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Viele Baumeister und Bauherren haben im Schloss Mirabell in Salzburg ihre Spuren hinterlassen. Hinter der prunkvollen Fassade verbirgt sich jedoch nicht nur Handwerkskunst, sondern auch eine Geschichte über Liebe und Vertreibung.
Der Fürsterzbischof Wolf Dietrich von Raitenau, in dessen Auftrag das Schloss – damals nannte er es Schloss Altenau – gebaut wurde, verfügte über großen Einfluss in Salzburg (Österreich), er galt als strategischer Denker, soll jähzornig und unberechenbar gewesen sein. Als Kunstsammler machte er sich genauso einen Namen wie als fleißiger Bauherr – viele öffentliche Barockgebäude und Schlösser werden ihm zugerechnet, wie auch die Neue Residenz in Salzburg. [...mehr]
Versteckt in der venezuelischen Provinz finden Besuchern einen architektonisch außergewöhnlichen Klerikalbau: Die Abtei von Güigüe. In diesem Bauwerk vereint sich moderne Architektur mit traditionellem Klosterleben.
Touristen, die durch Südamerika reisen, werden diesen architektonischen Schatz wohlmöglich verpassen. Zu unbekannt und klein ist die Stadt Güigüe in Carabobo, wiederum einer der kleinsten Bundesstaaten Venezuelas. Südlich des beschaulichen Valenciasees befindet sich die Abtei von Güigüe. In der Region ist diese Benediktinerabtei eine Sehenswürdigkeit: Die althergebrachten Bräuche der Brüder werden in einem modernen und außergewöhnlich gestalteten Gebäude der Kirche praktiziert.
Mit knapp 54 Kilometern Länge ist der Seikan-Tunnel in Japan der längste Tunnel der Welt. Der im Jahre 1988 eröffnete Tunnel verbindet die japanische Hauptinsel Honshu mit der nördlich gelegenen Insel Hokkaido. Somit sind alle vier japanischen Hauptinseln per Zugverkehr miteinander verbunden worden.
Der Seikan-Tunnel fordert viele Opfer
Erstmalig wurde von einem Tunnelbau im Jahre 1939 gesprochen, jedoch begannen die Bauarbeiten erst 1964. Als am 13. März 1988 der Seikan-Tunnel offiziell eröffnet wurde, waren 34 Bauarbeiter ums Leben gekommen und mehr als 700 verletzt worden. Auch die Baukosten waren von anfänglich geplanten 200 Milliarden Yen (rund 1 ½ Milliarden Euro) auf rund 700 Milliarden Yen angestiegen (ca. 4,3 Milliarden Euro). [...mehr]
Geprägt durch die Epoche der Romantik und den auslaufenden Klassizismus, hatte der Historismus im 18. bis 19. Jahrhunderts seine Hochphase in Deutschland. Neogotische Elemente wurden mit phantasievollen Elementen aus allen architektonischen Stilrichtungen gemischt. Zwei besonders schöne Beispiele sind die Schlösser Stolzensfels und Neuschwanstein.
Romantischer Historismus: Schloss Stolzenfels am Rhein
Bauwerke der Romantik lassen sich nicht deutlich von anderen Epochen oder Stilrichtungen abgrenzen, doch gibt es sehr wohl bestimmte Merkmale, an denen man den Einfluss der Romantik als Geisteshaltung und kulturgeschichtliche Epoche auf die Architektur erkennen kann.
Die Natur wird aufgewertet und mystisch verklärt, man lehnt die Vernunft und klare Regeln rigoros ab und zitiert in der Architektur vergangene Stilrichtungen und Bauweisen z.B. aus dem Mittelalter.
So entstand auch das Schloss Stolzensfels in Koblenz, das in der wunderschönene und verwunschen wirkenden Natur am Rhein gelegen viele Elemente der Neogotik aufweist. Ab 1826 ließ Friedrich Wilhelm IV. An Stelle der alten Burg Stolzenfels ein Schloss als Sommerresidenz errichten. Typisch für den romantischen Historismus ist die Handschrift Karl Friedrich Schinkels, der zusammen mit Johann Claudius von Lassaulx an dem wunderschönen Gebäude wirkte. Für die bezaubernden und romantischen Gartenanlagen war der Architekt Peter Joseph Lenné verantwortlich. [...mehr]
In der beschaulichen Stadt Pons im Südwesten Frankreichs findet sich einer der am besten erhaltenen Donjons Europas. Dieser imposante Burgturm ist ein hervorragendes Zeugnis romanischer Baukunst.
Der Donjon von Pons – die Architektur
Ein Donjon ist in der Architektur allgemein ein Turm, meist zugehörig zu einer Burg. Im Gegensatz zum Bergfried im deutschen Raum ist der Donjon jedoch bewohnt, meist sogar vom Burgherren selbst. Daher leitet sich auch die Bezeichnung Donjon ab.
Der Donjon von Pons zeichnet sich nun in erster Linie durch seine massive Konstruktion aus. Die Grundfläche ist rechteckig und die über vier Meter dicken Wände des Turmes ziehen sich 30 Meter in die Höhe. Der frei stehende Donjon von Pons diente Verteidigungszwecken, zuallererst gegenüber dem Schloss von Pons. Diese Wehrfunktion wird in der Architektur ganz deutlich: Bereits im Mittelalter wurden viele Fenster der Anlage wieder zugemauert, um das Bauwerk noch massiver und gewaltiger wirken zu lassen. [...mehr]
Der Jarlshof in Schottland ist eine tolle Sehenswürdigkeit in Sumburgh. Es handelt ich hierbei um eine archäologische Fundstelle unweit vom Flughafen Sumburg entfernt. Der Jarlshof ist im Norden Schottlands und ist die populärtse prähistorische archäologische Stätte auf den Shetland-Inseln.
Ein Ausflug zum Jarlshof in Schottland sollte man sich nicht entgehen lassen wenn man schon in auf den Shetland-Inseln oder im Norden Großbritanniens ist. Der Jarlshof an sich befindet sich an der Südspitze der Hauptinsel, ganz in der Nähe von den Ansiedlungen Sumburgh und Grutness. Zu sehen bekommt man hier, neben einem fantastischen Panorama, interessante Bauten und eine Schmiede aus der Bronzezeit.
Das Suncorp Stadium ist ein riesiges Sportstadion in Australien, genauer gesagt in Brisbane. Umgangssprachlich wird das Suncorp dort Lang Park genannt. In dem Stadion finden viele Sportevents statt, wie zum Beispiel die Spiele der National Rugby League.
Das Wahrzeichen Brisbanes ist das Suncorp Stadium. In ihm finden 52.500 Zuschauer Platz und können Stadionfeeling pur miterleben und ihre Mannschaft lautstark anfeuern. Im Suncorp finden auch Sportveranstaltungen statt wie die Rugby Union-Spiele, Fußballspiele der Brisbane Roar aber auch American Football-Spiele kann man in diesem Sportstadion besuchen.
Der Daming-Palast ist eine Stätte einer tangzeitlichen Palastanlage. Der Palast befindet sich auf der Longshou-Ebene. Diese liegt im Norden der Stadt Xi’an. Der Daming-Palast ist eine archäologische Stätte und eine kleine Sensation, an der man den Zaubern des Alten Chinas noch erahnen kann.
Der Daming-Palast in China wurde seit dem Jahr 1957 ausgegraben. Diese Anlage bildet den imposantesten und größten Baukomplex der Stadt Chang’an, zur Zeit der Tang-Dynastie. Erbaut wurde der Daming-Palast bereits im 8. Jahrhundert, während der Zhenguan-Ära.
Die Festung Kufstein liegt in Tirol und gilt als das Wahrzeichen der Bezirkshauptstadt Kufstein. Die wirklich imposante mittelalterlich Festungsanlage lässt die Geschichte der Vergangenheit noch erahnen. Zu Übersehen ist sie auch nicht. Denn sie befindet sich auf dem Festungsberg, welcher oberhalb der Stadt liegt.
Man sagt die Festung Kufstein sei ein bedeutendes Juwel in Tirol. Literarische Quellen der Festung lassen sich ertsmals aus dem Jahre 1205 finden. Zu dieser Zeit ist die Festung in Besitz der Bischöfe von Regensburg. Im Besitz der der Stadt Kufstein ist sie jedoch erst seit 1924. Heute gilt sie als touristische Attraktion. Die gesamte Anlage wurde seit 1996 an die Top-City-Kufstein GmbH verpachtet.
Das Lenin-Mausoleum in Moskau gilt als eine der wichtigsten Sehenswürdigkeiten Russlands. Fraglich ist jedoch, ob der Kult um seine Person dem kommunistischen Politiker und Revolutionsführer recht gewesen wäre.
Das heutige Lenin-Mausoleum in Moskau befindet sich auf der Westseite des Roten Platzes an der Kremlmauer in der Höhe des Senatsturms. In einem beleuchteten Panzerglas-Sarg kann man dort die sterblichen, gut balsamierten Überreste Lenins bewundern. Das Mausoleum ist eine berühmte und beliebte Sehenswürdigkeit in Moskau und gilt als historisches Bauwerk der ehemaligen Sowjetunion, der Totenkult um den Leichnam Lenins lehnen jedoch viele Moskauer ab.
Das Lenin-Mausoleum am Roten Platz
Das 1930 erbaute Mausoleum aus Labradorstein und leuchtend rotem Granit ist bereits die dritte Grabstätte Lenins. Bereits 1924 wurde an der Stelle ein erstes Mausoleum aus Holz errichtet, ca. ein halbes Jahr später ein größeres eben dort, ebenfalls aus Eichenholz. Als das Material jedoch zu verrotten begann, entschloss man sich zu dem Bau eines steinernen Mausoleums. Nach den Entwürfen des Architekten Alexei Schtschussew entstand so die nach Vorbild einer antiken Pyramide gebaute uns heute als Lenin-Mausoleum bekannte letzte Ruhestätte, deren Dach viele Jahre Politikern als Rednertribüne diente. [...mehr]











