Die Brücke von Remagen – Ein Mythos aus dem 2. Weltkrieg

Autor: Thomas

Für viele Amerikaner hat die Brücke von Remagen etwas magisches – Sie konnte den Kriegsverlauf entscheidend verändern. Trotz der Sprengung durch die deutschen Truppen blieb die Brücke stehen, und die Alliierten konnten mit vielen Einheiten auf die andere Rheinseite übersetzen. Heute ist im noch intakten Brückenkopf ein Friedensmuseum untergebracht.

Für die einen war es reiner Zufall, für die anderen eine Fügung des Schicksals – Trotz der Sprengung am 7. März 1945 blieb die Brücke von Remagen intakt. Die deutsche Seite erhielt den falschen Sprengstoff, und eines der Sprengkabel fiel aus. So wurde zwar ein Krater in die Brücke gerissen, aber sie stürzte nicht sofort ein. Innerhalb der nächsten 24 Stunden gelang es den Alliierten, mit 8000 Soldaten die Brücke zu überqueren. Das Wunder von Remagen war geboren.

Die Brücke von Remagen – Geschichte zum Anfassen

Im ersten Weltkrieg wurde die Brücke von Remagen auf Drängen der deutschen Generalität unter dem Namen Ludendorffbrücke errichtet. Ihr Zweck bestand darin, mehr Truppen und Kriegsgerät an die Westfront bringen zu können. Die mit zwei Eisenbahngleisen und einem Fussgängerweg bestückte Brücke galt als ein mustergültiges Beispiel moderner Architektur.

Im zweiten Weltkrieg war sie neben der Eisenbahnbrücke in Wesel das einzige intakte Bauwerk über den Rhein, das die Alliierten zur Überfahrt von schwerem Gerät wie Panzern oder Flaggeschützen nutzen konnte.

Das Wunder von Remagen

Trotz diverser Versuche, die Brücke zum Einsturz zu bringen, hielt das Bauwerk noch 10 Tage stand. Bis zum 17. März konnten die Alliierten so mit 18 Regimenten auf die feindliche Rheinseite übersetzen. Beim Einsturz der Brücke kamen 28 amerikanische Soldaten ums Leben.

Der Geschichte wurde mehrfach verfilmt, doch hier hielt man sich nicht eng an den tatsächlichen historischen Ablauf.

Das Friedensmuseum im Brückenkopf

Im Jahre 1980 wurden die beiden Türme des Brückenkopfes entrümpelt, und ein Friedensmuseum wurde nach und nach eingerichtet. Die permanente Ausstellung erinnert an die Vorgeschichte, den Bau, die Eroberung und an die schweren Kämpfe um den Brückenkopf, an denen Soldaten aus Deutschland, den USA, Belgien und England beteiligt waren.

Des weiteren gibt es hier eine umfangreiche Dokumentation über die mehr als 200 Kriege seit 1945 zu begutachten.

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