Der Park Güell war neben der Sagrada Familia Gaudís größtes Bauprojekt und zählt heute zu den beliebtesten Ausflugszielen in Barcelona. Spielerisch gewundene Architektur trifft hier auf märchenhafte Natur und ermöglicht einen einzigartigen Blick über die gesamte Stadt.
Als 1885 der Industrielle Eusebi Güell das riesige Gelände auf dem Bergrücken mit seiner fantastischen Aussicht auf Barcelona erwarb, hatte er vor, darauf eine Art Gartenstadt zu errichten, die Natur und Wohnen gleichberechtigt verbinden sollte. Für dieses Vorhaben engagierte er den Künstler und Architekten Antoni Gaudí, der von 1900 bis 1914 an dem Projekt arbeitete, es jedoch nie fertig stellte, da die finanziellen Mittel ausgingen. Die bereits entstandenen Gebäude, u.a. auch Gaudís Wohnhaus, die Terrassen, diverse Türmchen sowie der verzweigte Märchengarten sind dennoch eine beeindruckende und verzaubernde Sehenswürdigkeit, die man bei einem Besuch in der Katalanischen Hauptstadt auf keinen Fall missen sollte. [...mehr]
Auf der Insel Rhodos, wo einst der Koloss von Rhodos - eines der sieben Weltwunder der Antike in den Himmel ragte - erheben sich auch heute noch imposante Zeugnisse der Geschichte.
In Rhodos Stadt befand sich einst im 3. Jahrhundert v.Chr. der Koloss von Rhodos, eine 30-35 Meter hohe, aus Bronze gegossene Statue, die die Einwohner zu Ehren des Gottes Helios errichtet hatten. Leider ist dieses Zeugnis antiker Baukunst nicht erhalten geblieben, denn die Statue thronte nur insgesamt 66 Jahre über der Hafeneinfahrt der Stadt bis sie bei einem Erdbeben zerstört wurde.
Man hat zwar nie archäologische Überreste gefunden, weshalb dieses Bauwerk unter anderem auch als Mythos bezeichnet wird, doch sollen diverse voneinander unabhängige antike Schriften seine Existenz bestätigen.
Heute stehen an der Stelle, wo die Sockel gewesen sein sollen, jeweils die Statue eines Hirsches und einer Hirschkuh.
Zum Glück jedoch sind einige andere Bauwerke der Insel noch zu besichtigen, die vom Lauf der Geschichte zeugen.
Die Altstadt von Rhodos
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In einem kleinen Dorf, das heutzutage vor allem durch eine alternative Lebensweise und reichlich Hippies auffällt, wurde in den 70er Jahren eine geheime Tempelanlage gebaut, die aufgrund von Visionen des Architekten entstand und allgemeinhin auch als “Achtes Weltwunder” bezeichnet wird.
Der Eingang zum Damanhur Tempel, auch “Tempel der Menschheit” genannt, ist so unauffällig, wie überraschend, ein kleines Haus, das wie ein normales Familienhaus wirkt, in einer kleinen Stadt im Süden Italiens. Hier leben Menschen in einer Art Kommune zusammen, die 1975 von Oberto Airaudi gegründet und nach einer ägyptischen Stadt benannt wurde. [...mehr]
Der Eiffelturm in Paris gilt als Wahrzeichen der französischen Hauptstadt und stellt eine wahre Technik-Ikone des 20. Jahrhunderts dar.
Der Eiffelturm ist nicht nur das Wahrzeichen von Paris, sondern gilt weltweit auch als Symbol für das gesamte Land Frankreich. Rund sechs Millionen Besucher zahlen jährlich Eintritt, um auf der Aussichtsplattform in 274 Metern Höhe einen einmaligen Blick über die Hauptstadt zu genießen. Doch zu Beginn hatte es der, mit Antenne gemessen, insgesamt 324 Meter hohe Stahlkoloss nicht leicht, der von den Bürgern Paris’ zunächst sogar als Schandfleck angesehen wurde, den es zu beseitigen galt. Inzwischen lieben die Franzosen aber ihre „eiserne Dame”, die nach dem Erbauer Gustave Eiffel benannt wurde. [...mehr]
Die Brooklyn Bridge in New York gehört wohl zu den bekanntesten Brückenbauten der Welt. Heute ist sie als eine der ältesten erhaltenen Brücken der USA zwar von vielen modernen Bauwerken überholt worden, doch einst stellte sie neue Rekorde auf.
Denn zum Zeitpunkt ihrer Errichtung und Einweihung stellte die Brooklyn Bridge alles bisher Dagewesene in den Schatten. Mit über 1,8 Kilometern war sie um die Hälfte länger als alle zu diesem Zeitpunkt existenten Hängebrücken und setzte so ganz neue Maßstäbe. Heute gibt es zwar diverse Bauten, die den in New York deutlich übertreffen, doch beeindruckend ist die Brooklyn Bridge, die sich einmal quer über den East River spannt, noch immer. [...mehr]
Die historische Altstadt von Sevilla hat seit dem Frühjahr 2011 eine neue Attraktion: Den Metropol Parasol, eine gigantische Holzkonstruktion, die ihrem Namen nach ein Sonnenschirm ist, jedoch über insgesamt vier Ebenen als Gebäude genutzt werden kann.
Der Metropol Parasol im spanischen Sevilla ist ein Projekt des Berliner Architekturbüros J. Mayer H. und wurde Ende März diesen Jahres offiziell eingeweiht – Nicht ganz ohne Diskussionen. Denn natürlich erregt ein so modernes Bauwerk in einem von historischen Gebäuden geprägten Stadtviertel Aufsehen. Skepsis war demnach jene Emotion, welche den von kritischen Stimmen „Giftpilze“ getauften Konstruktionen am häufigsten entgegen schlug. [...mehr]
Carlos Slim gilt, nach dem „Forbes Magazin“, als der reichste Mann der Welt. Nun hat er seiner Heimatstadt, Mexiko-City, ein Museum (samt Kunstsammlung) geschenkt.
In nur zwölf Monaten ist das „Museo Soumaya“, das mit tausenden Stahlplatten bedeckt ist, aus dem Boden gestampft worden. In Auftrag gegeben hat es der reichste Mann Mexikos und der Welt, Carlos Slim. Entworfen hat das 16.000m² große Gebäude, das fast 70.000 Kunstwerke aus über fünf Jahrhunderten ausstellt, der Schwiegersohn des Milliardärs, Fernando Romero. Was ist das Besondere an der zylinderförmigen Architektur des Museums? [...mehr]
Die Citadelle de Quèbec ist die größte britische Festungsanlage in ganz Nordamerika, die noch immer als Militärstandort genutzt wird. Die ältesten Mauern blicken bereits auf 300 Jahre Geschichte zurück.
Im Jahre 1980 wurde die Citadelle de Québec zu einer der kulturhistorischen Sehenswürdigkeiten Kanadas erklärt und bereits fünf Jahre später von der UNESCO als Weltkulturerbe anerkannt. Errichtet auf dem Cap Diamant ist die Zitadelle Teil der Befestigungsanlagen der Stadt Québec. Im südlichen Teil grenzt die Festung an die Abraham Ebene, auf der in einem nur 30 Minuten andauernden Gefecht der Siebenjährige Krieg auf dem nordamerikanischen Kriegsschauplatz entschieden wurde. [...mehr]
Auf Suomenlinna befinden sich heute einige Museen und Cafés. Die zum Weltkulturerbe der UNESCO gehörende Festung erstreckt sich über fünf Inseln und ist heute ein beliebtes Ausflugsziel sowohl für Touristen, als auch Einheimische.
Die Seefestung Suomenlinna(Die Burg Finnlands) erstreckt sich über fünf Inseln, welche sich im Baltischen Meer vor Helsinki befinden und einen eigenen Stadtteil bilden. Heute leben auf der zusammengenommen 80 Hektar großen Fläche der Inseln in etwa 900 Menschen, darunter sehr viele Künstler. Die über 250 Jahre alten Gebäude werden auch heute noch im Alltag genutzt und dabei einem fortlaufenden Restaurations-Programm unterzogen. [...mehr]
Das Château de Chillon ist eines der berühmtesten Schlösser der Schweiz. Rund 300.000 Besucher jährlich zählt das Jahrhunderte alte Gebäude, das vor allem zu Zeiten der Romantik Maler und Schriftsteller verzauberte.
Idyllisch auf einer Felseninsel am Rande des Genfersee gelegen gilt das Château de Chillon als eine der schönsten Wasserburgen des Landes. Was man heute hier zu sehen bekommt, ist das Resultat mehrerer Jahrhunderte voller Umbauten und Neugestaltungen, die nicht zuletzt dem sich wandelnden Nutzen des Gebäudes folgten: So wurde Schloss Chillon mal als stolze Festung und mal als Lagerhaus genutzt, doch von seiner Imposanz hat es nie etwas verloren. [...mehr]










