.
Das Gotteshaus gehört zum Pflichtteil eines Mallorca-Besuches. So hat man täglich ab 10 Uhr die Gelegenheit ins Innere von Le Seu zu gelangen, kann dann dort das beeindruckende Interieur sowie die zahlreichen Kunstwerke betrachten. [...mehr]
Der Fernsehturm in Berlin ist eins der Wahrzeichen der deutschen Hauptstadt. Neben dem Brandenburger Tor, Reichstag und Gold-Else trägt er seinen Teil zur unverwechselbaren Skyline von Berlin bei.
Nach 4 Jahren Bauzeit wurde der Turm am 3. Oktober 1969 in der DDR in Betrieb genommen. Seitdem sendet er. Früher Radio, heutzutage Radio und Digitales Fernsehen. Gebaut wurde der Turm am Alexanderplatz.
Die Höhe an der Antennenspitze des Turms beträgt 368,03 Meter. Die Antenne ist 118 Meter lang. Das Aussichtscafé im Innern der Kugel befindet sich auf einer Höhe von ca. 207 Metern. Die 4800 Tonnen der Kugel lasten auf dem Stützgewicht von 26.000 Tonnen des Betonschaftes. Trotz dieser beeindruckenden Maße verankert das Fundament den Turm “nur” 5 Meter tief in den Boden.
Für Touristen interessant: Die atheistische SED ließ den Turm bauen und fühlte sich nachher von der Sonnenreflexion in Form eines Kreuzes, die bei gutem Wetter auf der Kugel auftritt, persönlich beleidigt. Die Berliner nennen das Kreuz seitdem “Die Rache des Papstes”.
Der Fernsehturm dient Berlinern als Orientierungspunkt, Treffpunkt und Wahrzeichen. Ein Gebäude, auf dass es sich stolz sein lässt!
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Leuchttürme haben irgendwie ihren eigenen Charme. Jene drei, die sich am Kap Arkona befinden, gehören ohne Zweifel mit ihren architektonischen Besonderheiten zu den schönsten ihrer Art. Jeder von ihnen besitzt eine andere Bauweise und somit einen ganz eigenen Charakter. Für viele Menschen sind sie auch der Grund zum Kap zu reisen, trotz der Tatsache, dass es sich hier um den nördlichsten Punkt der Insel Rügen handelt.
Schinkelturm
Der Schinkelturm am Kap Arkona entspricht nicht unbedingt dem klassischen Bild eines Leuchtturmes. Da er sich unmittelbar neben seinem größeren Bruder befindet, wirkt er etwas gedrungen und verloren, dabei stellt er gerade eine Besonderheit da. Wie der Name bereits verrät, ist er ein Produkt des großen preußischen Architekten Karl Friedrich Schinkel, der sich unter anderem für Bauwerke wie die Neue Wache oder das Schauspielhaus in Berlin verantwortlich zeigt. Der Leuchtturm wurde in typischer Backsteinbauweise errichtet, wobei er in seiner Formgebung etwas Besonderes darstellt. Quadratisch, stufenförmig sich minimal nach oben verschlankend, ist er der Blickfänger am Kap. Obwohl er mittlerweile mehr als 170 Jahre auf dem Buckel hat, wirkt er wesentlicher moderner als sein Nebenmann.
Peilturm
Der Peilturm am Kap Arkona stammt aus dem Jahr 1927 und diente zunächst als Seefunkfeuer. Leider wurde seine technische Ausrüstung in den Wirren des 2. Weltkrieges zerstört, weshalb sich seit ein paar Jahren eine beeindruckende Bernsteinsammlung in seinem Inneren befindet.
Generell kann man sich im Alten Turm dank einer Ausstellung umfassend über die Seenavigation und Seerettung informieren. Wer zudem eine besondere Location für das Heiraten sucht, kann hier ebenfalls fündig werden.Wunderbar ist es auch an der Küste entlang zu spazieren. Zwar besitzt sie nicht die Einzigartigkeit der Kreidefelsen, ist aber trotzdem wunderschön.
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