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Die ältesten noch erhaltenen Teile des Palace of Westminster stammen aus dem Jahr 1097. Das Gebäude wurde im neugotischen Stil errichtet und ist eines der bedeutendsten von der UNESCO gekürten Weltkulturerben der Welt.
Der atemberaubende Palast, an den unter anderem der weltberühmte Clock Tower samt dem Big Ben anschließt, war einst eine Königsresidenz. Der letzte Monarch lebte hier im Jahr 1529. Aufgrund eines Großbrandes am 16. Oktober 1834, der große Teile des Bauwerks zerstörte, entschloss man sich zu einem Neuaufbau, der durch den englischen Architekten Charles Barry durchgeführt wurde. Der Wiederaufbau brachte jedoch Schwierigkeiten mit sich da der neugotische Stil perfekt nachempfunden werden musste. [...mehr]
In einem Land, in dem große Teile der Bevölkerung am Hungertod nagen und ein verbrecherisches diktatorisches Regime die Menschenrechte skrupellos mit Füßen tritt, steht nicht nur das größte, sondern wahrscheinlich auch das imposanteste Stadion der Welt.
Nordkorea ist heute das isolierteste Land der Welt. Diktator Kim Jong-il lässt seine Bevölkerung nicht ausreisen und möglichst wenig von Außen in sein „sozialistisches Paradies“ eindringen. Nur die übertrieben protzigen Bauwerke, die über die katastrophale Wirtschaftssituation im Lande hinwegtäuschen sollen, werden voller Stolz der ganzen Welt präsentiert. Das Stadion „1. Mai” (Rungnado Stadion) in der Hauptstadt Pjöngjang ist eine dieser Bauten, die exemplarisch für Nordkoreas Größenwahn stehen. [...mehr]
Sie ist ganz klar die bekannteste der ägyptischen Pyramiden und wird wegen ihrer imposanten Erscheinung auch die „Große Pyramide“ genannt.
Die Grundfläche der Pyramide beläuft sich auf 5,3 Hektar, die sich wie folgt errechnen lassen: Die Länge misst insgesamt 230 Meter und eine Höhe von 146,60 Metern, die bis heute aber auf „nur“ 137,50 Meter geschrumpft ist, da der Boden und die Witterungsverhältnisse dem Bau zu schaffen machen. Insgesamt wurden für die Konstruktion dieser eindrucksvollen Pyramide 6,5 Millionen Tonnen Kalkstein verbaut.
Die Pläne für den Bau des Inneren der Pyramide wurde mindestens zwei Mal abgeändert. Somit führt der sich auf dem nördlichen Himmelspol befindliche Eingang in die Katakomben, die aber zum Teil unvollständig geblieben sind. So sind die unterirdischen Bauten innerhalb der Pyramide nur geringfügig vervollständigt, da vermutlich unzumutbare Zustände für die Arbeiter bezüglich des Sauerstoffmangels herrschten. Somit wurde die besagte Kammer weiter oben angelegt. Um dieses Projekt verwirklichen zu können, errichtete man einen vom Eingang ausgehenden Gang der den Zugang zu dieser Kammer ermöglichte.
Forscher entdeckten ebenfalls eine bis heute ungeöffnete Türe, die sich am Fuße eines Belüftungssystems befindet. Was sich wohl dahinter verbirgt? Die bis heute andauernden Forschungen liefern diesbezüglich bisher keinen Aufschluss…
Entsprechend der ägyptischen Tradition ist die Hauptkammer, auch Königskammer genannt, durch drei Falltüren gesichert, die als unsichtbares Gatter unter dem Steinboden angebracht sind. Schließlich ist die Cheopspyramide von drei kleineren Pyramiden umgeben, in denen Verwandte und hohe Bedienstete Cheops bestattet wurden. [...mehr]
Heute sind die Überreste des Kolosseum in Rom das Wahrzeichen der Stadt. Dieses beeindruckende Bauwerk der Antike zieht jedes Jahr Millionen von Besucher in den Bann, ungläubig, dass dieses Wunderwerk von Menschenhand errichtet wurde.
Schon immer waren die Arenen im Römischen Weltreich ein Instrument zur Demonstration der Macht. Zwar waren sie selbst weniger furchterregend, aber was sich innerhalb abspielte, entbehrt jeder Beschreibung. Nach dem verheerenden
Kolloseum © flickr.com / Ypsy.
Brand aus dem Jahr 64 n.Chr. dürstet es den Römern nach einer neuen Arena, die aber keine der üblichen Holzkonstruktionen sein sollte. So entschloss sich Kaiser Vespasian zum Bau des Kolosseum.
In knapp acht Jahren Bauzeit entstand eines der beeindruckendsten Bauwerke der Geschichte, das bis zum heutigen Tage kaum an Bedeutung verloren. Die Reisetipps für Rom führen das Kolosseum stets an erster Stelle und wen verwundert es da, dass die Scharen von Touristen täglich den Platz um die Arena bevölkern. Dank der Billigflieger und Last Minute Städtereisen hat der Strom an Touristen weiter jährlich zugenommen, nicht unbedingt eine positive Entwicklung für den Erhalt des Kolosseum. Die geführten Touren durch das Monument gegen die Todesstrafe, wie es seit 1999 von Menschenrechtlern genannt wird, setzen dem Bauwerk allmählich zu.
Abgesehen von dieser Problematik ist das Kolosseum vor allem aus der architektonischen Sichtweise interessant, weil es sich hier um eine durchdachte Meisterleistung handelt, was angesichts der nichtvorhanden Hilfsmittel in der damaligen Zeit noch beeindruckender erscheint. Die Ellipsenform und das Anordnen der Ränge in drei Etagen ermöglichte einem Großteil der Besucher eine optimale Sicht auf die Geschehnisse in der Arena. Hinzu kommen noch die Unterkellerung sowie die angewandte Bühnentechnik, die man für Überraschungseffekte und somit zur Unterhaltung der Zuschauer einsetzen konnte.
Führt man sich diese Meisterleistung einmal vor Augen, erkennt man die Faszination des Kolosseums in Rom.
Bilder © flickr.com /Ypsy
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Der Parthenon ist ein Tempel, der um 447-432 v.Chr. auf der Akropolis in Athen fertiggestellt wurde. Das Gotteshaus ist heute eines der berühmtesten Bauwerke der Welt.
Unzählige Ansichtskarten zeigen Fotos des Parthenon, die eingängige Säulenkonstruktion wird auch oft bemüht, um den Begriff “Athen” in grafischen Darstellungen zu repräsentieren.
Der Bau ist ein Projekt des Politikers Perikles, dem der Architekt Iktinos und der Bildhauer Phidias zur Seite standen.
Besonders an der Bauweise sind zwei Dinge: Zum einen wird die ganze Struktur von einem bestimmten Verhältnis beherrscht: 1 : 2 (+1).
Die Maße der Grundfläche des Parthenon, auf der die Säulen stehen, sind mit 4:9 proportioniert, im Aufriss der Tempelfront finden sich alle Proportionen im umgekehrten Verhältnis 9 : 4.
Laut neueren Forschungen aber liegt die Besonderheit der Bauweise des Parthenon vor allem in der so genannten Kurvatur: Dabei wird davon ausgegangen, dass die mit bloßen Auge als gerade wahrgenommenen Linien der Grundfläche eigentlich absichtlich gewölbt sind. Diese Wölbung wird von den Säulen weiter getragen und bis in die Dachkonstruktion vererbt, so entsteht dem Auge unterbewusst eine dynamischere Struktur des Tempels.
So ist der Parhenon eines der ersten Beispiele von Architektur, bei der dem Auge durch Tricks im Detail Dinge vorgetäuscht werden, die es bewusst nicht wahrnehmen kann. Die plastische Gestalt des Baus von außen gesehen ist damit auch in der Konstruktion wichtiger gewesen als das innere Raumerlebnis.
Ein wunderbarer Bau. Jeder, der sich für Architektur interessiert, sollte den Parthenon einmal besucht haben.
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„Der Einsamkeit ausgesetzt, denkt der Gefangene nach. Allein gelassen, Im Angesicht seines Verbrechens, lernt er es zu hassen, und wenn seine Seele noch nicht mit dem Verbrechen übersättigt ist und so jeden Geschmack an besseren Dingen verloren hat, dann ist es die Einsamkeit, in der ihn die Reue packt.“ – mit diesen Worten berichteten die französischen
Gesandten Alexis de Tocqueville und Gustave de Beaumont ihrer Regierung vom amerikanischen Gefängnis „Eastern State Penitentiary“ (50 Klassiker der Architektur, S.201)
Damit trafen die französischen Beobachter genau die Motivation der Erbauer. Statt wie bisher in Gemeinschaftszellen unter widrigen Umständen zusammen gescharrt zu werden, sollten die Gefangenen im Eastern State Penitentiary unter humanitären Einflüssen über ihre Tat nachdenken können. Statt des Aufbewahrens des gesellschaftlichen Aussatzes hätten die Insassen in absoluter Isolierung die Möglichkeit, neu zu sich selbst finden zu können.
Was man allerdings in den 20er Jahren des 19. Jahrhunderts darunter verstanden hat, äußerst sich in einem gigantischen Gefängnisbau, der auf den ersten Blick wie eine Festung anmutet. Schießscharten, hohe und massive Mauern, markante Ecktürme sind die typischen Merkmale des Eastern State Penitentiary. Jeder Gefangene erhielt eine Zelle und selbst der Freigangsbereich war für jeden Insassen mit einer hohen Mauer umgeben. Arbeit und Besuch gab es keinen, der Kontakt zu den Wärtern und dem Seelsorger wurde auf das Minimum begrenzt, so dass vollkommene Isolation herrschte. Diese Form des Gefängnisbaus fand überall
auf der Welt Nachahmer, so wurden das La Petit Roquette in Paris, das Model Prison bei London und das Gefängnis Moabit in Berlin dem amerikanischen Vorbild nachempfunden.
Zum Glück gelangten die Verantwortlichen recht schnell zur selben Erkenntnis wie Charles Dickens seinerzeit, der über das Eastern State Penitentiary folgendes schrieb: „Ich halte diese langsame und tägliche Beeinflussung des Gehirns für unendlich schlimmer als jede körperliche Qual, und weil ihre entsetzlichen Zeichen für das Auge nicht so offensichtlich sind, prangere ich sie umso mehr an.“
Heutzutage ist das Gefängnis, in dem auch der berühmte Al Capone saß, als Museum zu besichtigen. Aber auch heute lässt sich dieser Hauch von Einsamkeit nicht vertreiben. [...mehr]
Paris – die Stadt der Liebe und der Kunst ist eines der beliebtesten Reiseziele dieser Welt. Zusammen mit London und Berlin gehört die französische Hauptstadt zu den meistbesuchten Städten in Europa. Im Zeitalter der Billigflieger und Städtereisen hat das Interesse an Paris und seinen Bauwerken weiter zugenommen. In unserer Reihe der imposantesten
Bauten würde fast jede Sehenswürdigkeit der Millionenmetropole einen Platz finden, aber der Louvre ragt mit seiner Architektur und seinen jährlich acht Millionen Besuchern noch etwas heraus.
Allein schon das Kapitel der Erbauungsgeschichte der ehemaligen Königsresidenz würde ganze Seiten füllen, schließlich hat fast jeder Herrscher Frankreichs seit dem 12. Jahrhundert teils erheblich Umbaumaßnahmen durchgeführt. Die Anfänge des Louvre finden sich im Jahr 1190 als Philipp II. eine Burg errichten ließ, die 1200 fertig gestellt werden konnte. Mit der Renaissance (15./16.Jh) begannen die grundlegendsten Umbauarbeiten, denn die eine königliche Residenz musste nun ganz anderen Ansprüchen gerecht werden. Statt einer Befestigung mit umfangreichen Wehranlagen sollte eine königliche Residenz vor allem Repräsentationszwecken dienen. Somit ändert sich auch der grundlegende
Charakter des Louvre, es werden weitläufige Flügel angelegt, Verzierungen in Bau integriert, eine sehenswerte Umgebung geschaffen und das Gebäude mit kostbarem Interieur versehen.
Aufgrund dieser wechselnden Einflüsse, die bis ins 20. Jahrhundert reichen, lässt sich der Louvre in keine genaue Architekturrichtung einordnen, wobei sein grundsätzlicher Charakter in der Renaissance beheimatet ist. Die im Innenhof angelegte gläserne Pyramide stammt aus dem Jahr 1989 und wurde anhand der Entwürfe des chinesischen Architekten Ieoh Ming Pei errichtet. Diese fungiert heute als Haupteingang des eindrucksvollsten Museums der Welt. Berühmtestes Werk im Innern des Louvre ist die „Mona Lisa“ von Leonardo da Vinci. Selbstverständlich sind hier alle Meister der Kunst in vielfacher Form vertreten und machen das Museum zu einem der faszinierendsten Orte dieser Welt.
Paris ist sich dieser Tatsache bewusst und investiert sehr viel in den Erhalt und den Ausbau des Louvre. Unter Ministerpräsident Mitterrand wurde das Bauwerk aufwendig restauriert und neu gestaltet. Für einen Besuch sollte man sich ausreichend Zeit mitbringen, schließlich gibt es jede Menge zu entdecken. [...mehr]
Der Zwinger ist neben der Frauenkirche das imposanteste Bauwerk, das Dresden zu bieten hat.
Dabei ist es eigentlich ein Wunder, dass man den als Amphitheater ausgelegten Bau, der ursprünglich zwischen zwei Festungswällen angelegt wurde, heute noch in einem Stück betrachten kann.
Dreimal wurde der Zwinger durch Krieg und Unruhen zerstört – dreimal haben ihn die Bürger von Dresden wieder aufgebaut. Während des Siebenjährigen Krieges 1760, in Folge der Mai Kämpfe 1849 und besonders verheerend im zweiten Weltkrieg 1945 erlitt das Gebäude große Schäden, die jedoch relativ schnell durch Restaurierungsinitiativen wieder behoben wurden. Somit repräsentiert die 1709 gebaute Anlage, die nächstes Jahr 300 Jahre alt wird, einen Grundpfeiler der deutschen Geschichte.
Der berühmteste Teil des Zwingers ist sicherlich das Kronentor: Die Säulenkonstruktion mit dem darüber thronenden Torturm ist ein sehr beliebtes Fotoobjekt. Aber auch Sempergallerie, Wallpavillon und Nymphenbad sind Teile des Zwingers, die man gesehen haben sollte. Vor allem der Wallpavillon, unter dessen Giebel ein steinernder Herkules die Welt trägt. Um 12 Uhr klingeln täglich im Glockenspielpavillon die 40 Meißner Porzellanglöckchen, ebenfalls ein sehens- und hörenswertes Schauspiel.
Der Zwinger hat Dresden viel zu verdanken, ohne die Beharrlichkeit der Bewohner, die das oft zerstörte Bauwerk immer wieder aufgebaut haben, wäre heute wohl bestenfalls eine Ruine übrig. Für die Stadt hat es sich gelohnt: Sie hat eine Touristenattraktion gewonnen, die in ganz Deutschland einmalig ist.
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Die große Mauer in China, deren ursprünglicher Name soviel bedeutet wie „unendlich lange Mauer“, ist eins der imposantesten Bauwerke der Welt. Ihre Entstehung lässt sich zurückverfolgen bis ins Jahr 500 v. Christus.
Der erste chinesische Kaiser von China, Qin Shihuangdi, ließ zum Schutz vor barbarischen Nordvölkern um 217 v. Chr. weitere Schutzwälle errichten. Die heute bekannte geschlängelte Form der Mauer entstand zur Seit der Ming- Dynastie, um 1493 begann die letzte intensive Bauphase unter Kaiser Hongzhi. Damals wurde die Mauer auf den Hügelkämmen errichtet, was zum diesem Zeitpunkt eine architektonische Meisterleistung darstellte. Neben dem 3- Schluchten- Staudamm ist die Mauer ein weiteres Bauwerk der Chinesen, welches die Natur in eindrucksvoller Weise den menschlichen Gesetzen unterwirft.
Man kann sich nur vorstellen, wie viele Arbeiter für die Visionen dieses Kaisers ihr Leben lassen mussten – das Resultat zieht auch heute noch Besucher aus aller Welt an.
Die Mauer ist heutzutage in langen Abschnitten vorhanden, die teilweise miteinander verbunden sind. In ihrer gesamten erhaltenen Form bemisst sie 6.350 km – damit ist sie das größte Bauwerk der Welt.
Um die Mauer ranken sich viele Legenden, unter anderem auch das nicht auszurottende Gerücht, man könne die Anlagen mit bloßem Auge vom Weltraum aus sehen. Das ist jedoch definitiv eine Legende, an ihrer dicksten Stelle ist die Mauer 10 Meter breit und somit für Weltraumtouristen nicht auffälliger als eine große Landstraße.
Leider ist das chinesische Wahrzeichen bedroht – teilweise durch Graffiti, andernorts durch das Fehlen von Restaurationsgeldern oder Dorfbewohner, die sich Baumaterial in Form von Steinen aus nahe gelegenen Mauerabschnitten besorgen.
Es wäre eine Schande, sollte dieses Bauwerk, welches 2007 inoffiziell in die Liste der sieben neuen Weltwunder gewählt wurde, tatsächlich verkommen – vor allem, da es hier noch viel zu entdecken und zu erforschen gibt.
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Klar, die Daten sind schon beeindruckend. Der Staudamm ist 3035 Meter lang und 185 Meter hoch. Ein Fluss wird umgeleitet, Strom für ein halbes Land erzeugt. Hier wurde eine technische Meisterleistung vollbracht. Ähnlich wie in Dubais Landschaftskunstwerk The World hat der Mensch die Natur seinem Willen unterworfen.
Für die Städte und die Wirtschaft Chinas ist der Strom sicherlich lebenswichtig, eine große Erleichterung im durch das immer noch rasante Bevölkerungswachstum geplagten Land der Mitte.
Der Damm bringt Energie und ist gleichzeitig ein Symbol für die Stärke Chinas, welches das Bauwerk 2006 in einer verhältnismäßig schlichten Zeremonie eröffnete.
Aber zu welchem Preis? Der Fakt, dass Städte und Dörfer der Planungswut der chinesischen Landschaftsarchitekten weichen mussten, ist mittlerweile allgemein bekannt. Auch die Natur leidet natürlich unter einem Bauprojekt dieser Größe. Wo ein Gebäude in einer Großstadt nicht mehr viel Natur zum Zerstören vorfindet, wirkt der Mammutstaudamm am Jangtse als grober Eingriff in das Ökosystem.
Das steht dem Anspruch Chinas, eine moderne und zukunftsweisende Politik zu betreiben, eher entgegen, als dass es in die richtige Richtung führen würde.
Was bringt schon ein riesiger Staudamm, außer kurzfristigem Statusgewinn? Die längerfristigen Probleme, die das Land mit diesem Projekt hat, werden viel größer sein und die Verantwortlichen hoffentlich belehren, beim nächsten Mal effizientere Maßnahmen zur Energiegewinnung vorzuziehen. [...mehr]













