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Legoland Billund flickr ©fdecomite

Betrachtet man den Aspekt von imposanten Bauwerken mal aus einer anderen Perspektive, gehört das Legoland in Billund in Dänemark ohne Zweifel zu den faszinierendsten dieser Art auf der Welt. Eine Welt, zusammengebaut aus den kleinen, weltbekannten Steinen, die in fast jedem Kinderzimmer zu Hause sind, bedeutet mühsame Kleinarbeit und Detailgenauigkeit.

Das Legoland in Billun ist das älteste aller bekannten Miniaturwelten der Firma Lego. Es wurde erstmals am 7. Juni 1968 der Öffentlichkeit zugänglich gemacht und gehört seitdem zu den beliebtesten Ausflugszielen in Dänemark. Mit jährlich 1,5 Millionen Besucher braucht sich das Legoland nicht hinter irgendwelchen anderen Freizeitparks verstecken.




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Die Burg Eltz befindet sich bei Wierschem, einer Gemeinde im Bundesland Rheinland-Pfalz und gilt als einer der imposantesten und vor allem schönsten Burgen Deutschlands. Darüber hinaus ist sie eine der wenigen Festungen der Eifel, die die französische Revolution sowie die zahlreichen Kriege des 17. und 18. Jahrhunderts unversehrt überlebt hat.

Die Burg aus der Ferne © Flickr / El Gran Dee

Mit Sicherheit ist es auch der gut ausgeklügelten Architektur zu verdanken, dass diese Anlage zu keiner Zeit von einer gegnerischen Partei erobert werden konnte. Die benachbarte Anlage des Schlosses Bürresheim ist ebenfalls stets in deutscher Hand geblieben.    [...mehr]


In Versailles, ein Vorort von Paris, lag lange Zeit die Residenz diverser französischer Könige. Bis zur französischen Revolution war das einstige Jagdschloss von Größen wie Ludwig XIII. fast immer bewohnt.

Die beeindruckende Gartenanlage © Flickr / Vito Manzari

Namhafte französische Innen- und Aussenarchitekten bekamen den Zuschlag für das Projekt: Die Innenausstattung ist das Werk von Charles Le Brun wohingegen die Idee und Ausführung der weltberühmten Gartenanlagen André de Nôtre entstammem. Die Bauart des Schlosses galt ab dem 17. Jahrhundert  vielen Schlössern, weiteren Bauten sowie damaliger Fürsten und Könige als Vorbild. Wenig überraschend ist es daher, dass das Schloss Versailles seit 1979 Teil des UNESCO-Weltkulturerbes ist.    [...mehr]


Säulen von Pergamon flickr ©rapiddacid

Eine Reise durch die Türkei ist immer eine Reise in die Vergangenheit, vorausgesetzt man interessiert sich für eben diese. Wer jedoch nur das türkisblaue Meer und die weißen Strände bevorzugt, wird in jedem Fall ein herausragendes Kapitel der Geschichte unbeachtet lassen. Fakt ist, das gerade die Ostküste der heutigen Türkei von einzigartigen Zeugnissen Antike gesäumt, wie es lediglich noch in Griechenland der Fall ist. Unzählige Stadtstaaten an den Küsten fungierten entweder als eigenständige Staaten oder als Kolonien großer griechischer Städte wie Athen. Zu den berühmten Stätten zählen unter anderem Troja, Ephesos, Priene, Miles und eben Pergamon.    [...mehr]


Die ältesten noch erhaltenen Teile des Palace of Westminster stammen aus dem Jahr 1097. Das Gebäude wurde im neugotischen Stil errichtet und ist eines der bedeutendsten von der UNESCO gekürten Weltkulturerben der Welt.

Ein Überblick über den Westminster Palace © Flickr / Tony Moorey

Der atemberaubende Palast, an den unter anderem der weltberühmte Clock Tower samt dem Big Ben anschließt, war einst eine Königsresidenz. Der letzte Monarch lebte hier im Jahr 1529. Aufgrund eines Großbrandes am 16. Oktober 1834, der große Teile des Bauwerks zerstörte, entschloss man sich zu einem Neuaufbau, der durch den englischen Architekten Charles Barry durchgeführt wurde. Der Wiederaufbau brachte jedoch Schwierigkeiten mit sich da der neugotische Stil perfekt nachempfunden werden musste.    [...mehr]


In einem Land, in dem große Teile der Bevölkerung am Hungertod nagen und ein verbrecherisches diktatorisches Regime die Menschenrechte skrupellos mit Füßen tritt, steht nicht nur das größte, sondern wahrscheinlich auch das imposanteste Stadion der Welt.Stadion 1. Mai Aussenansicht

Nordkorea ist heute das isolierteste Land der Welt. Diktator Kim Jong-il lässt seine Bevölkerung nicht ausreisen und möglichst wenig von Außen in sein „sozialistisches Paradies“ eindringen. Nur die übertrieben protzigen Bauwerke, die über die katastrophale Wirtschaftssituation im Lande hinwegtäuschen sollen, werden voller Stolz der ganzen Welt präsentiert. Das Stadion „1. Mai” (Rungnado Stadion) in der Hauptstadt Pjöngjang ist eine dieser Bauten, die exemplarisch für Nordkoreas Größenwahn stehen.    [...mehr]


Sie ist ganz klar die bekannteste der ägyptischen Pyramiden und wird wegen ihrer imposanten Erscheinung auch die „Große Pyramide“ genannt.

Pyramiden © Flickr / hifklein

Die Grundfläche der Pyramide beläuft sich auf 5,3 Hektar, die sich wie folgt errechnen lassen: Die Länge misst insgesamt 230 Meter und eine Höhe von 146,60 Metern, die bis heute aber auf „nur“ 137,50 Meter geschrumpft ist, da der Boden und die Witterungsverhältnisse dem Bau zu schaffen machen. Insgesamt wurden für die Konstruktion dieser eindrucksvollen Pyramide 6,5 Millionen Tonnen Kalkstein verbaut.

Nahansicht © Flickr / MichaeljohnDie Pläne für den Bau des Inneren der Pyramide wurde mindestens zwei Mal abgeändert. Somit führt der sich auf dem nördlichen Himmelspol befindliche Eingang in die Katakomben, die aber zum Teil unvollständig geblieben sind. So sind die unterirdischen Bauten innerhalb der Pyramide nur geringfügig vervollständigt, da vermutlich unzumutbare Zustände für die Arbeiter bezüglich des Sauerstoffmangels herrschten. Somit wurde die besagte Kammer weiter oben angelegt. Um dieses Projekt verwirklichen zu können, errichtete man einen vom Eingang ausgehenden Gang der den Zugang zu dieser Kammer ermöglichte.

Detaillierte Ansicht © Flickr / Peter GutierrezForscher entdeckten ebenfalls eine bis heute ungeöffnete Türe, die sich am Fuße eines Belüftungssystems befindet. Was sich wohl dahinter verbirgt? Die bis heute andauernden Forschungen liefern diesbezüglich bisher keinen Aufschluss…

Entsprechend der ägyptischen Tradition ist die Hauptkammer, auch Königskammer genannt, durch drei Falltüren gesichert, die als unsichtbares Gatter unter dem Steinboden angebracht sind. Schließlich ist die Cheopspyramide von drei kleineren Pyramiden umgeben, in denen Verwandte und hohe Bedienstete Cheops bestattet wurden.    [...mehr]


Kolosseum flickr ©Ypsy

Heute sind die Überreste des Kolosseum in Rom das Wahrzeichen der Stadt. Dieses beeindruckende Bauwerk der Antike zieht jedes Jahr Millionen von Besucher in den Bann, ungläubig, dass dieses Wunderwerk von Menschenhand errichtet wurde.

Schon immer waren die Arenen im Römischen Weltreich ein Instrument zur Demonstration der Macht. Zwar waren sie selbst weniger furchterregend, aber was sich innerhalb abspielte, entbehrt jeder Beschreibung. Nach dem verheerenden Kolosseum flickr ©Ypsy2 Kolloseum © flickr.com / Ypsy.
Brand aus dem Jahr 64 n.Chr. dürstet es den Römern nach einer neuen Arena, die aber keine der üblichen Holzkonstruktionen sein sollte. So entschloss sich Kaiser Vespasian zum Bau des Kolosseum.

In knapp acht Jahren Bauzeit entstand eines der beeindruckendsten Bauwerke der Geschichte, das bis zum heutigen Tage kaum an Bedeutung verloren. Die Reisetipps für Rom führen das Kolosseum stets an erster Stelle und wen verwundert es da, dass die Scharen von Touristen täglich den Platz um die Arena bevölkern. Dank der Billigflieger und Last Minute Städtereisen hat der Strom an Touristen weiter jährlich zugenommen, nicht unbedingt eine positive Entwicklung für den Erhalt Kolosseum ©wikipediades Kolosseum. Die geführten Touren durch das Monument gegen die Todesstrafe, wie es seit 1999 von Menschenrechtlern genannt wird, setzen dem Bauwerk allmählich zu.

Abgesehen von dieser Problematik ist das Kolosseum vor allem aus der architektonischen Sichtweise interessant, weil es sich hier um eine durchdachte Meisterleistung handelt, was angesichts der nichtvorhanden Hilfsmittel in der damaligen Zeit noch beeindruckender erscheint. Die Ellipsenform und das Anordnen der Ränge in drei Etagen ermöglichte einem Großteil der Besucher eine optimale Sicht auf die Geschehnisse in der Arena. Hinzu kommen noch die Unterkellerung sowie die angewandte Bühnentechnik, die man für Überraschungseffekte und somit zur Unterhaltung der Zuschauer einsetzen konnte.

Führt man sich diese Meisterleistung einmal vor Augen, erkennt man die Faszination des Kolosseums in Rom.

Bilder  © flickr.com /Ypsy

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Der Parthenon ist ein Tempel, der um 447-432 v.Chr. auf der Akropolis in Athen fertiggestellt wurde. Das Gotteshaus ist heute eines der berühmtesten Bauwerke der Welt.

Unzählige Ansichtskarten zeigen Fotos des Parthenon, die eingängige Säulenkonstruktion wird auch oft bemüht, um den Begriff “Athen” in grafischen Darstellungen zu repräsentieren.

Der Bau ist ein Projekt des Politikers Perikles, dem der Architekt Iktinos und der Bildhauer Phidias zur Seite standen.

der-parthenon-in-athen-vor-blauem-himmel.jpgBesonders an der Bauweise sind zwei Dinge: Zum einen wird die ganze Struktur von einem bestimmten Verhältnis beherrscht: 1 : 2 (+1).

Die Maße der Grundfläche des Parthenon, auf der die Säulen stehen, sind mit 4:9 proportioniert, im Aufriss der Tempelfront finden sich alle Proportionen im umgekehrten Verhältnis 9 : 4.

der-parthenon-in-athen.jpgLaut neueren Forschungen aber liegt die Besonderheit der Bauweise des Parthenon vor allem in der so genannten Kurvatur: Dabei wird davon ausgegangen, dass die mit bloßen Auge als gerade wahrgenommenen Linien der Grundfläche eigentlich absichtlich gewölbt sind. Diese Wölbung wird von den Säulen weiter getragen und bis in die Dachkonstruktion vererbt, so entsteht dem Auge unterbewusst eine dynamischere Struktur des Tempels.

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So ist der Parhenon eines der ersten Beispiele von Architektur, bei der dem Auge durch Tricks im Detail Dinge vorgetäuscht werden, die es bewusst nicht wahrnehmen kann. Die plastische Gestalt des Baus von außen gesehen ist damit auch in der Konstruktion wichtiger gewesen als das innere Raumerlebnis.

Ein wunderbarer Bau. Jeder, der sich für Architektur interessiert, sollte den Parthenon einmal besucht haben.




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Eastern State Penitentiary flickr©mikeg626

„Der Einsamkeit ausgesetzt, denkt der Gefangene nach. Allein gelassen, Im Angesicht seines Verbrechens, lernt er es zu hassen, und wenn seine Seele noch nicht mit dem Verbrechen übersättigt ist und so jeden Geschmack an besseren Dingen verloren hat, dann ist es die Einsamkeit, in der ihn die Reue packt.“ – mit diesen Worten berichteten die französischen Eastern State Penitentiary flickr©wafflerGesandten Alexis de Tocqueville und Gustave de Beaumont ihrer Regierung vom amerikanischen Gefängnis „Eastern State Penitentiary“ (50 Klassiker der Architektur, S.201)

Damit trafen die französischen Beobachter genau die Motivation der Erbauer. Statt wie bisher in Gemeinschaftszellen unter widrigen Umständen zusammen gescharrt zu werden, sollten die Gefangenen im Eastern State Penitentiary unter humanitären Einflüssen über ihre Tat nachdenken können. Statt des Aufbewahrens des gesellschaftlichen Aussatzes hätten die Insassen in absoluter Isolierung die Möglichkeit, neu zu sich selbst finden zu können.

Was man allerdings in den 20er Jahren des 19. Jahrhunderts darunter verstanden hat, äußerst sich in einem gigantischen Gefängnisbau, der auf den ersten Blick wie eine Festung anmutet. Schießscharten, hohe und massive Mauern, markante Ecktürme sind die typischen Merkmale des Eastern State Penitentiary. Jeder Gefangene erhielt eine Zelle und selbst der Freigangsbereich war für jeden Insassen mit einer hohen Mauer umgeben. Arbeit und Besuch gab es keinen, der Kontakt zu den Wärtern und dem Seelsorger wurde auf das Minimum begrenzt, so dass vollkommene Isolation herrschte. Diese Form des Gefängnisbaus fand überallZelle im Eastern State Penitentiary flickr©freakapotimus auf der Welt Nachahmer, so wurden das La Petit Roquette in Paris, das Model Prison bei London und das Gefängnis Moabit in Berlin dem amerikanischen Vorbild nachempfunden.

Zum Glück gelangten die Verantwortlichen recht schnell zur selben Erkenntnis wie Charles Dickens seinerzeit, der über das Eastern State Penitentiary folgendes schrieb: „Ich halte diese langsame und tägliche Beeinflussung des Gehirns für unendlich schlimmer als jede körperliche Qual, und weil ihre entsetzlichen Zeichen für das Auge nicht so offensichtlich sind, prangere ich sie umso mehr an.“

Heutzutage ist das Gefängnis, in dem auch der berühmte Al Capone saß, als Museum zu besichtigen. Aber auch heute lässt sich dieser Hauch von Einsamkeit nicht vertreiben.    [...mehr]


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