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Im beschaulichen Paderborn in Ostwestfalen steht der Paderborner Dom, der wie kein anderes Bauwerk der Stadt die Geschichte selbiger dokumentiert.
Die Stadt Paderborn wurde urkundlich erstmals 777 erwähnt; ein Jahr zuvor wurde sie von Karl dem Großen begründet. 799 trafen sich hier Karl der Große und Papst Leo III. um die Kaiserkrönung Karls zu beschließen. Gewissermaßen wurde hier bereits der Grundstein für das bis heute geltende Vorurteil vom katholischen Paderborn gelegt, als nämlich im selben Jahr der Grundstein für den Urbau des Paderborner Dom gelegt und Paderborn zum Bistum erklärt wurde.
Der heutige Paderborner Dom ist jedoch keineswegs mit dem aus dem 8. Jahrhundert vergleichbar, denn er wurde in seiner langen Geschichte mehrfach zerstört. Im Wesentlichen stammt der heutige Bau mit seiner dreischiffigen Hallenkirche mit Querhaus und dem Paradiesportal aus dem 13. Jahrhundert. Auch der charakteristische, romanische Westturm stammt aus dieser Zeit. Er ist 93m hoch und überragt damit die Innenstadt.
Die fünf Fenster an der Seite zeigen im Gegensatz zum romanischen Turm in den feinen Steinmetzarbeiten gotische Formen, die der langen Bauzeit geschuldet sind. Jedes Fenster scheint das vorhergehende in seiner Kunstfertigkeit übertreffen zu wollen. Direkt neben dem Paderborner Dom wurde 776 die Karlsburg gebaut, nördlich von ihr liegt die ebenfalls aus der Zeit stammende Kaiserpfalz, deren Grundmauern noch heute zu besichtigen sind. [...mehr]
Im Norden Russlands liegt das Solowezki-Kloster, ein Bauwerk, das auf eine lange und bewegte Vergangenheit zurückblicken kann. Hier befindet sich eines der wichtigsten Zentren des russisch-orthodoxen Glaubens, und auch heute noch bewohnen Mönche die geschichtsträchtigen Hallen.
Das Solowezki-Kloster befindet sich in der Onegabucht im Weissen Meer. Hier liegen die sechs Eilande des Solowezki-Archipels, und in ihrem Zentrum erhebt sich das von den beiden Asketen German und Sawwati gegründete Solowezki-Kloster. Als eine der ersten Stätten in Russland wurde das Heiligtum in die Liste des Unesco-Welkulturerbes aufgenommen. Doch nicht immer herrschte Frieden auf den Inseln, denn die Anlage diente unter anderem als Festung im Mittelalter.
Das Solowezki-Kloster - Die düstere Vergangenheit der heiligen Mauern
Das Land wirkt kalt und unwirklich, und doch waren die mit Wäldern und Mooren bewachsenen Inseln schon im 5. Jahrhundert vor Christus besiedelt. Das Solowezki-Kloster wurde offiziell 1429 gegründet, und etwas mehr als Hundert Jahre später zu einer Garnison umfunktioniert. Hier wurden [...mehr]
Siena ist beliebter Urlaubsort und bietet seinen Besuchern eine Vielfalt kultureller Angebote. Insbesondere die überragenden Kirchen Sienas begeistern Menschen aus aller Welt!
Siena war früher ein Stadtstaat Italiens und liegt im Zentrum der Toskana. Siena ist eine Renaissance-Stadt die vor allem durch ihren gotischen Charakter bezaubert. Die Mauern und mediterranen Fassaden erzählen die Geschichte dieser Stadt, die nicht um sonst zu einem der beliebtesten Urlaubsziele Italiens herangewachsen. Und auch UNESCO zeichnete Sienas Altstadt zum Weltkulturerbe aus. Besonders imposant sind die Kirchen Sienas.
Die wohl überragendste ‘Kirche’ : Der Dom von Siena
Das wohl berühmteste kirchliche Gebäude dieser bezaubernden Stadt ist der Dom von Siena. Es handelt sich um eine Basilika im gotischen Stil. Und eben diese Basilika ist das wohl bedeutendste Bauwerk gotischer Architektur, in ganz Italien. Der Dom wurde aus schwarzem sowie weißem Marmor errichtet und mit verschiedensten Statuen, Ornamenten und wunderschönen Verzierungen geschmückt. Die äußere Pracht wird durch die Innenarchitektur dieses Bauwerkes beinahe übertrumpft! Denn auch der Innenraum besteht so ziemlich ausschließlich aus Marmor und das in den verschiedensten Formen sowie Farben. Kunstwerke über Kunstwerke bieten sich, den Besuchern des Doms von Siena, dar.
Die Vielfalt der Kirchen Sienas
Weitere imposante Kirchen in Siena sind, die Basilica di Domenico, die Basilica di San Francesco, San Clemente und die Basilica dell’ Oservanza. Ganz besonders ist die Franziskanerkirche zu empfehlen. Diese hat eine aus rotem ziegelstein gestaltete Fassade und ist ganz im Stil der Bettelorden gestaltet. Auch die Besichtigung der Basilika dell’ Oservanza sei allen Kirchenliebhabern ans Herz gelegt. Dieses Bauwerk gehört zu den wichtigsten Basiliken Sienas und liegt als einziges kirchliches Gebäude außerhalb der Stadtmauer. Das auf einem Hügel gelegene Bauwerk der Renaissance sollte in jeder Besichtigungstour eingeplant werden.
Natürlich gibt es neben dieser Auswahl noch weitere Gotteshäuser in Siena zu betrachten. Also wagen Sie sich durch die historische Stadt und endecken Sie die Vielfalt der Toskana!
Hier gibt’s noch mehr über Siena nachzulesen… [...mehr]
Sacré-Cœur de Montmatre ist wohl eine der schönst gelegenen Basiliken der Welt. Statten Sie in der Stadt der Liebe dem romantischsten Ort einen Besuch ab!
Die Basilika Sacré-Cœur ist eines der imposantesten Bauwerke in Paris. Es befindet sich auf dem 130m hohen Hügel Montmatre. Der Grundstein der Basilika Sacré-Cœur wurde 1875 von Paul Abadie gelegt. Paul Abadie ließ sich durch die römisch- byzantinische Baukunst des Markusdom in Venedig inspirieren. Da der Architekt vor der Vollendung seines Kunstwerkes starb, wurde die Basilika Sacré-Cœur in den folgenden Jahren von sechs weiteren Architekten fertiggestellt.
Sacré-Cœur – Die Umgebung
Sacré-Cœur erreicht man am besten durch den Scare Willette, einen wunderschönen Park, welcher mit Treppen die den Montmatre hoch führen durchzogen ist. Wer sich den sportlichen Aufwand des Treppensteigens ersparen will hat auch die Möglichkeit mit Hilfe einer kleinen Bahn den 130m hohen Hügel zu erklimmen. Die Basilika ist wohl einer der schönsten Orte Paris‘, denn von dem Hügel Montmartre lässt sich die gesamte Stadt, mit ihrer Vielzahl an Sehenswürdigkeiten überblicken. Der beste Moment um die Sacré-Cœur in ihrer vollen Schönheit zu erkennen sind die frühen Morgenstunden, kurz vor dem Sonnenaufgang und spät in der Nacht. Zu diesen Zeiten ist der Besucherandrang auf Montmatre nicht so groß und die 85m hohe, weiße Basilika am besten zu betrachten.
Es lohnt sich die Besichtigung der Sacré-Cœur mit einem Spaziergang durch das frühere Künstlerviertel Montmatre zu verbinden. Hier gibt es eine Menge gemütlicher Kaffeestuben, Bars und viele, kleine Kunstläden zu bestaunen. Hier erleben Sie den Flair Frankreichs. [...mehr]
Akal Takht bedeutet wörtlich übersetzt ‘der Sitz/ Thron des zeitlosen Einen’, womit der Platz Gottes gemeint ist. Der Akal Takht befindet sich im Komplex des Goldenen Tempels in Amritsar, eine Stadt im indischen Bundesstaat Punjab.
Der Akal Takht ist einer von fünf Sitzen (’Takht’) der Anhänger der indischen Sikh-Religion. Der Jathedar des Akal Takht, einer der Anführer dieser Glaubensrichtung, sowie vier weitere Jathedar der übrigen Takths bilden zusammen die körperlichen religiösen Anführer der Sikhs. [...mehr]
Die Blaue Moschee in Istanbul gehört du den Wahrzeichen der Stadt am Bosporus, der Schnittstelle zwischen Orient und Okzident. Die Blaue Moschee wurde 1616 fertig gestellt und gehört zum Hauptwerk der osmanischen Architektur.
Als Blaue Moschee ist Istanbuls beeindruckendstes Gotteshaus nur den Europäern bekannt, ihr korrekter Name lautet Sultan-Ahmed-Moschee (Sultanahmet Camii). In der Türkei hat die Moschee ihren Namen nach dem Auftraggeber. Sultan Ahmed I. ordnete 1609 den Bau an, fertig gestellt wurde die Moschee schließlich ein Jahr vor seinem Tod, im Jahre 1616.
Die Blaue Moschee hat sechs Minarette
Die Blaue Moschee befindet sich direkt gegenüber der Hagia Sophia, am Hippodrom in Istanbul. Die überragenden blauen Farbtöne der Kacheln (Fayancen) haben der Moschee in Deutschland ihren Namen verliehen. Besonders auffällig an dem Gotteshaus sind ihre sechs Minarette, die kühn und schlank in den Himmel ragen. Während der Arbeiten in Istanbul ließ Sultan Ahmed I. an der Moschee in Mekka ein weiteres Minarret anbauen, um ihre Einzigartigkeit und herausgehobene Stellung nicht zu untergraben. Mekka gilt als heiligste Stadt für alle Muslime, den Gang nach Mekka sollte deswegen jeder Muslime einmal im Leben angetreten haben.
Das beeindruckende Innenleben der Blauen Moschee
Im Innenbereich der Blauen Moschee fallen dem Besucher sofort die blauen Kacheln (Fayancen) an den Wänden auf. Sie sind reichhaltig geschmückt mit Ornamenten, traditionellen Pflanzenmotiven wie Lilien, Nelken, Tulpen, Rosen und Zypressen sowie weiteren osmanischen Motiven in den Farben Rot und Grün. [...mehr]
Italienreisende, auf deren Weg Mailand liegt, sollten es auf gar keinen Fall versäumen, sich den Mailänder Dom anzuschauen, gehört er doch zu den beeindruckendsten Bauwerken Europas und zählt zu den größten Kirchen der Welt.
Der Mailänder Dom ist einen Ausflug wert und das nicht nur wegen des überaus schönen Ausblicks über die Stadt, schon der Anblick der, aus weißen Marmor bestehenden, fünfschiffigen Kirche verschlägt einem den Atem. Der Bau des Mailänder Doms begann gegen Ende des 14. Jahrhunderts im Auftrag des Herzogs Gian Galeazzo Visconti, zu Ende gestellt wurde er jedoch erst im Jahre 1858. [...mehr]
Die Kathedrale Notre Dame im belgischen Bistum Tournai besticht mit ihren fünf Türmen, ihrem romanischen Mittelschiff sowie ihrem gotischen Chor und gilt als eines der schönsten kulturhistorischen Bauwerke Westeuropas. Der Dom beheimatet viele Kunstwerke, weshalb er 2008 auch einem Kunstraub zum Opfer fiel.
Tournai liegt am Fluss Schelde in der Provinz Hainaut in Wallonien. In diesem Teil Belgiens wird überwiegend französisch gesprochen. Tournai ist nach Tongeren die älteste Stadt Belgiens und bietet aufgrund dessen viele gut erhaltene mittelalterliche Bauwerke und Sehenswürdigkeiten. [...mehr]
Bei einem Besuch in Rom ist ein Abstecher zu einem der beeindruckendsten Monumente, dem Pantheon, unerlässlich. Jeder Reiseführer weist auf dieses Bauwerk mit seiner außergewöhnlichen Kuppel hin.
Pantheon bezeichnet heutzutage im allgemeinen ein Gebäude, in dem einflussreiche Persönlichkeiten begraben sind. Des weiteren wird der Begriff in der Religionswissenschaft verwendet und umschließt die Gesamtheit der Götter einer Religion. [...mehr]
Für jeden Toskana Reisenden gehört mindestens ein Besuch in das von der UNESCO zum Weltkulturerbe ernannte Siena dazu. Die kleine Stadt im Zentrum Norditaliens ist für zwei Merkmale bekannt: Für den warmen, roten Backstein am Piazza del Campo und die schwarz-weiße Marmor Fassade des Doms von Siena. Die toskanische Kirche gilt als eines der ungewöhnlichsten Bauwerke der Region: Sie vereint romanische Elemente mit gotischer Architektur.
Die Geschichte des Doms von Siena
Den Dom von Siena muss man nicht lange suchen, man erkennt ihn schon von Weitem an seinem auffällig schwarz-weiß gestreiften Campanile. Einst wollte die wunderschöne Stadt Siena mit ihrer Kirche noch weiter hinaus: Größer als der Petersdom in Rom sollte das Gotteshaus werden, das im 13. Jahrhundert auf der Basis einer dreischiffigen Basilika entstand, die noch heute für die romanischen Züge verantwortlich ist.
Zu finanziellen Problemen kam Mitte des 14. Jahrhunderts die Pest über die Stadt, die vielen Menschen das Leben kostete und zu anderen Sorgen führte, als eine kostspielige Kirchen-Erneuerung. 1357 stellte man deswegen die Arbeiten an der Vergrößerung ein. Gut erkennen kann man die hochtrabenden Pläne jedoch noch an der unvollendeten Nordschiff -Fassade des Duomo Nuovo (Itl. für “neuer Dom”), die noch immer steht.
Der schwarz-weiße Marmor Campanile, ein freistehender Glockenturm, wurde in der zweiten Hälfte des 14. Jahrhunderts in Anlehnung an den Glockenturm von Pisa errichtet. [...mehr]










