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Der Konstantinsbogen ist ein monumentaler Bau und Zeugnis römischer Geschichte. Seine Architektur verrät bereits viel über die Zeit, in der er errichtet wurde.

Der Konstantinsbogen in Rom ©Flickr/Allie_Caulfield

Der Konstantinsbogen in Rom, der heutigen Hauptstadt Italiens, wurde zu Ehren des römischen Kaisers Konstantin des Großen und seines Siegs über Maxentius an der Milvischen Brücke im Jahr 312 nach Christus errichtet. Maxentius machte Konstantin die alleinige Macht über das Römische Reich streitig, indem er sich ebenfalls als römischen Kaiser ausrief. Nachdem Konstantin Maxentius besiegte, konnte er sein Herrschaftsgebiet über das Westreich ausweiten.    [...mehr]


Ganz in der Nähe der Stadt Welshpool in der walisischen Grafschafts Powys liegt die mittelalterliche Burg Powys Castle. Nicht nur das besonders gut erhaltene Hauptgebäude zieht viele Besucher aus der ganzen Welt an, vor allem die unglaublich aufwändig gestalteten Gärten sind eine wahre Attraktion.

Powis Castle in Wales ©Flickr.com/BrianTaylor42

Powis Castle und seine barocken Gärten

Powis Castle gehört zu einer der besten noch erhaltenen Burganlagen der britischen Insel und sorgt vor allem während der Sommermonate immer wieder für regen Besuch. Dann nämlich finden in den wunderschönen Gartenanlagen regelmäßig Pflanzenausstellungen und andere Veranstaltung statt, die vom Hobbygärtner bis zum modernen Landschaftsarchitekten zahlreich besucht werden.

Die mittelalterliche Festung wurde im 12. Jahrhundert gebaut, über das genaue Datum ist man jedoch leider im Unklaren. Sie galt als wichtiger Verteidigungspunkt bei den Kämpfen zwischen den Walisern und Engländern und wechselt im Laufe der Jahrhunderte mehrfach die Besitzer.
So zählten u.a. die Poeten und Philosophen George und Edward Herbert zu ihren Bewohnern.

Auf einem Felsvorsprung erbaut erhebt sich die herrschaftliche Burganlage steil über die barocken Gartenanlagen. Dazu zählen kunstvoll geschnittene Hecken und Eiben, romantische Terrassengärten, idyllische Küchen- und Kräutergärten aber auch wahre Exoten der Pflanzenwelt gedeihen hier in den aufwändig angelegten Beeten.    [...mehr]


Reiseführer für Bauwerke gibt es in verschiedenen Ausführungen. So kann man sich Reiseführer für bestimmte Denkmäler in Deutschland oder für ganz Europa kaufen. Jede größere Stadt bietet diese Hilfe für Touristen an, um die erstaunlichsten, schönsten und skurrilsten Bauwerke nicht zu versäumen.

Sehr beliebt sind aber Reiseführer für Bauwerke in Deutschland. Denn die Deutschen machen gern Urlaub im eigenen Land. Und da gibt es viele Denkmäler und Wahrzeichen zu entdecken. Mit einem passenden Reiseführer hat man die wichtigsten Eckdaten immer parat. Zudem offenbaren die City oder Building Guides oft auch wahre Geheimtipps.

Reiseführer für Bauwerke, Königlicher Palast©flickr/Curnen



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Das „Castelo do Queijo“ in Porto hat nicht nur einen ungewöhnlichen Namen, es bietet auch einen atemberaubenden Blick auf den Atlantik. Seinen Namen, der wortwörtlich ins Deutsche übersetzt soviel wie „Käseburg“ heißt, hat das imposante Bauwerk daher, dass Fels und Burg in ihrer Form angeblich an einen Laib Käse erinnern sollen.


Die Seefestung „Castelo do Queijo“ eigentlich „Forte de São Francisco Xavier do Queijo“ ist ein besonderes Bauwerk, das man sich unbedingt ansehen sollte, wenn man Porto, die heimliche Hauptstadt und mittlerweile zweitgrößte Stadt Portugals besucht.

Die “Käseburg” als Seefestung

Die für den Mittelmeerraum typische Kastellburg aus dem 17.Jahrhundert wurde direkt auf einem Felsen erbaut, dort wo der Douro in den Atlantik mündet und wurde während des Restaurationskrieges von 1640 bis 1668,    [...mehr]


Der Großmeisterpalast in Valletta auf dem Inselstaat Malta ist die wohl meistbesuchte Sehenswürdigkeit auf der ganze Insel und das zurecht. Zwei Innenhöfe und wunderschön gestaltete Terrassen bilden einen starken Kontrast zu den beeindruckenden Festsälen und der Waffensammlung des Johanniter Ordens.

Der Großmeisterpalast wird von den Maltesern ganz schlicht il-Palazz, zu deutsch ‘der Palast’, genannt, und ist mit seinem rechteckigen Grundriss und einer Größe von 97 x 83 Metern tatsächlich das flächenmäßig größte Gebäude Vallettas.

Im Jahr 1571 wurde damit begonnen inmitten der damals festungsartigen Hauptstadt Maltas ein neues prunkvolles Haupthaus für die Großmeister des Johanniterordens zu bauen. Das Gebäude wurde alsbald zum größten Profanbau der ganzen Stadt.

Der Großmeisterpalast in Valletta auf Malta

Im Laufe der Jahrhunderte diente der Großmeisterpalast unterschiedlichsten Machthabern des Inselarchipels als Amtssitz. Heute ist der Großmeisterpalast Sitz des Parlaments und nur teilweise für die Öffentlichkeit zugänglich. Die beeindruckende Waffensammlung der Johanniter, welche sich seit 1604 im Palast befindet, ist in einem Ausstellungsraum zu bewundern. Da sich unter dem Orden Ritter verschiedenster Nationen zusammen fügten, kommen auch ihre Waffen aus verschiedenen Ländern. Ebenfalls zu sehen sind Waffen, die die Johanniter ihren besiegten Feinden abnehmen konnte, diese stammen vor allem aus dem Osmanischen Reich. Wenn im Palast jedoch offizielle Staatsempfänge stattfinden, wird das Gebäude für Besucher gesperrt.    [...mehr]


Budapest ist eine bedeutende Stadt. Sie ist nicht nur die Hauptstadt Ungarns, sondern gilt zudem als neuntgrößte Stadt der europäischen Union. Da Budapest idyllisch an der Donau gelegen ist, verwundert es nicht, dass mehrere Brücken den Fluss überspannen. Insgesamt sind es neun an der Zahl, wobei die Kettenbrücke die älteste und wohl schönste besagter Bauwerke ist.

Auf der Kettenbrücke in Budapest wird man von Löwenstatuen begrüßt. © Flickr / Rodefeld

Auf der Kettenbrücke in Budapest wird man von Löwenstatuen begrüßt. © Flickr / Rodefeld

Die Hängebrücke, welche 1849 nach einer zehn Jahre währenden Bauphase eröffnet werden konnte, heißt auf Ungarisch „Széchenyi Lánchíd“ und wurde nach dem Grafen István Széchenyi benannt. Dieser war ein bedeutender ungarischer Staatreformer, welcher den Bau der Kettenbrücke anordnete. Die Brücke wurde im klassizistischen Stil (s. hier) errichtet, ist eines der bekanntesten Bauwerke Budapests und stellt noch heute eine wichtige Verbindung zwischen dem Pester und dem Budaer Teil der Stadt dar.

Die Budapester Kettenbrücke ist auf den ersten Blick äußerst imposant. Nicht nur die vier Löwenstatuen, welche aus dem Jahre 1885 stammen und den Verkehrsteilnehmern an den Enden der Brücke entgegenblicken, sind beeindruckend. Sofort stechen die zwei großen Stützpfeiler, in Form großer bogenförmiger Tore ins Auge, welche dem Bauwerk seine Stabilität verleihen. Die Pfeiler besitzen, abgesehen von den großen, 6,50 Meter breiten Durchlassen, welche den Verkehr ermöglichen, jeweils zwei Öffnungen im oberen Abschnitt. Diese beherbergen eine insgesamt 375 Meter lange Kette aus Eisen, welche den Überweg erst zu einer Kettenbrücke macht.

Die Széchenyi-Kettenbrücke wurde zu Zeiten gebaut, in denen das Verkehrsaufkommen nicht annähernd mit dem heutigen vergleichbar war. Das Auto wurde erst später erfunden, dann allerdings, im Zuge der Industrialisierung wurde es von immer mehr Menschen genutzt. Dies hatte auch Auswirkungen auf die Kettenbrücke. Anno 1915 wurde sie mittels 5000 Tonnen Stahl umgebaut, um den neuen Anforderungen gerecht zu werden. Ein weiterer Wiederaufbau wurde anno 1949 nötig, nachdem die Brücke im Jahre 1945, im Zuge des Zweiten Weltkriegs, beschädigt worden war.    [...mehr]


Nicht grundlos wird Moskau, die Hauptstadt der Russischen Föderation, immer öfter zum Zielort zahlreicher Städtereisen erklärt. Moskau zählt zu den größten Städten Europas und ist Standort zahlreicher Sehenswürdigkeiten. So ist der Fernsehturm Ostankino beispielsweise unbedingt einen Besuch wert. Dieser gilt derzeit als zweitgrößter Fernsehturm der Welt und wird lediglich vom CN Tower in Toronto an Höhe übertroffen.

Der Bau des beeindruckend hohen Funk- und Fernsehturms in Moskau dauerte nur vier Jahre. Er begann Anno 1963 und konnte 1967 erfolgreich abgeschlossen werden. In dieser kurzen Zeit hatten die Bauarbeiter nach den Entwürfen des russischen Bauingenieur und Architekten Nikolai Wassiljewitsch Nikitin (s. hier) einen 540 Meter hohen und 55.000 Tonnen schweren Koloss geschaffen. Dieser machte Moskau acht Jahre lang zum Standort der höchsten freistehenden Konstruktion der Welt, bis im Jahre 1976 der CN Tower errichtet wurde, welcher den Ostankino Fernsehturm um 13 Meter überragt. Noch heute ist der Turm in der Innenstadt Torontos der höchste Fernsehturm der Welt.

Zeitweilig wurde diskutiert, dem CN Tower durch die Montage einer neuen, längeren Antenne den Titel abspenstig zu machen. Es war vorgesehen, die Höhe des Otankino Towers um ganze 40 Meter zu erweitern. Die Finanzierung allerdings gestaltete sich als schwierig, sodass derzeit nicht davon ausgegangen wird, dass es in nicht allzu ferner Zukunft zu einer derartigen Vergrößerung kommen wird.

Obwohl er den Titel abtreten musste, ist der Ostankino-Turm bei Touristen sehr beliebt. Das Bauwerk aus Stahl und Beton beherbergt ein Restaurant und gewährt durch eine Aussichtsplattform in 337 Metern Höhe, einen fantastischen Blick über Moskau und Umgebung. Beides konnte erst dieses Jahr neu eröffnen, da im Inneren des Turmes, im Abstand von sieben Jahren, zwei Brände ausgebrochen waren, welche Renovierungen nach sich zogen.



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In diesem besonderen Kabinett finden Skulpturen und Raritäten unterschiedlichster Art zusammen. Moderne Künstler und Künstlerinnen treffen auf das Ambiente der früheren Fürsten- und Patrizierhäuser des 15./16. Jahrhunderts. Aber auch antike Stücke fanden ihren Weg in die Galerie und versuchen den ‘Makrokosmos im Mikrokosmos’ greifbar zu machen.

Die Ausstellungen im Skulpturen-Kabinett Sölden konzentrieren sich ausschließlich auf Skulpturen, Plastiken und Installationen. Junge Künstler wie der gelernte Bildhauer B. Eimo Cremer bekommen hier ein Sprachrohr und eine Möglichkeit ihre Kunst zu zeigen. der aus Deutschland stammende Cremer zum Beispiel vertritt eine ganz bestimmt Nische der modernen Kunst.

Er erschafft zum Teil gigantische Bauwerke und Plastiken, welche nach getaner Arbeit und angemessener Zeit ganz einfach wieder abgebaut und wirtschaftlich verwertet werden. Frei nach dem Motto ‘Kunst kostet nichts und belastet keinen‘ geht er gegen das Überangebot an Kunst vor und stellt gerne im Freien aus ohne ein Museum zu belasten.

Im Skulpturen-Kabinett Sölden bei Freiburg

Genau für diese spezielle und nicht alltägliche Art der jungen Kunst findet man im Skulpturen-Kabinett Sölden in Freiburg. Das Kabinett vermittelt auch Besuche in den Ateliers der Künstler, unterstützt bei Präsentationen und organisiert Projekte unterschiedlicher Art. Außerdem versuchen die Betreiber dieses Kleinod der Freiburger Kunstszene über sämtliche Medien verfügbar zu machen. So können sich Kunstliebhaber und interessierte Besucher über das mediale Bildhauerzentrum in Sölden via Internet über die Werke der zur Zeit vertretenden Künstlerinnen und Künstler informieren. Relevante Informationen werden hier archiviert und so gehen auch vergangene Ausstellungen und deren Künstler nicht im schnelllebigen Medienzeitalter unter.    [...mehr]


Das Land Island ist nicht nur aus dem Grund einen Besuch wert, weil es den zweitgrößten Inselstaat Europas darstellt, oder weil Reykjavik die Hauptstadt ist, welche nördlicher gelegen ist, als alle anderen Metropolen der Welt. Auch die Architektur Islands ist äußerst bewundernswert. So stellt ein gewisser Sakralbau des Landes viele andere Bauten weit in den Schatten.

Bereits auf den ersten Blick ist die Hallgrimskirkja ein architektonisches Meisterwerk. © Flickr / Bernt Rostad

Bereits auf den ersten Blick ist die Hallgrimskirkja ein architektonisches Meisterwerk. © Flickr / Bernt Rostad

Die Hallgrimskirkja ist eine evangelisch-lutherische Pfarreikirche. Sie ist in der Hauptstadt Islands, in Reykjavik (s. hier) zu finden und tritt zweifellos als einzigartiges Gotteshaus in Erscheinung. Der Bau der Kirche wurde im Jahre 1937 durch den isländischen Staatsarchitekten Guðjón Samúelsson geplant. Die eigentliche Bauphase begann im Jahre 1945 und erst im Jahre 1986 wurde das Gotteshaus fertiggestellt. Es ist somit als modernes Kirchengebäude anzusehen.

Das äußere Erscheinungsbild der Kirche ist im Sinne der Moderne, expressionistisch gestaltet worden. Das Innere allerdings ist vor allem von gotischen Wesenszügen geprägt. Das große Fenster hinter dem Hauptaltar, die auffallend helle Gestaltung, sowie der Aufzug, welcher Besucher in den Kirchenturm befördert, stellen jedoch Elemente dar, welche das moderne Dasein der Hallgrimskirkja auch im Innenraum repräsentieren.

Auch die moderne Orgel, welche sich im Jahre 1992 in das Innere der Kirche integriert wurde, ist ein wahrer Blickfang. Sie ist mit ihren 15 Metern Höhe die größte Orgel Islands und überzeugt unter anderem durch ihre überwiegend silberfarbene Optik, einen mechanischen Spieltisch und über 5200 Pfeifen.

Der 74,5 Meter hohe Turm der Hallgrimskirkja, welcher im Jahre 1974 fertiggestellt wurde, stellt nicht nur eines der wichtigsten Wahrzeichen Reykjaviks dar. Ihm ist es auch zuzuschreiben, dass das Gotteshaus eines der höchsten Gebäude des Landes verkörpert, welches nicht nur aufgrund seiner religiösen Bedeutung Anziehungskraft auf Touristen ausübt. Die Hallgrimskirka wird aufgrund ihrer stattlichen Höhe auch gern als Aussichtsplattform genutzt- Sie gestattet einen weiten Blick über Islands Hauptstadt.    [...mehr]


Mitten in Dublin, der Hauptstadt Irlands, ragt ein 120 Meter hoher, allerdings auffallend schmaler Turm in den Himmel. Was aussieht wie eine überdimensionale Nähnadel ist in Wirklichkeit ein bedeutendes Monument Dublins, stellt es doch eines der Wahrzeiten des Inselstaats und seiner Hauptstadt dar.

Das Horn eines Einhorns, ein besonders hoher Laternenmast, oder doch eine Nähnadel? Nein, dies ist das "Monument of Light"!

Ein besonders hoher Laternenmast, oder doch eine Nähnadel? Nein, dies ist das "Monument of Light"! © Flickr / coda

„The Spire“ wird die hohe, stählerne Säule genannt, welche in der O’Connell Street in Dublin seit 2003 bewundert werden kann und nicht nur Touristen anlockt, sondern auch für Jugendliche einen Ort der Begegnung darstellt. Sie ist eine Schöpfung des Architekturbüros „Ian Ritchie Architects“.

Übersetzen lässt sich die Bezeichnung „The Spire“ mit „Die Spitze“. Besagter Titel vermittelt somit einen ersten Eindruck des Denkmals. Am Boden weist der Turm einen Durchmesser von etwa drei Metern auf, wobei er immer schmaler wird und an seiner Spitze nur noch 15 Zentimeter misst. Der eigentliche Name des Standbildes ist allerdings „Monument of Light“. Dieser Titel verweist auf die nächtliche Beleuchtung, welche das Denkmal erst zu einer ganz besonderen Erscheinung macht. Ganz oben nämlich, ist eine Leuchte in den Turm eingearbeitet, deren Licht auch über weite Entfernungen sichtbar ist.

The Spire gilt als längste Skulptur der Welt, ist allerdings nicht nur als Erscheinung moderner Kunst anzusehen. Da es an jenem Standpunkt errichtet wurde, wo in den 1960er Jahren die Nelson-Säule durch die IRA (s. hier) zerstört wurde, ist es auch als Gedächtnismal anzusehen.

So einfach das Bauwerk auch wirkt, der Bau war keinesfalls kostengünstig. Die Ausgaben für den Bau beliefen sich auf ganze vier Millionen Euro. Nachvollziehen lässt sich diese Summe etwa dadurch, dass 126 Tonnen Stahl für die Konstruktion benötigt wurden und durch die Tatsache, dass Dämpfer in den Turm integriert werden mussten, um starke Schwankungen zu unterbinden.    [...mehr]


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