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Spanien ist nicht nur ein beliebtes Urlaubsland, das traumhafte Strände zu bieten hat. Die Hauptstadt Madrid ist zudem eine der größten Metropolen Europas, die über viele Sehenswürdigkeiten verfügt. Ein ganz besonderes Bauwerk stellt beispielsweise der Bahnhof Atocha dar.
Der Atocha Bahnhof in Madrid ist im Zentrum der Stadt gelegen und stellt einen der größten Fernbahnhöfe und einen wichtigen Anlaufpunkt der S-Bahnlinien der Stadt dar. Doch dieser Bahnhof ist nicht nur deshalb ein besonderes Gebäude, weil er einen wichtigen Verkehrsknotenpunkte Madrids darstellt. Auch die Architektur ist etwas ganz Besonderes.
Der Bau des Bahnhofs begann im Jahre 1888 unter der Leitung der Architekten Alberto del Palacio und Gustave Eiffel. Anno 1892 öffneten die Bahnsteige ihre Pforten. Insbesondere die Bahnhofshalle, welche aus dieser Zeit stammt, ist besonders sehenswert, da sie über eine Dachkonstruktion verfügt, welche nach Art des Jugendstils (s.hier) aus Gusseisen und Glas gefertigt wurde. Die Konstruktionen aus besagter Zeit sind äußerlich sehr reizvoll. Ende des 20. Jahrhunderts allerdings musste der Bahnhof dem erhöhten Verkehrsaufkommen angepasst werden. Man beauftragte somit den Architekten José Rafael Moneo damit, einen neuen Bau zu entwerfen. Dieser wurde im Jahre 1992 südlich des alten Bahnhofs errichtet. Seitdem dient die ältere Halle nur noch als Wartehalle. In dieser allerdings verweilen Reisende nicht ungern, wofür nicht nur die interessante Architektur verantwortlich ist. Die Jugendstil-Bahnhofshalle erinnert nun an eine tropische Biosphäre, da ein Palmengarten angelegt wurde.
Gegenwärtig ist der Bahnhof zweigeteilt und relativ mordern. Während die Fernzüge oberirdisch in den Bahnhof fahren, gibt es auch einen unterirdischen Teil, der von Regionalzügen und S-Bahnen genutzt wird. Reisende, welche unterirdisch ankommen, gelangen über einen Tunnel in das Zentrum der Stadt. [...mehr]
Der eigentliche Name des buddhistischen Tempels, welcher im Stadtbezirk Kita-Ku, im nordwesten der japanischen Stadt Kyoto gelegen ist, nämlich „Rokuon-ji“ („Rehgarten-Tempel“), lässt nicht annähernd die Pracht der heiligen Stätte erahnen. Dies ist wohl der Grund dafür, dass das Bauwerk vor allem als „Kinkaku-ji“ bekannt ist, was übersetzt „Goldener-Pavillon-Tempel“ bedeutet und die Schönheit des Gebäudes sehr viel treffender zum Ausdruck bringt.
Kyoto ist bekannt für seine kulturelle Bedeutung. In der Stadt finden sich viele traditionelle Bauten wie Tempel und Schreine. Wieviele bedeutende Gebäude Japans in und um Kyoto zu finden sind, lässt sich erahnen, wenn man erfährt, dass ganze 14 dieser Gebäude, unter anderem der Goldene-Pavillon-Tempel, im Jahre 1994 von der UNESCO zum Weltkulturerbe erklärt wurden.
Der Kinkaku-ji ist ein besonderer Touristenmagnet. Er ist das meistfotografierte Bauwerk Kyotos. Das Gebäude wurde im Jahre 1397 erbaut und diente vorerst als Herberge des Shoguns Ashikaga Yoshimitsu. Erst nach dem Ableben des Samurai-Anführers wurde das Bauwerk zusammen mit weiteren Gebäuden auf dem gleichen Grundstück zu einem Zen-Tempel umfunktioniert. Mitte des 20. Jahrhundert allerdings, im Jahre 1950, fiel der Pavillon dem Anschlag eines buddhistischen Mönchs zum Opfer und brannte nieder. Schon fünf Jahre nach dem Brand wurde das Gebäude allerdings wieder errichtet.
Der Pavillon besitzt drei Etagen, wobei der obere Abschnitt des Hauses mit Blattgold verziert ist. Der Tempel ist als Pfahlbaukonstruktion, direkt an einem Teich und inmitten vieler Bäume gelegen, was die Idylle komplettiert. Besucher schwärmen insbesondere von dem Bild des Tempels, welches sich im so genannten Spiegelsee spiegelt. Das Betreten des Tempels ist Außenstehenden leider nicht gestattet. [...mehr]
Am Potsdamer Platz ist das große Unterhaltungszentrum – das Sony Center – gelegen.
Sieben Gebäude umfassen den 26.000 m großen Sony Center Komplex im Herzen von Berlin. 4 Jahre lang wurde gebaggert und gebaut und im Jahr 2000 konnte der Entertainmentkomplex am Potsdamer Platz in Berlin eröffnet werden.
Kino, Essen und Shoppen in dem Sony Center Komplex am Potsdamer Platz
Ziel des Architekten Helmut Jahn sei es gewesen, einen Unterhaltungszentrum mit facettenreichen Angeboten zu schaffen. Gelungen ist dem Wahl- New Yorker die Kombination aus Unterhaltung, urbanem Wohnen und Unterhalung und Shoppen am Potsdamer Platz zu etablieren. Kinos, Events, Cafes, Casino, Shopping, die Sonyzentrale und das Filmhaus ziehen Millionen von Besucher in Ihren Bann.
Im Dreieck angeordnet, ragen die langen Skyscraper hoch in den Berliner Himmel, und sollen einen Hauch von New York am Potsdamer Platz etablieren. Gläserne Hochhaus-Riesen, gebaut aus viel Glas und Stahl, bilden einen Komplex aus insgesamt sieben Gebäuden.
Der Architekt des Sony Centers: Helmut Jahn
Das Herz des dreieckig angelegten Sony Center Ensembles bildet das ovale Forum samt seiner einzigartigen 67 Meter hohen Dachkonstruktion mit einer Spannweite von 102 Meter. An einem Zeltdach erinnert die Form und die weißen Stoffbahnen, die an den umliegenden Gebäuden befestigt sind.
Besonders anmutig in Farben und Licht-Illuminationen getaucht, wirkt die spektakuläre Dachkonstruktion im Sony Center von dem Pariser Lichtkünstler Yann Kersale, die abends ein Touristenmagnet bildet. Caen und Magenta lassen einen Sonnenuntergang künstlich in einem Lichtschauspiel aufleben, dass die veränderte Stimmung zwischen Tag und Nacht imitieren soll.
In der Europazentrale von dem Sony-Shop kann die aktuellste Unterhaltungstechnik bestaunt und erlebt werden. Das historische Esplanade Hotel mit dem berühmten Kaisersaal befindet sich in umliegender Nachbarschaft zu dem Unterhaltungskomplex am Postdamer Platz. 600 Millionen Euro wurden für das Sony Center verbaut, ein Besuch zum Shoppen am Potsdamer Platz, Essen oder einen Fim schauen, lohnt!
Das 306 Grad Panorama von dem Sony Center läßt sich unter diesem Link einsehen! [...mehr]
Ein Fernsehturm, der interessante Architektur mit Funktionalität verbindet: Der Oriental Pearl Tower
Der Oriental Pearl Tower (DōngfÄng Míngzhūtǎ „Perle des Ostens“) befindet sich in direkter Nähe zum Shanghai World Financial Center und dem Jin-Mao Turm im sich in Shanghai befindlichen Geschäfts- und Finanzviertel Pudong.
Er stellt mir einer atemberaubenden Höhe von 468 Metern den höchsten und gleichzeitig bekanntesten Fernsehturm Asiens dar und ist weltweit der dritthöchste. Lediglich der CN Tower (553 Meter hoch) und der Ostankino-Turm (540 Meter hoch) laufen dem Oriental Pearl Tower in Sache Höhe den Rang ab. Bis die Endhöhe des World Financial Centers von insgesamt 492 Metern im September letzten Jahres erreicht wurde war der Fernsehturm sogar das höchste Gebäude der chinesischen Republik. [...mehr]
Wie hat man sich einen Flughafen, auf dem täglich ungefähr 750 Flugzeuge zahlreicher Fluggesellschaften landen, vorzustellen? Wir zeigen es Ihnen.
Er ist für Touristen das Tor zur chinesischen Kultur denn der Hong Kong International Airport „Chek Lap Kok“ bietet weiterführende Flüge zu 40 verschiedenen Flughäfen, die sich allesamt auf dem Festland Chinas befinden, an. Des Weiteren werden 140 Ziele der circa 80 Fluggesellschaften, von denen sich 14 ausschließlich dem Frachttransport widmen, regelmäßig angeflogen.
Nach ziemlich exakt sieben Jahren Bauzeit wurde der Flughafen 1998, nachdem man 11 Milliarden US Dollar investiert hatte, eröffnet. Der Flughafen stellt mit einem von gebogenen Stahlschalen überspannten Passagierterminal von rund 1270 Metern Länge das längste Gebäude der Welt. Somit ist nicht nur die Kapazität, sondern auch die Architektur Bestandteil internationaler Superlative! Glaubt man den Plänen der Ingenieure, so soll die Kapazität des Passagierterminals bis 2020 auf 61 Millionen Menschen erhöht werden! Darüber hinaus soll eine zweites Terminal errichtet werden, dass die heutige Kapazität von 45 Millionen Menschen letztendlich auf 87 Millionen erhöhen soll (Einwohnerzahl Deutschlands: Circa 82 Millionen)!
Woher nahm die chinesische Regierung die Mittel zum Bau dieses mächtigen Komplexes? Aufschluss darüber liefert die chinesische Geschichte: 1997 liefen die Verträge, die Großbritannien 100 Jahre zuvor mit der chinesischen Republik abgeschlossen hatte, aus. 1980 erfreute sich China eines immens großen Einkommensüberschuss, der vertraglich nicht an Großbritannien ausgeführt werden durfte. Um Hongkong zu einem Drehkreuz des internationalen Luftverkehrs zu machen, entschieden sich die damaligen Kolonialherren zum Bau dieses absolut gigantischen Bauwerks. [...mehr]
Der von 1999 bis 2004 erbaute Taipei 101 war bis zum Baubeginn des Burj Dubai das höchste Gebäude der Welt. Mit atemberaubenden 509 Metern bugsiert der Taipei 101 (der Spitzname basiert auf der Anzahl der Stockwerke) die 452 Meter hohen Petronas Towers auf die Ränge 3 und 4 der höchsten Wolkenkratzer der Welt.
Der Taipei 101 ist ein multifunktionales Gebäude der Superlative: Während der Wolkenkratzer in den ersten Etagen das größte Einkaufszentrum Taiwans (Teil der Republik China) beherbergt, kann man sich wahlweise von den beiden schnellsten Aufzügen der Welt (60 km/h) zur begehbaren Aussichtsplattform in den 91. Stock „katapultieren“ lassen; Kostenpunkt pro Aufzug: rund 2 Millionen US-Dollar.
Um den zahlreich vorkommenden Erdbeben in Taiwan entgegenwirken zu können, ließen die Architekten zwischen dem 88. und 92. Stockwerk eine 660 Tonnen schwere, vergoldete Stahlkugel verbauen. Diese nimmt die Schwingungen, die im Falle eines Erdbebens entstehen, mit Hilfe von Dämpfungselementen auf und verringert diese maßgeblich. Die an dicken Stahlseilen (Durchmesser: ca. 12cm) aufgehängte Kugel ist zur Zeit der einzige, öffentlich zugängliche Schwingungstilger der Welt.
Die Bauart des Taipei 101 entspricht stark der chinesischen Tradition. Das Gebäude richtet sich nach den Etiketten der Feng-Shui-Lehre, die die Bewohner der sündhaft teuren Wohnungen vor negativen Einflüssen bewahren sollen. Letztlich soll das Design des Turmes an einen Bambus erinnern.
Um den hohen Sicherheitsstandards gerecht werden zu können, musste man einen Großteil des Gesamtbudgets von 1,6 Milliarden Euro in Sicherheitsvorkehrungen investieren.
Jeder, der von dieser Art Architektur begeistert ist, sollte sich den Taipei 101 einmal angeschaut haben. [...mehr]









