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Die Zytglogge ist für die Bewohner von Bern schon immer der Mittelpunkt ihrer Stadt gewesen, und das in vielerlei Hinsicht. Der Turm mit der riesigen Uhr und dem ulkigen Glockenspiel hat bis heute nichts von seiner Faszination verloren, und ist das wohl am meisten fotografierte Bauwerk der Schweiz.

Zytglogge bedeutet so viel wie - Na klar, Zeitglocke. Der Turm mit der Uhr trägt diesen Namen schon seit dem Mittelalter, und jeder Berner ist stolz auf den antiken Chronographen, der bis heute kaum manuell korrigiert werden muss. Die Zytglogge kann auf eine bewegte Geschichte zurückblicken, denn sie hat schon so einiges überstanden in der Schweizer Hauptstadt an der Aare.

Die Zytglogge in Bern - Eine Uhr mit Geschichte

Die Zytglogge wurde in ihrer ursprünglichen Form als westliches Stadttor im Jahre 1191 errichtet. Damals war sie noch recht klobig, das Dach wurde erst    [...mehr]


Als der Tokyo Tower 1958 eingeweiht wurde, war er der höchste Fernsehturm der Welt. Mittlerweile befindet er sich nur noch auf Platz 21, aber bald schon wird Japan mit dem Sky Tree erneut den Titel für sich beanspruchen können.

Tokyo Tower ©Flickr / mrhayata Der 333 Meter hohe Tokyo Tower gilt neben dem Fiji-Mountain als das Symbol Japans schlechthin. Er sieht dem Eifelturm in Paris ähnlich, ist aber aus weniger Stahl gebaut und für die Luftsicherheit orange-weiß bemalt. Seit 1958 versorgt er die Einwohner von Tokyo mit Signalen, strahlt 24 Fernseh- und Radioprogramme aus und hat jährlich über drei Millionen Besucher. Wegen seines hohen Symbolcharakters für Japan ist der Tokyo Tower oft Schauplatz von Filmaufnahmen wie z.B. bei Godzilla.

Sky Tree löst Tokyo Tower ab

Der Tokyo Tower, so schön er auch ist, wird allerdings den Ansprüchen einer modernen Riesenmetropole wie Tokyo mit über 8 Millionen Einwohnern nicht mehr gerecht. Im Meer der tausenden Hochhäuser gehen viele Signale, die der Tokyo Tower ausstrahlt einfach unter und das verschlechtert die Empfangsqualität enorm. Ein neuer Turm, noch größer und gewaltiger und doppelt so hoch wie der Tokyo Tower musste her, der Sky Tree. Dieser wird seit dem 14. Juli 2008 im Stadtteil Sumida im äußersten Nordosten Tokyos gleich neben dem berühmten 1300 Jahre alten Asakusa-Tempel gebaut und soll zukünftig perfekt an Tokyos Infrastruktur angepasst sein.    [...mehr]


Gegründet im 10. Jahrhundert, wurde La Rochelle im Mittelalter zur größten Hafenstadt am Atlantik ausgebaut. Während der Zeit der Religionskriege war La Rochelle eine Hochburg des Protestantismus und musste zwei lange Belagerungszeiten über sich ergehen lassen.

La Rochelle ©Flickr / AndyRob

Viele Relikte aus der über tausendjährigen Geschichte von La Rochelle befinden sich auch noch heute in der Hafenstadt. Der maritime Charakter der Stadt läd ein, sich vom Stadtzentrum aus die vier Häfen etwas genauer anzuschauen: den Alten Hafen, den Yachthafen, den Handelshafen und den Fischerhafen. La Rochelle gehört damit zu den national und international bedeutensden Wassersportstätten.    [...mehr]


In der beschaulichen Stadt Pons im Südwesten Frankreichs findet sich einer der am besten erhaltenen Donjons Europas. Dieser imposante Burgturm ist ein hervorragendes Zeugnis romanischer Baukunst.

Donjon von Pons © rosier @ wikipedia.org

Der Donjon von Pons – die Architektur

Ein Donjon ist in der Architektur allgemein ein Turm, meist zugehörig zu einer Burg. Im Gegensatz zum Bergfried im deutschen Raum ist der Donjon jedoch bewohnt, meist sogar vom Burgherren selbst. Daher leitet sich auch die Bezeichnung Donjon ab.
Der Donjon von Pons zeichnet sich nun in erster Linie durch seine massive Konstruktion aus. Die Grundfläche ist rechteckig und die über vier Meter dicken Wände des Turmes ziehen sich 30 Meter in die Höhe. Der frei stehende Donjon von Pons diente Verteidigungszwecken, zuallererst gegenüber dem Schloss von Pons. Diese Wehrfunktion wird in der Architektur ganz deutlich: Bereits im Mittelalter wurden viele Fenster der Anlage wieder zugemauert, um das Bauwerk noch massiver und gewaltiger wirken zu lassen.    [...mehr]


Die beiden Emirate Towers, der Emirates Office Tower und das Jumeirah Emirates Towers Hotel, wurden nach vierjähriger Bauzeit 2000 fertig gestellt und zählen zur Zeit zu den höchsten Bauwerken Dubais. Von den Zwillingstürmen aus hat mein einen unvergleichlichen Blick über die Stadt.

Emirate Towers bei Nacht ©Flickr.com/ robertpaulyoung

Emirate Towers one und two

Die Emirate Towers, Dubais Zwillingstürme, ragen unübersehbar aus der Skyline der Stadt heraus. Nur das sich noch in der Bauphase befindende Burj Dubai ist höher als der zur Zeit mit einer Größe von 354,6 Metern  und 56 Stockwerke umfassende, als größtes Gebäude Dubais geltende Empire Office Tower, auch Emirates Towers one genannt. Der  Emirates Towers two, das Jumeirah Emirates Towers Hotel, hat 54 Stockwerke, ist 309,1 Meter groß und somit das drittgrößte ausschließlich als Hotel genutzte Bauwerk der Welt. Die beiden vom Architekten Hazel W.S.Wong geplanten dreieckigen Türme verfügen durch die zwei Betonseiten und die dritte offen-verglaste über eine erstaunliche Leichtigkeit.    [...mehr]


Dover Castle ist eine alte und sehr berühmte Burg in England. Gegründet wurde sie vor über 2000 Jahren. Eine römische Besatzungsgruppe hat hier einen Leuchtturm errichtet, der noch heute erhalten ist. Dover Castle ist mehr als imposant. Wenn Ihr mal in England seid, besichtigt diese Burg unbedingt.

Der Leuchtturm ist heute das zentrale Element der Burg Dover. Im Mittelalter nutze man ihn als Glockenturm für das angelsächsige Klosters St. Mary-in-Castro. Heute ist es eine riesige Anlage mit hohen Mauern und tiefen Tunneln, die unzerstörbar wirken.

Dover Castle©flickr/webzooloo



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Nicht grundlos wird Moskau, die Hauptstadt der Russischen Föderation, immer öfter zum Zielort zahlreicher Städtereisen erklärt. Moskau zählt zu den größten Städten Europas und ist Standort zahlreicher Sehenswürdigkeiten. So ist der Fernsehturm Ostankino beispielsweise unbedingt einen Besuch wert. Dieser gilt derzeit als zweitgrößter Fernsehturm der Welt und wird lediglich vom CN Tower in Toronto an Höhe übertroffen.

Der Bau des beeindruckend hohen Funk- und Fernsehturms in Moskau dauerte nur vier Jahre. Er begann Anno 1963 und konnte 1967 erfolgreich abgeschlossen werden. In dieser kurzen Zeit hatten die Bauarbeiter nach den Entwürfen des russischen Bauingenieur und Architekten Nikolai Wassiljewitsch Nikitin (s. hier) einen 540 Meter hohen und 55.000 Tonnen schweren Koloss geschaffen. Dieser machte Moskau acht Jahre lang zum Standort der höchsten freistehenden Konstruktion der Welt, bis im Jahre 1976 der CN Tower errichtet wurde, welcher den Ostankino Fernsehturm um 13 Meter überragt. Noch heute ist der Turm in der Innenstadt Torontos der höchste Fernsehturm der Welt.

Zeitweilig wurde diskutiert, dem CN Tower durch die Montage einer neuen, längeren Antenne den Titel abspenstig zu machen. Es war vorgesehen, die Höhe des Otankino Towers um ganze 40 Meter zu erweitern. Die Finanzierung allerdings gestaltete sich als schwierig, sodass derzeit nicht davon ausgegangen wird, dass es in nicht allzu ferner Zukunft zu einer derartigen Vergrößerung kommen wird.

Obwohl er den Titel abtreten musste, ist der Ostankino-Turm bei Touristen sehr beliebt. Das Bauwerk aus Stahl und Beton beherbergt ein Restaurant und gewährt durch eine Aussichtsplattform in 337 Metern Höhe, einen fantastischen Blick über Moskau und Umgebung. Beides konnte erst dieses Jahr neu eröffnen, da im Inneren des Turmes, im Abstand von sieben Jahren, zwei Brände ausgebrochen waren, welche Renovierungen nach sich zogen.



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Frankfurt am Main ist hinsichtlich ihrer Größe lediglich auf Rang fünf der deutschen Städte anzusiedeln. Es gilt allerdings als Finanz-, Messe- und Dienstleistungszentrum. Zudem steht hier einer der berühmtesten Türme überhaupt. Der Europaturm nämlich, von den Einwohnern Frankfurts liebevoll „Ginnheimer Spargel“ oder gar „Ginni“ genannt, ist, betrachtet man die Höhe der eigentlichen Bausubstanz, als größtes freistehendes Gebäude Deutschlands zu sehen.

Der Europaturm ist ein Fernsehturm, dessen Räumlichkeiten überwiegend von der Telekom (s. hier) genutzt werden. Dies ist auch der Grund für die abendliche Beleuchtung in der Firmenfarbe. Der Turm leitet Sattelitensignale an Frankfurter Haushalte und Empfänger in Südhessen und unterstützt zudem durch Mobilfunk- und Richtfunkantennen die Nutzung von Funk und tragbaren Telefonen.

Die Bauphase begann im Jahre 1974 unter der Leitung des Architekten Johannes Möhrle und konnte bereits fünf Jahre später, Anno 1979, erfolgreich abgeschlossen werden. Am Boden misst der Turm einen Durchmesser von 20 Metern. Er wird nach oben hin jedoch immer schmaler und besitzt unter der Aussichtsplattform, welche sich in 227 Metern Höhe befindet, einen Umfang von elf Metern. Die Kanzel des Frankfurter Fernsehturms ist insofern etwas ganz besonderes, als dass sie die weltweit breiteste ist. Gästen bietet sie zudem einen unvergleichlichen Blick über die Umgebung. Bis vor zehn Jahren konnte man hier, über den Dächern der Stadt, tanzen- und essen gehen. Restaurant und Diskothek sind heute allerdings nicht mehr in Betrieb. Was nach der Schadstoff- und Brandstoffsanierung, welche derzeit durchgeführt wird, im Inneren der Kanzel geschieht, ist bisher unbekannt.

Vor fünf Jahren wurde bereits die Antenne gegen eine neue ausgetauscht, was den Turm insgesamt auf eine Höhe von 335 Metern brachte. Er bleibt allerdings, nach dem Berliner Fernsehturm, der zweitgrößte Fernmeldeturm Deutschlands.



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Bauwerke werden meist aus Stein, Beton, Holz, Stahl oder Glas gefertigt – zumindest heutzutage. Ein sehr bekannter Turm in Serbien stammt aus längst vergangenen Zeiten, setzt sich aus weit weniger gebräuchlichen Materialien zusammen und mutet aus diesem Grund ein wenig Furcht erregend an: Er besteht zu einem großen Teil aus menschlichen Knochen.

Der ein oder andere mag sich gruseln, wenn er den Cele Kula in Niš, der zweitgrößten Stadt Serbiens, erblickt. Der Nächste hingegen betrachtet den Turm aus Schädelknochen aus einem gänzlich anderen Blickwinkel und findet es lediglich verwerflich, dass die sterblichen Überreste der Menschen nicht gebührend zur letzten Ruhe gebettet wurden. Ein weiterer Mitmensch ist wahrscheinlich fasziniert von der ungewöhnlichen Idee, welche hier verwirklicht wurde. Man mag davon halten was man will. Eingestehen sollte man sich zumindest, dass der Cele Kula zweifellos so extravagant erscheint, dass es sich über ihn zu schreiben lohnt.

Der Schädelturm, wie er übersetzt heißt, ist eine Schöpfung der Osmanen. Diese fertigten ihn auf Befehl des Khurshid Pascha aus den Gebeinen der Kämpfer an, welche bei der Schlacht von Cegar im ersten serbischen Aufstand, Anno 1809, ihr Leben gelassen hatten. Das ungewöhnliche Bauwerk ist rechteckig, besteht aus Sand, Calcumoxid (s. hier) und Knochen und beherbergte einst über 1800 Schädel serbischer Krieger, welche unter anderem in 952, sich auf allen Seiten des Turmes verteilenden Öffnungen Platz fanden. Heute misst der Turm nur noch drei Meter und beinhaltet lediglich 58  Häupter, da er vermehrt geplündert wurde und zudem im Zuge des Zweiten Weltkriegs mehreren Bombenangriffen zum Opfer fiel.

Um den Turm zukünftig vor Fremdeinwirkung zu schützen, wurde im Jahre 1982 um ihn herum eine Kapelle errichtet.



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Pisa, eine in der Toskana gelegenen Stadt in Italien verdankt ihren Bekanntheitsgrad einem einzigen Bauwerk. Es ist zweifellos eines der bekanntesten Gebäuden der Welt. Tatsache ist, dass dieses nicht nur aufgrund seiner aufwendig gearbeiteten Fassade aus Marmor ins Auge fällt. Der Schiefe Turm von Pisa wirkt, als könne er jeden Moment zur Seite kippen. Da er dies allerdings nicht tut, lockt er jedes Jahr etliche Besucher ins Land.

Schon in der Bauphase des Schiefen Turms von Pisa, begann dieser sich zur Seite zu neigen. Es war versäumt worden, den Untergrund eingehend zu überprüfen. Dieser bestand schon damals aus Sand und Morast und konnte es nicht bewerkstelligen, ein Bauwerk dieser Größe zu tragen. Er brach als der Turm drei Stockwerke hoch war. Trotzdem wurde das Gebäude im Jahre 1332 fertiggestellt. Nachdem der Bau etwa 100 Jahre zum Stillstand gekommen war, hatte man beschlossen, trotz der Neigung nach Südosten, weitere vier Etagen in Schräglage anzubauen. Aufgrund der Vorfälle im Zuge des Baus allerdings, entschied man sich dazu, den Turm nicht, wie ursprünglich geplant, 100 Meter hoch zu bauen. Er misst lediglich 54 Meter.

Der Schiefe Turm von Pisa ist genau genommen ein Campanile, ein freistehender Glockenturm, zugehörig zum Dom von Pisa. Er beeindruckt nicht nur aufgrund seiner Schräglage, sondern zudem dadurch, dass er von etlichen Säulen geziert wird, außerdem verfügt über sieben Glocken. Diese erklingen jedoch nicht mehr, da das Läuten den Turm zum Einstürzen bringen könnte. Während noch vor dem Bau geplant war, den Glockenturm bei Bedarf als Unterschlupf für Geistliche umzubauen, fungiert er heute nur noch als Touristenmagnet und Wahrzeichen der Stadt. Die Schieflage von 3,97 Grad verleiht dem Turm zwar erst seinen ganz besonderen Charme und ist gar nicht mehr wegzudenken, sie machte allerdings auch zahlreiche Rettungsmaßnahmen erforderlich. So musste das schiefe Bauwerk im Jahre 1990 beispielsweise für 12 Jahre geschlossen werden, um ihn im Zuge einer Sanierung wieder 44 Zentimeter aufzurichten und einen Einsturz vorzubeugen.



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