» Allgemein
Mitten in Dublin, der Hauptstadt Irlands, ragt ein 120 Meter hoher, allerdings auffallend schmaler Turm in den Himmel. Was aussieht wie eine überdimensionale Nähnadel ist in Wirklichkeit ein bedeutendes Monument Dublins, stellt es doch eines der Wahrzeiten des Inselstaats und seiner Hauptstadt dar.

Ein besonders hoher Laternenmast, oder doch eine Nähnadel? Nein, dies ist das "Monument of Light"! © Flickr / coda
„The Spire“ wird die hohe, stählerne Säule genannt, welche in der O’Connell Street in Dublin seit 2003 bewundert werden kann und nicht nur Touristen anlockt, sondern auch für Jugendliche einen Ort der Begegnung darstellt. Sie ist eine Schöpfung des Architekturbüros „Ian Ritchie Architects“.
Übersetzen lässt sich die Bezeichnung „The Spire“ mit „Die Spitze“. Besagter Titel vermittelt somit einen ersten Eindruck des Denkmals. Am Boden weist der Turm einen Durchmesser von etwa drei Metern auf, wobei er immer schmaler wird und an seiner Spitze nur noch 15 Zentimeter misst. Der eigentliche Name des Standbildes ist allerdings „Monument of Light“. Dieser Titel verweist auf die nächtliche Beleuchtung, welche das Denkmal erst zu einer ganz besonderen Erscheinung macht. Ganz oben nämlich, ist eine Leuchte in den Turm eingearbeitet, deren Licht auch über weite Entfernungen sichtbar ist.
The Spire gilt als längste Skulptur der Welt, ist allerdings nicht nur als Erscheinung moderner Kunst anzusehen. Da es an jenem Standpunkt errichtet wurde, wo in den 1960er Jahren die Nelson-Säule durch die IRA (s. hier) zerstört wurde, ist es auch als Gedächtnismal anzusehen.
So einfach das Bauwerk auch wirkt, der Bau war keinesfalls kostengünstig. Die Ausgaben für den Bau beliefen sich auf ganze vier Millionen Euro. Nachvollziehen lässt sich diese Summe etwa dadurch, dass 126 Tonnen Stahl für die Konstruktion benötigt wurden und durch die Tatsache, dass Dämpfer in den Turm integriert werden mussten, um starke Schwankungen zu unterbinden. [...mehr]
Es ist ein schwerer Fehler das Wort „Casablanca“ zu allererst mit dem US-amerikanischen Kult-Spielfilm in Verbindung zu bringen. Man sollte unbedingt bedenken, dass nicht nur die Geschichte der Liebesromanze diesen Namen trägt, sondern auch die größte Stadt Marokkos. Diese ist nicht nur aufgrund ihrer Ausmaße von Bedeutung. Sie ist auch der Standort bekannter Bauwerke. So befindet sich etwa eine der größten Moscheen der Welt in dieser Stadt.
Das Minarett (s. hier) der Hassan-II.-Moschee verleiht der Stadt Casablanca erst ihren ganz besonderen Charme. Es erstreckt sich ganze 210 Meter in den Himmel, ist somit der größte Turm seiner Art und gilt sogar als höchstes religiöses Bauwerk überhaupt. Die Hassan-II.-Moschee nimmt zudem, wenn es um den Titel der größten Moschee der Welt geht, Rang zwei ein. In der Gebetshalle, welche 20.000 Quadratmeter misst, finden ganze 25.000 Personen Platz. Die Dimensionen des islamischen Gotteshauses sind insofern keinesfalls durchschnittlich. Wie schon das Aufsehen erregende Format, aber natürlich auch der Name der Moschee andeuten, wurde dieses imposante Bauwerk zu Ehren eines besonders geschätzten Menschen errichtet.
Der Bau der Moschee war gewissermaßen als Geburtstagsgeschenk für den marokkanischen König Hassan II. gedacht. Es war das 60. Wiegenfest besagten Mannes, welches insgesamt 12.500 Menschen dazu veranlasste, über sechs Jahre hinweg an dem Gebäude zu arbeiten, bis es im Sommer des Jahres 1993 letztlich eingeweiht werden konnte. Besonders angesehen ist die Hassan-II.-Moschee aufgrund seiner modernen Ausstattung. So ist es etwa möglich, das Dach des eindrucksvollen Gotteshauses automatisch zu öffnen. Die hohen Kosten des Baus allerdings, mussten vor allem vom Volk getragen werden und brachten daher auch etliche Kritiker hervor. [...mehr]
Las Vegas mit seinen vielen Kasinos, überstürzten Hochzeiten und leuchtenden Reklameschildern wirkt auf viele wie eine künstliche Glitzerwelt. Hier, so scheint es, kann man seinem Alltag entfliehen. Nicht umsonst reisen jährlich etwa 39 Millionen Menschen in die größte Stadt des US-Bundesstaats Nevada. Das Mandalay Bay Resort und Casino hat sich in Größe und Funktion den Bedürfnissen der Las-Vegas-Touristen angepasst.
Mit 4766 Räumlichkeiten, welche zur Übernachtung in luxuriöser Ambiente einladen, wird das Mandalay Bay Resort ( s. hier) zu den größten Hotels der Welt gezählt. Das Hotel ist genau wie Las Vegas selbst keinesfalls konventionell aufgebaut, sondern kann unter einem Dach verschiedensten Bedürfnissen gerecht werden. Das Gästehaus der Superlative verfügt natürlich über ein Casino, welches bei den Besuchern natürlich besonders beliebt ist. Zu den Räumlichkeiten zählen allerdings auch zahlreiche Restaurants, Spas, Geschäfte, Konferenzräume, ein Theater, eine Halle für besondere Events und eine Aquarium-Anlage. Auch auf Poolanlagen, beispielsweise in Form imposanter Lagunen, müssen die exklusiven Gäste des Luxushotels nicht verzichten.
Wie erstklassig das Mandalay Bay Resort ist, soll bereits die Architektur des Gebäudes deutlich machen. Die Fassade besteht beispielsweise vor allem aus Glas, welches in einem goldenen Farbton gehalten ist. Die Anlage ist zudem im Zuge der Thematik „Südostasien“ errichtet worden und verfügt aus diesem Grund über etliche tropische Pflanzen. Ebenso extravagant erscheint die Form des Bauwerks. Das Gebäude wirkt nicht im Geringsten verschachtelt und doch mutet es keinesfalls langweilig an. Wie eine riesige Wand in gold und weiß streckt sich das Hotel von der einen Seite, über vierzig Stockwerke hoch in den Himmel empor. Betrachtet man es aus einer anderen Perspektive, merkt man erst, dass es durch seine Abrundungen gar organisch wirkt und zudem in einen schmalen Turm mündet. Die Erscheinung des Hotels ist somit ausgefallen und trotzdem auf seine Art schlicht. [...mehr]
Die Architektur Amsterdams ist keinesfalls einseitig. In vielen Straßen sieht man Häuser, welche sehr schmale Vorderfronten aufweisen, zudem allerdings so wirken, als seien sie wenig in die Länge gezogen worden. Sie scheinen außerdem teilweise nach vorne zu kippen und sind oftmals mit Flaschenzügen versehen. Allerdings gibt es in der Hauptstadt der Niederlande auch sehr moderne Gebäude und natürlich ansehnliche Sakralbauten, so zum Beispiel die Oude Kerk.
Die Oude Kerk in Amsterdam, welche übersetzt „Alte Kirche“ heißt, wird von Bürgerhäusern flankiert, ist also, anders als viele andere Gotteshäuser, direkt in die Häuserflucht integriert worden und nicht frei gelegen. Sie dient heute als Begräbnisstätte für viele verehrte Bürger von Amsterdam, darunter beispielsweise Politikern, Künstlern und bedeutenden Händlern. Schon lange Zeit gilt sie als bedeutende Kirche und einst, im frühen 17. Jahrhundert, fungierte sie sogar als Börse.
Die Geschichte der Oude Kerk geht zurück in das 13. Jahrhundert. Schon zu dieser Zeit fand sich ein Gotteshaus an dem Standort der heutigen Kirche. Hierbei handelte es sich allerdings nur um eine kleine Kapelle, welche aus Holz gefertigt war. Diese jedoch gewann immer mehr an Bedeutung. Sie wurde architektonisch verändert, erhielt beispielsweise einen Chor (s. hier), Seitenschiffe, wurde durch die Verwendung von Stein haltbarer gemacht, insgesamt vergrößert und schon im Jahre 1334 als Pfarrkirche betitelt. Im 14. und 15. Jahrhundert versah man die Kirche zudem mit Georgs- und Sebastianskapelle, während man ein weiteres Jahrhundert später, unter anderem den Turm ausbaute. Die protestantische Innengestaltung der Oude Kerk, wie sie heute zu besichtigen ist, stammt aus dem Jahre 1578. Um die alte Kirche in Stand zu halten, wurde sie in den 1950er Jahren umfassend restauriert. Weitere Renovierungsarbeiten fanden vor etwa 15 Jahren statt.
Die Oude Kerk, ist jedoch nicht nur architektonisch bewundernswert. Auch ihr Standort macht sie zu etwas Besonderem. Man mag nun davon halten, was man will. Einige werden es mit Sicherheit kritisieren, andere sehen das Ganze mit Humor- Die Alte Kirche in Amsterdam wird umrahmt von zahlreichen Bordellen, welche auf dem Domplatz angesiedelt sind. [...mehr]
Schreine zeugen von einer längst vergangenen Zeit. Sind sie im fernen Japan zu finden, besitzen sie gleich eine doppelte Anziehungskraft. Sie faszinieren nicht nur aufgrund ihres stolzen Alters, sondern sind zudem Zeugnis einer fremdartigen beeindruckenden Kultur. Der Meiji-Schrein, welcher in der Metropole Tokio zu finden ist, ist nicht umsonst ein Touristenmagnet.
Der Meiji-Schrein wurde den Seelen zweier Menschen gewidmet, einer Kaiserin und einem Tenno (s. hier) von Japan: Meiji und dessen kaiserliche Gemahlin Shoken. Als diese in einem Abstand von zwei Jahren verstarben, Anno 1912 und 1914, begann der Bau des prunkvollen Gebäudes, um sie auch nach ihrem Tod zu ehren. Im Jahre 1920 wurde der Schrein im Baustil nagare-zukuri fertig gestellt. In diesem Jahr wurden auch die Körper der Verstorbenen im Gebäude untergebracht. Seit jener Zeit werden jährlich, insbesondere an den Todestagen des Paares, am 11. April und am 30.Juli, feierliche Rituale ausgeführt um ihrer zu gedenken. Doch auch die Geburtstage der Verehrten werden mit Zeremonien versehen. Das Fest zu Ehren des Geburtstages Meijis, welches am 3. November beginnt, währt beispielsweise ganze fünf Tage. In dieser Zeit wird keinesfalls nur für die Seelen gebetet. Man lässt große Veranstaltungen stattfinden und arrangiert Ausstellungen, Spiele und verschiedenste Vorführungen. Man isst und trinkt gemeinsam, spielt Musik und lässt Feuerwerkskörper den Himmel erobern.
Welch großes Ansehen der Schrein in der Bevölkerung hat, beweist das Engagement, welches diese aufbrachte als der Schrein im Zuge des ersten Weltkriegs einem US-amerikanischen Bombenangriffs zum Opfer fiel. Um den Bau neu zu errichten fanden sich etwa 110.000 Freiwillige.
Das Gelände des Schreins wird heute in drei Bereiche unterteilt. Im sogenannten Naien steht das Bauwerk. Der äußere Bereich nennt sich Gaien. Hier findet man verschiedene Gebäude und Flächen, welche zum Andenken errichtet wurden. So zum Beispiel Kunstgalerien, Sportplätze und ähnliches. Umfasst werden diese Gebiete von einem Wald von enormer Artenvielfalt. [...mehr]
Wer dem Berliner Hauptbahnhof bereits einen Besuch abgestattet hat weiß, dass er architektonisch einzigartig ist. Er ist etwas so Besonderes, dass die Bahn einstündige Führungen anbieten und auf diese Weise zusätzliches Geld verdienen kann. Insbesondere die Glasdachkonstruktion und die gitterähnliche Fassade finden viele Bewunderer. Doch der Hauptbahnhof Berlins ist zudem ein wichtiger Verkehrsknotenpunkt, ein Einkaufszentrum und der größte Turmbahnhof Europas.
Der Berliner Hauptbahnhof ist ein Entwurf des Architekten Meinhard von Gerkan. Es ist ein sehr modernes Gebäude, welches erst am 26. Mai 2006 seine Pforten öffnete. Seine Bedeutung wird bereits dadurch deutlich, dass er nur ein Jahr nach seiner Eröffnung durch den Verband „Allianz pro Schiene“ (s. hier) mit dem Titel „Bahnhof des Jahres“ ausgezeichnet wurde.
Nicht umsonst wurde das Design des Berliner Hauptbahnhofs zudem im Jahre 2008 im Zuge des Brunel-Awards geehrt. Im Berliner Hauptbahnhof liegen die insgesamt 14 Gleise auf zwei Stockwerken verteilt. Sowohl S-Bahnen als auch Regional und Fernzüge können so im Minutentakt den Bahnhof ansteuern ohne sich gegenseitig zu tangieren. Das umfangreiche U-Bahnnetz der Stadt ist allerdings noch nicht an den wichtigsten Eisenbahnknotenpunkt angeschlossen. Der Bahnhof verfügt allerdings bereits über U-Bahngleise. In nächster Zeit soll der Hauptbahnhof zunächst in eine kleine Linie integriert werden, welche voraussichtlich aus wenigen Stationen bestehen wird. In etwa zehn Jahren soll der Hauptbahnhof jedoch vollständig in eine der großen Linien (U5) eingegliedert werden. Bis in drei Jahren ist zudem geplant drei Straßenbahnlinien in Richtung Hauptbahnhof zu erweitern, um für eine angemessene Mobilität der Reisenden zu sorgen.
Im Inneren des Bahnhofs findet man derzeit etwa 80 Geschäfte bzw. Gastronomiebetriebe. Es ist demnach nicht von der Hand zu weisen, dass der Berliner Hauptbahnhof auch als Einkaufszentrum fungiert, welches insbesondere durch seine Öffnungszeiten überzeugt, denn hier öffnen alle Läden täglich von acht bis 22 Uhr.
Der Berliner Hauptbahnhof hat allerdings nicht nur Bewunderer. Kritiker bemängeln u.a. seinen finanziellen Aufwand, die Größe, seine Lage und die Auswirkungen auf andere Bahnhöfe. Dass beispielsweise der Bahnhof Zoo durch die Inbetriebnahme des Hauptbahnhofs an Bedeutung verlor, wurde ungern gesehen und auch, dass das Gebäude des Lehrter Stadtbahnhofs für den Bau abgerissen werden musste, obwohl dieses unter Denkmalschutz stand, wurde mehrfach kritisiert. [...mehr]
Spanien ist nicht nur ein beliebtes Urlaubsland, das traumhafte Strände zu bieten hat. Die Hauptstadt Madrid ist zudem eine der größten Metropolen Europas, die über viele Sehenswürdigkeiten verfügt. Ein ganz besonderes Bauwerk stellt beispielsweise der Bahnhof Atocha dar.
Der Atocha Bahnhof in Madrid ist im Zentrum der Stadt gelegen und stellt einen der größten Fernbahnhöfe und einen wichtigen Anlaufpunkt der S-Bahnlinien der Stadt dar. Doch dieser Bahnhof ist nicht nur deshalb ein besonderes Gebäude, weil er einen wichtigen Verkehrsknotenpunkte Madrids darstellt. Auch die Architektur ist etwas ganz Besonderes.
Der Bau des Bahnhofs begann im Jahre 1888 unter der Leitung der Architekten Alberto del Palacio und Gustave Eiffel. Anno 1892 öffneten die Bahnsteige ihre Pforten. Insbesondere die Bahnhofshalle, welche aus dieser Zeit stammt, ist besonders sehenswert, da sie über eine Dachkonstruktion verfügt, welche nach Art des Jugendstils (s.hier) aus Gusseisen und Glas gefertigt wurde. Die Konstruktionen aus besagter Zeit sind äußerlich sehr reizvoll. Ende des 20. Jahrhunderts allerdings musste der Bahnhof dem erhöhten Verkehrsaufkommen angepasst werden. Man beauftragte somit den Architekten José Rafael Moneo damit, einen neuen Bau zu entwerfen. Dieser wurde im Jahre 1992 südlich des alten Bahnhofs errichtet. Seitdem dient die ältere Halle nur noch als Wartehalle. In dieser allerdings verweilen Reisende nicht ungern, wofür nicht nur die interessante Architektur verantwortlich ist. Die Jugendstil-Bahnhofshalle erinnert nun an eine tropische Biosphäre, da ein Palmengarten angelegt wurde.
Gegenwärtig ist der Bahnhof zweigeteilt und relativ mordern. Während die Fernzüge oberirdisch in den Bahnhof fahren, gibt es auch einen unterirdischen Teil, der von Regionalzügen und S-Bahnen genutzt wird. Reisende, welche unterirdisch ankommen, gelangen über einen Tunnel in das Zentrum der Stadt. [...mehr]
Der eigentliche Name des buddhistischen Tempels, welcher im Stadtbezirk Kita-Ku, im nordwesten der japanischen Stadt Kyoto gelegen ist, nämlich „Rokuon-ji“ („Rehgarten-Tempel“), lässt nicht annähernd die Pracht der heiligen Stätte erahnen. Dies ist wohl der Grund dafür, dass das Bauwerk vor allem als „Kinkaku-ji“ bekannt ist, was übersetzt „Goldener-Pavillon-Tempel“ bedeutet und die Schönheit des Gebäudes sehr viel treffender zum Ausdruck bringt.
Kyoto ist bekannt für seine kulturelle Bedeutung. In der Stadt finden sich viele traditionelle Bauten wie Tempel und Schreine. Wieviele bedeutende Gebäude Japans in und um Kyoto zu finden sind, lässt sich erahnen, wenn man erfährt, dass ganze 14 dieser Gebäude, unter anderem der Goldene-Pavillon-Tempel, im Jahre 1994 von der UNESCO zum Weltkulturerbe erklärt wurden.
Der Kinkaku-ji ist ein besonderer Touristenmagnet. Er ist das meistfotografierte Bauwerk Kyotos. Das Gebäude wurde im Jahre 1397 erbaut und diente vorerst als Herberge des Shoguns Ashikaga Yoshimitsu. Erst nach dem Ableben des Samurai-Anführers wurde das Bauwerk zusammen mit weiteren Gebäuden auf dem gleichen Grundstück zu einem Zen-Tempel umfunktioniert. Mitte des 20. Jahrhundert allerdings, im Jahre 1950, fiel der Pavillon dem Anschlag eines buddhistischen Mönchs zum Opfer und brannte nieder. Schon fünf Jahre nach dem Brand wurde das Gebäude allerdings wieder errichtet.
Der Pavillon besitzt drei Etagen, wobei der obere Abschnitt des Hauses mit Blattgold verziert ist. Der Tempel ist als Pfahlbaukonstruktion, direkt an einem Teich und inmitten vieler Bäume gelegen, was die Idylle komplettiert. Besucher schwärmen insbesondere von dem Bild des Tempels, welches sich im so genannten Spiegelsee spiegelt. Das Betreten des Tempels ist Außenstehenden leider nicht gestattet. [...mehr]
Am Potsdamer Platz ist das große Unterhaltungszentrum – das Sony Center – gelegen.
Sieben Gebäude umfassen den 26.000 m großen Sony Center Komplex im Herzen von Berlin. 4 Jahre lang wurde gebaggert und gebaut und im Jahr 2000 konnte der Entertainmentkomplex am Potsdamer Platz in Berlin eröffnet werden.
Kino, Essen und Shoppen in dem Sony Center Komplex am Potsdamer Platz
Ziel des Architekten Helmut Jahn sei es gewesen, einen Unterhaltungszentrum mit facettenreichen Angeboten zu schaffen. Gelungen ist dem Wahl- New Yorker die Kombination aus Unterhaltung, urbanem Wohnen und Unterhalung und Shoppen am Potsdamer Platz zu etablieren. Kinos, Events, Cafes, Casino, Shopping, die Sonyzentrale und das Filmhaus ziehen Millionen von Besucher in Ihren Bann.
Im Dreieck angeordnet, ragen die langen Skyscraper hoch in den Berliner Himmel, und sollen einen Hauch von New York am Potsdamer Platz etablieren. Gläserne Hochhaus-Riesen, gebaut aus viel Glas und Stahl, bilden einen Komplex aus insgesamt sieben Gebäuden.
Der Architekt des Sony Centers: Helmut Jahn
Das Herz des dreieckig angelegten Sony Center Ensembles bildet das ovale Forum samt seiner einzigartigen 67 Meter hohen Dachkonstruktion mit einer Spannweite von 102 Meter. An einem Zeltdach erinnert die Form und die weißen Stoffbahnen, die an den umliegenden Gebäuden befestigt sind.
Besonders anmutig in Farben und Licht-Illuminationen getaucht, wirkt die spektakuläre Dachkonstruktion im Sony Center von dem Pariser Lichtkünstler Yann Kersale, die abends ein Touristenmagnet bildet. Caen und Magenta lassen einen Sonnenuntergang künstlich in einem Lichtschauspiel aufleben, dass die veränderte Stimmung zwischen Tag und Nacht imitieren soll.
In der Europazentrale von dem Sony-Shop kann die aktuellste Unterhaltungstechnik bestaunt und erlebt werden. Das historische Esplanade Hotel mit dem berühmten Kaisersaal befindet sich in umliegender Nachbarschaft zu dem Unterhaltungskomplex am Postdamer Platz. 600 Millionen Euro wurden für das Sony Center verbaut, ein Besuch zum Shoppen am Potsdamer Platz, Essen oder einen Fim schauen, lohnt!
Das 306 Grad Panorama von dem Sony Center läßt sich unter diesem Link einsehen! [...mehr]
Die Bastille in Paris: Ihre Erstürmung im Jahre 1789 gilt als die Geburtsstunde der Französischen Revolution. Viele Mythen ranken sich um das gefürchtete Gefängnis und den Aufstand des Volks. Heute erinnert nur noch eine Linie auf dem Boden an die sagenumwobene Bastille.
Bereits 1370 erbaut, war die Bastille in Paris einst eine Festung zum Schutze der Hauptstadt gegen Angriffe von Truppen Englands, die sich im Hunderjährigen Krieg in Frankreich aufhielten. Die Bastille verlor dennoch mit der Zeit ihre militärische Bedeutung und Anfang des 17. Jahrhunderts wurde sie zum Staatsgefängnis umfunktioniert.
In teils unterirdischen Räumen beherbergte die Bastille etwa 80 Kerker. Dennoch war die 23 Meter hohe Anlage ein vergleichbares luxuriöses Gefängnis für gehobenere Schichten Paris. Unter den Inhaftierten waren auch der Schriftsteller Voltaire sowie der Marquise de Sade. [...mehr]












