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Floating Homes: In Hamburg galt das Wohnen am Wasser schon immer als chic, doch der neuste Clou ist das Wohnen auf dem Wasser! Das Hamburger Architektenduo „Förster + Trabitzsch“ ermöglicht mit ihren Floating Homes dieses neue Lebensgefühl!

Während in London, Amsterdam und anderen Großstädten Hausboote zum Stadtbild gehören, konnte sich in Deutschland noch keine Hausbootkultur etablieren. Doch zusehends werden in Städten wie Berlin und Hamburg die Wasserflächen neu entdeckt und als Lebensraum in Betracht gezogen.

Das Architektenduo „Förster + Trabitzsch“ aus Hamburg konnten mit ihrem Konzept der „Floating Homes“ den Wettbewerb für modernes Leben auf dem Wasser für sich entscheiden. Dabei gleichen die Boote mehr schwimmenden Gebäuden denn Hausbooten, mit denen man von Ort zu Ort ziehen kann.    [...mehr]


Im Manchester Opera House ist immer etwas los: Musicals, Opern, Ballett und viele andere Veranstaltungen finden jedes Jahr in seinen Mauern statt.

Manchester ist eines der bedeutendsten kulturelles Zentren im Norden von England und so dürfen in der 500.000 Einwohner Stadt Theater und Konzerthäuser natürlich nicht fehlen.

Manchester Opera House © flickr / pit-yacker

Das Manchester Opera House feierte an Weihnachten 1912 Eröffnung. Zunächst unter dem Namen „New Theatre“ bekannt, sollte es dem Palace Theatre in Manchester Konkurrenz machen. Drei Jahre nach seiner Eröffnung wurde das Opera House an das United Theatre Ltd verkauft und erhielt seinen (vorläufigen) neuen Namen „New Queens Theatre“.

Sein Name weiste das Gebäude also zunächst in erster Linie als Spielort für Theater und Kabarett aus, doch das sollte sich in den kommenden Jahren zwischen 1916 und 1920 ändern. In diesen Jahre kam Sir Thomas Beecham, einer der berühmtesten Dirigenten Englands nach Manchester und spielte in dem „New Queens Theatre“ einige Opernvorstellungen. Dem Dirigenten zur Ehre erhielt die Anlage schließlich den Namen „Opera House“ und so heißt es auch heute noch.    [...mehr]


Weltweit einzigartig ist die Museumsinsel in Berlin. Fünf Museen entstanden ab Mitte des 19 Jahrhunderts auf der Spreeinsel im Zentrum der Stadt. Die wichtigsten Kunstwerke des 19. Jahrhunderts sind in der Alte Nationalgalerie Berlin zu sehen, die 1876 eröffnete.

Die Museumsinsel ist Ort der Kunst in Berlin. Neben dem Alten und Neuen Museum, dem Pergamon- und Bode-Museum, sowie dem Berliner Dom und dem Lustgarten, reiht sich die Alte Nationalgalerie in das von der UNESCO zum Weltkulturerbe ernannte Museumsensemble.

Nationalgalerie Berlin © wikipedia

Imposant ist das Gebäude der Nationalgalerie Berlin mit seinen monumentalen Freitreppen allemal. Es werden verschiedene architektonische Elemente kombiniert, um die Einheit von Nation, Geschichte und Kunst zu verdeutlichen: Die Fassade und Säulen erinnern an einen Tempelbau, das prachtvolle Treppenhaus ähnelt dem eines Schlosses und die anhängende Apsis ist einer Kirche entliehen.    [...mehr]


1996 wurde eine neue Sehenswürdigkeit in Paris eröffnet: Das neue Gebäude der Nationalbibliothek Frankreichs. Erinnernd an den Initiator des Baus, dem ehemaligen Staatspräsidenten François Mitterand, trägt sie seinen Namen.

Bibliothèque nationale de France © wikipedia

Bereits 1988 kündigte der ehemalige Präsident Frankreichs, François Mitterand, den Bau eines neuen Gebäudes der Bibliothèque nationale de France an, doch sollte es noch acht Jahre dauern, bis die 60.000 Quadratmeter große Anlage eröffnete. Grundstein wurde bereits 1990 gelegt, doch aufgrund von Fehlplanungen verzögerte sich der Bau der Nationalbibliothek, so dass das neue Gebäude erst 1996 fertiggestellt werden konnte.    [...mehr]


Ganz wie auch die Kollegen aus Wolfsburg mit ihrer Autostadt präsentieren BMW ebenfalls ihre Konzerngeschichte als Erlebniswelt. Ganz neu ist dies nicht, denn das Museum wurde bereits 1973 eröffnet, doch inzwischen fügt es sich nahtlos und konzeptionshomogen in den Komplex aus Werk, Haus der Vierzylinder und BMW-Welt ein.

Seit dem 21. Juni 2008 erstrahlt das Museum in neuem Glanz, gute 30 Jahre nach seiner Erbauung hat BMW sein Museum runderneuert. Aber schon in seiner Urform war es etwas ganz besonderes.

BMW Museum © flickr / digital cat

Aus der Luft sieht man nur das Logo, denn auf dem Dach trägt der Rundbau das BMW-Emblem. Doch steht man davor, erkennt man, dass sowohl das Vierzylinder-Haus als auch der Museumsbau miteinander harmonieren. Und dies kommt nicht von ungefähr, sind doch beide Häuser von dem Wiener Architekten Prof. Dr. Karl Schwanzer erdacht worden.

Und beide Bauten für sich sind schon ungewöhnlich. Das Hochhaus ist Stockwerk für Stockwerk am Boden erbaubt worden. Die Einzelnen Segmente wurden anschließend aneinander gehängt. So wie der “Vierzylinder” gewissermaßen ein Hängehaus ist, so gleicht der Museumsbau einer selbsttragenden Karosserie.    [...mehr]


Spirituelle Besinnung im kommerziellen Trubel der Stadt? Gibt es, und zwar  mit einem der bekanntesten Tempel Thailands, dem Longhua-Tempel, welcher auch Tempel der Drachenblume genannt wird.

Gemeint ist die größte und wohl schönste Anlage dieser Art in Shanghai, der übrigens größten Hafenstadt Chinas. Die anmutige Pagode aus dem Jahr 977 steht direkt vor dem Haupttor. Der vermutlich im 3. Jahr nach Christus gegründete Tempel - welcher im 15. und 19. Jahrhundert neu aufgebaut und 2003 renoviert wurde - war während der Kulturrevolution geschlossen und niemand hatte Zugang zu dem imposanten Bauwerk.

Luftsprung © Flickr by Shazari

Keine der ursprünglichen Statuen hat die Zerstörungswut der Roten Garden überlebt, trotzdem hat der prächtige “Tempel der Drachenblume” nichts von seiner beruhigenden Aura verloren. Heute leben hier wieder über 80 Mönche, deren monotone Gesänge die Luft erfüllen und den Tempel mit einer ganz besonderen Ruhe durchfluten.

Für 50 Yuan (ungerechnet ca. 50-60 ct.) kann man auf den Glockenturm steigen, welcher im Jahr 1764 erbaut wurde und einmal selber die Glocke schlagen. Dem buddhistische Glauben nach, wird man nach dem Glockenschlag von seinen Sorgen befreit. Ist man zufällig zur Mittagszeit dort, kann man sich mit einer guten Nudelsuppe stärken oder auch einmal das vegetarische Restaurant Peony im östlich angrenzenden Longhua-Hotel ausprobieren.

Goldene Buddhas © Flickr by kanegenDer Märtyrerpark mit dem “Memorial Museum” nebenan bietet das ideologische Kontrastprogramm zum Tempel. Skulpturen im Stil des sozialistischen Realismus und eine futuristische Mausoleumspyramide erinnern an die Opfer des Massakers von 1927. Die Truppen Chiang Kai-sheks richteten damals, mit Unterstützung der Geschäfts- und Unterwelt Shanghais, ein Massaker an, dem schätzungsweise 5000 streikende Arbeiter und Kommunisten zum Opfer fielen.

Schon von weitem sieht man die Pagode, die aus dem Jahre 977 stammt, welche in 5 große Räume aufgeteilt ist. Sehr faszinierend ist die Halle, in der goldene Buddhas, dicht aneinander gereiht, aufgebaut sind.

Überall riecht es nach Räucherstäbchen und es herrscht eine entspannte Atmosphäre. Wenn möglich, sollte man den Tempel während der Woche besuchen, denn da trifft man kaum auf Touristen. Denn der Longhua Tempel ist übrigens eine der schönsten Anlagen von Shanghais Tempeln wie ich finde und auf jeden Fall einen Besuch wert!

Der Longhua-Tempel ist täglich von  7.00 -16.30 Uhr geöffnet und der
Eintritt beträgt 10 Yuan .    [...mehr]


Die Semperoper – Dank der hohen Qualität des Ensembles und der langen Operntradition in Dresden zählt die Sächsische Staatsoper zu den bedeutendsten Opernhäusern der Welt. Nicht nur Opernliebhaber werden von der Architektur beeindruckt sein.

Erbaut im Stile der Hochrenaissance Italiens ist die Semperoper wohl das beeindruckendste Gebäude der sächsischen Landeshauptstadt! Dabei hat das Opernhaus eine sehr bewegte Geschichte erlebt und überlebt.

Semperoper © flickr / dierk schaefer

Im Jahre 1838 wurde mit dem Bau des Ersten Königlichen Hoftheaters von Gottfried Semper begonnen. Bereits drei Jahre später konnte das Haus feierlich eingeweiht werden: Goethes Schauspiel Torquato Tasso und Webers Jubel-Ouvertüre waren die ersten Stücke, die aufgeführt wurden. Doch die Pracht währte nicht lange, denn 1869 fiel das Theater einer Brandkatastrophe zum Opfer.    [...mehr]


Dubai, Millionenstadt an der Nordküste der Vereinigten Arabischen Emirate, ist wahrlich Stadt der Superlative! Nirgendwo auf der Welt entstanden so viele Aufsehen erregende Bauprojekte wie in Dubai. Im September 2008 eröffnete das spektakulärste Hotel der Welt: Das Atlantis - The Palm.

Schon die Lage auf einer der Palm Islands an der Küste Dubais ist einzigartig! Die Palm Islands sind drei künstlich aufgeschüttete Inseln in Form einer Palme. Bei ihrer Fertigstellung sollen sie eine Fläche von 50 km² erreichen! Eine sechsspurige Straße führt über den Stamm der Palme Jumeirah, wird zum Tunnel, der unter dem Meer dirket am palastähnlichen Hotel endet.

Atlantis - The Palm © flickr / halim44

Mit 1539 Zimmern und Suiten ist das Atlantis eines der größten Unterkünfte in Dubai. Die zwei luxuriösen Unterwassersuiten sind dabei wohl das Highlight des Hotels. Die Zimmer grenzen an ein riesiges Aquarium, das elf Millionen Liter Wasser fasst und tausende exotische Meeresbewohner beherbergt: Aus dem Bett kann man dort vier Meter lange Walhaie, Delfine und bunte Fische beobachten.    [...mehr]


Hundertwasserhaus in Wien©flickr / kylef81

Der berühmte österreichische Künstler Friedrich Stowasser (1928-2000), ihnen wahrscheinlich besser bekannt als Friedensreich Hundertwasser, gestaltete insgesamt 37 Gebäude, von denen die meisten im Volksmund auch Hunderwasser-Haus genannt werden.

Eines seine Kunstwerke kann man im 3. Wiener Gemeindebezirk Landstraße bewundern. In den Jahren 1983 - 1986 entstanden, ist das Haus bis heute eines der meist besuchtesten Ziele in ganz Österreich.

Das vom Architekten Josef Krawina geplante Bauwerk ist reich begrünt, hat unebene Fußböden und 53 Wohnungen, 5 Lokale und insgesamt 19 Dachterassen. Die unterschiedlichen Farben an der Fassade des Hauses, lassen die einzelnen Wohnungen erkennen und die grauen Flächen markieren die Räume, die von den Mietern gemeinsam genutzt werden.

Im gesamten Gebäude finden sich zahlreiche Mosaike und kleine Details, die das Haus zu etwas Besonderem machen. Die Staturen auf dem Dach oder der sogenannte Zwiebelturm in den Lieblingsfarben Hundertwassers, Gold und Schwarz, zum Beispiel.

Hundertwasser starb am 19. Februar 2000 auf dem Kreuzfahrtschiff “Queen Elizabeth II” an Herzversagen und wurde auf seinem Grundstück in Neuseeland beigesetzt.    [...mehr]


Die Tempelanlagen befinden sich in der Ruinenstadt Angkor, die von Ende des 9. Jahrhunderts bis zum frühen 13. Jahrhundert die Hauptstadt Kambodschas war und als Zentrum des Khmer-Reichs galt. Dieser größte Tempelkomplex der Welt erstreckt sich auf einer Fläche von 200 Quadratkilometern. Das Areal wird von einem etwa 190 Meter breiten Wassergraben umgeben, der nach dahemaliger Interpretation auch als Ur-Ozean galt.

Tempelanlage © flickr / tylerdurden1

Die Errichtung der Tempelanlage wird König Suryarvaman II. (1113 - 1150) nachgesagt. Im Laufe der Zeit haben die Könige von Khmer immer mehr Tempel gebaut und widmeten sie den Gottheiten ihrer Zeit. Im Gegensatz zu allen anderen Tempeln - die den Ein- bzw. Ausgang nach Osten zeigen - ist der Angkor Wat nach Westen ausgerichtet und weist somit zum Gott des Todes - Yamas. Vielleicht ist das auch der Grund, warum dieser Tempel als Grabstädte des Königs gedeutet wird, allerdings gibt es keine eindeutigen Beweise dafür.

Angkor Wat © flickr / rogerbaker2Der Angkor Thom hat den Ruf der bedeutendsten Ruinenstadt der Anlage und wird zuden 4 Himmelsrichtungen hin von enormen Toreingängen abgegrenzt. Der Tempel Bayon befindet sich im Mittelpunkt des Angkor Toms.

Als der größte erhaltene Tempel der Welt gilt der Angkor Wat, den man etwa 1112 - 1152 erbaut haben soll. Er ist das Grabmal des einstigen Königs Surawarman II. Auf beziehungsweise um das Grab sind 5 Türme angebracht, die den Weltberg Meru und dessen Gipfel symbolisieren, laut hinduistischen Glauben der Mittelpunkt des Universums darstellt. Im Jahre 1431 wurden die Tempelanlagen von Angkor durch die Invasions Thailands verlassen und dem Franzosen Mouhout erst über 400 Jahre später wiederentdeckt.

Angkor Wat © flickr / jurvetson

Der Bau der gesamten Tempelanlagen dauerte ungefähr 300 Jahre an, die eine besondere Bedeutung für den Hinduismus und auch Buddhismus der kambodschanischen Gesellschaft hatten. Ab dem 13. Jahrhundert wandten sich die Khmer dem Buddhismus zu und es wurden keine neuen Tempel nach dieser Zeit mehr gebaut.

Noch heute gelten die Tempelanlagen als Meisterwerke der Architektur. Eine umfassende Wiederherrstellung der Ruinenstadt begann 1987 und gilt heute als eine der bedeutendsten Tempelanlagen der Welt.




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