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Ein Fernsehturm, der interessante Architektur mit Funktionalität verbindet: Der Oriental Pearl Tower
Der Oriental Pearl Tower (DōngfÄng Míngzhūtǎ „Perle des Ostens“) befindet sich in direkter Nähe zum Shanghai World Financial Center und dem Jin-Mao Turm im sich in Shanghai befindlichen Geschäfts- und Finanzviertel Pudong.
Er stellt mir einer atemberaubenden Höhe von 468 Metern den höchsten und gleichzeitig bekanntesten Fernsehturm Asiens dar und ist weltweit der dritthöchste. Lediglich der CN Tower (553 Meter hoch) und der Ostankino-Turm (540 Meter hoch) laufen dem Oriental Pearl Tower in Sache Höhe den Rang ab. Bis die Endhöhe des World Financial Centers von insgesamt 492 Metern im September letzten Jahres erreicht wurde war der Fernsehturm sogar das höchste Gebäude der chinesischen Republik. [...mehr]
Wie hat man sich einen Flughafen, auf dem täglich ungefähr 750 Flugzeuge zahlreicher Fluggesellschaften landen, vorzustellen? Wir zeigen es Ihnen.
Er ist für Touristen das Tor zur chinesischen Kultur denn der Hong Kong International Airport „Chek Lap Kok“ bietet weiterführende Flüge zu 40 verschiedenen Flughäfen, die sich allesamt auf dem Festland Chinas befinden, an. Des Weiteren werden 140 Ziele der circa 80 Fluggesellschaften, von denen sich 14 ausschließlich dem Frachttransport widmen, regelmäßig angeflogen.
Nach ziemlich exakt sieben Jahren Bauzeit wurde der Flughafen 1998, nachdem man 11 Milliarden US Dollar investiert hatte, eröffnet. Der Flughafen stellt mit einem von gebogenen Stahlschalen überspannten Passagierterminal von rund 1270 Metern Länge das längste Gebäude der Welt. Somit ist nicht nur die Kapazität, sondern auch die Architektur Bestandteil internationaler Superlative! Glaubt man den Plänen der Ingenieure, so soll die Kapazität des Passagierterminals bis 2020 auf 61 Millionen Menschen erhöht werden! Darüber hinaus soll eine zweites Terminal errichtet werden, dass die heutige Kapazität von 45 Millionen Menschen letztendlich auf 87 Millionen erhöhen soll (Einwohnerzahl Deutschlands: Circa 82 Millionen)!
Woher nahm die chinesische Regierung die Mittel zum Bau dieses mächtigen Komplexes? Aufschluss darüber liefert die chinesische Geschichte: 1997 liefen die Verträge, die Großbritannien 100 Jahre zuvor mit der chinesischen Republik abgeschlossen hatte, aus. 1980 erfreute sich China eines immens großen Einkommensüberschuss, der vertraglich nicht an Großbritannien ausgeführt werden durfte. Um Hongkong zu einem Drehkreuz des internationalen Luftverkehrs zu machen, entschieden sich die damaligen Kolonialherren zum Bau dieses absolut gigantischen Bauwerks. [...mehr]
Der von 1999 bis 2004 erbaute Taipei 101 war bis zum Baubeginn des Burj Dubai das höchste Gebäude der Welt. Mit atemberaubenden 509 Metern bugsiert der Taipei 101 (der Spitzname basiert auf der Anzahl der Stockwerke) die 452 Meter hohen Petronas Towers auf die Ränge 3 und 4 der höchsten Wolkenkratzer der Welt.
Der Taipei 101 ist ein multifunktionales Gebäude der Superlative: Während der Wolkenkratzer in den ersten Etagen das größte Einkaufszentrum Taiwans (Teil der Republik China) beherbergt, kann man sich wahlweise von den beiden schnellsten Aufzügen der Welt (60 km/h) zur begehbaren Aussichtsplattform in den 91. Stock „katapultieren“ lassen; Kostenpunkt pro Aufzug: rund 2 Millionen US-Dollar.
Um den zahlreich vorkommenden Erdbeben in Taiwan entgegenwirken zu können, ließen die Architekten zwischen dem 88. und 92. Stockwerk eine 660 Tonnen schwere, vergoldete Stahlkugel verbauen. Diese nimmt die Schwingungen, die im Falle eines Erdbebens entstehen, mit Hilfe von Dämpfungselementen auf und verringert diese maßgeblich. Die an dicken Stahlseilen (Durchmesser: ca. 12cm) aufgehängte Kugel ist zur Zeit der einzige, öffentlich zugängliche Schwingungstilger der Welt.
Die Bauart des Taipei 101 entspricht stark der chinesischen Tradition. Das Gebäude richtet sich nach den Etiketten der Feng-Shui-Lehre, die die Bewohner der sündhaft teuren Wohnungen vor negativen Einflüssen bewahren sollen. Letztlich soll das Design des Turmes an einen Bambus erinnern.
Um den hohen Sicherheitsstandards gerecht werden zu können, musste man einen Großteil des Gesamtbudgets von 1,6 Milliarden Euro in Sicherheitsvorkehrungen investieren.
Jeder, der von dieser Art Architektur begeistert ist, sollte sich den Taipei 101 einmal angeschaut haben. [...mehr]





