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Am Rande des sagenumwobenen Loch Ness in den schottischen Hightlands liegt sie gelegen: Die Ruine von Urquhart Castle. Als eine der größten Burgen Schottlands gehört sie ebenso zu den sehenswertesten. Von hier aus soll auch schon das legendäre Ungeheuer Nessie, das angeblich in dem See haust, gesichtet worden sein.
Das Mittelalter war eine turbulente Zeit im Norden der britischen Insel. Auf diese Zeit gehen auch die ersten Abschnitte der Anlage zurück. Um 1230 gab es in der Gegend Revolten gegen den König Alexander II, die er aber niederschlagen konnte. Um seine Machte zu erhalten, übergab er seinem Schwiegersohn Alan Durward die Grafschaft Urquhart.
Urquhart Castle war über Jahrhunderte Zentrum gewaltsamer Auseinandersetzungen, wurde immer wieder beschädigt, erobert, wieder aufgebaut oder erweitert. Nach einer Reihe von Schlachten fiel ganz Schottland England zu, somit auch Urquhart Castle. Allerdings konnte sie einige Jahre später wieder zurückerobert werden.
Nachdem in Inverness und Fort William stärkere Festungen errichtet wurden, verlor Urquhart Castle im 16. Jahrhundert an Bedeutung. Im 17. Jahrhundert wurde sie den Menschen der Gegend übergeben, die sie als Steinbruch nutzen. Am Ende des Jahrhunderts wurde sie schließlich vollständig aufgegeben und verwüstet, um eine Besatzung durch die Jakobiten zu verhindern. Danach wurde sie nicht mehr aufgebaut.
Heute ist die Festung für Besucher gut erschlossen. Allerdings sind aufgrund der großen Zerstörung in der Vergangenheit fast nur Mauern zu besichtigen, deren Funktionen auf Schildern gut aufgezeigt werden. Man hat auch die Möglichkeit, ins alte Verlies abzusteigen oder die Wehrplattform des Ostturms anzusehen.
Öffnungszeiten:
April bis September: 9.30 Uhr bis 18.00 Uhr
Oktober bis März von 9.30 Uhr bis 17.00 Uhr
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Im Tal der Eltz, zwischen dem Maifeld und der Vordereifel in Rheinland-Pfalz, liegt in malerischer Natur die Burg Eltz gelegen. Erbaut am Anfang des 12. Jahrhunderts, hielt sie den Kriegen im 17. und 18. Jahrhundert sowie der Französischen Revolution stand und wurde nie verwüstet. Früher zierte sie sogar viele Jahre den 500 DM Schein.
Erste Erwähnung findet die Burg Eltz 1157 in einer Schenkungsurkunde von Kaiser Friedrich I. Barbarossa, die Rudolf von Eltz als Zeuge unterzeichnete und besiegelte. Aus dieser frühen Zeit sind sogar noch heute Bauten erhalten.
Zwar entspricht die Burg in ihrer Erscheinung romantischen Vorstellungen über das Mittelalter, doch ist ihre Baugeschichte untypisch.
Um Erbstreitigkeiten zu vermeiden, wurde die Burg 1268 unter drei Nachkommen aufgeteilt und wurde fortan als Gemeinschaftserbe geführt. Daher rührt auch die dichte Bebauung der engen Anlage und die Vielzahl an Türmchen und Erkern, denn jede Linie des Hauses Eltz gestaltete ihr Teil des Anwesens nach ihrem Geschmack.
Im 19. Jahrhundert investierte Graf Karl zu Eltz die enorme Summe von 184000 Mark in die Restaurierung seiner Stammburg, was einem heutigen Wert von etwa acht Millionen Euro entspricht. Dabei wurde sich sehr an der historischen Architektur der Burg orientiert und es fanden keine erheblichen, wie sonst üblich, Umbauten mehr statt.
Auch heute ist die Burg Eltz noch im privaten Besitz der Familie zu Eltz und wird aus privaten Mitteln unterhalten.
Bei einem Besuch einer der schönsten und besterhaltenen Burgen Deutschlands in ursprünglicher Natur fühlt man sich fast zurück in vergangene Jahrhunderte versetzt!
Öffnungszeiten:
- Ostern bis 1. November
- Besichtigungszeiten: täglich von 9.30 bis 17.30 Uhr (letzter Einlass)
Eintrittspreise für die Führung durch die Burg & Besuch der Schatzkammer
- Erwachsene: € 8,00 pro Person
- Erwachsene in Gruppen ab 20 Personen: € 7,00 pro Person
- Schüler, Studenten, Behinderte: € 5,50 pro Person
- Schüler in Klassen: € 5,00 pro Person
- Familienkarten (Zwei Erwachsene und zwei oder mehr Kinder): € 24,00 Gesamtpreis
Gruppen ab 20 Personen werden gebeten, sich anzumelden. Es können ebenfalls Führungen auf Englisch, Französisch und Niederländisch angeboten werden, sowie spezielle Führungen für Kindergruppen.
Kontakt:
Gräflich Eltz’sche Kastellanei
Burg Eltz
D-56294 Münstermaifeld
Telefon: (0 26 72) 9 50 500
Telefax: (0 26 72) 9 50 50 50
burg@eltz.org
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Schon von weitem sieht man die eindrucksvolle Silhouette der felsigen Insel mitten im Wasser. Langsam nähert man sich ihr auf einem schmalen Damm, bis man endlich vor diesem Meisterwerk mittelalterlicher Baukunst steht. Doch bis zum eigentlichen Kloster ist es noch ein weiter Aufstieg.
In einer Vielzahl unterschiedlicher Stile übereinander gebaut, ragt das ehemalige Kloster aus den Fluten hervor. Über eine verschlungene und von kleinen Läden gesäumte Gasse erreicht man das riesige Portal aus dem Mittelalter.
Der Erzengel Michael höchstselbst soll den Bau der Kirche befohlen haben. Über dem ursprünglichen Bau wurden seit dem Jahre 709 viele weitere Abschnitte fertiggestellt, die in einem Rundgang besichtigt werden können. Über den Kreuzgang erreicht der Besucher eine weite Plattform, von der man sowohl das Meer als auch das entfernte Festland betrachten kann. Vom Refektorium kommt man in die Halle der “dicken Säulen”, die der Statik des Gebäudes dient. Zu bestimmten Zeiten trifft man auf seiner Besichtigung in etlichen Räumen Musiker, die mit klassischer Musik für eine entsprechende Untermalung sorgen. Das in Fresken und Reliefs wiederkehrende Motiv des Erzengels findet seine beindruckendste Darstellung in einer überlebensgroßen Statue mit weit ausgebreiteten Flügeln, einer mittelalterlichen Rüstung und einem darunter kauernden Drachen. [...mehr]
Wenn man das Schloss zum ersten Mal sieht, glaubt man eine geheimnisvolle Pforte in ein Märchenland geöffnet zu haben. Und Märchenhaft ist es zweifelsohne.
Es ist das Schloss, das der sagenumwobene König von Bayern Ludwig der Zweite, erbauen ließ. Es ist vermutlich das bekannteste Schloss Deutschlands, wenn nicht sogar der ganzen Welt. Zumindest ist es der Touristenmagnet schlechthin, weil es einfach sehenswert ist.
Als Vorbild galt damals die Wartburg, die hat es aber bei weitem übertroffen. Erbaut wurde Neuschwanstein auf den entfernten Ruinen der Burg Hohenschwangau. Inspiriert wurde der Bauherr damals aber auch von der maurischen Baukunst und von den deutschen Sagen, die auch von Wagner aufgenommen wurden. Passend zum Allgäu, wo das idyllische Schloss Neuschwanstein seine Heimat gefunden hat, hat man sich stilistisch arangiert.
Die Architekten waren Eduard Riedel und Christian Jank. Es war der vermutlich letzte Auftrag des Märchen-Königs, das er vor seinem Tod 1886 bestellte. Das Schloss wurde binnen 17 Jahren gebaut und der König verbrachte hier das letzte halbe Jahr seines Lebens.
Einige Details aus den ursprünglichen Plänen der Architekten wurden aber nie umgesetzt. Darunter der “Maurische Saal” oder der Burggarten mit Brunnen. Insgesamt wurden über 2.000 Tonnen Sandstein und Marmor dort verbaut, was ein enormer Aufwand - nicht nur damals - bedeutete.
Das Innere des Schlosses hatte mich damals enttäuscht, als ich es als Kind gesehen hab. Denn es sieht für den Laien aus, wie ein ganz gewöhnliches Schloss, das mit mit der äußeren Pracht mithalten konnte. Allerdings ist dort neuromantische Innenarchtitektur vom Feinsten zu begutachten. Es gibt sogar einen hausinternen Wasserfall in einem der Räume.
Sogar ein Speise-Aufzug wurde damals für den König eingerichtet. Darüberhinaus gab es eine Heizung und Klingeln, um nach den Dienstboten zu schicken. Ebenfalls up-to-date für die damalige Zeit war eine Toilette mit automatischer Spülung. Auch die Brücke ist von imposanter Bauart.
Anderen Teile des Schlosses sind neogotisch gehalten, wie zum Beispiel das Schlafzimmer mit den Schnitzerei-Verzierten Bett.
Für den Märchenprinz war das Märchenschloss, aber eher ein Alptraum. Denn er wurde hier verhaftet und während seines Aufenthaltes dort zuvor sogar entmündigt. [...mehr]
Das Schloss Chambord ist eines von 400 Schlössern, die am Ufer der Loire und ihren Nebenflüssen stehen. Mit 440 Zimmer und knapp 400 Kaminen ist es das größte, imposanteste und berühmteste Schloss der damaligen Zeit.
Frankreichs König Franz der I. veranlasste im 16. Jahrhundert den Bau des prunkvollsten Schlosses der Epoche Leonardo Da Vincis. Die gesamte Anlage ist mit einem 32 Kilometer langen Zaun geschützt und das Waldstück wurde von Franz I. zum jagen genutzt.
Mit 5.433 Hektar war der Jagdraum fast so groß wie Paris zum damaligen Zeitpunkt und wenn zur Jagd gerufen wurde, konnte das Schloss bis zu 10.000 Menschen Unterkunft bieten.
Da das Schoss allerdings nicht als Jagdschloss gebaut wurde, wurde die Jagd lediglich als Vorwand für diplomatische Treffen genutzt um sich gegen Kaiser Karl V. aufzulehnen und ihn zu entmachten. [...mehr]
Berlin ist eine faszinierende Stadt, in der Vergangenheit und Moderne auf wunderbare Weise zusammen treffen. Ob Alexanderplatz, Potsdamer Platz, Reichstag, Dom oder jetzt die O2 World – die Kontraste könnten kaum weitreichender sein.
Mit der O2 World hat Berlin nun eine Multifunktionshalle erhalten, die sich schon in den ersten Wochen zum neuen Zentrum des kulturellen und sportlichen Lebens in der Metropole entwickelt hat. Als Heimstätte von den Eisbären Berlin und Alba Berlin, immerhin mehrfache Titelträger, tragen ihre Heimspiele hier aus. Zudem gastieren die Füchse Berlin sowie andere Sportarten von Fall zu Fall in der Arena.
Aber auch die Musikbranche scheint ein Faible für die O2 World entwickelt zu haben, denn Stars wie Alicia Keys, Elton John, die Toten Hosen oder Ich + Ich zieht es in die neue Arena am Ostbahnhof. Für solche Großereignisse nehmen zahlreiche Fans eine lange Reise nach Berlin in Kauf. [...mehr]
In der Stadt der Liebe gibt es viele Sehenswürdigkeiten, die die Touristen seit je her faszinieren, aber eines der imposantesten Werke ist mit Sicherheit der Obelisk von Luxor.
Städtereisen nach Paris sind beliebter denn je, weil die Stadt mit ihrem natürlichen Charme und den vielen Sachen, die es zu entdecken gibt, einfach einzigartig ist.
Der Obelisk von Luxor ist aus dem 13. Jahrhundert und steht seit dem 25. Oktober 1836 auf dem größten Platz in Paris, der Place de la Concorde. Mit seinem Gewicht von etwa 240 Tonnen und einer Höhe von 23 Metern kann man den ägyptischen Monolith aus Granit schon vom Triumphbogen aus sehen und wird fasziniert vor ihm stehen bleiben. Erst recht, wenn man seine Geschichte erfährt.
Das Bauwerk war ein Geschenk des ägyptischen Königs Muhammad Ali Pascha an den französischen König Louis Philippe. Zwei Jahre hat Jean-Francois Champollion, der mit dem Transport beauftragt wurde, gebraucht, ehe der Obelisk auf der Place de la Concorde in Paris angekommen ist.
Im Gegenzug erhielt Muhammad Ali eine Turmuhr für die Alabastermoschee in Kairo.
Sollten auch sie eine Reise geplant haben, schauen sie auf jeden Fall in ihrem Reisebüro nach aktuellen Angeboten für Städtereisen. Die wohl schönste Stadt in Europa ist für Jeden eine Reise wert. [...mehr]
Hierapolis bedeutet auf griechisch Heilige Stadt. Der Bischof Papias Hierapolis der im zweiten Jahrhundert die Kirche leitete, gab der Stadt ihren Namen. Damals wirklich noch in Griechenland gelegen, findet man ihre Überreste heute in der Türkei, oberhalb von Pamukkale.
Bereits im 3. Jahrhundert vor Christi lässt sich die antike Stadt nachweisen. Durch ein Erdbeben im 17. Jahrhundert wurde sie mitsamt ihren Bauwerken völlig zerstört und in größerer Gestalt wieder aufgebaut.
Besonders sehenswert sind die bereits im ersten und zweiten Jahrhundert erbauten Brunnen und Thermalbäder, das Theater und die Tempel. Aus dieser Zeit stammen auch die zahlreichen Sarkophage und Gräber die sich rund um die Stadt finden lassen. 1323 wurde die Stadt durch ein Erdbeben vollkommen zerstört.
Viele Online-Ratgeber empfehlen einen Ausflug zu der antiken Stadt. Allein das Alte Theater, von denen noch so große Teile erhalten sind das zum Teil noch Veranstaltungen in ihm statt finden, soll eine Reise wert sein.
Wie sie sehen kann man in der Türkei nicht nur Cluburlaub genießen sondern auch in eine längst vergangene Zeit reisen. Oder am besten: Verbinden sie beides! [...mehr]
Malta wird heutzutage eher als wunderschöne Mittelmeerinsel auf Urlaubsreisen und Kreuzfahrten wahrgenommen, denn als Festungsort. Aber genau als dieser fungierte das Eiland insbesondere im Mittelalter, wo zunächst die Kreuzfahrer von hier aus agierten und in den Nahen Osten übersetzten, später als Heimatort der Johanniter.
Besonders verdeutlichen lässt sich dieser Aspekt in der Hauptstadt Valletta, die einst mit riesigen Festungsanlagen umgeben wurde, um sie beispielsweise bei der „Großen Belagerung“ (1565) vor den Angriffen der Osmanen zu schützen. Prinzipiell lässt sich sogar sagen, dass Valletta erst aufgrund der massiven Mauern zu jener Stadt geworden ist, wie man sie heute sehen kann.
St. Elmo, an der Spitze der Sciberras-Halbinsel gelegen, ist ein wichtiger Bestandteil der Schutzeinrichtungen Vallettas. Weit ins Meer hinaus ragend schützte das Fort den Großen Hafen Maltas, schon lange vor der Errichtung der Stadt. Betrachtet man St. Elmo aus der Luft, fühlt man sich an einen gequetschten vierzackigen Stern erinnert, was aber vermutlich nur an der Wahrnehmung liegt. [...mehr]
Wir setzen unsere Reise durch die zweitgrößte Stadt Österreichs und zugleich Landeshauptstadt der Steiermark fort und betrachten neben dem Franziskanerkloster das Wahrzeichen der österreichischen Metropole: Der Grazer Uhrturm.
Man vermutet, dass die Bauarbeiten am Grazer Uhrturm im 13. Jahrhundert begannen. Zuerst genannt wurde das Bauwerk im Jahre 1265, die heutige Form entstand allerdings erst im Jahre 1560. Alle vier Seiten des Turm sind mit einem Zifferblatt aus dem Jahr 1712 geschmückt, das jeweils einen Durchmesser von fünf Metern hat. Ursprünglich verfügte jedes der Zifferblätter über nur einen Stundenzeiger, der das Ablesen der Uhrzeit aus größerer Entfernung erleichtern sollte. Um den später installierten Minutenzeiger vom Stundenzeiger unterscheiden zu können, musste er daher kleiner gestaltet werden.
Im Jahre 1809, nachdem der Uhrturm in französische Hand fiel, wurde er von den Grazer Bürgern wieder freigekauft da er ansonsten wohl zerstört worden wäre. Historisch: Der Uhrturm enthält die älteste Glocke von Graz aus dem Jahre 1382. Diese schlägt zu jeder vollen Stunde. Darüber hinaus beherbergt der Turm eine Feuerglocke, die vor Feuern wartne sowie eine Armensünderglocke, die bei Hinrichtungen lautstark ertönte.
Der Uhrturm bekam im Jahr 2003 (als Graz zur Kulturhauptstadt Europas gekürt wurde) einen sogenannten Schatten: Ein von einem Kümstler entworfener schwarzer Zwillingsturm aus Stahl, der schließlich an eine Institution in der Grazer Innenstadt verkauft wurde. [...mehr]














