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Es ist wohl das bekannteste Stadttor Deutschlands und untrennbar mit der Hansestadt Lübeck verbunden. Seit dem das Holstentor den 50-Mark-Schein zierte und nun auch auf den Euro-Münzen vertreten ist, kann man davon ausgehen, dass ein jeder, der dieses Bauwerk sieht, sogleich an Lübeck denkt.
Auch wenn dieses Meisterwerk der spätgotischen Baukunst mit seinen zahlreichen Spitzbögen eher wie ein reiner Prestigebau anmutet, so war es ursprünglich dennoch als Befestigungsanlage gedacht. Mit seinen 3,5 Meter dicken Mauern und seinen dreißig Geschützstellungen wurde es seiner Bestimmung als vorgelagerter Brückenkopf im Westen der Altstadt Lübecks mehr als gerecht. Zum Einsatz kamen diese Kanonen allerdings nie.
Im Westen Frankreichs liegt die kleine Ortschaft Bouteville. Keine 400 Einwohner leben am Fuße eines Schlosses, dessen Geschichte vermutlich bis ins erste Jahrtausend zurückgeht. Zerstörungen, Restaurationen und Verfall prägen die Erscheinung des Schlosses Bouteville.
Unter den Grundrissen der imposanten Anlage findet man noch Reste einer gallischen Villa, die weit vor der ersten Jahrtausendwende auf dem Hügel über dem Land thronte. In der Zeit der Normanneneinfälle entstand die erste Form der Burg Bouteville, errichtet von den Grafen von Angoulême.
Zahlreiche Besitzer und Bewohner kann das Schloss aufweisen. Durch Hochzeiten, Kriege, Schenkungen und Verkäufe war sie zwischenzeitlich auch Residenz des französischen Königshauses. [...mehr]
Auf der Schwäbischen Alb liegt die Stammburg einer der bedeutendsten deutschen Fürstengeschlechtern, den Hohenzollern. Die ursprüngliche Burg entstand wohl schon im elften Jahrhundert und durchlebte im Laufe der Jahrhunderte turbulente Zeiten.
Auf dem etwa 855 Meter hohen Hohenzollern-Berg thront eine der schönsten und meist besuchtesten Burgen Europas: Die Hohenzollern-Burg.
Aufregende Zeiten hat die imposante Burg erlebt! Zwar wurde sie erst Mitte des 13. Jahrhunderts das erste mal geschichtlich erwähnt, doch weisen Untersuchungen darauf hin, dass sie bereits 200 Jahre zuvor errichtet worden war. Für jene Zeit muss die Burg wahrlich eine außergewöhnliche Anlage gewesen sein – riesig und überaus künstlerisch gestaltet. [...mehr]
Das meistbesuchte Museum Skandinaviens beherbergt einen unglaublichen Schatz: Das einzige fast vollständig erhaltene Schiff aus dem 17. Jahrhundert. Aber auch der Bau selbst ist beeindruckend.
Die “Vasa” sank 1628. Das Schiff, das auf Befehl Gustav II. Adolf von Schweden gebaut wurde, sollte das Flaggschiff der schwedischen Flotte werden, doch die neuartigen Kanonendecks wurden ihr zum Verhängnis. Sie wurde 1961 gehoben und seitdem in einem leichten Gebäude ausgestellt, während gleichzeitig an ihr gearbeitet wurde, um sie zu konservieren.
Strahlend weiß und bombastisch groß, so thront mitten in Rom auf der Piazza Venezia das Nationaldenkmal von Viktor Emanuele II, der 1861 bis 1875 König des neu ausgerufenen Nationalstaats Italien war. Schmuck oder Makel? Diese Frage bleibt in Italien umstritten.
Nach den Plänen von Giuseppe Sacconi wurde 1885 mit dem Bau des mächtigen Gebäudes begonnen, das erst 1927 fertiggestellt wurde. Allerdings verhinderte dies nicht die vorgezogene Einweihungsfeier 1911.
Das Nationaldenkmal für Viktor Emanuele II ist typischer Ausdruck der nationalistischen Stimmung, die zu dieser Zeit auch in Deutschland herrschte: Zwei wuchtige Mamortreppen führen zur Säulenhalle empor, zwei große bronzene Streitwagen, die von jeweils vier Pferden gezogen und von der Siegesgöttin gelenkt werden, thronen auf dem Dach. In der Mitte des Monuments steht das etwa 12 Meter Bildnis des reitendes Königs, das auf einem reich verzierten Sockel errichtet wurde. [...mehr]
Die Wartburg – wie kaum eine andere Burganlage spielte sie eine herausragende Rolle in der Geschichte Deutschlands. Hier verweilten nicht nur Martin Luthter und Johann Wolfgang Goethe, auch Wagner besang die Wartburg in seinem Tannhäuser.
Über der Stadt Eisenach im Thüringer Wald thront auf einem 400 Meter hohen Felsenplateau die Wartburg. Ihre äußere Erscheinung verdankt sie jahrhundertelangen Auf- und Umbauten, Zerstörungen und Restaurationen. „Wartburg“ bedeutet dabei soviel wie „Wächterburg“.
Die Anlage soll bereits im Mittelalter, genau im Jahre 1067, von Graf Ludwig dem Springer gegründet worden sein. Urkundliche Erwähnung findet sie jedenfalls zum ersten Mal 1080 in dem Buch über den Sachsenkrieg des Bischofs von Merseburg. [...mehr]
Das Schloss Sanssouci ist Ausflugspunkt für Touristen von nah und fern. Die einzigartige Parklandschaft und die erhaltene Raumausstattung aus dem 18. Jahrhundert lässt Besucher in die Welt Friedrich des Großen eintauchen.
„Sans souci“, ohne Sorgen, so wollte Friedrich der Große, König von Preußen in seinem Sommerwohnsitz außerhalb Berlins leben. Es sollte keine repräsentative Residenz werden, sondern ein intimes Wohnschloss im Stile des Rokoko. Dabei war der Park Sanssouci zunächst nur als Terrassengarten gedacht, doch sehr schnell lernte der König die Landschaft zu lieben und ließ ein Lustschloss auf den Hügeln errichten.
Friedrich erarbeitete die Skizzen selber, die als Grundlage für die Errichtung der Anlage dienten und seinem Bauherren Georg Wenzeslaus von Knobelsdorff kaum Freiheiten ließen. Der Bau begann 1745 und wurde in der damaligen Rekordzeit von nur zwei Jahren fertiggestellt. Da es nur für private Zwecke gedacht war, besteht das Königsschlosss aus lediglich 12 Zimmern. [...mehr]
„Der Schlüssel zum Königreich“ - Schloss Kalmar war im 12. Jahrhundert eine Verteidungsanlage und spielte im politischen Leben eine bedeutende Rolle. Heute ist es das beste erhaltene Renaissance-Schloss in Nordeuropa.
Nicht fern von der ehemaligen Grenze zu Dänemark liegt auf einer kleinen Halbinsel in der Ostsee das Schloss Kalmar. Getrennt wird es vom Festland durch einen Burgraben und ein Verteidungsturm sollte Angriffe von Piraten und anderen Feinden vermeiden.
Die Geschichte des Schlosses geht über 800 Jahre zurück. Mit der Zeit wurde es ausgebaut und erweitert, sogar ein kleiner Hafen entstand. Seine heutige Erscheinung hat es Umbaumaßnahmen im 16. Jahrhundert zu verdanken. [...mehr]
Dubai, Millionenstadt an der Nordküste der Vereinigten Arabischen Emirate, ist wahrlich Stadt der Superlative! Nirgendwo auf der Welt entstanden so viele Aufsehen erregende Bauprojekte wie in Dubai. Im September 2008 eröffnete das spektakulärste Hotel der Welt: Das Atlantis - The Palm.
Schon die Lage auf einer der Palm Islands an der Küste Dubais ist einzigartig! Die Palm Islands sind drei künstlich aufgeschüttete Inseln in Form einer Palme. Bei ihrer Fertigstellung sollen sie eine Fläche von 50 km² erreichen! Eine sechsspurige Straße führt über den Stamm der Palme Jumeirah, wird zum Tunnel, der unter dem Meer dirket am palastähnlichen Hotel endet.
Mit 1539 Zimmern und Suiten ist das Atlantis eines der größten Unterkünfte in Dubai. Die zwei luxuriösen Unterwassersuiten sind dabei wohl das Highlight des Hotels. Die Zimmer grenzen an ein riesiges Aquarium, das elf Millionen Liter Wasser fasst und tausende exotische Meeresbewohner beherbergt: Aus dem Bett kann man dort vier Meter lange Walhaie, Delfine und bunte Fische beobachten. [...mehr]
Auf einer kleinen Insel des Schweriner Sees liegt es gelegen: das Schlüsselwerk des romantischen Historismus. Doch die Ursprünge des Schweriner Schlosses gehen bereits auf das neunte Jahrhundert zurück.
Heute ist die imposante Anlage vor der Schweriner Innenstadt Sitz des Landtages vom Bundesland Mecklenburg-Vorpommern, in vergangenen Jahrhunderten war das Schweriner Schloss Residenz der mecklenburgischen Herzöge.
Seine Architektur hat sich im Laufe der Zeit stark gewandelt. Entstanden ist das Schloss auf den Wallanlagen der Festung eines Slavenstamms, der bis etwa 1160 dort ansässig war. Heinrich der Löwe schlug die Obotriten und baute die zerstörte Burg wieder auf. Zu dieser Zeit wurde die Grafschaft Schwerin gegründet und Schwerin zur Stadt erhoben. Das Schweriner Schloss wurde Bischofssitz.
In der folgenden Zeit wurde die Festung auf der Schlossinsel je nach Gusto des jeweiligen Herrschers auf- und umgebaut. Das führte dazu, dass heute Ursprünge aus dem Mittelalter nicht mehr erhalten sind. [...mehr]












