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Der Dom zu Helsinki liegt im Zentrum der finnischen Hauptstadt und ist das wohl berühmteste Wahrzeichen Finnlands. Die Kathedrale ist ein echter Touristenmagnet und vor allem an warmen Tagen tummeln sich auf den Treppen vor dem Dom zahlreiche Sonnenhungrige.

Als evangelische Kirche thront der Dom zu Helsinki, auch “Helsingin tuomiokirkko” genannt, auf einem Sockel im Zentrum der Stadt. Das Wahrzeichen am Senatsplatz wird jährlich von 350.000 Menschen besucht und ist damit ein richtiger Touristenmagnet. Wer das Bauwerk auch von innen einmal mit eigenen Augen besichtigen will, hat täglich von 9 bis 18 Uhr die Gelegenheit dazu. Der Eintritt ist übrigens frei.    [...mehr]


Die zwei imposanten Hildesheimer Kirchen und der Domschatz sind einzigartig in romanischer Kunst aus dem Heiligen Römischen Reich und Schlüsselwerke mittelalterlicher Architektur. Vor fast 1000 Jahren erbaut, sind sie seit einem viertel Jahrhundert UNESCO Weltkulturerbe.

Die Schätze des Hildesheimer Doms und die ehemalige Benediktinerabteikirche St. Michael sind wertvolle Zeugnisse des christlischen Abendlandes. Ihre strenge Symmetrie und ihre massige Gestalt mit der schlichten und doch beeindruckenden künstlerischen Gestaltung der Innenräume zieht jedes Jahr tausende Geschichts- und Kunstinteressierte in ihren Bann.

Nördlich der Alpen gibt es keinen romanischen Bau, der es an Bedeutung mit Saint Michaelis aufnehmen könnte.

1000 Jahre St. Michaeliskirche in Hildesheim

Mit ausgiebigen Festlichkeiten feierten Hildesheim und die Evangelisch-lutherische Landeskirche Hannover das Jubiläum ihrer romanischen Prachtstücke.

St. Michaelis ist von 1010 bis 1022 durch Bischof Bernward von Hildesheim erbaut worden. Dieser wollte in seiner Kirche die Schönheit göttlicher Ordnung gespiegelt sehen. Deshalb schuf er ein Bauwerk, dass sich in klaren Linien und exakter Symmetrie über dem Stadtkern von Hildesheim erhebt: Zwei schmale Rundtürme, zwei massige Vierungstürme und zwei Choranlagen flankieren das Querschiff der Basilika.    [...mehr]


Der Nidarosdom wurde nach dem ursprünglichen Namen der Stadt Trondheim in Norwegen benannt, die früher den Namen „Nidaros“ trug. Für deutsche Verhältnisse eine eher kleine Stadt, ist Trondheim mit seinen knapp 170.000 Einwohnern die viertgrößte Metropolregion Norwegens. Obwohl erst 1869 der Aufbau begann, kann die Stätte auf eine beinahe tausend Jahre alte Geschichte zurückblicken.

Der Tod eines Königs legte den Grundstein für den Bau des Nidarosdom in Trondheim. König Olav, welcher nach seinem Tode heilig gesprochen wurde, hat maßgeblich dazu beigetragen, das Christentum in Norwegen, und ganz Skandinavien zu verbreiten. Der Wikinger wurde bei Kämpfen in der Normandie zum Christentum bekehrt. Als er in sein Heimatland Norwegen zurückkehrte, erklärte er sich zum König und versuchte das Christentum im Lande mit Gewalt zu verbreiten, wobei er mit enormen Widerstand zu kämpfen hatte.    [...mehr]


Das einstige islamische Minarett aus der Hochzeit der Mauren bildet heute als Giralda den Turm der größten gotischen Kathedrale María de la Sede und ist Wahrzeichen der andalusischen Hauptstadt Sevilla. Der Namensgeber Giraldillo tront auf 105 Metern über der Stadt und beschützt das Weltkulturerbe.

In Sevilla zum Wahrzeichen der Stadt erkoren zu werden, kommt nicht von ungefähr. Denn die Stadt im Herzen Andalusiens hat viele imposante Bauwerke und unzählige Kirchen und Sehenswürdigkeiten. Dennoch repräsentiert wohl niemand die Stadt mit den zwei Kulturen so gut wie der Turm der ehemaligen Moschee, die zur größten gotischen Kathedrale der Welt umgebaut wurde.    [...mehr]


Die Sagrada Familia ist die wohl älteste Baustelle der Welt und fasziniert mit ihrer außergewöhnlichen Architektur.

1882 begann der bekannte katalanische Architekt Antoni Gaudi mit dem Bau der Sagrada Familia in dem zu dieser Zeit üblichen neugotischen Stil.

Als „Kirche der Armen“ finanzierte er den Bau nur mit Spendengeldern. So sollten die Bürger Barcelonas Sühne leisten. Um diese Tradition beizubehalten, wird der Bau im Stadtteil Eixample weiterhin nur durch Spenden- und Eintrittsgelder finanziert.    [...mehr]


Das Kloster Maulbronn ist die am besten erhaltene Klosteranlage nördlich der Alpen. In dem mittelalterlichen Bauwerk vereinen sich alle Stilrichtungen von der Romanik bis hin zur Spätgotik.

Kloster Maulbronn - UNESCO Weltkulturerbe seit 1993 ©Flickr/poncho_91

Im Dezember 1993 wurde das Kloster, welches von 1147 bis 1556 als Zisterzienserabtei genutzt wurde, von der UNESCO zum Weltkulturdenkmal ernannt.

Kloster Maulbronn - Wissenswertes

Das imposante Kloster wurde im Jahr 1147 gegründet und stellt heute ein äußerst eindrucksvolles Dokument der Kultur der Zisterzienser dar. Darüber hinaus ist das Bauwerk die am besten erhaltene mittelalterliche Klosteranlage nördlich der Alpen.    [...mehr]


Die Reste des Klosters Lorsch befinden sich in der gleichnamigen beschaulichen Ortschaft, die zwischen Darmstadt und Worms liegt. Heute erinnert nur noch die berühmte Torhalle an eines der wenigen Denkmäler der Karolinger Zeit.

Das Kloster Lorsch gehört seit 1991 zum Welterbe ©Flickr/lilli2de

Gegründet wurde die Abtei Lorsch während der Regierungszeit von König Pippin des Kurzen (751 - 768). Dafür zeichneten sich der fränkische Gaugraf Cancor und seine Mutter Williswinda verantwortlich.    [...mehr]


Die Wieskirche in Steingaden mag auf den ersten Blick unscheinbar wirken, doch tritt ein Besucher durch die Kirchentür, weiß er augenblicklich, warum der Sakralbau zum Weltkulturerbe der UNESCO gehört.

Die Wieskirche steht zwar seit mehr als 350 Jahren in dem kleinen oberbayrischen Ort Steingaden, doch erst mit ihrer Aufnahme in das UNESCO Weltkulturerbe wurde sie überregional wirklich bekannt. Heute zieht der prächtig dekorierte Kirchenbau nicht mehr nur Pilger, sondern vor allem auch Architektur-Freunde und Kunsthistoriker aus ganz Deutschland und aller Welt an.    [...mehr]


Die Alexander-Newski-Kathedrale in Sofia ist eine der vielen Kirchen, die nach einem russischen, heilig gesprochenen Fürsten des 13. Jahrhunderts benannt sind. Der Bau in der bulgarischen Hauptstadt ist wahrscheinlich einer der imposantesten unter ihnen.

Sofia beheimatet mit der orthodoxen Alexander-Newski-Kathedrale einen äußerst phantasievollen Sakralbau, dessen Geschichte vom Planungsbeginn im Jahr 1879 über die Grundsteinlegung 1882 bis zur Vollendung des Baus 1912 reicht. Als Wahrzeichen der Stadt und damit als ihrer wohl prominenteste Sehenswürdigkeit ist die Kathedrale erster Anlaufpunkt für Touristen und Architektur-Begeisterte.    [...mehr]


Der Stephansdom in Wien ist das Wahrzeichen der Stadt und befindet sich am Wiener Stephansplatz. Von den Wienern wird er auch liebevoll Steffl genannt. Jährliche besuchen etwa drei Millionen Menschen den Dom.

Der Stephansdom in Wien ©Flickr/Ronald Preuß

Das imposante Bauwerk ist das bedeutendste gotische Bauwerk Österreichs und beherbergt eine Vielzahl von Kunstschätzen, die zum Teil nur während einer Führung besichtigt werden können.

Stephansdom in Wien - Domkirche St. Stephan zu Wien

Die Domkirche hat eine Länge von 107 Meter und ist 34 Meter breit. Einige Teile des spätromanischen Baues aus der Zeit von 1230/40 bis 1263 sind auch heute noch erhalten. Der Dom besitzt vier Türme. Der höchste ist der Südturm, der eine Höhe von 136,4 Meter hat. Der noch nicht fertig gestellte Nordturm ist 68 Meter hoch und die sich links und rechts vom Haupteingang befindenden Heidentürme messen jeweils 65 Meter.    [...mehr]


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