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Das Adler Planetarium war 1930 das erste Planetarium in der westlichen Hemisphäre. Sein zeitloser Baustil im Stil eines römischen Tempels ist mit modernern Architektur in Einklang gebracht worden.

Das Adler Planetarium wurde 1930 von Max Adler eröffnet. Der Geschäftsmann interessierte sich für Astronomie und wollte deshalb ein Monument schaffen, das der Nachwelt erhalten bleiben sollte.anders als der Sears-Tower ist es nicht nur Zeichen einer Wirtschaftsmacht, sondern auch das resultat einer Passion.

Planer des Bauwerks war der Chicagoer Architekt John Grunsfeld, der sich entschloss, einen zwölfeckigen Granitbau anzufertigen, dessen Silhouette von einer Kuppel entschärft wird. Das eigentliche Granitgebäude hat einen Treppenaufgang, der den Gesamtbau im Sinne einer altrömischen Tempelanlage erscheinen lässt.

Adler Planetarium Frontansicht © flickr / Go Card USA

An den zwölf Seitenwänden ist jeweils eine Bronzeplatte angebracht, die von dem italienischen Künstler Alfonso Ianelli gestaltet wurden. Die zwölf Art Deco - Platten erinnern an Steinarbeiten, wie man sie in altrömischen oder griechischen Stätten bewundern kann, weisen aber gleichzeitig strenge Linien auf. Insgesamt verstärken sie den Eindruck, den man von der gesamten Bauweise erhält.

1933 wurden die Strahlen des Sterns Arcturus umgeleitet und in elektrische Energie umgewandelt, so entzündete das Adler Planetarium die Lichter der Weltausstellung.

1999 wurde dem alten Gebäude eine Erweiterung an der Rückseite angefügt. Diese ist aus Glas und Stahl und wirkt unauffällig im Hintergrund wie ein Rahmen um das Granitgebäude selbst. Die dezente Kontrastbildung zu dem alten Baustil, verstärkt die Wirkung eines Tempelbaus und passt sich dynamisch in das Konzept ein. In diesem Fall bilden alter und neuer Stil eine Symbiose.

Auch die Wahl des Granitgesteins und die exponierte Lage auf der künstlichen Insel Northerly Island, erinnern an Tempelbauten in Rom, in der Türkei oder Griechenland.

Im Inneren des Gebäudes befinden sich drei Theater in denen Shows und Vorträge stattfinden. Für das neueste Programm steht jederzeit die Webseite des Adler Planetarium bereit. Natürlich kann man hier auch das Universum bestaunen. Ein Projektor der Firma Zeiss, zeigt jedem Besucher die unendlichen Weiten des Universums.

Das Adler beinhaltet einige Ausstellungsstücke, die in einer Dauerausstellung gezeigt werden. Darunter Objekte, die Max Adler selbst sammelte und die allesamt die astronomischen Fortschritte und das Wissen z. B. aus dem alten Persien dokumentieren.    [...mehr]


Ein Denkmal für die bayerischen Armee und ihren siegreichen Feldherren mitten in München – die Feldherrnhalle am Odeonsplatz,

Der Odeonsplatz in München ist wahrlich ein Ort der Prachtbauten: Die Theatinerkirche, die Residenz und das Leuchtenberg-Palais sind nur einige der imposanten Anlage, die den Odeonsplatz in ihre Mitte nehmen.

 Feldherrnhalle © wikipedia

Bereits Ende des 18. Jahrhunderts entstanden die Pläne für einen zentralen Platz, der die Altstadt und die neue Ludwigstraße verbinden sollte. Viele Stadtachsen treffen hier zusammen und verursachten einen verwirrenden Knotenpunkt.    [...mehr]


Inspiriert vom Baustil der „Neuen Sachlichkeit“ entstand ab 1925 eines der ersten Projekte des sozialen Wohnungsbaus in Berlin. War die Hufeisensiedlung im Süden der Stadt als einfache Unterkünfte für Not leidende Menschen gedacht, gehört sie heute zum UNESCO-Weltkulturerbe.

Enorme Wohungsknappheit herrschte kurz nach dem ersten Weltkrieg in Berlin, das zum Zufluchtsort tausender Menschen wurde. Günstiger aber doch hochwertiger Wohnraum musste binnen kurzer Zeit geschaffen werden und so leitete der Bau der Hufeisensiedlung im Bezirk Neukölln die Ära des Großsiedlungsbaus in Deutschland ein.

Hufeisensiedlung © wikipedia

Der Architekt Bruno Taut und der Stadtbaurat Martin Wagner entwickelten die Pläne für die Anlage. Als Verfechter neuer Baumethoden übertrugen sie industrielle Arbeitsweisen auf das Bauwesen: Einheitliche Wohnungen und Gebäude ermöglichten die günstigere Großproduktion. Und die Hufeisensiedlung stellte tatsächlich einen erheblichen Fortschritt gegenüber den feuchten Altbauten, deren Wohnungen meist nicht einmal über eine eigene Toilette verfügten, dar.    [...mehr]


Auf einem kleinen Hügel thront das Castel del Monte über der kargen Landschaft Süditaliens. Acht Ecken, acht Türme, ein achteckiger Innenhof – der wohl geheimnisvollste Bau des Mittelalter vereint die Mystik der Zahl acht und gibt seinen Betrachtern Rätsel auf.

Castel del Monte bei Nacht © flickr / Andrea Rinaldi

Kein Festungsgraben, keine Zugbrücke, keine Gesindekammern oder Ställe: Der Nutzen der imposanten Anlage und die Gründe ihrer Errichtung im Auftrag vom Hohenstaufer-Kaiser Friedrich II. bleiben im Verborgenen. Es ist darüber hinaus die Frage, ob der Kaiser das Castel je zu Gesicht bekam. Gebaut wurde es Mitte des 13. Jahrhunderts und genau dann, im Jahre 1250, starb der Staufer.    [...mehr]


Dieses Schloss über den Dächern der Universitätsstadt Heidelberg ist eine der berühmtesten Ruinen Deutschlands und gehört zu den bedeutendsten Renaissance-Bauwerke jenseits Italiens.

Erste Erwähnungen dieses Bauwerkes finden sich bereits im 12. Jahrhundert, aber erst im Jahre 1225 wird die Burg urkundlich, und damit nachweislich, erwähnt. Als Bauherren fungierten wohl die mit dieser Grafschaft belehnten Herzöge von Bayern. Archäologische Untersuchungen scheinen diese Datierung zu bestätigen.

Heidelberg © flickr / Rainer Ebert

Zu Beginn des 15. Jahrhunderts wurde diese Anlage unter dem deutschen König Ruprecht III. Königssitz und  gleichzeitig als Repräsentationsbau und als Festung ausgebaut.    [...mehr]


Es ist wohl das bekannteste Stadttor Deutschlands und untrennbar mit der Hansestadt Lübeck verbunden. Seit dem das Holstentor den 50-Mark-Schein zierte und nun auch auf den Euro-Münzen vertreten ist, kann man davon ausgehen, dass ein jeder, der dieses Bauwerk sieht, sogleich an Lübeck denkt.

Auch wenn dieses Meisterwerk der spätgotischen Baukunst mit seinen zahlreichen Spitzbögen eher wie ein reiner Prestigebau anmutet, so war es ursprünglich dennoch als Befestigungsanlage gedacht. Mit seinen 3,5 Meter dicken Mauern und seinen dreißig Geschützstellungen wurde es seiner Bestimmung als vorgelagerter Brückenkopf im Westen der Altstadt Lübecks mehr als gerecht. Zum Einsatz kamen diese Kanonen allerdings nie.

Holstentor © flickr / albertsen.training

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Im Westen Frankreichs liegt die kleine Ortschaft Bouteville. Keine 400 Einwohner leben am Fuße eines Schlosses, dessen Geschichte vermutlich bis ins erste Jahrtausend zurückgeht. Zerstörungen, Restaurationen und Verfall prägen die Erscheinung des Schlosses Bouteville.

Unter den Grundrissen der imposanten Anlage findet man noch Reste einer gallischen Villa, die weit vor der ersten Jahrtausendwende auf dem Hügel über dem Land thronte. In der Zeit der Normanneneinfälle entstand die erste Form der Burg Bouteville, errichtet von den Grafen von Angoulême.

 Schloss Bouteville © wikipedia

Zahlreiche Besitzer und Bewohner kann das Schloss aufweisen. Durch Hochzeiten, Kriege, Schenkungen und Verkäufe war sie zwischenzeitlich auch Residenz des französischen Königshauses.    [...mehr]


Auf der Schwäbischen Alb liegt die Stammburg einer der bedeutendsten deutschen Fürstengeschlechtern, den Hohenzollern. Die ursprüngliche Burg entstand wohl schon im elften Jahrhundert und durchlebte im Laufe der Jahrhunderte turbulente Zeiten.

Auf dem etwa 855 Meter hohen Hohenzollern-Berg thront eine der schönsten und meist besuchtesten Burgen Europas: Die Hohenzollern-Burg.

Burg Hohenzollern © wikipedia

Aufregende Zeiten hat die imposante Burg erlebt! Zwar wurde sie erst Mitte des 13. Jahrhunderts das erste mal geschichtlich erwähnt, doch weisen Untersuchungen darauf hin, dass sie bereits 200 Jahre zuvor errichtet worden war. Für jene Zeit muss die Burg wahrlich eine außergewöhnliche Anlage gewesen sein – riesig und überaus künstlerisch gestaltet.    [...mehr]


Das meistbesuchte Museum Skandinaviens beherbergt einen unglaublichen Schatz: Das einzige fast vollständig erhaltene Schiff aus dem 17. Jahrhundert. Aber auch der Bau selbst ist beeindruckend.

Die “Vasa” sank 1628. Das Schiff, das auf Befehl Gustav II. Adolf von Schweden gebaut wurde, sollte das Flaggschiff der schwedischen Flotte werden, doch die neuartigen Kanonendecks wurden ihr zum Verhängnis. Sie wurde 1961 gehoben und seitdem in einem leichten Gebäude ausgestellt, während gleichzeitig an ihr gearbeitet wurde, um sie zu konservieren.

Vasa Museum © Flickr/Logarythm

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Strahlend weiß und bombastisch groß, so thront mitten in Rom auf der Piazza Venezia das Nationaldenkmal von Viktor Emanuele II, der 1861 bis 1875 König des neu ausgerufenen Nationalstaats Italien war. Schmuck oder Makel? Diese Frage bleibt in Italien umstritten.

Nach den Plänen von Giuseppe Sacconi wurde 1885 mit dem Bau des mächtigen Gebäudes begonnen, das erst 1927 fertiggestellt wurde. Allerdings verhinderte dies nicht die vorgezogene Einweihungsfeier 1911.

Nationaldenkmal © flickr / Allie_Caulfield

Das Nationaldenkmal für Viktor Emanuele II ist typischer Ausdruck der nationalistischen Stimmung, die zu dieser Zeit auch in Deutschland herrschte: Zwei wuchtige Mamortreppen führen zur Säulenhalle empor, zwei große bronzene Streitwagen, die von jeweils vier Pferden gezogen und von der Siegesgöttin gelenkt werden, thronen auf dem Dach. In der Mitte des Monuments steht das etwa 12 Meter Bildnis des reitendes Königs, das auf einem reich verzierten Sockel errichtet wurde.    [...mehr]


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