Eine Entdeckungstour durch Berlin – egal, ob auf einer Städtereise oder bei einem längeren Aufenthalt – führt Touristen schnell zum Brandenburger Tor und ähnlich bekannten Sehenswürdigkeiten. Neben diesen bietet die deutsche Metropole jedoch viele weitere imposante Bauwerke, die Architekturfreunde und Liebhaber der Hauptstadt begeistern. Die folgenden Gebäude sollten bei einer Städtereise nach Berlin auf keinen Fall versäumt werden.

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Die oberbayerische Gemeinde Berchtesgaden liegt inmitten des Berchtesgadener Landes. In der näheren Umgebung befinden sich Traunstein und das österreichische Salzburg. Berchtesgaden zieht jährlich Hunderttausende von Besuchern an. Die Region lebt vom Tourismus: Urlauber staunen immer wieder über die schöne Fauna und Flora und erfreuen sich an den zahlreichen Bauwerken der Region. Zu den wohl bekanntesten Bauwerken gehört das Königliche Schloss aus dem Hochmittelalter sowie die drei Kirchen Königssee, St. Fabian und St. Bartholomä.

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“Die Mitte der Welt”, la Mitad del Mundo, ist ein gigantisches Äquatormonument, das sich circa dreißig Kilometer von Quito/Equador in der Provinz Pichincha befindet. Bereits 1736 ermittelte der Franzose Charles Marie de La Condamine die genaue Position des Äquators. Die erste Ausführung des Denkmals stammt von 1936.
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Das Grimm Zentrum in Berlin wurde von dem Schweizer Architekten Max Dudler entworfen und wird ebenso geliebt wie kritisiert. Der immense Lesesaal ist Attraktion für Touristen, die mangelnde Platzkapazität der Schließfächer, Gänge und Sitze Kritikpunkt der Studenten.
Max Dudler, Jahrgang 1949, ist ein international bekannter Architekt, der für sehr moderne und minimalistische Bauten bekannt geworden ist. Er studierte unter anderem in Frankfurt und an der Hochschule der Künste in Berlin, heute ist er auch als Dozent tätig.
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Die Albertina in Wien im Palais Erzherzog Albrecht, kurz Albrechtspalais, zählt zu den bedeutendsten und größten Sammlungen grafischer Arbeiten auf der Welt. Dazu zählen unter anderem Werke von Gustav Klimt, Rembrandt, Rubens und Dürer.
Wien muss sich ja viel Böses anhören, auf dem Zentralfriedhof ist am meisten los und so weiter und so fort. Doch Wien ist großartig! Die alten Gebäude sind ebenso erhalten geblieben wie der berühmte schwarze Humor. Und der Dialekt ist einfach zum verlieben! [...mehr]
Eine ganze Stadt, erbaut aus Dankbarkeit für ein Kind, solche Freuden gibt es wohl nur in Indien. Fatehpur Sikri bedeutet “Stadt des Sieges” und wurde im späten 16. Jahrhundert errichtet. Diese Sehenswürdigkeit Indiens ist nicht so bekannt wie das Taj Mahal, jedoch genauso beeindruckend und weniger touristenüberschwemmt. 
Die Legende besagt, dass ein Großmogul ohne Kinder namens Akbar in der Klause eines berühmten Eremiten beten ging, um einen Sohn zu erhalten. Als der Heilige namens Salim Chisti ihm sogar drei männliche Nachkommen prophezeite und er tatsächlich kurze Zeit später einen gesunden Jungen bekam, dankte er dem Heiligen mit einer Stadt. [...mehr]
Merv wurde ab dem 6. Jahrhundert v.u.Z. von Hunderttausenden bevölkert, eine aufstrebende Weltstadt, die mitten in der Wüste Karakum in Turkmenistan geboren wurde und grausam unterging. Heute stehen nur noch die Runinen.
Der Fluss Murghab versorgte das Gebiet mit so viel Wasser, dass eine große Oase entstand und den Grundstein für die Stadt Merv legen konnte. Merv entwickelte sich zum Knotenpunkt auf der Seidenstraße, Anlaufstelle für Händler, Intellektuelle und Architekten. [...mehr]
Valparaíso ist eine kleine hügelige Hafenstadt in Chile, Anziehungspunkt für Künstler und Intellektuelle. Die unzähligen Treppen ziehen sich durch die ganze Stadt und sind ein Gesamtkunstwerk geworden, Teil des Magnets für Maler und Studenten.
Die Republik Chile erstreckt sich im Südwesten von Südamerika über 4000 km in der Länge und reicht vom Pazifischen Ozean über Peru, Bolivien, Argentinien bis zum Atlantischen Ozean. Chile hat eine bewegende Geschichte hinter sich, die jedem Besucher bekannt sein sollte, um sich mit der Bevölkerung verständigen zu können.
Chile und die Hafenstadt Valparaíso
Valparaíso ist die Heimatstadt von Pablo Neruda, der weltbekannte Dichter widmete einige seiner schönsten Zeilen seiner Heimat mit den vielen Treppen. Der “Regenbogen vielfältiger Farben” ist Hafen- und Künstlerstadt zugleich, obwohl für das architektonisch geschulte Auge nicht viel zu sehen ist. Denn im 19. Jahrhundert zerstörten zwei große Erdbeben die alten Gebäude der kleinen Stadt, sodass die Bauwerke eher modern, oder zumindest nicht wirklich alt sind. Auch 1906 wurde die Stadt von Erdbeben und Tsunami heimgesucht, die Eröffnung des Panamakanals minderte die Wichtigkeit des Hafens. Doch das stört die Einwohner nicht, sie lieben ihre Stadt und malen einfach alles bunt an. [...mehr]
Äthiopien ist ein armes, aber sehr schönes Land, es wird als die Wiege der Menschheit bezeichnet und nimmt durch die Höhenlage eine geographische Sonderrolle ein. Für Touristen ist das Land jedoch ziemlich sicher, die über 600 Jahre alten Felsenkirchen von Lalibela sind Teil des Weltkulturerbes und laden ein, praktizierende Christen beim Besuch der heiligen Stätte mitzuerleben.
Äthiopien ist eines der wenigen afrikanischen Länder, das abgesehen von fünf Jahren Besetzung durch das faschistische Italien, vom Kolonialismus weitgehend verschont geblieben ist. Die Geschichte des Landes lässt sich bis in das 9. Jahrhundert vor unserer Zeitrechnung zurück verfolgen, die Malerei spielte schon immer eine große Rolle, die kulturelle Vielfalt ist geprägt durch viele verschiedene Religionen und Sprachen.
Äthiopien und der Wallfahrtsort Lalibela
Lalibela heißt “Neu-Jerusalem” und ist ein Wallfahrtsort im Norden des Landes. Die heilige Stadt ist 2500 Meter über dem Meeresspiegel und Heimat für elf monolithische Kirchen, die in die typische lokale rote Basaltlava gemeißelt wurden.
Die Kirchen sind oft mehrstöckig und entstanden bereits im 12./13. Jahrhundert. Man geht davon aus, dass der Bau über einhundert Jahre gedauert hat. Grund für die Kirchen ist das Aufblühen des christlichen Glaubens zu dieser Zeit, sie zeigen wie eng die äthiopischen Christen sich mit dem Heiligen Land identifizierten. [...mehr]
Das Olympiastadion in Montreal ist nicht nur architektonisch extravagant sondern auch finanziell so teuer gewesen, dass die Schulden erst im Jahre 2006 dank einer Tabaksteuer komplett getilgt werden konnten.
Ursprünglich waren für den Bau des Olympiastadions Montreal schlappe 134 Millionen kanadische Dollar eingeplant, als das Stadion dann 1976 endlich (halbfertig) eröffnete, beliefen sich die Kosten bereits auf 264 Millionen kanadische Dollar, 2006 wurden die Gesamtausgaben mit 1,61 Milliarden kanadischen Dollar beziffert. [...mehr]




