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Seit Oktober 2009 ist die Incheon Brücke in Südkorea in Betrieb. Das imposante Bauwerke mit einer Gesantlänge von über 12 Kilometern, zählt weltweit zu einer der fünf längsten Schrägseilbrücken und ebnet den Verkehr zwischen dem Flughafen Incheon und dem Incheon’schen Stadtteil New Songdo City, in der Nähe von Seoul.

Incheon Brücke bei Nacht  ©Flickr.com/dogtra_Nick

Die Incheon Brücke in Südkorea

Die Incheon Brücke ist nach fast 4 Jahren Bauzeit nun endlich in Betrieb. Seit dem 26. Oktober 2009 verbindet sie den auf der Yeongjong Insel gelegenen neuen Flughafen von Incheon, der gleichzeitig einer der größten ganz Asiens ist, mit dem auf dem Festland gelegenen Geschäftsviertel New Songdo City. Auch Seoul Reisende benutzen die gigantische Hängebrücke täglich auf ihrem Weg zum Flughafen.

In fünf unterschiedlich langen Abschnitten überquert der Brückenzug die Wattenbucht des Gelben Meeres und bietet auf 6 Fahrbahnen (3 in jede Richtung) dem Straßenverkehr quer über den darunter gelegenen Haupt-Schifffahrtskanal zum Hafen Platz.

Der Brückenzug gehört zum Typ der Hängebrücken, die zwar günstiger im Bau sind, jedoch als empfindlicher gelten. Doch im Gegensatz zu gewöhnlichen Hängebrücken, wie zum Beispiel der Golden Gate Bridge in den USA, verfügt die Incheon Brücke über stabilisierende Schrägseile im mittleren Brückenabschnitt, deren längste Stützweite 800 Meter beträgt. Bei Nacht sorgen die beleuchteten Seile nicht nur für Sicherheit und Durchblick, sondern auch für einen tollen Effekt im Stadtbild. Im Landeanflug auf Yeongjong, wirkt die Brücke wie ein Tor zu einer neuen Welt und raubt einem im wahrsten Sinne des Wortes die Sprache. Wow!    [...mehr]


Budapest ist eine bedeutende Stadt. Sie ist nicht nur die Hauptstadt Ungarns, sondern gilt zudem als neuntgrößte Stadt der europäischen Union. Da Budapest idyllisch an der Donau gelegen ist, verwundert es nicht, dass mehrere Brücken den Fluss überspannen. Insgesamt sind es neun an der Zahl, wobei die Kettenbrücke die älteste und wohl schönste besagter Bauwerke ist.

Auf der Kettenbrücke in Budapest wird man von Löwenstatuen begrüßt. © Flickr / Rodefeld

Auf der Kettenbrücke in Budapest wird man von Löwenstatuen begrüßt. © Flickr / Rodefeld

Die Hängebrücke, welche 1849 nach einer zehn Jahre währenden Bauphase eröffnet werden konnte, heißt auf Ungarisch „Széchenyi Lánchíd“ und wurde nach dem Grafen István Széchenyi benannt. Dieser war ein bedeutender ungarischer Staatreformer, welcher den Bau der Kettenbrücke anordnete. Die Brücke wurde im klassizistischen Stil (s. hier) errichtet, ist eines der bekanntesten Bauwerke Budapests und stellt noch heute eine wichtige Verbindung zwischen dem Pester und dem Budaer Teil der Stadt dar.

Die Budapester Kettenbrücke ist auf den ersten Blick äußerst imposant. Nicht nur die vier Löwenstatuen, welche aus dem Jahre 1885 stammen und den Verkehrsteilnehmern an den Enden der Brücke entgegenblicken, sind beeindruckend. Sofort stechen die zwei großen Stützpfeiler, in Form großer bogenförmiger Tore ins Auge, welche dem Bauwerk seine Stabilität verleihen. Die Pfeiler besitzen, abgesehen von den großen, 6,50 Meter breiten Durchlassen, welche den Verkehr ermöglichen, jeweils zwei Öffnungen im oberen Abschnitt. Diese beherbergen eine insgesamt 375 Meter lange Kette aus Eisen, welche den Überweg erst zu einer Kettenbrücke macht.

Die Széchenyi-Kettenbrücke wurde zu Zeiten gebaut, in denen das Verkehrsaufkommen nicht annähernd mit dem heutigen vergleichbar war. Das Auto wurde erst später erfunden, dann allerdings, im Zuge der Industrialisierung wurde es von immer mehr Menschen genutzt. Dies hatte auch Auswirkungen auf die Kettenbrücke. Anno 1915 wurde sie mittels 5000 Tonnen Stahl umgebaut, um den neuen Anforderungen gerecht zu werden. Ein weiterer Wiederaufbau wurde anno 1949 nötig, nachdem die Brücke im Jahre 1945, im Zuge des Zweiten Weltkriegs, beschädigt worden war.    [...mehr]


Sydney ist eine imposante Metropole am anderen Ende der Welt. Die Stadt ist Standort einiger außergewöhnlicher Bauten. Das Sydney Opera House zählt ohne Frage zu den berühmteste besagter Gebäude. Ein fast ebenso bedeutender Bau und zudem ein weiteres Wahrzeichen der Stadt, stellt allerdings eine Brücke dar, die Sydney Harbour Bridge.

Die Sydney Harbour Bridge ist ein stattliches Bauwerk. © Flickr /  Ross2085

Die Sydney Harbour Bridge ist ein stattliches Bauwerk. © Flickr / Ross2085

Die Sydney Harbour Bridge wurde nach einer fast acht Jahre währenden Bauphase, in die 1400 Bauarbeiter involviert waren, im Jahre 1932 fertiggestellt. Sie sollte ursprünglich die längste Bogenbrücke der Welt darstellen, was sie letzendlich nie war. Diese Tatsache lässt sie allerdings nicht weniger außergewöhnlich anmuten.

Die Erscheinung der Sydney Harbour Bridge fällt vor allem durch den imposanten Bogenscheitel auf, welcher aus über 39.000 Tonnen Stahl gefertigt wurde. Dies ist allerdings nur ein Bruchstück der metallischen Legierungen, welche für den gesamten Brückenbau verwendet wurden. Die Sydney Harbour Bridge ist schließlich über 500 Meter lang- für das restliche Brückensegment wurden zusätzlich fast 13800 Tonnen des Werkstoffs verarbeitet. Das außergewöhnlich hohe Stahlaufkommen, welches für den Brückenbau verwendet werden musste, ist allerdings nicht der Grund dafür, dass die Sydney Harbour Bridge einen Platz im Guiness Buch Der Rekorde ergattern konnte. Der „court hanger“, wie die Brücke liebevoll von den Bewohnern Sydneys (s. hier) genannt wird, hat den Titel der „Breitesten Brücke der Welt mit langer Spannweite“ inne. Kein Wunder, denn mittlerweile sind auf der Brücke zwei Bahn- und acht Straßenspuren, sowie Gehweg und Fahrradweg untergebracht.

Das hohe Verkehrsaufkommen, welchem die Sydney Harbour Bridge beständig ausgesetzt ist und wodurch auch die Brückenbreite zu erklären ist, kommt dadurch zustande, dass die Sydney Harbour Bridge die Hauptverbindung zwischen Nord- und Südküste der Stadt darstellt. Zudem allerdings gewinnt die Brücke immer mehr als Begegnungsstätte von Hobbybergsteigern an Bedeutung. Diesen wird hier seit 1998 die Möglichkeit geboten, sich am sogenannten „Bridge Climb“ zu versuchen.    [...mehr]


Die Half Penny Bridge ist eine Fußgängerbrücke in Dublin, der Hauptstadt Irlands. Sie ermöglicht das Überqueren des Flusses Liffey. Sie ist nicht überdurchschnittlich lang oder prunkvoller verziert als andere Brücken und doch dient sie äußerst häufig als Motiv für Fotografien von Touristen und stellt somit ein bedeutendes Bauwerk Dublins dar. Die Half Penny Bridge wird sogar vermehrt als Wahrzeichen Dublins angesehen.

Die Half Penny Bridge wurde vor etwa acht Jahren weiß gestrichen. © Flickr / MllePeterson

Die Half Penny Bridge wurde vor etwa acht Jahren weiß gestrichen. © Flickr / MllePeterson

Die Half Penny Bridge wurde von einem englischen Stahlbauer namens John Windsor gebaut. Die Fertigstellung konnte im Jahre 1816 gefeiert werden. Bis ins Jahr 2000, vor dem Bau der so genannten „new Millenium bridge“, war sie der erste Fußgängerüberweg über den Liffey (s. hier). Der aussagekräftige Name der besonders zentral gelegenen Überführung entstand erst nach einer gewissen Zeit. Ursprünglich war die Brücke nach einem britischen Mann, namens Arthur Wellesly, benannt worden, welcher zu Zeiten Napoleons Feldmarschall, Militärführer und zugleich britischer Außen- und Premierminister war und sogar als „eiserner Herzog“ bezeichnet wurde. Die Bezeichnung „Wellington Bridge“ ging weitestgehend verloren, da insbesondere der Wegezoll im Gedächtnis der Einwohner Dublins hängen blieb, welchen man bis ins Jahr 1919 bezahlen musste, war man gewillt, die brückeneigenen Drehkreuze zu passieren um den Liffey-Fluss zu überqueren. Der Preis für das Überqueren belief sich zu Anfang auf einen halben Penny.

Die Half Penny Bridge wurde ursprünglich aus Gusseisen gefertigt und war schwarz. Das Material war allerdings sehr empfindlich, sodass das Geländer schon bald stark von Rost befallen war. Im Jahre 2001 begann aus diesem Grund die Modernisierung, welche zwei Jahre währte und im Zuge welcher die Brücke weiß gestrichen wurde.    [...mehr]


Insbesondere die historischen Bauten Chinas sind in den Augen eines Europäers einzigartig und bewundernswert. Die Baukunst ist voller dekorativer Details. Die Dächer haben ganz eigene Formen und oft tauchen Symbole wie etwa der Drache auf. Ganz anders ist der moderne Baustil. Doch auch dieser hat einen besonderen Charme, denn trotz der sich wandelnden Architektur scheint China noch immer großen Wert auf Originalität zu legen. Die Hangzhou Bay Bridge ist ein gutes Beispiel für dieses Phänomen.

Die Hangzhou Bay Bridge, auch Hangzhou Wan Daqiao genannt, ist eine sehr moderne Schrägseilbrücke (s. hier). Ihre Fertigstellung ist gerade mal ein Jahr her- sie wird seit dem ersten Mai 2008 durch den Verkehr genutzt.  Die lange Bauphase, welche sich über fünf Jahre und einen Monat erstreckte, zeugt bereits von der Arbeit, die in diese besondere Brücke investiert wurde. Mit einer Gesamtlänge von 36.000 Metern ist sie die längste Überseebrücke der Welt- ihr schlichtes Aussehen täuscht somit über ihre Relevanz hinweg.

Genau genommen handelt es sich bei der Hangzhou Bay Bridge in China aus zwei Schrägseilbrücken, welche miteinander verbunden sind. Eine dieser Brücken  weist eine Stützweite von 318 Metern auf. Die andere besitzt eine Stützweite von ganzen 448 Metern.

Es kostete 11, 8 Milliarden Yuan, umgerechnet etwa 1,2 Milliarden Euro, einen Übergang von Cixi, nahe Ningbo, nach Jiaxing, einer der wichtigsten Seidenindustriestädte, zu schaffen. 50 Prozent der finanziellen Mittel zum Aufbau des Verkehrsweges wurden allerdings von Privatfirmen Ningbos getragen, da diese scheinbar in besonderem Maße von der geschaffenen Verbindung profitieren. Der Grund hierfür ist aller Wahrscheinlichkeit nach die geschmälerte Distanz zwischen Ningbo und Shanghai, der bedeutendsten Industriestadt Chinas. Diese hat sich durch die Brücke um 120 Kilometer verkürzt.



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Bereits die volksmündliche Bezeichnung der Loschwitzer Brücke, welche in Dresden, der Landeshauptstadt des Freistaates Sachsen, zu finden ist, lässt erahnen, dass dieses Bauwerk etwas Besonderes ist. Nicht umsonst wurde das „Blaue Wunder“ für eine bedeutende Auszeichnung der deutschen Bundesingenieurkammer für beachtliche Arbeiten der Ingenieurbaukunst, „Historische Wahrzeichen der Ingenieurbaukunst in Deutschland“, vorgeschlagen.

Die Loschwitzer Brücke wird auch als "Blaues Wunder" bezeichnet. © Flickr / Allie_Caulfield

Die Loschwitzer Brücke wird auch als "Blaues Wunder" bezeichnet. © Flickr / Allie_Caulfield

Für die Elbstadt Dresden sind Brücken ohne Frage bedeutsam. Die Loschwitzer Brücke wurde zudem aus Metall gefertigt, was Ende des 19. Jahrhundert in diesem Ausmaß äußerst fortschrittlich anmutete. Fertiggestellt wurde die 280 Meter lange und 3500 Tonnen schwere Auslegerbrücke nach einer zwei Jahre währenden Bauphase, im Jahre 1893. Sie ist eine Schöpfung von Bauingenieur und Wissenschaftler Claus Koepcke und Hans Manfred Krüger. Diesen standen für den Bau ganze 2,25 Mio Goldmark zur Verfügung. Für die Farbgebung, die zusammen mit der imposanten Baukunst den Spitznamen der Brücke einbrachte, wurden zudem 57.000 DDR-Mark ausgegeben. Die Benutzung der hellblauen Brücke allerdings war bis ins Jahr 1923 kostenpflichtig, sogar für Fußgänger, sodass ein Teil der Baukosten ausgeglichen werden konnten.

Die vorrückende Industrialisierung veranlasste im Jahre 1935 einen Umbau der Loschwitzer Brücke. Kraftfahrzeuge gewannen immer mehr an Wichtigkeit, sodass die Fahrbahn erweitert werden musste. Bis 1985 führten so auch zwei Straßenbahnlinien über das Blaue Wunder. Heute werden immer wieder Diskussionen um die Brücke geführt. Um sie nach 2030 noch nutzen zu können, müssten wahrscheinlich umfassende Modernisierungsarbeiten initiiert werden. Eine Entlastung der viel genutzten Brücke wird bereits durch den Bau der voraussichtlich im Frühjahr 2011 fertiggestellten Waldschlößchenbrücke angestrebt.

Neuigkeiten hinsichtlich des so genannten Blauen Wunders findet ihr hier.    [...mehr]


Prag, die Hauptstadt Tschechiens, ist ein wahrer Touristenmagnet. Der Zweite Weltkrieg hat hier glücklicherweise nur wenige Spuren hinterlassen, sodass die Stadt über eine sehr vielfältige Architektur verfügt. Das gesamte historische Zentrum Prags wurde im Jahre 1992 von der UNESCO zum Weltkulturerbe erklärt, was die Bedeutung der verschiedenen Gebäude andeutet. Das bekannteste Bauwerk und gleichzeitig das Wahrzeichen Prags ist jedoch die Karlsbrücke.

Die Karlsbrücke gilt als Wahrzeichen der tschechischen Hauptstadt. © Flickr / Jim Linwood

Die Karlsbrücke gilt als Wahrzeichen der tschechischen Hauptstadt. © Flickr / Jim Linwood

Die 516 Meter lange und 10 Meter breite Karlsbrücke wurde bereits im 14. Jahrhundert errichtet. Sie wird zu den ältesten steinernen Brücken Europas gezählt. Die Idee zu der prachtvollen Moldau-Überführung stammte von Kaiser Karl VI. Umgesetzt wurde der Bau von dem Architekten Peter Parler (s. hier). Sie zählt zu den so genannten Bogenbrücken und ist somit in einer der ältesten Brückenkonstruktionsformen errichtet worden. Sie enthält ganze 16 der für diese Bauwerke typischen Bögen.

Zunächst trug der gut besuchte Moldau-Übergang den schlichten Namen „Steinbrücke“. Die unverwechselbaren Statuen bzw. Repliken verschiedener Heiliger, deren barocker Stil tagtäglich von etlichen Touristen bestaunt wird, waren nicht von Beginn an Teil des Bauwerks. Die 30 Figuren angesehener böhmischer Bildhauer fanden erst Anfang des 18. Jahrhundert ihren Platz auf der Brücke.

Im Laufe ihrer bewegten Geschichte trug das Bauwerk, welches seit 1870 den Namen „Karlsbrücke“ trägt, mehrere kleinere und auch größere Schäden durch verschiedenste Umstände davon. Unerwartete Wasseranstiege beispielsweise brachten mehrere Pfeiler zum Einstürzen. Und auch der Dreißigjährige Krieg hinterließ mit Sicherheit einige Spuren. Zudem wurde erst im Jahre 1978, nach einer aufwendigen Restaurierung, welche bereit 1965 begonnen hatte, beschlossen, die Brücke nur noch Fußgängern zugänglich zu machen. Bis zu diesem Zeitpunkt beherbergte das Prager Bauwerk zudem Pferde und zeitweise sogar Straßenbahn und Busse.    [...mehr]


Am Potsdamer Platz ist das große Unterhaltungszentrum – das Sony Center – gelegen.

Potsdamer Platz©flickrstorm/Josiah MackenzieSieben Gebäude umfassen den 26.000 m großen Sony Center Komplex im Herzen von Berlin. 4 Jahre lang wurde gebaggert und gebaut und im Jahr 2000 konnte der Entertainmentkomplex am Potsdamer Platz in Berlin eröffnet werden.

Kino, Essen und Shoppen in dem Sony Center Komplex am Potsdamer Platz

Ziel des Architekten Helmut Jahn sei es gewesen, einen Unterhaltungszentrum mit facettenreichen Angeboten zu schaffen. Gelungen ist dem Wahl- New Yorker die Kombination aus Unterhaltung, urbanem Wohnen und Unterhalung und Shoppen am Potsdamer Platz zu etablieren. Kinos, Events, Cafes, Casino, Shopping, die Sonyzentrale und das Filmhaus ziehen Millionen von Besucher in Ihren Bann.

Im Dreieck angeordnet, ragen die langen Skyscraper hoch in den Berliner Himmel, und sollen einen  Hauch von New York am Potsdamer Platz etablieren. Gläserne Hochhaus-Riesen, gebaut aus viel Glas und Stahl, bilden einen Komplex aus insgesamt sieben Gebäuden.

Der Architekt des Sony Centers: Helmut Jahn

Das Herz des dreieckig angelegten Sony Center Ensembles bildet das ovale Forum samt seiner einzigartigen  67 Meter hohen Dachkonstruktion mit einer Spannweite von 102 Meter. An einem Zeltdach erinnert die Form und die weißen Stoffbahnen, die an den umliegenden Gebäuden befestigt sind.

Besonders anmutig in Farben und Licht-Illuminationen getaucht, wirkt die spektakuläre Dachkonstruktion im Sony Center von dem Pariser Lichtkünstler Yann Kersale, die abends ein Touristenmagnet bildet. Caen und Magenta lassen einen Sonnenuntergang künstlich in einem Lichtschauspiel aufleben, dass die veränderte Stimmung zwischen Tag und Nacht imitieren soll.

Potsdamer-Platz©Flickrstorm/echiner1

In der Europazentrale von dem Sony-Shop kann die aktuellste Unterhaltungstechnik bestaunt und erlebt werden. Das historische Esplanade Hotel mit dem berühmten Kaisersaal befindet sich in umliegender Nachbarschaft zu dem Unterhaltungskomplex am Postdamer Platz. 600 Millionen Euro wurden für das Sony Center verbaut, ein Besuch zum Shoppen am Potsdamer Platz, Essen oder einen Fim schauen, lohnt!

Das 306 Grad Panorama von dem Sony Center läßt sich unter diesem Link einsehen!    [...mehr]


Zwischen Dänemark und Schweden überquert eine der imposantesten Brücken der Welt die Ostsee: die Öresundbrücke! Von Malmö aus endet sie auf einer künstlichen Insel mitten im Meer. Von hier aus geht es dann unterirdisch im Drogdentunnel bis nach Kopenhagen.

Öresundbrücke © wikipedia

Die Öresundbrücke ist sicherlich der Blickfang Skandinaviens schlechthin! Nicht nur wegen ihrer Länge von fast acht Kilometern, sondern vor allem wegen ihrer einzigartigen Architektur. Die Öresundbrücke ist mit ihren 490 Metern Spannweite die längste Schrägseilbrücke der Welt, die sowohl über eine Autobahn- als auch über eine Schienentrasse verfügt.    [...mehr]


Golden Gate Bridge in San Francisco©flickr/ by Luis Gabriel Rivas

Jeder kennt sie, wenn nicht vom sehen, dann auf jeden Fall aus diversen Filmen und Dokumentationen. Die Golden Gate Bridge in San Francisco.

Was für London die Tower Bridge und für Paris der Eifelturm ist, ist für die Einwohner San Franciscos die Golden Gate Bridge. Mit einer Länge von 2, 7 Kilometern, einer Breite von 27,5 Metern, sechs Fahrspuren und einem Gesamtgewicht von 129.000 Tonnen ist sie ein Bauwerk der Superlative.

Der Bau im Jahre 1933 wurde höchst kritisch betrachtet, da nur die wenigsten Experten dem damaligen Ingenieur Joseph Strauss zugetraut haben, die Brücke als stabiles und beständiges Bauwerk zu errichten. Vor allem die Wassertiefe von 97 Metern und die starken Gezeiten erschwerten den Bau erheblich.

Nur während des Gezeitenwechsels, also viermal am Tage eine Stunde lang, hatten die Arbeiter Zeit, das Fundament zu errichten.

Vier Jahre haben die Bauarbeiten gedauert und im Jahre 1937 wurde die Brücke eingeweiht. Über 200.000 Menschen wollten sich dieses Spektakel damals nicht entgehen lassen und kamen, um dieses Wunderwerk architektonischer Baukunst zu bestaunen.

Von der Brücke hat man einen traumhaften Ausblick auf das nördliche San Francisco und die damalige Gefängnisinsel Alcatraz.    [...mehr]


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