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Wer die Spanische Treppe in Rom nicht kennt, wird sich zunächst fragen, was das besondere sein soll an ein paar staubigen Treppenstufen in der italienischen Hauptstadt. Fügt man dann noch die Information hinzu, dass es sich hierbei um eines der bekanntesten touristischen Ziele Roms handelt, wird das Erstaunen besonders groß. Was ist das Besondere an diesem Bauwerk an der Piazza di Spagna?
Die Spanische Treppe liegt an der Santa Trinità dei Monti, einer Kirche, deren Bau vom französischen König Ludwig XII in Auftrag gegeben wurde. Papst Innozenz XIII wollte den unbebauten und unschönen Hang zwischen der Kirche und dem Piazza di Spagna füllen und gab daher den Bau einer Treppe in Auftrag. Francesco De Sanctis konnte sich in einem Architekturwettbewerb 1725 gegen andere Bewerber durchsetzten und erhielt so den Auftrag den Raum zu füllen. [...mehr]
Der Arc de Triomphe in Paris bildet den Abschluss der Champs-Élysées und den Mittelpunkt des Place Charles-de-Gaulle. Hier versammeln sich nicht nur Touristen, sondern regelmäßig auch Andachtssuchende, die an diesem Denkmal den Toten vergangener Kriege gedenken.
Denn am Fuße des Arc de Triomphe liegt das Grab eines unbekannten Soldaten, der stellvertretend für die vielen Opfer des Ersten Weltkrieges steht. 1920 wurde er hier am Ende der Champs-Élysées beigesetzt, sodass aus Napoleons Triumphbogen zusätzlich ein Mahnmal wurde. Eine ewige Flamme erinnert seitdem nicht nur an die Erfolge der französischen Armee, sondern vor allem auch an die Verluste, die eine Nation trotz aller militärischen Siege hinnehmen muss. Jedes Jahr wird den Kriegsopfern mit Kranzniederlegungen gedacht, während der Bogen selbst als einer der wichtigsten Besuchermagneten der Stadt fungiert. [...mehr]
Der Real Alcázar der andalusischen Hauptstadt ist das am Besten erhaltene Bauwerk in Mudéjarenstil. Der Königspalast, seine Gärten und die zahlreichen Patio-Höfe sind ein mittelalterlicher Komplex mit arabisch-muslimischen Ornamenten und eine der wichtigsten Sehenswürdigkeiten im Süden Spaniens.
Der Alcázar in Sevilla ist eine Perle in einer verschlossenen Auster. Obgleich es eine Schande wäre, Sevilla und die imposanten Bauwerke an der Seite des Palast-Geländes mit einer Auster zu vergleichen. Der Real Alcázar ist das Sahnehäupchen auf der ohnehin schon traumhaft schönen Stadt Sevilla. Allerdings liegt der Komplex etwas versteckt und steht im Schatten der eindrucksvollen Kathedrale mit der Giralda. Ein Besuch im Palast und in den paradiesischen Gärten entführt in eine andere Welt mitten im Herzen Andalusiens. [...mehr]
Umgeben von einer malerischen Landschaft, findet man Schloss Pillnitz zu Dresden zwischen Weinbergen und der Elbe. Ehemals in Pillnitz gelegen, wurde das Dorf mittlerweile längst von der ostdeutschen Großstadt Dresden eingemeindet und liegt nun als Stadtteil im Südosten der sächsischen Landeshauptstadt.
Im Laufe der Jahre gelangte das Schloss Pillnitz früh in Besitzt des sächsischen Kurfürsten August dem Starken. Zweimalig kam das Schloss als Schenkung in Besitz hoheitlicher Mätressen. So übergab auch August der Starke die Residenz seiner Mätresse Anna Constantia von Cosel, welches daraufhin zu ihrem ständigen Wohnsitz wurde. Die polarisierende Frau versucht schon früh, Einfluss in die Politik zu nehmen, und verärgert so den Kurfürsten, welcher sie vom sächsischen Hof verbannte. [...mehr]
Chichén Itzá lockt neben Teotihuacan die meisten Touristen nach Mexiko. Die Ruinenstätte der Maya auf der Halbinsel Yucatán verteilt sich auf 1547 Hektar.
Tempel, Ballspielplatz, Brunnen und viele andere Funde zeigen, dass Chichén Itzá auf Yucatán eine große Rolle spielte. Die imposanten Gebäude aus politischen und religiösen Bereichen weisen darauf hin, dass Chichén Itzá eine Art Hauptstadt der Mayas war. Die Geschichte von Chichén Itzá ist noch immer nicht ganz geklärt. [...mehr]
Der im Zentrum von Moskau liegende Kreml wurde vor mehr als 800 Jahren von dem Fürsten Juri Dolgoruki erbaut und hat sich im Verlauf der Zeit zum bedeutendsten Machtzentrum Russlands entwickelt. Heute zählt die Holzfestung weltweit zu den größten Museen. Im Jahr 1990 ernannte die UNESCO den Kreml und den davor befindlichen Roten Platz zum Weltkulturerbe.
Die Geschichte des Bauwerks reicht weit in das 12. Jahrhundert zurück, als Ivan I. auf dem Hügel über der Moskwa den Bau einer Befestigungsanlage in Auftrag gab. Seitdem ist die Anlage Sitz der russischen Herrscher sowie der russisch orthodoxen Kirche. Zar Peter I. verlegte im 18. Jahrhundert die Hauptstadt nach Sankt Petersburg, allerdings wurde Moskau nach Beendigung der Oktoberrevolution 1918 abermals Regierungssitz, und ist es bis heute noch. [...mehr]
Der Hadrianswall bildet seit der römischen Antike die ungefähre Grenze zwischen England und Schottland. Er gilt heute als eines der bedeutendsten Bauwerke auf den britischen Inseln und lockt jährlich Unmengen Besucher hierher.
Nahe der Englisch-Schottischen Grenze gelegen ist das 1987 von der UNESCO zum Weltkulturerbe ausgerufene Bauwerk heute eine der populärsten Touristenattraktionen der Region. Die Sehenswürdigkeit führt fast genau von der Nordsee zur Irischen See einmal quer über die Britische Insel. An der Westküste beginnt die Mauer in Bowness-on-Solway, einem kleinen Dorf am Meeresarm Solway Firth, und endet an der Ostküste in dem Ort Wallsend, von wo aus die Mündung des Flusses Tyne die Linie als natürliche Grenze weiter zieht. [...mehr]
Die Felsenstadt Petra in Jordanien war einst die Hauptstadt des Reiches der Nabatäer. Heutzutage ist sie verlassen und gilt wegen der aus Fels gemeißelten Grabtempel als besonderes Kulturdenkmal. Am 6. Dezember 1985 wurde die Felsenstadt von der UNESCO zum Welterbe erklärt.
Möchte man in die Stadt gelangen, so muss man eine enge und knapp anderthalb Kilometer lange Schlucht des Sik, welche sich im gebirge von Edom befindet, passieren. Die steilen Felswände ragen in einer Höhe von 1.000 Metern in den Himmel und hinterlassen bei den Passanten einen bleibenden Eindruck. [...mehr]
Der Begriff Aquädukt leitet sich aus dem Lateinischen ab und bedeutet soviel wie Wasserleitung (aquae ductus). Im engeren Sinn handelt es sich um ein Brückenbauwerk, welches Wasser über eine Senke oder ein Tal leitet.
Die bekanntesten Aquädukte sind die von den Römern in Italien erbauten. Sie zählen zu den wichtigsten Bauwerken der Antike. Die römischen Wasserleitungen bestanden zum Teil aus Blei, Leder oder Holz, aber zum großen Teil fand Material aus Stein Verwendung. [...mehr]
Die Inka Ruinenstadt Machu Picchu befindet sich auf 2.360 Metern Höhe in den Anden. Sie gehört zu den Weltkulturerben der UNESCO und wurde sogar als eine der neuen sieben Weltwunder gewählt.
Machu Picchu liegt zwischen den Berggipfeln der Berge Huayna Picchu und Machu Picchu. Kleine Pfade der Inka führen von Cusco zu der gut erhaltenen Ruinenstadt. Aber auch eine Bahn wird seit neustem für Touristen angeboten. [...mehr]












