Gegründet im 10. Jahrhundert, wurde La Rochelle im Mittelalter zur größten Hafenstadt am Atlantik ausgebaut. Während der Zeit der Religionskriege war La Rochelle eine Hochburg des Protestantismus und musste zwei lange Belagerungszeiten über sich ergehen lassen.

La Rochelle ©Flickr / AndyRob

Viele Relikte aus der über tausendjährigen Geschichte von La Rochelle befinden sich auch noch heute in der Hafenstadt. Der maritime Charakter der Stadt läd ein, sich vom Stadtzentrum aus die vier Häfen etwas genauer anzuschauen: den Alten Hafen, den Yachthafen, den Handelshafen und den Fischerhafen. La Rochelle gehört damit zu den national und international bedeutensden Wassersportstätten.    [...mehr]


Italienreisende, auf deren Weg Mailand liegt, sollten es auf gar keinen Fall versäumen, sich den Mailänder Dom anzuschauen, gehört er doch zu den beeindruckendsten Bauwerken Europas und zählt zu den größten Kirchen der Welt.

Der Mailänder Dom ist einen Ausflug wert und das nicht nur wegen des überaus schönen Ausblicks über die Stadt, schon der Anblick der, aus weißen Marmor bestehenden, fünfschiffigen Kirche verschlägt einem den Atem. Der Bau des Mailänder Doms begann gegen Ende des 14. Jahrhunderts im Auftrag des Herzogs Gian Galeazzo Visconti, zu Ende gestellt wurde er jedoch erst im Jahre 1858.    [...mehr]


Der Palazzo Pitti in Florenz ist ein Renaissance-Palast, der neben zahlreicher interessanter Museen, mit einer wunderschönen Gartenanlage jedes Jahr unzählige Touristen anlockt. Das beeindruckende Gebäude ist nicht nur einen Besuch wert, sondern lädt zum Verweilen ein.

Wer seinen Urlaub in der mittelitalienischen Stadt am Fluß Arno verbringt, der wird kaum Zeit finden, sich alle Bauwerke, Brunnen und andere historisch relevante Monumente anzuschauen, somit sollte man sich vorher genau überlegen,    [...mehr]


Die Kathedrale Notre Dame im belgischen Bistum Tournai besticht mit ihren fünf Türmen, ihrem romanischen Mittelschiff sowie ihrem gotischen Chor und gilt als eines der schönsten kulturhistorischen Bauwerke Westeuropas. Der Dom beheimatet viele Kunstwerke, weshalb er 2008 auch einem Kunstraub zum Opfer fiel.

Kathedrale in Tournai OliBac©Flickr

Tournai liegt am Fluss Schelde in der Provinz Hainaut in Wallonien. In diesem Teil Belgiens wird überwiegend französisch gesprochen. Tournai ist nach Tongeren die älteste Stadt Belgiens und bietet aufgrund dessen viele gut erhaltene mittelalterliche Bauwerke und Sehenswürdigkeiten.    [...mehr]


Die auf einem Hügel in Granada erbaute Burg Alhambra ist noch ein Relikt arabischer Besatzungszeit. Übersetzt heißt Alhambra so viel wie ‘rote Festung’, wobei die Herkunft des Namens umstritten ist. Einerseits könnte man es auf die rötliche Färbung ihrer Außenmauern zurückführen, andererseits könnte es auch der Name des Bauherren sein.

Alhambra Nic's events©Flickr

Die im maurischen Stil erbaute Burg Alhambra ist seit 1984 Weltkulturerbe der UNESCO und umfasst eine Fläche von 13 Hektar. Sie ist von mehr als 2 km Festungsmauer umringt, an dessen Fuße der Fluss Darro fließt. Im Hintergrund erheben ich die teils schneebedeckten Berggipfel der Sierra Nevada.    [...mehr]


Schon Kaiserin Sissi von Österreich und Siegmund Freud hatten ihrer Zeit eine Stammadresse, wenn sie nach München kamen: Der Bayerische Hof am Promenadeplatz. Das gigantische Luxushotel mit  Gründerstil Fassade hat seinen Gästen heute viel mehr als erstklassigen Service zu bieten: Mehrere Restaurants, Bars, ein Theater und eine wunderschöne Spa Landschaft machen die Hotelanlage zu einem unvergleichbaren Erlebnis.

Der Bayerische Hof am Promenadeplatz ©Flickr.com/digital cat

Bayerischer Hof – Hotel der Superlative

Der Bayerische Hof in München zählt nicht nur zu einer der erstklassigen Adressen, wenn man in der Landeshauptstadt gastiert, er gehört auf vielen Touristenrouten durch die Stadt zu einem der Denkmäler schlechthin.

Im Jahre 1841 von Friedrich von Gärtner erbaut, umfasste das pompöse Gebäude bereits 100 Zimmer und zwei Ballsäle, in denen Opernstars wie Enrico Caruso Auftritte hatten. Nach dem Verkauf und einem Umbau mit neuer Fassade im Gründerzeit-Stil galt das Gebäude 1924 als größtes Hotel in Europa. Nach dem Wiederaufau nach dem zweiten Weltkrieg wurde das gegenüber gelegene Palais Monteglas dazu erworben.

Heute verfügt die erstklassige Hotelanlage über 350 Zimmer, 60 Suiten, 40 Tagungsräume, 5 Restaurants, einem sich auf dem Dachgarten befindenden Frühstücksraum und 6 Bars.
Da der Bayerische Hof noch immer vor allem namenhaften und prominenten Gästen einen komfortablen Unterschlupf bietet, wurde der komplette siebte Stock zu einem VIP-Trakt umgebaut, in dem die Sicherheitsmaßnahmen verschärft sind und Service und Diskretion besonders groß geschrieben werden.    [...mehr]


Bei einem Besuch in Rom ist ein Abstecher zu einem der beeindruckendsten Monumente, dem Pantheon, unerlässlich. Jeder Reiseführer weist auf dieses Bauwerk mit seiner außergewöhnlichen Kuppel hin.

Pantheon in Rom Allie_Caulfield©Flickr

Pantheon bezeichnet heutzutage im allgemeinen ein Gebäude, in dem einflussreiche Persönlichkeiten begraben sind. Des weiteren wird der Begriff in der Religionswissenschaft verwendet und umschließt die Gesamtheit der Götter einer Religion.    [...mehr]


Für jeden Toskana Reisenden gehört mindestens ein Besuch in das von der UNESCO zum Weltkulturerbe ernannte Siena dazu. Die kleine Stadt im Zentrum Norditaliens ist für zwei Merkmale bekannt: Für den warmen, roten Backstein am Piazza del Campo und die schwarz-weiße Marmor Fassade des Doms von Siena. Die toskanische Kirche gilt als eines der ungewöhnlichsten Bauwerke der Region: Sie vereint romanische Elemente mit gotischer Architektur.

Dom von Siena  ©Flickr.com/Gaspa

Die Geschichte des Doms von Siena

Den Dom von Siena muss man nicht lange suchen, man erkennt ihn schon von Weitem an seinem auffällig schwarz-weiß gestreiften Campanile. Einst wollte die wunderschöne Stadt Siena mit ihrer Kirche noch weiter hinaus: Größer als der Petersdom in Rom sollte das Gotteshaus werden, das im 13. Jahrhundert auf der Basis einer dreischiffigen Basilika entstand, die noch heute für die romanischen Züge verantwortlich ist.

Zu finanziellen Problemen kam Mitte des 14. Jahrhunderts die Pest über die Stadt, die vielen Menschen das Leben kostete und zu anderen Sorgen führte, als eine kostspielige Kirchen-Erneuerung. 1357 stellte man deswegen die Arbeiten an der Vergrößerung ein. Gut erkennen kann man die hochtrabenden Pläne jedoch noch an der unvollendeten Nordschiff -Fassade des Duomo Nuovo (Itl. für “neuer Dom”), die noch immer steht.

Der schwarz-weiße Marmor Campanile, ein freistehender Glockenturm, wurde in der zweiten Hälfte des 14. Jahrhunderts in Anlehnung an den Glockenturm von Pisa errichtet.    [...mehr]


Seit Oktober 2009 ist die Incheon Brücke in Südkorea in Betrieb. Das imposante Bauwerke mit einer Gesantlänge von über 12 Kilometern, zählt weltweit zu einer der fünf längsten Schrägseilbrücken und ebnet den Verkehr zwischen dem Flughafen Incheon und dem Incheon’schen Stadtteil New Songdo City, in der Nähe von Seoul.

Incheon Brücke bei Nacht  ©Flickr.com/dogtra_Nick

Die Incheon Brücke in Südkorea

Die Incheon Brücke ist nach fast 4 Jahren Bauzeit nun endlich in Betrieb. Seit dem 26. Oktober 2009 verbindet sie den auf der Yeongjong Insel gelegenen neuen Flughafen von Incheon, der gleichzeitig einer der größten ganz Asiens ist, mit dem auf dem Festland gelegenen Geschäftsviertel New Songdo City. Auch Seoul Reisende benutzen die gigantische Hängebrücke täglich auf ihrem Weg zum Flughafen.

In fünf unterschiedlich langen Abschnitten überquert der Brückenzug die Wattenbucht des Gelben Meeres und bietet auf 6 Fahrbahnen (3 in jede Richtung) dem Straßenverkehr quer über den darunter gelegenen Haupt-Schifffahrtskanal zum Hafen Platz.

Der Brückenzug gehört zum Typ der Hängebrücken, die zwar günstiger im Bau sind, jedoch als empfindlicher gelten. Doch im Gegensatz zu gewöhnlichen Hängebrücken, wie zum Beispiel der Golden Gate Bridge in den USA, verfügt die Incheon Brücke über stabilisierende Schrägseile im mittleren Brückenabschnitt, deren längste Stützweite 800 Meter beträgt. Bei Nacht sorgen die beleuchteten Seile nicht nur für Sicherheit und Durchblick, sondern auch für einen tollen Effekt im Stadtbild. Im Landeanflug auf Yeongjong, wirkt die Brücke wie ein Tor zu einer neuen Welt und raubt einem im wahrsten Sinne des Wortes die Sprache. Wow!    [...mehr]


Viele Baumeister und Bauherren haben im Schloss Mirabell in Salzburg ihre Spuren hinterlassen. Hinter der prunkvollen Fassade verbirgt sich jedoch nicht nur Handwerkskunst, sondern auch eine Geschichte über Liebe und Vertreibung.

Schloss Mirabell in Salzburg ©Flickr/Gaspa

Der Fürsterzbischof Wolf Dietrich von Raitenau, in dessen Auftrag das Schloss – damals nannte er es Schloss Altenau – gebaut wurde, verfügte über großen Einfluss in Salzburg (Österreich), er galt als strategischer Denker, soll jähzornig und unberechenbar gewesen sein. Als Kunstsammler machte er sich genauso einen Namen wie als fleißiger Bauherr – viele öffentliche Barockgebäude und Schlösser werden ihm zugerechnet, wie auch die Neue Residenz in Salzburg.    [...mehr]


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