Prag, die Hauptstadt Tschechiens, ist ein wahrer Touristenmagnet. Der Zweite Weltkrieg hat hier glücklicherweise nur wenige Spuren hinterlassen, sodass die Stadt über eine sehr vielfältige Architektur verfügt. Das gesamte historische Zentrum Prags wurde im Jahre 1992 von der UNESCO zum Weltkulturerbe erklärt, was die Bedeutung der verschiedenen Gebäude andeutet. Das bekannteste Bauwerk und gleichzeitig das Wahrzeichen Prags ist jedoch die Karlsbrücke.

Die Karlsbrücke gilt als Wahrzeichen der tschechischen Hauptstadt. © Flickr / Jim Linwood

Die Karlsbrücke gilt als Wahrzeichen der tschechischen Hauptstadt. © Flickr / Jim Linwood

Die 516 Meter lange und 10 Meter breite Karlsbrücke wurde bereits im 14. Jahrhundert errichtet. Sie wird zu den ältesten steinernen Brücken Europas gezählt. Die Idee zu der prachtvollen Moldau-Überführung stammte von Kaiser Karl VI. Umgesetzt wurde der Bau von dem Architekten Peter Parler (s. hier). Sie zählt zu den so genannten Bogenbrücken und ist somit in einer der ältesten Brückenkonstruktionsformen errichtet worden. Sie enthält ganze 16 der für diese Bauwerke typischen Bögen.

Zunächst trug der gut besuchte Moldau-Übergang den schlichten Namen „Steinbrücke“. Die unverwechselbaren Statuen bzw. Repliken verschiedener Heiliger, deren barocker Stil tagtäglich von etlichen Touristen bestaunt wird, waren nicht von Beginn an Teil des Bauwerks. Die 30 Figuren angesehener böhmischer Bildhauer fanden erst Anfang des 18. Jahrhundert ihren Platz auf der Brücke.

Im Laufe ihrer bewegten Geschichte trug das Bauwerk, welches seit 1870 den Namen „Karlsbrücke“ trägt, mehrere kleinere und auch größere Schäden durch verschiedenste Umstände davon. Unerwartete Wasseranstiege beispielsweise brachten mehrere Pfeiler zum Einstürzen. Und auch der Dreißigjährige Krieg hinterließ mit Sicherheit einige Spuren. Zudem wurde erst im Jahre 1978, nach einer aufwendigen Restaurierung, welche bereit 1965 begonnen hatte, beschlossen, die Brücke nur noch Fußgängern zugänglich zu machen. Bis zu diesem Zeitpunkt beherbergte das Prager Bauwerk zudem Pferde und zeitweise sogar Straßenbahn und Busse.    [...mehr]


Das London Eye Riesenrad in London ist die Touristenattraktion schlechthin. Nicht nur die Aussicht über die Stadt macht den Reiz einer Fahrt aus, sondern auch die Fahrt an sich wird zum Erlebnis.

London Eye © wikipedia

Bekannt ist das London Eye auch unter dem Namen „Millenium Wheel“ und wie der Name schon nah legt, wurde das Riesenrad zum Ende des letzten Jahrtausends errichtet. Eigentlich sollte es für Besucher schon im Jahre 1999 eröffnet werden, doch aufgrund technischer Schwierigkeiten war es erst im März 2000 so weit.

Das Riesenrad London Eye wurde 2000 eröffnet

Natürlich ist das London Eye oder Millenium Wheel kein Riesenrad, wie man es vom Jahrmarkt kennt. Nicht nur in der Größe übertrumpft es alle Kirmes-Anlagen sondern vor allem die Ausstattung macht den Unterschied. 32, fast vollständig aus Glas geformte Gondeln bieten je Platz für bis zu 25 Personen. Vollklimatisiert bieten sie den höchsten Komfort und bewegen sich mit 0,26 Metern in der Sekunde um die Achse. Das Riesenrad hält bis auf wenige Ausnahmen nie an und Ein- und Austieg erfolgt während der Fahrt.

Der Kampf der Superlative macht auch vor Riesenrädern nicht halt. Bis 2009 war das London Eye mit seinen 135 Metern Höhe das höchste Riesenrad der Welt. Doch asiatische Länder nahmen den Kampf auf, übertrumpften sich gegenseitig und so steht heute in Singapur mit 160 Metern das höchste Exemplar der Welt!    [...mehr]


Der eigentliche Name des buddhistischen Tempels, welcher im Stadtbezirk Kita-Ku, im nordwesten der japanischen Stadt Kyoto gelegen ist, nämlich „Rokuon-ji“ („Rehgarten-Tempel“), lässt nicht annähernd die Pracht der heiligen Stätte erahnen. Dies ist wohl der Grund dafür, dass das Bauwerk vor allem als „Kinkaku-ji“ bekannt ist, was übersetzt „Goldener-Pavillon-Tempel“ bedeutet und die Schönheit des Gebäudes sehr viel treffender zum Ausdruck bringt.

Die oberen Etagen des Goldene-Pavillion-Tempels sind mit Blattgold bedeckt. © Flickr / beggs

Die oberen Etagen des Goldenen-Pavillon-Tempels sind mit Blattgold bedeckt. © Flickr / beggs

Kyoto ist bekannt für seine kulturelle Bedeutung. In der Stadt finden sich viele traditionelle Bauten wie Tempel und Schreine. Wieviele bedeutende Gebäude Japans in und um Kyoto zu finden sind, lässt sich erahnen, wenn man erfährt, dass ganze 14 dieser Gebäude, unter anderem der Goldene-Pavillon-Tempel, im Jahre 1994 von der UNESCO zum Weltkulturerbe erklärt wurden.

Der Kinkaku-ji ist ein besonderer Touristenmagnet. Er ist das meistfotografierte Bauwerk Kyotos. Das Gebäude wurde im Jahre 1397 erbaut und diente vorerst als Herberge des Shoguns Ashikaga Yoshimitsu. Erst nach dem Ableben des Samurai-Anführers wurde das Bauwerk zusammen mit weiteren Gebäuden auf dem gleichen Grundstück zu einem Zen-Tempel umfunktioniert. Mitte des 20. Jahrhundert allerdings, im Jahre 1950, fiel der Pavillon dem Anschlag eines buddhistischen Mönchs zum Opfer und brannte nieder. Schon fünf Jahre nach dem Brand wurde das Gebäude allerdings wieder errichtet.

Der Pavillon besitzt drei Etagen, wobei der obere Abschnitt des Hauses mit Blattgold verziert ist. Der Tempel ist als Pfahlbaukonstruktion, direkt an einem Teich und inmitten vieler Bäume gelegen, was die Idylle komplettiert. Besucher schwärmen insbesondere von dem Bild des Tempels, welches sich im so genannten Spiegelsee spiegelt. Das Betreten des Tempels ist Außenstehenden leider nicht gestattet.    [...mehr]


Der Name einer der letzten Schöpfungen des berühmten Künstlers Friedensreich Hundertwasser lautet, „Die grüne Zitadelle“ und ist ein wenig irreführend, da das bekannte Gebäude, welches in der Innenstadt Magdeburgs zu finden ist, vorwiegend in der Farbe rosa gehalten ist.

Die Fassade der grünen Zitadelle von Magdeburg ist überwiegend rosa. © Flickr / kogakure

Die Fassade der grünen Zitadelle von Magdeburg ist überwiegend rosa. © Flickr / kogakure

Wie alle Bauwerke, die der Phantasie Hundertwassers entsprungen sind, ist auch die grüne Zitadelle äußerst auffällig, bunt und ausgefallen. Das Gebäude wurde im Jahre 2005 fertig gestellt und steht auf einem Grundstück, welches vorher der Standort eines Plattenbaus aus DDR-Zeiten war. Die Lage des unkonventionellen Bauwerks wird oftmals kritisiert, da die Nähe zum Magdeburger Dom aus Zeiten der Gotik, auffällig ist. Befürworter allerdings schätzen gerade den starken architektonischen Kontrast, welchen die Innenstadt Magdeburgs nun zu bieten hat.

Das Bauwerk stellt das letzte Projekt des österreichischen Künstlers dar und besitzt sogar eine eigene Internetpräsenz (s. hier). Es wird von etlichen bunten Säulen geziert, während das Dach überwiegend mit Gras und Bäumen bepflanzt ist. Sogar aus einigen Teilen der Fassade wachsen Pflanzen, die so genannten „Baummieter“, was den Namen des Bauwerks erklärt. Die grüne Zitadelle hat zwei Innenhöfe, wobei einer mit einem farbenfrohen Springbrunnen ausgestattet ist. Eine weitere Besonderheit des ungewöhnlichen Gebäudes besteht darin, dass es den Mietern gestattet ist, die Bereiche um ihre Fenster herum, also einen kleinen Teil der Fassade, selbst zu gestalten.

In dem großen Gebäude befinden sich vor allem Mietwohnungen, zudem jedoch ein Kindergarten, ein Kabarett, ein Hotel und auch Restaurant, Café und viele kleine Geschäfte laden zum Verweilen ein. Hundertwasser-Fans ist es zudem möglich, mittels einer Führung, Einsicht in das Innere des Bauwerks zu bekommen.    [...mehr]


Der Landmark Tower ist mit einer Höhe von 295,8 Metern das größte Gebäude Japans. Er steht nicht, wie man vermuten könnte, in der Hauptstadt Tokio, sondern in Yokohama, der zweitgrößten Stadt des Landes. Das Hochhaus, welches im Stadtteil Minato Mirai 21, nahe dem Hafen und neben dem Yokohama Museum of Art, gelegen ist, verfügt über ganze 70 Etagen, besitzt fast 80 Aufzüge und bietet eine Nutzfläche von 392.000 Quadratmetern. Überwiegend besteht es aus Beton.

Der Yokohama Landmark Tower bestimmt das Stadtbild. © Flickr / skyseeker

Die offizielle Website des größten Wolkenkratzers Japans (s. hier) betitelt das imposante Bauwerk als „shop and restaurant“, was einen ersten Eindruck vermittelt, allerdings ein wenig minimalistisch anmutet. Schließlich beherbergt das Bauwerk unter anderem den schnellsten Fahrstuhl des Landes, welcher gleichzeitig der zweitschnellste der Welt ist, und innerhalb einer Minute eine Strecke von 750 Metern zurücklegt. Auf die immense Geschwindigkeit kommt der Aufzug angeblich aufgrund seiner abgerundeten Gestalt, welche für Aerodynamik sorgt.

In dem Wolkenkratzer finden sich zudem 160 Geschäfte verschiedenster, ein Luxus-Hotel, das Nikkô Royal Park Hotel auf den Etagen 49-70, mehrere Cafés sowie Restaurants, welche Speisen unterschiedlichster Länder anbieten, etliche Büros und die höchst gelegene Aussichtsplattform Japans. Diese trägt den imposanten Namen „Sky Garden“ und befindet sich in der 69. Etage. Die Plattform macht ihrer Bezeichnung alle Ehre: Bei günstigen Wetterverhältnissen soll sie einen etwa 80 Kilometer weiten Blick über Japan gewähren.

Die Bauzeit des modernen Hochhauses betrug etwa drei Jahre. Fertig gestellt wurde das Gebäude, welches eine Schöpfung der Architekten H. Stubbins & Associates (heute KlingStubbins) ist, im Juli 1993. Vergleicht man seine Höhe mit anderen Wolkenkratzern weltweit, ist es derzeit auf Rang 47 anzusiedeln.    [...mehr]


Die Kirche Santa Croce in Florenz: Reich an Kunstwerken und Grabmäler der berühmtesten Italienern prunkt die gotische Basilika mächtig und beeindruckend am Ufer des Flusses Arno.

Santa Croce

Der Legende nach soll der Grundstein der Franziskanerkirche Santa Corce in Florenz vom heiligen Franz von Assisi gelegt worden sein, doch dafür fehlen freilich die Belege. Obwohl die Bauarbeiten bereits 1294 begannen und 100 Jahre später die Kirche bis auf die Fassaden errichtet war, sollte es bis in die zweite Hälfte des 19. Jahrhunderts dauern, bis die Anlage und ihre neugotische Fassade fertiggestellt wurde.

Einzigartige Kunst in der Kirche Santa Croce Florenz

Zahlreiche Kapellen erweitern die Kirche und ihre wertvolle Ausstattung ist einzigartig in Italien und Europa. Im Mittelalter galt die Basilika Santa Croce (Heiligkreuz-Kirche) neben der Kirche Santa Maria Novella als das Zentrum für Kunst und Kultur von Florenz. So finden sich in ihren Mauern Kunstwerke der berühmtesten Maler: Giottos Wandmalereien über das Leben des Heiligen Franziskus, Malereien von Peruzzi über das Leben Johannes des Täufers oder der vergoldete Sandsteintabernakel von Donatello sind nur einige Höhepunkte der kunstvollen Ausstattung.    [...mehr]


Wien, die Hauptstadt Österreichs, ist bekannt für ihre Prachtbauten. Das Schloss Schönbrunn, welches in mitten eines großen Parks gelegen ist und sich im Bezirk Hietzing findet, stellt sogar eines der berühmtesten Kulturgüter des Landes dar. Das Gebäude hat eine lange und interessante Geschichte. Im Jahre 1996 erklärte die UNESCO das Prunkhaus, nicht zuletzt aus diesem Grund, zum Weltkulturerbe. Heute steht es somit unter Denkmalschutz.

Die Fassade des Schlosses Schönbrunn ist heutzutage gelb.

Die Fassade des Schlosses Schönbrunn ist heutzutage gelb. © Flickr / DHausBT

Bereits im 17. Jahrhundert begann der Bau des Schlosses. Beauftragter für Planung und Bauvorhaben war vorerst Johann Bernhard Fischer von Erlach. Der mittlere Abschnitt des so genannten Jagdschlosses wurde im Jahre 1700 erstmals bewohnt. Fertig war das Gebäude allerdings noch lange nicht und der Bau kam aus finanziellen Gründen vorerst zum Erliegen. Erst auf Wunsch Maria Theresias (s. hier), der Tochter des Kaisers Karl VI., wurde das Schloss zuerst mit Hilfe des Architekten Nicolaus Pacassi, dann unter der Leitung von Johann Ferdinand Hetzendorf von Hohenberg in den Jahren ab 1740 bis Ende der 1770er Jahre, immer wieder ausgebaut und umgebildet. Nennenswert ist zudem die Umgestaltung der Fassade, zwischen 1817 und 1819 durch Johann Aman, welcher Rokoko-Elemente von Picassi entfernte. Bei einer umfassenden Restaurierung, welche im Jahre 1869 begann, wurden allerdings einige Rokoko-Elemente im Inneren des Schlosses ergänzt bzw. neu hergestellt.

Im Innern des Schlosses finden sich heute ganze 1.441 Zimmer. Das Schloss ist nun Eigentum des Staates, birgt ein Museum und wird nicht zuletzt aufgrund seiner atemberaubenden Lage, inmitten eines großen Schlossparks, jedes Jahr von etwa 1,5 Millionen Touristen, bzw. interessierten Einwohnern Österreichs, besucht. Allerdings werden einige der Räumlichkeiten auch an Privatpersonen vermietet. Verwaltet wird das Gebäude seit 1992 von der Schloß Schönbrunn Kultur- und Betriebsges. m. b. H.    [...mehr]


Die Hauptstadt Japans besticht nicht unbedingt durch ihre Schönheit. Es mangelt eindeutig an Grünflächen und doch ist Tokio äußerst beeindruckend. In der größten Metropolregion der Welt leben stolze 35.000.000 Menschen. Dass dieses Gebiet der Superlative ein sehr beeindruckend großes Rathaus besitzt, liegt schon fast auf der Hand. Das Gebäude nennt sich das „Tokyo Metropolitan Government Building“, oder auch „Tokyo City Hall“.

Das Tokyo Metropolitan Government Building © Flickr / JoshBerglund19

Etwa eine Milliarde Euro, genauer gesagt 157 Milliarden Yen, kostete der Bau des stattlichen Wolkenkratzers, welcher im Jahre 1988 begann und bereits einige Jahre später, Anno 1991, beendet werden konnte. Das Gebäude steht im Stadtteil Shinjuku, dem so genannten Herzen Tokios und ist eine Schöpfung des nicht nur in Japan bekannten und geachteten Architekten Kenzo Tange (s. ktaweb), welcher neben der Tokyo City Hall, weitere vier moderne Bauten Tokios entworfen hat.

Das Tokyo Metropolitan Government Building teilt sich in drei Abschnitte, wobei der höchste Teil des Bauwerks eine stolze Höhe von 243 Metern misst. Ganze 48 oberirdische Stockwerke finden hier Platz. Doch auch die Größe der niedrigeren Komponente ist nicht zu verachten- hier finden sich immer noch 37 Etagen. Das Tokyo Metropolitan Government Building zählt somit zu den größten Gebäuden Tokios.

Im Inneren des beeindruckenden Rathauses ist der Sitz der Präfektur Tokio, doch glücklicherweise wird auch Touristen bzw. interessierten Bewohnern Japans die Möglichkeit gewährt, das Innenleben des Komplexes zu erkunden. Wer der Stadt einmal einen Besuch abstattet, sollte es sich keinesfalls entgehen lassen, die Aussichtsplattform im 45. Stockwerk aufzusuchen. Hier findet sich auch ein Café, welches zum Verweilen einlädt. Das Gebäude bietet somit einen idealen Blick über ganz Tokio und sogar darüber hinaus, denn bei gutem Wetter lässt sich der Fuji, der größte Berg Japans, erspähen.    [...mehr]


Wer Schweden mag, wird Helsingborg lieben. Helsingborg wurde am Ende des 19. Jahrhunderts gebaut und ist die 2. größte Stadt Schonens.

Nicht nur das entzückende Stadtzentrum lädt zum bummeln ein, auch der Marktplatz ist immer einen Besuch wert. Auch die Überreste der Helsingborg sind einen Besuch wert und das Dunkersche Kaufhaus muss man auch gesehen haben. Eines dieser Häuser ist das hübsche Rathaus von Helsingborg.

Das Rathaus in Helsinborg © Flickr by Poom

Das Rathaus in Helsingborg/Schweden ist ein sehr auffälliges Gebäude. Rote Ziegelsteine unter einem schwarzem Dach mit aus Patina angesetzten Türmen.

Das Rathaus von Helsingborg ist der ganze Stolz der Helsingborger Bürger.

Erbaut wurde das Rathaus von Helsingborg im neogotischen Stil um 1897 mit seinen vier markanten Türmen, welche architektonisch sehr gelungen, mit einbezogen wurden.

In der Mitte hebt sich dann der - fast noch imposantere -  65m hohe, quadratische Turm mit seinen vier Uhren hervor. In diesen Türmen gibt es sogar noch Glocken, welche 3x täglich eine Melodie erklingen lassen.

Der Blick von hier oben ist schier atemberaubend, man kann ins Helsingborgische Umland gucken und bei gutem Wetter sogar den Blick bis zur dänischen Küste schweifen lassen.

Das Rathaus von Helsingborg  wurde, wie oben bereits angeführt, am des 19. Jahrhunderts erbaut, misst knapp 70m in der Höhe und man zählt es zu den neugotischen Bauwerken. Doch auch die Fenster des Rathauses sind etwas besonderes. Und das hat einen historischen Grund, denn jedes einzelne Fenster des Rathauses erzählt einen Abschnitt der Stadtgeschichte.

Vor dem Rathaus sind Gedenksteine niedergelegt, welche an die verheerende Schlacht gegen Dänemark im Jahre 1710 erinnern. Das untere Ende des Marktplatz ist mit einem Reiterstandbild geziert, auf welchem der Feldherr Graf Magnus Stenbock auf einem Pferd zu sehen ist.

Dies steht jedoch zur Erinnerung an die gewonnene Schlacht gegen die Dänen 1710, nördlich von Helsingborg, dort.    [...mehr]


Die Finlandia-Halle in Helsinki: 1971 entstand eins der Wahrzeichen Helsinkis. Das Konzert- und Kongressgebäude in der Hauptstadt Finnlands ist eines der letzten Werke des berühmten finnischen Architekten Alvar Aalto.

Finlandia-Halle © flickr / Karva Javi

Die Finlandia-Halle in Helsinki ist ein Konzert- und Kongressgebäude mit historischer Bedeutung: 1975 fand in den Mauern des „Finlandiatalo“ die erste Konferenz über Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa (KSZE) statt, die zu einer Annäherung von Ostblock- und Westblockstaaten führte.

Die Finlandia-Halle in Helsinki: Architektur von Alvar Aalto

Der weiße Marmor an der Fassade der Finlandia-Halle in Helsinki strahlt schon von weitem wunderschön hell und glänzt im Sonnenlicht und lässt die imposante Anlage aus der häufig eintönigen Landschaft Finnlands angenehm herausstechen.    [...mehr]


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