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Italienreisende, auf deren Weg Mailand liegt, sollten es auf gar keinen Fall versäumen, sich den Mailänder Dom anzuschauen, gehört er doch zu den beeindruckendsten Bauwerken Europas und zählt zu den größten Kirchen der Welt.

Der Mailänder Dom ist einen Ausflug wert und das nicht nur wegen des überaus schönen Ausblicks über die Stadt, schon der Anblick der, aus weißen Marmor bestehenden, fünfschiffigen Kirche verschlägt einem den Atem. Der Bau des Mailänder Doms begann gegen Ende des 14. Jahrhunderts im Auftrag des Herzogs Gian Galeazzo Visconti, zu Ende gestellt wurde er jedoch erst im Jahre 1858.    [...mehr]


Die Kathedrale Notre Dame im belgischen Bistum Tournai besticht mit ihren fünf Türmen, ihrem romanischen Mittelschiff sowie ihrem gotischen Chor und gilt als eines der schönsten kulturhistorischen Bauwerke Westeuropas. Der Dom beheimatet viele Kunstwerke, weshalb er 2008 auch einem Kunstraub zum Opfer fiel.

Kathedrale in Tournai OliBac©Flickr

Tournai liegt am Fluss Schelde in der Provinz Hainaut in Wallonien. In diesem Teil Belgiens wird überwiegend französisch gesprochen. Tournai ist nach Tongeren die älteste Stadt Belgiens und bietet aufgrund dessen viele gut erhaltene mittelalterliche Bauwerke und Sehenswürdigkeiten.    [...mehr]


Bei einem Besuch in Rom ist ein Abstecher zu einem der beeindruckendsten Monumente, dem Pantheon, unerlässlich. Jeder Reiseführer weist auf dieses Bauwerk mit seiner außergewöhnlichen Kuppel hin.

Pantheon in Rom Allie_Caulfield©Flickr

Pantheon bezeichnet heutzutage im allgemeinen ein Gebäude, in dem einflussreiche Persönlichkeiten begraben sind. Des weiteren wird der Begriff in der Religionswissenschaft verwendet und umschließt die Gesamtheit der Götter einer Religion.    [...mehr]


Für jeden Toskana Reisenden gehört mindestens ein Besuch in das von der UNESCO zum Weltkulturerbe ernannte Siena dazu. Die kleine Stadt im Zentrum Norditaliens ist für zwei Merkmale bekannt: Für den warmen, roten Backstein am Piazza del Campo und die schwarz-weiße Marmor Fassade des Doms von Siena. Die toskanische Kirche gilt als eines der ungewöhnlichsten Bauwerke der Region: Sie vereint romanische Elemente mit gotischer Architektur.

Dom von Siena  ©Flickr.com/Gaspa

Die Geschichte des Doms von Siena

Den Dom von Siena muss man nicht lange suchen, man erkennt ihn schon von Weitem an seinem auffällig schwarz-weiß gestreiften Campanile. Einst wollte die wunderschöne Stadt Siena mit ihrer Kirche noch weiter hinaus: Größer als der Petersdom in Rom sollte das Gotteshaus werden, das im 13. Jahrhundert auf der Basis einer dreischiffigen Basilika entstand, die noch heute für die romanischen Züge verantwortlich ist.

Zu finanziellen Problemen kam Mitte des 14. Jahrhunderts die Pest über die Stadt, die vielen Menschen das Leben kostete und zu anderen Sorgen führte, als eine kostspielige Kirchen-Erneuerung. 1357 stellte man deswegen die Arbeiten an der Vergrößerung ein. Gut erkennen kann man die hochtrabenden Pläne jedoch noch an der unvollendeten Nordschiff -Fassade des Duomo Nuovo (Itl. für “neuer Dom”), die noch immer steht.

Der schwarz-weiße Marmor Campanile, ein freistehender Glockenturm, wurde in der zweiten Hälfte des 14. Jahrhunderts in Anlehnung an den Glockenturm von Pisa errichtet.    [...mehr]


Autor: Thomas

Versteckt in der venezuelischen Provinz finden Besuchern einen architektonisch außergewöhnlichen Klerikalbau: Die Abtei von Güigüe. In diesem Bauwerk vereint sich moderne Architektur mit traditionellem Klosterleben.

Touristen, die durch Südamerika reisen, werden diesen architektonischen Schatz wohlmöglich verpassen. Zu unbekannt und klein ist die Stadt Güigüe in Carabobo, wiederum einer der kleinsten Bundesstaaten Venezuelas. Südlich des beschaulichen Valenciasees befindet sich die Abtei von Güigüe. In der Region ist diese Benediktinerabtei eine Sehenswürdigkeit: Die althergebrachten Bräuche der Brüder werden in einem modernen und außergewöhnlich gestalteten Gebäude der Kirche praktiziert.

Abtei von Güigüe

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Die Karlskirche in Wien gehört zu den schönsten Sehenswürdigkeiten Wiens. Die römisch-katholische Pfarrkirche befindet sich im 4. Wiener Gemeindebezirk Wieden. Nördlich der Alpen zählt sie zu einer der bedeutendsten barocken Kirchenbauten.

Die Karlskirche ist ein Wahrzeichen Wiens. Das Besondere hier sind die zwei flankierenden Reliefsäulen und die Kuppel. Diese Kirche in altem Schick bietet ein schönes Konstrastbild zu den Gebäuden der Technischen Universität. Ein Ausflug dorthin lohnt sich in jedem Fall.

Karlskirche in Wien©flickr/stern27

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Brasília, die Hauptstadt Brasiliens ist eine sehr junge Stadt. Es handelt sich um eine Planhauptstadt, deren Konzeption Ende des 19. Jahrhundert in Angriff genommen wurde und deren erstes Gebäude Mitte des 20 Jahrhunderts fertiggestellt werden konnte. Die noch nicht sehr lange zurückreichende Vergangenheit der Stadt erklärt, warum das Stadtbild nahezu futuristisch anmutet und sogar Kirchenbauten, welche anderswo nicht selten von einem altehrwürdigem Erscheinungsbild geprägt sind, hier modern wirkende Gebäude aus Glas und Beton sind.

Die Kathedrale von Brasilia ist ein ungewöhnlicher Kirchenbau. © Flickr / Sarah and Iain

Die Kathedrale von Brasilia, auch Aparecida genannt, stellt zweifellos das beeindruckendste Gotteshaus in Brasiliens Hauptstadt dar. Zusammen mit vielen anderen Bauten wurde die Kathedrale im Zuge der Planungsarbeiten für die neue Hauptstadt entworfen. Der Architekt Oscar Niemeyer (s. hier), welcher zu den wichtigsten Architekten der brasilianischen Moderne gezählt wird, hat mit dem imposanten Gebäude allerdings viele, wenn nicht sogar alle anderen Bauten der Stadt übertroffen. Viele Bauwerke Brasilias muten durch ihre Formgebung, dem Kubus, nämlich sehr ähnlich an und sind aus diesem Grund weniger Aufsehen erregend.

Eingeweiht wurde die Kirche, welche die Form einer Hyperbel hat, Ende Mai 1970. Ihre Erscheinung ist von Säulen geprägt, 16 an der Zahl, welche sich gleichen und äußerst schlicht und in weiß gehalten, einen Bogen machen und allesamt in den Himmel emporragen. Der Grundriss des Gebäudes besticht durch eine runde Form. Der Kreis hat einen Durchmesser von 70  Metern.

Das Innere der Kirche ist eher als minimalistisch anzusehen. Drei Engel sind im Zentrum, im Bereich der Kuppel, zu bewundern und ein skulpturähnliches Kunstwerk befindet sich in Altarnähe. Die Wände sind nicht etwa reich verziert oder bemalt, sondern mit Fächern ausgestattet, die in Zukunft als Gräber bedeutender Geistlicher dienen sollen.    [...mehr]


Buenos Aires ist wohl die bedeutendste Stadt Argentiniens. Sie ist, obwohl sie lediglich etwas mehr als 200 Quadratmeter groß ist, die Hauptstadt der Republik im Süden Amerikas, ist sie doch Teil der größten Metropolregionen Südamerikas. Zudem gilt sie als kulturelles, politisches und industrielles Zentrum des Landes. Ein sehr wichtiges Gebäude der Stadt ist die Catedral Metropolitan de Buenos Aires.

Die Fassade der Catedral Metropolitana ist sehr aufwendig, u.a. mit Säulen verziert worden. © Flickr / jglsongs

Die Fassade der Catedral Metropolitana ist sehr aufwendig verziert worden. © Flickr / jglsongs

Die Catedral Metropolitan ist zugleich Mutterkirche des Erzbistums und Hauptkirche der Katholiken. Bereits die Fassade des Gotteshauses verrät einiges über die Bedeutung des Gebäudes, da sie äußerst prunkvoll gestaltet ist. Welcher Epoche der Bau zuzuschreiben ist, ist eine Frage, die nicht leicht zu beantworten ist.

Die Catedral Metropolitan geht auf einen sehr einfachen Bau aus Lehm und Holz zurück, welcher allerdings bereits Anfang des 17. Jahrhundert einem anderen Gebäude weichen musste. Dieses war allerdings nicht auffallend stabiler, sodass es bereits dreizehn Jahre nach seiner Erbauung, Anno 1618, erforderlich wurde, es neu zu konstruieren. Zwei Jahre später allerdings gewann das Gebäude besonders an Bedeutung, es wurde zur Kathedrale erklärt. Um diesem Status gerecht zu werden, wurde jedoch beschlossen, das Bauwerk äußerlich erneut aufzuwerten. So wurde im Jahre 1671 der Bau eines dreischiffigen Gebäudes beendet, welches auch auf einen Turm nicht verzichten musste. Doch wiederholt ließ die Qualität der Baumaterialien zu wünschen übrig und eine wiederholte Bauphase wurde eingeleitet. Diese begann im Jahre 1684. Nun entwickelte sich das Gebäude langsam seiner heutigen Form entgegen. Das Kirchenschiff allerdings brach Anno 1752 in sich zusammen. Die Planung der neuen Elemente wurde von dem italienischen Architekten Antonio Masella übernommen. Dieser gestaltete das Gotteshaus größer und versah es mit einer Kuppel, die allerdings bereits im Jahre 1770 neu gebaut werden musste. Diesmal wurde der portugiesische Architekt Manuel Álvarez de Rocha beauftragt. Die Türme wurden entfernt und die neue Fassade von den französischen Architekten Prosper Catelin und Pierre Benoit wurde im neoklassischen Stil, mit Säulen versehen, in den 1860er Jahren fertiggestellt.

Im Inneren der Kirche sind ebenfalls Elemente unterschiedlicher Epochen zu finden. Im frühen 20. Jahrhundert versah man den Boden mit Verzierungen im venezianischen Stil. Sonst dominiert vor allem der Stil der Kolonialzeit (s. hier).    [...mehr]


In Kairo, der Hauptstadt Ägyptens, steht die Alabastermoschee, auch Mohammed-Ali-Moschee genannt. Sie ist eines der größten Gotteshäuser in der Stadt und zudem eines von Kairos Wahrzeichen. Ein besonders bekanntes Merkmal der Moschee sind die über 80 Meter hohen Minarette, deren Form an einen überdimensionalen Bleistift oder eine Nadel erinnert.

Die Alabastermoschee ist ein Wahrzeichen Kairos. © Flickr / Tscherno

Die Alabastermoschee ist ein Wahrzeichen Kairos. © Flickr / Tscherno

Die Alabastermoschee wurde 1824 bis 1884 im Auftrag Pascha Muhammed Alis (s.hier), welcher 1805 bis 1848 Vizekönig von Ägypten war, auf dem Gelände der Zitadelle von Kairo erbaut. Sie ist vor allem durch den osmanischen Stil gekennzeichnet, enthält allerdings auch typische Elemente des Zeitalters des Barocks. Ihr Name ist auf die prunkvolle Verzierung zurückzuführen, die sich vor allem im Inneren des Gebäudes findet. Während der Boden der Moschee mit üppigen, strahlendroten Teppichen ausgelegt ist, werden die Wände von Alabaster geziert und die größte Kuppel weist Gold-Verzierungen und Koransprüche auf. Die zwei Kanzeln im Gebetsraum des Gotteshauses wurden ebenfalls äußerst prunkvoll gestaltet. Ehemals wurde der Innenraum durch besondere Ölleuchten erhellt, welche das imposante Innere in ein besonders schönes Licht tauchten. Heute beleuchten elektrische Lichter den Innenraum. Sie sind in Form eines Kreises um die große Kuppel herum angeordnet und verfehlen ihre Wirkung ebenfalls keineswegs.

Ein besonders wichtiges Element der Alabastermoschee stellt der Reinigungsbrunnen dar, welcher sich auf dem Hof vor dem Gebäude findet. Vor den Gebeten in der Moschee können die gläubigen Muslime sich mittels dieses „Hanafiyyas“ säubern.

Während der Gebetszeiten wird der Zutritt in die Moschee nur Muslimen gewährt. Zu anderen Zeiten des Tages können auch andere Interessierte das Gotteshaus besichtigen, sofern sie angemessen gekleidet sind.    [...mehr]


Venedig ist eine Stadt im Wasser. Sie ist somit ohne Frage etwas ganz Besonderes. Hier gibt es Kanäle an Stelle von Straßen und über 100 Inseln, auf denen die Gebäude stehen. Das Bild dieser einzigartigen Stadt ist zudem von unzähligen Kirchen geprägt. Eines dieser Gotteshäuser ist die San Zaccaria im Bezirk Castello, dem größten Stadtteil von Venedig.

San Zaccaria besitzt eine äußerst dekorative Fassade. © Flickr / Gaspa

San Zaccaria besitzt eine äußerst dekorative Fassade. © Flickr / Gaspa

San Zaccaria zählt zu den bedeutendsten Sehenswürdigkeiten Castellos. Die Kirche, welche genau genommen aus zwei Komplexen besteht, die allerdings ineinander übergehen, ist dem heiligen Zacharias geweiht. San Zaccaria ist dadurch, dass sie ehemals im Besitz eines der reichsten und bedeutendsten Nonnenklöstern der Stadt war, ein Bauwerk mit großem Ansehen. Besagtes Kloster wurde aller Wahrscheinlichkeit lange Zeit dafür genutzt, gut gestellte, nicht verheiratete Töchter venezianischer Herkunft unterzubringen.

Der ältere Bau, welcher kleiner ist, als der neuere, stammt aus dem Jahre 1440. Besonders auffällig ist die dekorative Fassade des Gebäudes. Sie ist nicht etwa die Schöpfung eines einzigen Künstlers. Sie geht sowohl auf Antonio Gambelli als auch auf Mauro Codussi, einen Architekten der Frührenaissance zurück. Der Bau begann im Jahre 1458. Fertiggestellt wurde die Stirnseite der Kirche allerdings erst nach 1483. Der neuere Komplex des Gotteshauses entstammt der Epoche der Gotik, was jedoch lediglich durch seine Höhe ersichtlich wird. Architektonische Verzierungen aus Zeiten der Renaissance dominieren den Gesamteindruck der Kirche.

Doch nicht nur die äußere Erscheinung San Zaccarias ist etwas Besonderes. Im Inneren der Kirche findet sich ein bekanntes Gemälde des berühmten venezianischen Malers Giovanni Bellini (s. hier). Bellinis Sacra Conversazione wurde im Jahre 1505 fertiggestellt, stammt somit ebenfalls aus Zeiten der Renaissance und beeindruckt vor allem durch seine strahlenden Farben und den entstehenden Eindruck der Plastizität.    [...mehr]


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